Finger´s elektrische Welt

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Das Forum für den durchgeknallten Bastler

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Kunst und künstlerisches

Brunnenbau

Meine Frau hat sich einen Gartenbrunnen (also so einen Dekomöller) gewünscht. Also mal los und die üblichen Verdächtigen in der Umgebung abgeklappert :

Das Modell "Safari Daktari" liegt hier ja noch im untersten Preissegment. Aber da immer noch ein paar Steine von der Trockenmauer (siehe GalaBau und andere Katastrophen) herumlagen, kam natürlich unweigerlich der Gadanke an Selbstbau auf. Ein Betonkübel für 6 Euro und ein verzinktes Gitterrost vom Schrott und fertig ist der Rohbau :

Dazu habe ich bei Egay einen 20mm-Bohrer für schmales Geld gekauft und ein dickes Loch in jeden Stein gebrüllt :

Der Aldi-Bohrhammer kann zwar nur noch durch ziehen des Steckers abgeschaltet werden, aber das hält Einen natürlich nicht auf. Innen einen Gummischlauch durchgezogen und die Pumpe des Modells "Safari" werkelt auch hier in ihrem feuchten Element :

Eingegraben und der Rost mit Kies abgedeckt sieht das schon viel besser aus. Im Kübel liegt ein Ziegelstein, um die Pumpe höher zu legen. Damit saugt sie weniger Gubbel an und wird hoffentlich länger halten. Hinten deckt ein Stück Lochblech den Kübel ab, damit im Winter die Pumpe warmes Quartier beziehen kann :

Jetzt muss das Ding nur noch mit dem "Lauer-Sommerabend-Detektor" verheiratet werden, damit man nicht mehr den Stecker rein- und rausstöpseln muss. Zusätzlich muss noch der Füllstand des Betonkübels überwacht werden. Das Ding hat doch leider ein paar Spritzverluste.

Um diese Verluste auszugleichen kommt ein Spülautomat vom Scheisshaus zum Einsatz. Per Dübel und Schraube an einen Ziegelstein montiert und etwas gekürzt

sitzt der jetzt unten im Kükel und hält den Wasserstand konstant. Versorgt wird er aus der sowieso im Garten vergrabenen Bewässerungsleitung, welche aus dem Regenwassertank gespeist wird.

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So ein Harndrangverstärker braucht natürlich auch eine standesgemäße Beleuchtung. In einen abgeschrägten Stein kommen also weitere 5 große Löcher

und in jedes Loch 3 superhelle LEDs

Die elektrischen Anschlüsse werden kurzerhand mit 2k-Silikon zugegossen (sieht ja später keiner und ist mit 12V Betriebsspannung auch völlig unproblematisch.

Bei Peters eine Probe UV-Beständige, wasserklare Vergussmasse geschnorrt und die Löcher von oben vergossen. Der Gubbel härtet laut Produktdatenblatt 3 Tage aus. Bei 80°C hingegen braucht der Schlabber nur eine Stunde. Also rein in den Backofen damit und den auf 60°C eingestellt (wegen der Überschwinger der miesen Regelung). Natürlich ist das Zeug dabei übergelaufen *Grummel*

Leider hat das Zeug mit dem Sandstein oder mit dem Silikon reagiert und hat angefangen zu schäumen. Der Rest im Becher, welchen ich testhalber dazugestellt hatte, war nach 2 Stunden wunderbar und blasenfrei ausgehärtet. Der Stein hatte nach den zwei Stunden eine Oberflächentemperatur von 40°C. Zu warm war dem Zeug also nicht. ES IST ZUM KOTZEN!!!!

Also muss doch eine andere Lösung her. Ein etwas hochwertigeres Modul (1W, gelb) wird in einem passendem Stein versenkt. Die Öffnung wird mit dem Akkuschrauber reingedröselt

und das Ding mit der gleichen Vergussmasse und dieses mal mit etwas mehr Geduld eingepampt :

So wirds auch was mit der romantischen Beleuchtung.

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Angetan hatten es mir auch andere Modelle. Bei diesem hängt im Laden im allgemeinen kein Preisschild mehr in der Ausstellung. Der Verkäufer hat dann auch einen Stuhl mit Gurt und es wird einem nahegelegt, diesen auch zu benutzen. Und zwar, bevor man den Preis genannt bekommt.

