Finger´s elektrische Welt

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Forum und Wiki für den durchgeknallten Bastler

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Besigheim 3.0

Nachdem die Entzugserscheinungen seit dem Fingertreffen immer
schlimmer wurden und der Termin des Kleinablegers "Besigheim 3.0" immer näher gerückt ist - ENDLICH gehts los!
Das Wetter spielt freundlicherweise auch mit, der Rasen ist gemäht,
das Stückle vorbereitet, die Funke startklar und die Teilnehmer im Anmarsch.
Die Wegbeschreibung scheint funktioniert zu haben, zumindest trudeln nach und nach die Frickler ein. 

Los ging es mit dem Zerlegen eines alten Defibrillators.
Sehr interessante Teile, die da so zum Vorschein gekommen sind.
Besonders der fette Kondensator :-)


Dann wurde ein zentraler Platz für die Aale eingerichtet,
der sich nach und nach bedrohlich füllte.
Unglaublich, was da alles zum Vorschein kam -
von Digitalkamera bis hin zum Zahnarztbohrer war alles dabei!
Ein reges Kramen, Sammeln, Tauschen und Einsacken war eigentlich den ganzen Abend über am Laufen... und die Aale schwappten und schlängelten hin und her...



Nach und nach trafen dann immer mehr Teilnehmer ein,
das Gelände füllte sich, der Pavillon aufgebaut, und bei guter Laune wurde
gefachsimpelt, gefrickelt, gelacht....



Den Preis für die weiteste Anreise hat eindeutig Ludwig gewonnen,
der sich in Dresden in den Zug setzte!

Gecoptert wurde natürlich auch, wie sich das gehört:




Hier ein paar Bilder von "oben" ;-)


Mit dem Bild hat Robert wirklich den "Vogel abgeschossen"

Manche flogen kürzer, manche länger, manche freiwillig,
andere.. nunja. Ersatzprops nie vergessen! :-)

In der einsetzenden Dämmerung kamen natürlich einige Fliegzeuge zu Besuch, die aber mittels einer getunten elektrischen Fliegenklatsche kurzerhand verdampft wurden... *knall*  *britzel*

Erwin hatte aus einer Brennkammer, nem Turbolader
und einigem Krimskrams der noch so rumlag eine
Art Düsentriebwerk gebaut. Sehr interessantes Gerät,
daß natürlich beäugt und befeuert werden musste.



(Der Mann läuft im Dunkeln übrigens mit einem zum Karbid-Leuchter
umgefrickelten Mini-Espressokocher rum.... :-o  )


Der Laubbläser (zum Turbotriebwerk starten) wurde auch gleich zweckentfremdet, um die Pennertonne
anzufeuern und ordentlich Qualm zu erzeugen.


Gefunkt wurde auch, sogar ohne offene Flammen:

Und sowohl Ludwigs

als auch Roberts

Kurzwellenkisten repariert und optimiert,
und am Spekki gecheckt.

...mit teils abenteuerlichen Adaptern von Antennenausgang auf Balun....

Bleiben wir beim Thema Funk -
das FKRM hatte großes (großartiges) vor-
den längst fälligen Mittelwellen-Piratensender!
 
Los ging es mit diesen 2 Keksdosen,
und den 4 Röhren oben drauf.


Ein passender Gleichrichter wurde gefrickelt...

Anoden und Modulationstrafo...

Ausgangsnetzwerk (man beachte die Spule auf der Bierflasche)

Modulationsquelle und Verstärker

Hier läuft das ganze schon mal provisorisch

Noch einwenig Bastelbrudern, und der Sender läuft stabil.

Eine Antenne aus 4 Kabeltrommeln brauchte
es dann auch noch, ist halt Mittelwelle,
da ist eben alles etwas größer *ggg*



Dank passender Musik sorgte das Dingen auch
nachts um halb vier noch für gute Laune.




Noch ein paar Impressionen:

Leuchtturm mit Petromax:

Verwirklichungen am Auto - die Jungs kennen da echt nix:



und last but not least der "Premium-Aal",
von allen unterschrieben und dann dem Chef geschickt *gg*

Wir hoffen er bekommt einen Ehrenplatz in. .äh.. auf dem Kamin!

Schön wars, hatten alle viel Spaß, viel zu lachen, Neues und Altes
gesehen, Essen getauscht, fette Beute geaaaalangelt.... So solls sein!
Ich hoffe mal.. nein, ich bin mir sicher!..  daß es nächstes Jahr genauso lustig wird.
Bis dahin - gehabt Euch wohl,
Obelix77

Vielen Dank an alle Teilnehmer,
"special Thanks" an Andreas für die
Druckluftpistole, Stefan und Lukas
für den PC nebst Laserdrucker und
RMK, der den Text spendiert hat.


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Hier noch Fingers Kommentar dazu:

Die Uhr fand ich also in einem verträumten Aalpaket und meine Augen brannten *stöhn* Im Inneren klöterte es und der Schraubendreher brachte scheppernde Kleinteile zutage. Als ich alles wieder an seinen Platz gepuzzelt hatte war mir klar: der Alptraum macht auch noch Geräusche! Ich hatte mal eine silberne Kukucksuhr mit goldenen Papageien auf dem Scheisshaus hängen. Das Kackding dudelte jede volle Stunde ein deutsches Volkslied made in China. Es dauerte keine Woche und irgendein Gast hatte die Batterie in Richtung Klärwerk gespült.
Damit war klar, das Ding bekommt einen Ehrenplatz auf der Fensterbank meiner Werkstatt. Eine halbleere Batterie sorgt jetzt für leiernden Vogelsound zu jeder Stunde. Aber da muß ich wohl jetzt durch *grins*

Euer Finger

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