Trick 17

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Bastl_r

08.12.11 20:42

marderchen:
Hi,

es kommen mir häufiger Li-ionen Akkus in die Finger auf denen der Aufdruck nichtmehr lesbar ist oder zu dessen Bezeichnung dem google keine Werte ausspuckt....
Mir ist volgende Idee gekommen.. ich hab eine digitale Feinwage.
Lässt sich anhand des Gewichts die Kapazität ermitteln?

Die Kapa lässt sich bei älteren Zellen eh nur noch mit Messen bestimmen. Alles andere ist Kaffesatzleserei.
Wenn Du Infos zu den Zellen möchtest mach mal Bilda.
Bei etlichen Marken läst sich der Typ an der Farbgebung bzw anhand der Bezeichnung bestimmen.
Sanyo hat zum Beispiel farbige Ringe um den +-Pol.
Samsung codiert über die Farbe des Schrumpfschlauches und die Bezeichnung.

bastl_r

gafu

08.12.11 22:24

ubbt:
Hiermal etwas für die fensterputzende Fraktion.
Schmutziges Wasser ohne Zusatzstoffe, ölfrei!, eignet sich zum polieren der Fenster oder Fliesen hervorragend. Hat mir mal ein Profi verraten und es stimmt. Die wechseln das Putzwasser eher selten am Tag. Fliesen poliert man am besten mit einer alten Baumwollwindel.


irgendwie hab ich jetzt so ein bild im kopf.. tiefschwarzes wasser wegen lkw-straßenruß, und dann die weißen fliesenfugen...

ubbt

09.12.11 08:54

Staßenruß ist ölhaltig, und tiefschwarzes Wasser ist natürlich auch nicht unbedingt geeignet. Es ist normaler Staub gemeint. Noch ne kurze Frage nebenbei, wo wohnst Du denn (wegen Luftverschutzung) doch nicht etwa in einer Industrielandschaft (Bitterfeld)

nippelchen

09.12.11 09:51

Weils gerade ums Putzen geht: Die Sichtfenster von Holzöfen lassen sich einfach mit etwas Asche reinigen. Ein angefeuchtetes Tuch in die restliche Asche eintunken und damit die Scheibe abreiben! Fertig.

Igor_Blechei

09.12.11 09:53

Wo wir gerade bei Holzöfen sind: immer oben anzünden und von oben nach unten durchbrennen lassen.

gafu

09.12.11 10:39

ubbt:
Staßenruß ist ölhaltig, und tiefschwarzes Wasser ist natürlich auch nicht unbedingt geeignet. Es ist normaler Staub gemeint. Noch ne kurze Frage nebenbei, wo wohnst Du denn (wegen Luftverschutzung) doch nicht etwa in einer Industrielandschaft (Bitterfeld)


Nein das war in Plauen.
Direkt vor meinem Fenster war die B92 bzw. E49. Eine durchfahrtsstraße, auf der man aus Richtung Berlin die Autobahn kommend eine bequeme Bundesstraße Richtung CZ fahren kann, und dabei noch Autobahnmaut und 30 Streckenkilometer spart gegenüber der Autobahnstrecke A9 -> A72.
Entsprechend war auch der Verkehr.. und ansonsten auch eine zentrale Verkehrsader für den innerstädtischen Verkehr.

Nach wenigen Wochen nach dem Putzen ließ die Lichttransparenz der Fenster merklich nach. Zum Putzen einen Eimer Wasser pro Fenster brauchte man, weils einfach nur noch schwarz war. Ich wohnte im Erdgeschoss.
Grund: 45m2 im sanierten altbau mit fließend warmwasser und zentralheizung (gas) und garagenstellplatz überdacht im innenhof für 197 euro warmmiete.

Industrie ist fast nichts mehr übrig, schon gar nix was dreck macht. vor 1990 war noch textilindustrie, färberei, gaswerk (aus kohle), kohle-heizkraftwerk vor ort. Inzwischen gibts nur noch ein wenig kraftfahrzeugbau (Neoplan Busse), Maschinenbau (Druckmaschinen), und.... keine ahnung. Große Industriebetriebe sind quasi alle tot, viele grundstücke bereits beräumt, die backsteinbauten abgerissen und geschreddert.
Das Gaswerk abgerissen, das Heizkraftwerk auf Erdgas umgestellt. Strom wird hier auch keiner mehr in Stadtnähe gemacht. Noch ein paar überreste der Textilbetriebe sind übrig, aber keine veredelung mehr, alles keine dreckschleudern.

Also 90% Dreck aus dem Verkehr, Reifenabrieb, Bremsenabrieb (Ampelkeuzungen) und Ruß.

ubbt

09.12.11 13:57

Na da wohne ich doch schon viel besser Thüringen/Rennsteig). Zwar auch an einer Ortsdurchfahrt aber von Ruß etc. ist hier nichts. Fenster putzt meine Angetraute vielleicht 4 mal im Jahr.

Lore

09.12.11 21:11

Man kann beim Weichlöten die Stellen, welche nicht mit Lötzinn in Berührung kommen sollen, mit einem sauberen geraden Bleistiftstrich abgrenzen und den Rest mit dem Bleistift "ausmalen" wo nichts hinsoll.

Desinfector

09.12.11 21:39

Trick 17 für Akku-Ersatz.

Hab gestern ne kleine DigiCam aus dem Schrott gezogen.
Akku natürlich leer und Ladegerät nicht vorhanden.