Also hab ich mir mal ein Treibholz, einen polierten Hammer und etwas Kupferblech besorgt und bin einen Nachmittag dem Kesselmacherhandwerk nachgegangen.

Das Blech immer wieder ausgeglüht und draquf herumgehämmert kam ich mir vor wie im Werkunterricht der 8. Klasse. Gruselig.

Vom Ergebniss schon nicht schlecht. Wenn ich mir aber vorstelle, das insgesamt 30 mal Wiederholen zu müssen..... Nein Danke. Hier müssen eindeutig fortgeschrittenere Methoden her. Als nächstes hab ich mir eine Holzkugel von einem Zaunpfahl besorgt und das ausgeglühte Blech damit in das Treibholz gedrückt.

Erstens ist das von Hand ziemlich unmöglich und zweitens war der Schraubstock damit auch überfordert. Von den Beulen mal ganz abgesehen. Besser, aber nicht gut.

Als nächstes das ganze mal im warmen Zustand und gleich im Schraubstock mit rund geschnittenem und dünnerem Blech (0.5mm). Ich glaube, ich bin auf dem richtigen Weg.

Das Material darf sich am Rand nicht zusammenstauchen. Also aus zwei Metallringen mal einen Halter improvisiert

und eine Edelstahlkugel (Hohl, aus dem Gartencenter) von Hand gegen das von hinten per Lötlampe weich gehaltene Blech gedrückt. Die Beule war beachtlich. Mindestens 2mm lässt sich das Blech so eindellen.

Seufz. Also da muss mehr Druck drauf. Das hält eine Hohlkugel natürlich nicht durch. Also das Ding unten aufgeschnitten und mit Beton ausgegossen. Eine Dicke Schraube dient als Stempel.

Eine Woche Pause bis der Gubbel durchgehärtet ist. Übrigens wird Schnellzement bei 30°C Umgebungstemperatur in 40s fest. In der Zwischenzeit hab ich die Metallringe mit Schraubenlöchern versehen, um das Blech sicher zu fixieren.

Zusammen mit einem hydraulischen Wagenheber und einem stabilen Gestell wird das jetzt also eine Tiefziehvorrichtung.

Das erste Ergebniss mit einem zu schmalen Blechstreifen :

Die Ringe verziehen sich total, aber das Blech bekommt langsam die gewünschte Form. Mit einem Rohr werden die Kräfte besser auf den Stahrahmen abgeleitet und die Ringe verziehen sich nicht mehr.

Die Form wird immer besser, nur reisst das Blech an den Schraubenlöchern ein und fliesst nicht richtig.

Also nehmen wir jetzt mal ein passendes Stück Blech, glühen es komplett aus (auch den Rand) und spannen es ohne Schrauben.

Der Ring wird ohen an den Halter angelötet damit ich nicht 4 Hände zum Bestücken der Presse brauche

und die Kugel eingefettet um die Reibung in den Randbereichen zu verringern (dort wo das Material am stärksten beansprucht wird).

Hier sieht man jetzt, das zwei Gripzangen nicht ausreichen, das Blech muß vollflächig eingeklemmt werden. Dort, wo das funktioniert hat, ist die ausgebildete Form schon sehr gut. Ich muss also zwei Ringe ohne Löcher herstellen, von denen der obere mit dem Stützrohr verschweisst werden muss. Und dann rundherum Gripzangen dranmöllern! Der Wagenheber muß für diese Aktion bereits einen Druck von 250Bar erzeugen.

Nächster Versuch mit 5 Gripzangen und nicht ausgeglühtem Blech.

Der Rand macht an einigen Stellen immer noch einen auf Wellaform, weil sich die Eisenringe unter dem Druck verziehen.

Das Ergebniss wird immer besser, aber immer noch nicht akteptabel.

Vielleicht sollte ich in den Blech-BH-Markt einsteigen und Cup-A-KupferBH´s in entsprechenden Szeneläden anbieten.

Werde ich mal als Geschäftsidee im Hinterkopf behalten und ggf. Nippelformer anschweissen.

Zurück zum Thema, mehr Gripzangen müssen her :

Hier war ich zu ungeduldig. Nicht ausgeglühlt, kein Fett, zu großer Verfahrweg des Stempels. Aber der Rand ist jetzt TOP!

Es bleibt also nur, die Bleche in zwei Schritten zu bearbeiten und jedesmal auszuglühen.

