Finger´s elektrische Welt

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Das Forum für den durchgeknallten Bastler

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Stammtisch-Blog Sektion Nord-West

September 2011

Dieses mal traf sich Sektion Nordwest mit der Sektion Südwest im Raum Oldenburg. Ich muss sagen, es war die Apokalypse. Den Jungs ist es diesesmal in verheerender Weise gelungen, die bisher immer nur einzeln behandelten Themenfelder Gestank, Lärm und Qualm miteinander zu verbinden. Aber fangen wir mal einfach an.

Bei Feinkost Albrecht ist mir eine Haarspraydose für einen Euro über den Weg gelaufen. Der Rest ist ein Null-Euro-Projekt und hört auf den Namen SODBRENNER. Zum einen weil das Ding ab und zu heftig brennt und zum anderen weil es genauso überflüssig ist. Das Gerät besteht komplett aus Sperrmüll (Holzreste, Druckermotoren, Fernseherteile) und betätigt einfach per Exzenter den Sprühknopf und macht einen Zündfunken.

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Meine Idee war, im Rahmen einer Ferienpassaktion mit einer Pollinbestellung einfach 20-30 Stück davon bauen zu lassen und dann auf einer dunklen Wiese zu verteilen. Vermutlich hätten die Eltern mit brennenden Fackeln und Mistgabeln vor meiner Tür gestanden, aber der optische Effekt wäre es wert gewesen.

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Und so feuerte der Apparat tapfer den Abend vor sich hin. Leider war die zweite Dose wohl die "Extra strong"-Pampe, und so hat der Festiger die Zündelektroden verklebt.

Derweil hat der Zabexsche Münzglüher auf der Diele ganze Arbeit geleistet

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und mit viel Strom diversen Teilen zu einem anderen Aggregatzustand verholfen.

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Ausserdem stromerte uns schon seit Monaten die Idee durch die Köpfe, ein Margarinetriebwerk samt Lebertran-Nachbrenner zu bauen. Und hier kam Hightech samt seiner alten Ölheizung gerade recht.

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In den Tank kamen ein guter Schluck HÖL, ein Pott Margarine und das Pansendestillat vom Sommer *Kotz*

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Ordentlich Feuer unter den Tank und los gings

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Das Kippeanzünden ist so natürlich besonders geschmacklich ein Muss!

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Zwischendurch wurde der Brenner dann auch gleich verwurstet und durfte den Feuerkorb anstecken.

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Richtig übel wurde es dann, als das Rohr, welches schon den Saugbrennern zum Erfolg verholfen hatte, zum Einsatz kam. Hier kam dann die Komponente LÄRM hinzu

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und mit den wabernden Qualmwolken begann es übelst nach dem Pansenöl zu stinken

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Es war infernalisch

und der Hof wurde von den Wolken eingehüllt:

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Davon völlig unbeeindruckt wurde die Konstruktion natürlich im Rahmen kontinuierlicher Produktpflege weiter optimiert

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Ich wollte trotz der Erfolgsgeschichte der Fump-Baureihe (C) die Versuche eines Mehlbrenners nicht aufgeben. So entstand aus einer Blechdose, etwas Kupferrohr und einem Tauchsieder ein neuer Mehlvergaser

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Im Film (siehe unten) ist die Funktion zu sehen, aber trotz kirschrot glühendem Tauchsieder brauchte es eine weitere Zündquelle. Interessanterweise macht das Ding keien Unterschied zwischen Milchpulver, Kaffeeweisser und Mehl. Sah alles gleich aus.

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Nachdem 10 Liter HÖL in Lärm und Gestank umgewandelt worden waren, wurde es etwas gemütlicher und Lagerfeuer 3.0 wurde eröffnet. Eine Küchenrolle als Docht und das Brennerrohr senkrecht oben darüber

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und fertig ist die Flussdamper-Nachbildung. Irre Hitze, ein sonores Brummen des Rohres und in der Nachbarschaft kippen die Vögel tot aus den Bäumen.

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In Bodennähe schön warm. Und sogar auszuhalten (wenn man flach atmet)

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Später dann hat der Tisch Feuer gefangen. Wer konnte das ahnen ?

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Und so musste das ganze Konstrukt in den Feuerkorb umziehen

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um dort weiterzuräuchern.

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Brennende, große Elkos (mit doppelter Nennspannung betrieben) entlassen weissen Rauch. Soviel ist jetzt sicher.

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Und anschliessend hinterlassen sie ekeligen Sabsch. zum Glück hatte mein Weltherrschaftslachapparat (unten rechts) nichts abbekommen. Der konnte nämlich auf Knopfdruck wirres Lachen und eine Weltherrschaftsorgel abspielen.

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Natürlich wurde auch eifrig gefrickelt,

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diskutiert,

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gemessen,

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gefressen,

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getankt (Zabex sieht hier schon sehr zufrieden aus),

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geschraubt

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Licht gemacht,

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und Feuer gespuckt

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Der Propanverbrauch des Leuchtmittels war allerdings recht hoch. Schlechter Wirkungsgrad.

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Hier hat Eike dann zum endgültigen Schlag wider die Parfümindustrie ausgeholt. Ein innenbeheizter Destillationsapparat

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wurde mit einer Mischung aus bewährten Hornspänen und über Monate von uns gesammeltem Bartmehl gefüllt

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und angefeuert.

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Während sich das Publikum interessiert, aber sicherheitshalber in passender Windrichtung ausgerichtet hatte

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nahm das Unglück seinen Lauf. Einzig die durchgebrannte Heizwendel hat uns alle vor dem Erstinken bewahrt.

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Zahllose Versuche mit Hochspannung und Gasbrenner später wurde die Produktlinie (zum Segen der Menschheit) eingestellt *HUST*

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Am Montag nach den Aufräumarbeiten hatte ein Gast auf dem Hof gefragt, ob wir Fisch gegrillt hätten. Wenn der wüsste...... Auf jeden Fall gibt es natürlich auch wieder einen Film (7 Minuten / 185MB), zum Glück ohne Geruch.

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