Bestell ich nen Akku?
-dann ist die Kamera doch hinüber und der Akku würde vergeblich bestellt.

also hab ich aus dem altem Akku einen Adapter gefrickelt:

Diese Akkus kommen ja nur noch in Sonderbauformen daher,
die ein eigenes Ladegerät nötig machen.
Zum Glück ist die Polarität (+) (T) (-) aufgedruckt.
das "T" umgedreht als Masse-Zeichen.

Der Akku war ein Li-Ion-Akku. Von daher hab ich den besonders
vorsichtig zerlegt, um vor allen Dingen an den Plastikrahmen
zu kommen, der die äussere Form vorgibt. Dann ist da ja das
Kontakt-Platinchen drin. Dann war da noch etwas Intelligenz drauf,
die aber weg musste. Einfach mit einem Cutter-Messer
weggeschnitzt. Auf dessen dann freien Rückseite der Platine
hab ich 3 Anschlussdrähte gelötet.
Der Kunststoffahmen des Akkus wurde mit 2 Alu-Plättchen
zugeklebt, damit das ganze wieder vernünftig anzufassen ist.
Die Kabeladern gehen ganz durch. Alles schön mit Heisskleber gefüllt.
das ganze ist auf Anhieb sogar so gerade geworden,
dass es ohne zu klemmen in die Cam passt







Wie ist nun die Polarität 3,7V (+) (T) (-) zu verstehen?

von (+) nach (T) kannst auch 2,4V nehmen und von (T) nach (-) auch (je 2x NiMH-Akkus).

(+) des einen Akku-Packs muss mit (-) des anderen verbunden sein.
Das ergibt dann (T)

Die Cam wird schon nicht gleich abrauchen, wenn die mal ein Völtchen mehr bekommt
Alt-Cams neigen eh dazu mehr Saft haben zu wollen.

und tatsächlich:
Akkus angeschlossen und ploing, konnte ich gleich losknipsen.

wie soll es anders sein, ein Bild der Cam in Aktion gibts
nicht, meine "normale" Cam (8MegPix) fiel just in dem Moment aus.
-is ja nich ganz so schlimm, hab ja jetzt die Samsung (10,2 MegPix)


Zuletzt bearbeitet: 09.12.11 22:01 von Desinfector

Nicki

09.12.11 21:51

Sicher, dass das T nicht für nen Temperatursensor steht?
Symmetrische Versorgung von den Akkus an gibts doch heutzutage in Consumerzeugs nicht mehr...

Desinfector

09.12.11 22:10

ganz sicher war ich vorher nicht.

mit 4,8V unsymm lief das Teil aber nicht.
Hatte vorher ziemlich unhandlich mit Mess-Spitzen Strom auf die Kontakt-Pins gegeben.
kann auch sein, dass ich so die Pins garnicht richtig getroffen
hatte. Die sind ja ganz tief im Gerät drin.

Jedenfalls läuft es so ganz gut.
Hab damit nun eine Akkuladung im Dauerbetrieb leergelutscht.
Scheint also auch Dauerfähig zu sein.

epiphany

10.12.11 15:40

Das Problem mit den kaputten oder leeren Akkus kenne ich. Bin leider nicht jemand, der sich andauernd um alle möglichen Akkus kümmert und sie auch nicht immer wieder nach Gebrauch aus den Geräten entfernt. Könnte man so eine Kamera (vielleicht auch ein Handmultimeter) auch mit einer Niedervoltbuchse nachrüsten und dann per Stecknetzteil betreiben? Ich brauch die Dinge meistens eh nur wenn eine Steckdose in der Nähe ist.

andreas6

10.12.11 20:01

Hallo,

man kann fast alle Geräte auf eine externe Versorgung umstellen. Speziell bei Messgeräten ist dies aber sehr ungünstig: Das Gerät bekommt ein Potenzial, ein wirklich freies Messen ist damit nicht mehr möglich. Außerdem ist damit die gewollte Isolierung des Gerätes aufgehoben oder zumindest sehr viel schlechter geworden.

Ansonsten spricht nicht gegen eine Versorgungsbuchse, sofern man diese mechanisch im Gerät unterbringen kann. Ein Akku-Dummy mit Anschlussleitung und externem Stecker ist in nahezu jedem Gerät unterzubringen und erfordert nur ein kleines Loch im Gehäuse für den Kabeldurchgang.

MfG. Andreas


Nicki

10.12.11 20:26

In Mellingen haben Jochen und ich den Elektroroller im Smart durch die Gegend gefahren (zu ner Testfahrt auf ner Straße und wieder zurück).
Beim Ausladen kam ein kleiner Kratzer in die thermoplastische, genarbte Kunststoffverkleidung der nach unten aufgehenden Heckklappe.
Mit einem kleinen Gasbrenner war der schnell entfernt und die Struktur war immer noch vorhanden:
Mit der Flamme sehr schnell drüberziehen und zwischendurch immer ein paar Sekunden warten, damit sich nur der Kunststoff am Kratzerrand verflüssigt und wieder zurückschmilzt
Ungeduldig darf man dabei natürlich nicht sein

Joschie

10.12.11 22:58

Wer günstige Schraubenschlüssel benötigt sollte zu "Einmaulschlüssel" greifen.

Diese sind im Vergleich zu normalen "Zweimaul" oder "Maul-Ring-Schlüsseln" sehr günstig und meist praktischer da hier einfacher verlängert werden kann.

Zum verlängern von Schlüsseln eignet sich am besten ein Rechteckrohr.



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