Da die Verfahrenstechnik jetzt steht, kann ich meine Blechvorräte passend schneiden und mich an die Arbeit machen. In zwei Stunden bin ich mit dem Umformen dann durch und werde dann bei 26 Schalen 468 Gripzangen befestigt und wieder gelöst haben.

Das Ausglühen im Zwischenschritt kann dann relativ schnell mit dem Dachpappenbrenner geschehen

Jetzt noch die Blechschere schwingen und fröhlich einem Haufen runder Blechschalen und einem Tennisarm entgegenstrebt. Anschliessend musste natürlich der Zunder irgendwie runter. Also einen alten Motor rausgeramt und erst aus Alu, dann aus einem Plastikteil und zwei Schlauchschellen eine ...äh... Spannzange gebaut :

Dummerweise hatte ich zwei Dinge vergessen. Zum einem war das ein Motor mit 10%ED, der ist mir also fast in Flammen aufgegangen und zum anderen musste der Schleifstaub ja irgendwo hin. Bevorzugt in eine Körperöffnung seiner Wahl. Ich hab ungefähr einen Tag lang irgendwelche Brocken wieder hochgniest.

Also musste ein anderer Motor herhalten und ich einen Mundschutz raussuchen. Ach ja, so etwas draussen zu machen ist auch keine schlechte Idee *Hust*.

Aus 10mm-Kupferrohr werden die Arme über einer Riemenscheibe unter vollem Einsatz streng subjetiver Kriterien gebogen :

Ob das Zeug weichgelötet ausreichende Stabilität erreichen wird soll ein Vorversuch an einem Abfallstück klären :

Eine Testled wird dann rektal intrudiert

und lässt sich tatsählich problemlos bis zum Anschlag reinschieben (Stöhn)

Damit das Wasser nicht den Pfad der Tugend verlasst wird das Rohr komplett mit 2k-Silikon aufgefüllt, uns zwar per Blasenspritze :

Bis der Sabsch unten und oben herausquillt

Man kann die Spritze sogar wiederverwenden. Dazu einfach den schwimmbadblauen Gummipopel rausknibbeln :

Die Gummifüllung hat auch den entscheidenendenenenenen Vorteil, das die Kabel bei der folgenden Lötung nicht angekokelt werden :

Funktioniert also am Probestück. Dann gehts jetzt weiter!

Die Schalen werden erst einmal alle auf Halde produziert.

Eigentlich müsste man damit auch beingeile Mikros bauen können. Oder eine Brille mit zwei integrierten Hörrohren.

Egal. Damit ich mir mal ein Bild vom fertigen Produkt machen konnte wurde kurzerhand ein Besenstiel verwurstet. Alle 6cm und 30 Grad ein Loch

und die Schalen reingesteckt.

Sieht gut aus, kann so bleiben.

Flugs draussen in Wasserspielen noch den passenden Neigungswinkel ermittelt :

Um die ganzen LEDs ankabeln zu können hab ich die Dinger kurzerhand in ein Brett mit vorgebohrten Löchern gesteckt und mit Silikon festgepappt.

Und damit kann dann auch die Silikonsauerrei beginnen :

Um zügig voranzukommen habe ich beide Komponenten einfach in eine Silikonkartusche gefüllt, gemixt und hinten den Stöpsel wieder reingestopft.

Funktionierte die ersten 3 Schalen auch tadellos

Nur wird das Zeug unter Druck scheinbar schneller fest. Und somit nahm die Kooperationsbereitschaft der Pampe mit fortschreitender Tätigkeit rapide ab:

Also doch wieder die Blasenspritze angesetzt und das Zeug in mehreren Etappen verarbeitet. Anschliessend wurde der Besenstiel in 28mm Kupferrohr umgewandelt

und in zwei Etappen gefertigt,welche mit einer Muffe zusammengefügt werden.

Der Kabelbaum wird schon beachtlich, zumal der Wasserschlauch ja auch noch dazu kommt:

Der obere Einlauf wird aus einer Endkappe und einer eingeklebten Schlauchverschraubung zusammengebaut :

Die Elektronik sollte natürlich einigermaßen wasserdicht verpackt sein

Also müssen die hochpoligen Kabeleinlässe vergossen werden. Wie man hier sehen kann ist die Vergussmasse auch gleich komplett wieder rausgelaufen.....

