Finger´s elektrische Welt

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Das Forum für den durchgeknallten Bastler

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Treffen 2010

Nach den großen Erfolg des Jubiläumstreffen in Kassel im Jahre 2009 sollte es ein weiteres Bastlertreffen geben.
Nach langer Recherche fiel die Wahl auf das Gelände des Kulturkosmos Müritz e.V.

vielen bekannt vom Fusion-Festival. Das Gelände bietet tolle Möglichkeiten, viel Platz und ein Dach über dem Kopf. Also wurde die

Fachtagung für angewandte und ausufernde Frickelei

ins Leben gerufen. 75 Frickler aus der gesamten Republik haben sich im September 2010 auf den Weg gemacht. Der Finger macht Männerträume wahr. Anders kann ich die Begeisterung kaum erklären, mit der alle Beteiligten bei der Sache waren. Angekündigt waren wir als eine Ansammlung von Nerds. Das wir alles andere als stereotypen sind, sollte sich bald zeigen.

Auf dem Gelände selbst war für Beschilderung bereits gesorgt

und eine Wiese hinter dem Hangar zum Zelten bereit gemacht

Strom und Licht war IBM verfügbar (IBM = In beliebiger Menge)

Das Festivalgelände selbst ist riesig

und mit Flugzeughangars aus der Russenzeit übersät :

Überall liegen interessante Sachen herum

und sind Schrottautos geparkt, die zum Teil auch noch gefahren werden.

Selbst ein Schrottplatz war vorhanden. Der bestand fast sortenrein aus Einweggrills und Campingstühlen.

Die Müllentsorgung war auch geregelt.

Unser Hangar war tiefblau

und besaß sogar noch Teile der Originalelektrik

Eine mobile Feuerstelle nebst Brennholz gehörte auch zum Service

Nahezu alle Teilnehmer hatten mit den begrenzten Transportkapazitäten ihrer Fahrzeuge zu kämpfen

Trotzdem war natürlich alles Wichtige dabei

Auf dem Campingplatz wurde derweil schon kräftig gefrickelt

Hier ist die Röhre des Solarkollektors noch heile. Gleich nicht mehr.......

Xanakind kam ohne Zelt, also mussten es Plane und Tape tun. Gepennt hat er dann aber doch im Nachbarbunker :)

Und so langsam füllt sich der Bunker mit immer mehr Krempel, Maschinen und Zeug

Hightech hat uns sogar mit Kaffee versorgt. Zwar musste der Automat erst repariert werden, aber das hält einen Bastler ja nicht auf. Auch die 110V-Versorgung des Möllers war dann kein Thema

Abdeckungen und Gehäuse sind heutzutage ja völlig überbewertet

Selbst das Nichtvorhandensein von Bechern hält einen Bastler nicht auf

Überhaupt war die Nahrungsversorgung eine wahre Freude. Noch nie habe ich so kreative Methoden der Nahrungserwärmung gesehen.

Der bekotzte Lappen auf dem Grill war normal

Gesehen habe ich auch 2 zusammengeklatschte Lappen um das Problem der Wendung und des damit verbundenen Abfallens des Belags zu umgehen. Besser noch war die Heissluft-Grillkombi

Die Fleischlappen wurden auch gerne mit Wasserpumpenzangen umgedreht oder nach Art von Bastelbruder auch direkt mit den Fingern. Und auch genauso in den Mund befördert. Ein richtiger Mann braucht kein Werkzeug.

Dosensuppen lassen sich allerdings nur bei geöffneter Dose einigermaßen zubereiten

Bizarr auch die Frittierversuche mit den Munitionskartoffeln in einem Lötbad

Auch Lötlampen machen Mompe warm

Unübertroffen war Normans Drehkocher. Endlich wurde eine Möglichkeit geschaffen, per Dachpappenbrenner zu kochen und das Essen absolut homogen abzubrennen und den Topf dabei auszuglühen.

Allgemeines

Zwischendurch rummste, knallte, ballterte und fritzelte es an jeder Ecke. Man kam garnicht dazu, überall hinzuschauen. Unübertroffen auch Jan Tux, offensichtlich frisch (und mit einem gewissen Stolz) aus der Dusche kommend : "Das war so kalt, das ich immer rein- und rausgesprungen bin". Dann kam eine Stimme im Hintergrund : "Man kann hier auch warm duschen". Der Gesichtsausdruck war der Knüller! Leider war ich zu langsam an der Kamera.

Der Saugbrenner sollte hier mal in einer etwas kompakteren Form an den Start gehen.

Leider war es deutlich zu kalt. Wohl aufgrund der unter dem Flammpunkt von Ethanol liegenden Aussentemperaturen hat das Ding nur einmal kurz gezündet und dann den Betrieb eingestellt.

Elektronik war dieses Jahr nicht so ausführlich vertreten. Dafür aber Elektrik in allen Ausführungen.

Fettbrand. Hier hat Hightech alles gegeben, aus Konservendosen einen Behälter geschweisst und den ganzen Samstag gekokelt und immer fleissig Wasser ins brennende Fett gegossen. Zum Glück hatte ich 5 Liter altes Pöl mitgebracht. Der war 2009 in Kassel auch schon dabei, kam aber erst hier zum Einsatz.

Freitag Abend konnte Fump 2.2 dann endlich einer interessierten Öffentlichkeit vorgeführt werden. Das Holzmehl wird hier mit einer Propanverpuffung beschleunigt, an einer brennenden Socke entzündet und per abschliessender Reinpropanspülung im Brennen gehalten. Nach etwa 20 Schüssen war das Blechfass dann auch endgültig hin.

