welches akkuladegerät ?

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Dirk3000

07.08.13 14:12

grmpf...
wer billig kauft kauft zweimal und so...
naja.
aktuell hab ich den eimer hier:
http://www.amazon.de/Ansmann-Ladeger%C3%A4t-Powerline-LCD-Adapter/dp/B000COJ13Q/ref=sr_1_15?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1375877267&sr=1-15&keywords=akku+ladeger%C3%A4t
mir fällt es immer mehr auf... die akkus werden nur halbvoll geladen... man kann sie locker noch 4x neu einlegen und sie laden und laden... voll werden sie nie. (merkt man an der taschenlampendauer)

es muss was gescheites her!
geladen werden sollen:
MONO mit 10.000mah also schon ordentliche klopper
und AA eneloops.
am besten immer 4stk und mit intelligenz zum abschalten usw.

empfehlungen der fachgemeinde ?

der ansmann müll bleibt mir in zukunft jedenfalls fern

Stitch

07.08.13 16:42

ich häng meine akkus ans labornetzteil , bis diese keine ampere mehr nuckeln , dan sindse voll

gibt vom großen c glaub ich sogar akku schächte mit bananensteck buchsen



Zuletzt bearbeitet: 07.08.13 16:48 von Stitch

Jan_Tuks

07.08.13 16:51

Sei Froh !
Das letzte ladegerät aus dem Aldi hat bei mir die NiMH's immer zerkocht !

Technischer Hintergrund : Die Abschaltung nach Delta Peak, ist bei NiMH nicht ganz so sauber wie bei NiCD.
Der Delta-Peak ist da nicht sehr ausgeprägt und stark verrauscht.
NiMH hat auch eine Art Memory-Effekt.
Deswegen würde sich anbieten die Zellen, über ner Diode ( als nicht vollständig) regelmäßig sanft zu entladen.


SebiR

07.08.13 16:55

Für eneloops ist das TechnoLine BC700 für den preis unschlagbar!
Mikrocontrollergesteuerte Einzelschachtüberwachung mit -dU-Abschaltung, dazu noch ein paar nützliche Messwerte wie geladene Kapazität, Ladestrom,...
Nett auch die Refresh-Funktion und die Test-Funktion

Dirk3000

07.08.13 17:09

naja also eine fertiglösung fürn schreibtisch wäre mir hier schon am liebsten ;-) mir fehlt die zeit für anderes...
die loopis zu laden sollte nicht das problem sein.
mein hauptproblem stellen wohl die dicken mono zellen dar.

wie wäre es hiermit ?
http://www.reichelt.de/Ladegeraete-fuer-Rundzellen/LADER-TC6000/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=102011;GROUPID=3878;artnr=LADER+TC6000
http://www.reichelt.de/Ladegeraete-fuer-Rundzellen/LADER-V9688/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=106559;GROUPID=3878;artnr=LADER+V9688
ob man da was erwarten kann ?

wenns 2getrennte ladegeräte werden fürs kleine und fürs große hätte ich jetzt auch kein problem damit.
hätte nicht gedacht das es da aufm markt soviel unbrauchbares gibt

Celaus

07.08.13 21:26

Am besten selbst konstruieren.

.1. Nicht bis 100 % aufladen, es könnten 101 % sein. Mit diesem 1 % zuviel wird das Wasser des Elektrolyten elektrolytisch in Sauerstoff- und Wasserstoffgas gespalten und fehlt dann. Bei gewohnheitsmäßigem Überladen wird daraus schnell ein gravierender Verlust. Die Zellen haben sogar nach Tagen noch eine sehr hohe EMK, aber sind extrem hochohmig, das heißt bei Belastung geht die Spannung stark in die Knie.
.2. Wenn bei Entladung die Spannung sehr schnell um den Betrag von 2 Zellen sinkt, wird bereits eine Zelle umgepolt, die Entladung ist sofort zu beenden. Aber wer tut das schon ?
.3. Seit spätestens 1970 lade ich Batterien nur noch mit assymmetrischem Wechselstrom. Assymmetrisch ist hier der Ladestrom, der sich in Netzfrequenz mit einem Entladestrom abwechselt, der nur ein Zehntel des Ladestroms beträgt. Dadurch wird ein Polarisationseffekt vermieden, worunter man die Verarmung an Ladungsträgern in der dünnen Schicht des Elektrolyten nahe einer Elektrode versteht. Diese Schicht wird dann hochohmig, weil sie destilliertem Wasser ähnelt. Um dies zu vermeiden werden durch den geringen Entladungsstrom wieder Ionen in den Elekrolyten zurück geschickt. Dadurch wird vermieden, daß Wasser elektrolysiert wird. Die Zelle gast nicht,obwohl sie mit vielleicht hohem Strom geladen wird. Umgepolte Zellen werden dadurch wieder "geheilt".
.4. Die Ladung wird periodisch unterbrochen um die Leerlaufspannung zu messen. Gesteuert wird das etwa so daß 20 Sekunden geladen und 4 Sekunden gemessen wird. Wenn am Ende der Meßzeit die EMK unter einem gewissen Betrag liegt wird weiter geladen, sonst nicht. Wenn nach weiteren 24 Sekunden die Spannung doch endlich wieder unterschritten wird, wird weiter geladen. Die Ladeendspannung wird so gewählt, daß sie garantiert unter der 100 % Spannung liegt. (Bei 12 V Bleiakkus sind dies genau 12,95 Volt. Bei NICd und NiMH-Akkus kenne ich die Spannung noch nicht)
.5. Mit einer entsprechenden Ladeschaltung, die mitsamt Akku ständig am Netz hängt, arbeitet ein Hubwagen schon seit August 2006. (Vorher sind in 2 Jahren schon 3 Akkus durch Tiefentladung aber auch Überladung verdorben worden.) Schaltung folgt, d.h. ich muß lernen, hier Bilder zu importieren.
.6. Wenn ich keine automatische Ladeendabschaltung habe, lade ich aus Angst vor Überladung nur bis 80 % auf.