Der Schlabber ist dermaßen dünnflüssig, das selbst andicken nur dazu führte, das das Andickungsmittel oben drin geblieben ist, während sich die Vergussmasse ihren Weg in die Freiheit gesucht hat. Muss wohl französische Masse gewesen sein. Heisst ja auch Masseilese oder so..........

Hier sieht man jetzt auch die Testpumpe, welche ich mir ausgeliehen hatte :

Aquastream XT, eine herausragende Katastrophe im Pumpensektor. Die ehrwürdige Firma Eheim kam im ersten Jahrzehnt des zweiten Jahrtausends im Jahre des Herrn auf die beknackte Idee, ihr Aquariengerödel auch anderweitig zu vermarkten. Das Marketing hat dann also die Gilde der Wasserkühlungs-PC-Betreiber als neue Zielgruppe ausgemacht und die Entwicklung angetrieben, oben genanntes Produkt auszukotzen.

Glücklicherweise hatte ich mir das Ding nur ausgeliehen und nicht gekauft, um meinen Zimmerbrunnen zu testen. Also Schläuche dran, Besaftung dran und nach 2 Sekunden läuft der Eimer los. Förderhöhe ? Deutlich unter 20 Zentimetern, also mindestens Faktor 10 zu wenig. Glücklicherweise gibt die Anleitung Hilfe : die Frequenz, sprich : Drehzahl und damit die Leistung lässt sich einstellen. Dazu braucht man USB und Software. Diese also runtergeladen und installiert. Und siehe da, die brauch noch .net und verweist auf die Seite des Pumpen-Herstellers. Dort findet man Version 2. Höllisch alt, aber egal. Runtergeladen und die Installation gestartet. Die lief derart langsam, das ich erst einmal die Werkstatt aufräumen und anschliessend in aller Ruhe noch einen Becher Treibstoff (aka Kaffee) reinschütten konnte.

Endlich konnte es losgehen. Dachte ich. Jetzt will die Software .net 4 haben und verweist auf die Kleinweich-Seite. Dort also gesucht, runtergeladen und an der Installation gescheitert. *SEUFZ* Neuer Rechner, neues Glück. Wieder alles runtergeladen (kein Datenzäpfchen gefunden) und installiert. Die Zeit hätte locker gereicht, 20 Datenkabel anzufertigen, da die Pumpe nur einen propritären USB-Anschluss hat. Aber ein Kabel reicht ja, also noch einen Kaffee abgepumpt.

Endlich, die Software läuft und die Pumpe wird mir angezeigt. Also de Frequenz raufgedreht, Daten zur Pumpe geschickt und was passiert ? Nichts. rein garnichts. Das einzige was sich geändert hat ist die Anzeige am Labornetzteil. Das zeigt statt 12V plötzlich 20V an und die LEDs für Spannungs- und Stromregelung leuchten gleichzeitig. HÄ ? Laut Statusfenster hat die Pumpe kein Problem. Also vergisst man am besten ganz schnell das Statusfenster. Also mal den Strom gemessen. Im Mittel 500mA, Spitzen zwischen 6A und 8A, die Regelung im Netzteil kommt also aus dem Tritt. 10kuF parallel zur Pumpe dämpfen das etwas und der Lauf wird deutlich ruhiger, die eingestellte Drehzahl wird trotzdem nicht angesteuert. Auf der Elektronik findet sich eine H-Brücke, die offenbar hart geschaltet wird. Das Handbuch schweigt beharrlich.

Also das Supportforum vom Hersteller durchsucht. Siehe da, etliche Leute berichten von diesen Problemen. Der Admin schreibt dazu meistens, das man am PC-Netzteil alle anderen verbraucher abklemmen soll. In einigen Threads schreibt er hingegen, das man zusätzliche Verbraucher anschliessen soll. Manchmal soll man auch die Pumpe entlüften. Ich kann daraus zwei Dinge schliessen. Erstens hat das Ding eine Rotorlageerkennung, um Fehler zu erkennen und zweitens mag das Ding schwankende Versorgungsspannung nicht. Das Handbuch schweigt dazu. Die Software ist übrigens dermaßen hohl, das sie es noch nicht einmal bemerkt, wenn die Pumpe komplett getrennt wird.

Also mal einen vollen Bleiakku rangepopelt und siehe da, das Ding beginnt im Schneckentempo, die Drehzahl raufzudrehen, um dann irgendwann ruckartig wieder runterzuschalten und das Spiel von vorne zu beginnen. Die Software ist nach wie vor der Meinung, das die Pumpe tadellos läuft. Das Handbuch schweigt eisern.