Fump 3.0

Um die seit 1.5 Jahren anhaltende Fump-Entwicklung der Finger-Labors zum Abschluss zu bringen wurde Fump 3.0 startklar gemacht. Um die strukturelle Integrität des Fumpbehälters zu gewährleisten wurde dieser kurzerhand eingegraben.

Wie bei Versionen ab 2.0 wird die hier um den Faktor 10 vergrößerte Holzmehlmenge durch eine gezielte Verpuffung beschleunigt und per Fackel gezündet.

Der Test-Leerschuss war im Nachbarort in 3km Entfernung noch zu hören. Was so nicht beabsichtigt war.

Der Samstag begann dann mit dem Flohmarkt. Georg hatte große Mengen Kram aufgefahren

und konnte vom Kurbelmast bis zu Röntgengeräten aus dem Physikunterricht diversen Kram anbieten.

Den Vorsatz, mit weniger Kram nach Hause zu fahren, mussten dann wohl doch alle getrost aufgeben.

Das die Zabex´sche Wankelposaune Nachahmer finden würde war klar. Aber das damit noch gleichzeitig Strom für nette und völlig sinnlose Anwendungen erzeugt werden würde, hätte ich auch nicht gedacht.

How do you do in your Gummischuh ? Hier haben wir Svens Flurschadenbretter in Silikon abgegossen, damit der Junge mal anständige Schuhe kriegt.

Maschinen diverser Arten standen auch in der Gegend herum. Manchmal funktionierten sie auch ;-)

Wer die arme Mikrowelle mitgebracht hat weiss ich nicht. Aber sie musste verdammt leiden

Der Beschleuniger war im Zusammenspiel mit anderen Zutaten auch noch für nettes Feuerwerk zu gebrauchen

Ich habe mich am Samstag den ganzen Tag gefragt, was Tesla da eigentlich zusammendengelt und schweisst. Ich dachte mir, die Jungs wissen bestimmt was sie tun. Abends war es dann klar : ein Pulso sollte es werden.

Angefeuertes und Schnelloxidationen gab es natürlich zuhauf. Der beste Kommentar kam von Bastelbruder : "Ich habe mal 30 Jahre altes Magnesiumband mitgebracht, ich dachte das wäre vielleicht interessant. Und dann kommt der mit einem ganzen Umzugskarton voller Späne!!!!"
Der Karton bzw. sein Inhalt war natürlich sehr hilfreich.

Das alte Konzept der Stinkdüse ist nicht tot. Und so musste wieder ein armer, bedauernswerter Saugermotor dran glauben.

Zabex Kontrabaß-Saxophon mit integrierter Reinigungsfunktion für den Fall unvorhersehbarer Sägemehlverstopfung hat sich trotz eingebauter SPS als ziemlich zickig erwiesen.

In dem Zusammenhang wurde die Idee zum Fumpernickel geboren. Die Dose diente natürlich als Befüllhilfe für den Möller.

Der Zapper. Hightech war von seinem Knallkasten so begeistert, das der ganze Freitag von Explosionen im Minutentakt erfüllt war.

Nur kurz hat er es in größerer Entfernung zum Zapper ausgehalten. O-Ton : Ich glaube, ich gehe noch ein paar Sicherungsautomaten sprengen. Sprachs und knallte.

Die gesprengte Wurst hat sich dann auch standesgemäß in der Halle verteilt. Nur die Frage nach der Sprengung von Nacktschnecken wurde doch klar verneint. Und Gurken leuchten. Ich habs gesehen!

Arbeitsläden (Neudeutsch : Wörkschopps) gab es natürlich am Samstag auch wieder. Vom Schlösserknacken bis zu OP-Schaltungen war einiges im Angebot.

Unvermeidlich Hochspannung und Ozon.

Gefritzel XL an allen Ecken.

Samstag Nacht war es dann soweit. Die Uraufführung von Igor : Mehr Strom fand statt. Nach einem halben Jahr Schnippelei wurde der Directors cut gezeigt. Für alle Teilnehmer von 2009 und Freunde der Waschmaschine.

Sonntag war dann Aufräumen und Abrücken angesagt.

Ich habe ja gedacht, der Bunker wird niemals wieder leer werden.

War ne gute Show!

Alle waren zufrieden

wenn auch etwas zerstört

Die Fachgespräche gingen noch bis Sonntag Nachmittag weiter

Selbst unsere Quotenfrau Jannah fands gut :)

Ich kann nur sagen : Innovation Overload. Ich kann auch nicht mehr. Euer Finger.

Hier noch ein paar Sprüche die ich mir merken konnte :

Der Samstag war gediegen (Hightech)

Das erkläre mal deinem Arzt, das mit dem Sonnenbrand auf der Pfeife (zu Hightech, der gerade ins brennende Magnesium pinkelt). (Zabex)

Ich weiss nicht, was ich noch ändern soll. Ich brauch ne Socke! (Zabex)

Das sieht hier ja aus wie bei Teslas unterm Sofa (Lasermax)

Ist Shaun auch da ? Er iss ja auch n´ Brain, ne ? (unbekannt)

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Auch Sirell hat sich viel Mühe gegeben beim Video, deshalb hier auch sein Beitrag unkommentiert und ungekürzt :

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© 2000 FINGER

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