Finger´s elektrische Welt

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Das Forum für den durchgeknallten Bastler

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Eilige Improvisationen

Weil gerade Erntezeit war, und der Profi seine Kräuter ja fermentiert, habe ich kurzerhand einen automatischen Fermenter gebaut. Das Heizelement stammt aus einem Wasserkocher, die Schüssel diente mal zum Zementmischen und der Rest fand sich auch noch irgendwo :

Die Kräuter gedeihen im Frühbeet halt besser und wenn Sie es warm haben, spriesst es umso hurtiger. Dies war eine Frühbeetheizung aus einem Fön und dem Mittelteil einer Kabeltrommel. Von der Regelung existiert leider kein Bild mehr.

Als ich mich entschlossen hatte mein Auto umzuspritzen entstand diese improvisierte Garage aus Folienresten und Dachlatten. Die gesamte Konstruktion wird von Paketklebeband zusammengehalten.

Abreissen ließ sich das Ding nach 2 Wochen also einfach mit einem scharfen Messer.

Dies ist ein 1955er Kinosessel, den ich gerettet habe, bevor das Kino abgerissen wurde. Restauriert und so unbequem, dass er inzwischen nur noch als Kleiderständer dient.

Dies ist ein Verstärker, der einen Tag vor einer Party gebaut wurde, weil der Vorläufer abgeraucht war. Eingebaut in zwei Kartoffelsalatkisten (ca. 1988).

Der innere Aufbau besticht durch klare und durchdachte Konzeption und schreckte auch nicht vor dem Einsatz von Wäscheklammern zurück :

Universalspeisegerät, erzeugt in UDSSR. Die angeblich kurzschlusssichere Elektronik hat die ersten 10 Sekunden nach dem ersten Einschalten nicht überlebt. Also gab es ein neues Innenleben (mit europäischen Sicherungen !) :


 

Weil man ja mittlerweile zu jeder Müslipackung einen Akkuschrauber dazu bekommt (übrigens gar nicht schlecht das Teil), aber die Akkus eine Ladezeit von 14 Stunden haben (kei Wunder bei dem Gurkennetzteil -> lädt jetzt die Akkubombe vom Standlicht - siehe oben) habe ich kurzerhand ein Schnellladegerät mit viel Heisskleber und der originalen Ladeschale auf einen Holzrest gekleistert (Ladezeit 1 Stunde). Das Amperemeter (eigentlich die Anzeige für die Feldstärke) stammt aus einer SABA-Kompaktanlage, ebenso der Trafo :

Den Schaltplan gibt es wegen der häufigen Nachfragen hier.

Als CD-Radios noch richtig teuer waren, hatte ich mir einen tragbaren CD-Spieler ins Auto gebaut. Auf einer Halterung, die direkt auf den Aschenbecher geschraubt wurde, stand das Teil senkrecht, da Anti-Shock noch nicht erfunden war und nur so sich die Aussetzer in Grenzen halten liessen :

Der Player musste inzwischen einem MP3-Player weichen, also musste die ganze Halterung einmal umgebaut werden :

Ich hatte zu Weihnachten eine Universal-Zentralverriegelung verschenkt und musste leider feststellten, dass das Steuergerät nicht zur Mechanik in den Türen passte. Also flugs das Gehäuse geknackt, das Innenleben bis auf die Relais entfernt und mit meinem Lieblingswerkstoff HEISSKLEBER ein neues Innenleben verpasst :

Wer es nachbauen möchte findet hier auch wieder Schaltplan und Sourcen. Zusätzlich gibt es hier eine Version, die eine Fernbedienung unterstützt.

Muff. Stink. Alles klar, mal wieder Zeit für die Körperpflege.

Klamotten in die Ecke stellen und die Duschkabine schliessen. Wasser aufdrehen.

KNUCKS * PLUNK

Häe ? Plötzlich sieht das LIDL-Duschkopfmodell mit 278 Strahlarten für 3,95 Euronen so aus :

Ich habe meine liebe Mühe, meinen Wanst unter die sich auftunenden Fluten zu bewegen *RAUSCHGURGEL* Das kann so nicht bleiben.

Bei der Demontage gab es dann noch einmal am nächsten Tag sehr ähnliche Gräusche, nur metallischer Natur.

Diesesmal zerbrach die hintere Verschraubung. Das Metall-Kalk-Konglomerat muss also erstmal auf die Metallischen Bestandteile reduziert werden. Etwas Essig-Esszens, eine Stunde warten und im Glas schwamm graue Suppe mit einer ansehnlichen Schaumkrone. Offenbar war die Verschraubung oder Teile davon aus Aluminium. Na immerhin, jetzt ist der Gammel komplett weg und ich muss die Reste nicht aus dem Gewinde puhlen. Wie immer : Samstag Abend und kein Ersatz zu kriegen. Also ein Stück Messing gesucht, einen neuen Adapter gedreht und reingeschraubt.

Das ausgelutsche Gewinde mit 2Minuten-Epoxy zugegkleistert, 30 Minuten gewartet, alles angebaut und die Duschkabine wieder in Betrieb genommen.

TROPF TROPF TROPF TROPF TROPF TROPF TROPF TROPF TROPF *PLADDER*

Na ja, ich wollte ja sowieso duschen. Danach habe ich den Adapter noch mit einem passenden Gewindestück versehen und neu eingedichtet

Soweit jetzt OK. Aber wo kommen diese merkwürdigen, harten Plakken in meiner Brustbehaarung her ? Das war dann wohl der 2K-Kleber. Jetzt ausgehärtet und meine Körperbehaarung in inniger Umklammerung festhaltend. Die ersten habe ich noch so rausgerissen

aber bei den letzten musste ich dann doch zur Schere greifen. Und die Flecken in der Duschwanne konnte ich mit Wachbenzin entschärfen.

Merke : 2Minuten-Expoy ist nach 2 Minuten überhaupt nicht fest. Auch nicht nach 30 Minuten.

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