Offensichtlich macht die Lagerekennung im Rotor einen Strich durch die Rechnung "maximale Drehzahl = Maximale Leistung". Inzwischen sind 3.5 Stunden vergangen und es fliesst jetzt endlich genug Wasser, die angegebene Maximaldrehzahl wird jedoch nicht erreicht.

Mein Fazit : Für den Kaufpreis erwirbt man ein Produkt, dessen Netzteil muss um den Faktor 8 überdimensioniert sein muss weil heftig an der Elektronik gespart wurde. Die Inbetriebnahme erfordert mehrere Stunden Arbeit. Die angebene Höchstdrehzahl ist in keiner Konfiguration zu erreichen. Um 3/4 der Leistung zu erreichen muss die Pumpe mehr als eine Minute hochfahren. Stimmen die Randbedingungen dazu nicht, bekommt man keinerlei Rückmeldung, sondern erkennt dies nur an der wieder heruntergeschalteten Drehzahl oder kann dies aus extrem unübersichtlichen Kurven der Software "herauslesen".

Wahrscheinlich geht so etwas nur in der Zielgruppe der Case-Modder, Wasserkühler und Nerds, die den Quatsch sowieso nur zum spielen kaufen und es toll finden, wenn sie den von Amateuren zusammengestoppelten Mist zum Laufen bringen.

*** SEUFZ ***

Immerhin konnte ich damit die Blechschalen passend biegen, so das das Wasser nirgendwo unkontrolliert runterplätschert. Bei der Inbetriebnahme der Beleuchtung bin ich dann natürlich noch auf einen Kurzschluss zwischen Rot und Blau gestossen. Zum Glück war die Muffe nur geklebt, so das ich an die Strippen vom oberen Segment wieder drankam :

Ganz wichtig ist bei der Konstruktion ein sicherer Stand. Ein Fuß aus Ziegeln, Dachlatten und einem Rest Arbeitsplatte

versenkt in einem riesigen Terrakottatopf aus dem Markt mit der Biberratte

ergibt einen netten Zimmerbrunnen und genug Platz für die Technik

Der Auslauf besteht aus einer weiteren Schale mit geradem Rohr, welches in einem Plastikkanister endet. Aus dem schlabbert die Pumpe auch das kostbare Nass. Urspünglich sollte dort auch noch ein Ultraschallnebler vor sich hin blubbern, aber diese Idee habe ich dann doch verworfen.

Eine teilbare Abdeckung aus Presspappe als Sichtblende

erhält eine gewisse Schräge und ein Abflussloch zum Kanister. Nur falls mal Mallör kommt. Immerhin schwabbeln knappe zwei Liter Wasser in den Schalen.

Ein Lappen Teichfolie macht dann die Dichtung zum Rest.

Dann noch flugs einen Efeu plus Lavasteine aus der Tüte und das Ding ist fertig.

Tja. Jetzt ist das Ding so hoch und dann auch noch bunt, das die Fotos das nicht richtig wiedergeben. Also gibts noch Film vom Bau und Betrieb. Die durchs Bild laufenden Punke sind übrigens Stroboskopeffekte durch das Multiplexen der LEDs. Wer es nachbauen möchte, der findet hier natürlich auch den Schaltplan und die Software. Die Hardware basiert auf dem PIC-Modul. Einige Zeit später zeigt sich, das der Vergubbelugskoeffizient >1 wird und das Ding Wasser verdunstet wie nichts gutes. Also kommt als erstes ein Wasserstandsanzeiger an den Tank

Mit einem Styroporschwimmer und einem Peilstab

der dann aus dem Geröll ragt:

Als nächstes kommt (neben regelmäßiger Zugabe von einem Biozid) noch eine UV-Desinfizierung dazu. Der Kasten enthält ein durchströmtes Quarzglasrohr, eine UV-Lampe und Alufolie als Reflektor

Ein paar Lüftungslöcher dazu

und die Drossel wohnt ausserhalb.

Ein Lichtwellenleiter ragt ebenfalls aus dem Geröll und zeigt mir, das die Latüchte ihrer Arbeit nachkommt. Und leuchtet die Röhre, so kommt der LED-Controller durcheinander. Klassisches EMV-Problem *Grummel*

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