Alles Gute, einen hohen Wirkungsgrad und überhaupt und so.
Celaus




Zuletzt bearbeitet: 07.08.13 21:30 von Celaus

xoexlepox

08.08.13 19:26

Celaus:
Bei 12 V Bleiakkus sind dies genau 12,95 Volt.

Soweit ich informiert bin, ist diese Spannung temperaturabhängig (5mV/Grad und Zelle?).

Celaus:
Bei NICd und NiMH-Akkus kenne ich die Spannung noch nicht

Gibt es bei dem Ni-Zeugs überhaupt eine Ladeschlußspannung? Die werden doch mit Konstantstrom geladen, bis die Zellenspannung nicht mehr ansteigt bzw. wieder abfällt, oder nicht?


uxlaxel

08.08.13 21:56

xoexlepox:
Celaus:
Bei 12 V Bleiakkus sind dies genau 12,95 Volt.

Soweit ich informiert bin, ist diese Spannung temperaturabhängig (5mV/Grad und Zelle?).

Celaus:
Bei NICd und NiMH-Akkus kenne ich die Spannung noch nicht

Gibt es bei dem Ni-Zeugs überhaupt eine Ladeschlußspannung? Die werden doch mit Konstantstrom geladen, bis die Zellenspannung nicht mehr ansteigt bzw. wieder abfällt, oder nicht?


es gibt auch eine ladeschlußspannung. die liegt aber in der tat niedriger als die ladespannung kurz vor "voll".
nicd-akkus kann man aber bedenkenlos mit einem konstantstrom überladen und genau aus diesem grund lueb ich die so
wenn man die nun mittels konstantspannung und widerstand läd, kann man ja so den ladestrom immer weiter gen ladeschluß senken, daß man die anfangs mit richtig bumms läd und zum schluß quasi mit streicheln ganz langsam randvoll füllt.

apropo streicheln, ein akku der mit liebe geladen wird, bleibt länger treu nicht auf die größe kommts an!


Jan_Tuks

08.08.13 22:49

Also, noch mal zur Abschaltung :

http://de.wikipedia.org/wiki/Ladeverfahren#Spannungskriterium:_das_.E2.88.92.CE.94U-Verfahren

Das wird gerade bei Schnelladergeräten so gemacht.
Und meistens via FFT realisiet, weil man dann wesentlich besser den Peak sieht.

Problem ist aber immer noch, das das bei NiMH nicht immer so gut hinhaut(Zellenrauschen).Im Fehlerfall (ältere immer nur teilentladende Akkus ) schaltet das Ladegerät entweder zu früh ab, oder sie werden zerkocht.

Irgendwie macht aber die geschlossene Nickelchemie seit Lion und LiFePO4 ( als NiCD ersatz) keinen Spass mehr..


Profipruckel

08.08.13 23:08

uxlaxel:
Celaus:
Bei NICd und NiMH-Akkus kenne ich die Spannung noch nicht

Gibt es bei dem Ni-Zeugs überhaupt eine Ladeschlußspannung? Die werden doch mit Konstantstrom geladen, bis die Zellenspannung nicht mehr ansteigt bzw. wieder abfällt, oder nicht?

es gibt auch eine ladeschlußspannung. die liegt aber in der tat niedriger als die ladespannung kurz vor "voll".

Und die Spannung streut dermaßen stark, daß man sie nicht als Schaltkriterium nutzen kann.

nicd-akkus kann man aber bedenkenlos mit einem konstantstrom überladen und genau aus diesem grund lueb ich die so

Dann bitte aber nicht mehr als C/10.

Angeblich darf man das auch mit NiMH, meine Erfahrungen sehen da jedoch total anders aus - die reagieren auf Überladung mit deutlichem Kapazitätsverlust.

Profipruckel

08.08.13 23:14

Jan_Tuks:
Irgendwie macht aber die geschlossene Nickelchemie seit Lion und LiFePO4 ( als NiCD ersatz) keinen Spass mehr..

Sage lieber, keinen Spaß mehr, seit Cadmium verschwunden ist.

Mittlerweile geht NiMH einigermaßen, Sanyo Eneloop / Panasonic Infinium haben recht brauchbare Eigenschaften.

Jan_Tuks

08.08.13 23:23

Och... auch Cadmium macht nur noch bedingt spass...

Also ich will keinen Akkuschrauber mehr haben, mit NiCD Zellen.
Viel zu unpraktisch ! Wenn man mal gerade was schrauben will : Akku leer.. super !


Celaus

08.08.13 23:35

Es ist schrecklich, daß ich so schrecklich wenig Zeit habe, um die Ladegeräte, die ich doch selbst dringend brauche, zu bauen.

Dieses Ladegerät Typ "fast-eirlegende Wollmilchsau" habe ich wegen der Undurchsichtigkeit des Betrages der wirklichen Ladeschlußspannung, während Ladestrom fließt, mit den abwechselnden Lade- und Meß-Zyklen so gebaut. Klar ist diese auch temperaturabhängig, aber ich habe diese Bleiakkuspannung von 12,95 V nur vom "gerade-nicht-mehr-Gasen" der Batterie abhängig gemacht. Die Batterie sollte absolut wartungsfrei, also dau-sicher sein. (dau = dümmster anzuehmender User) Es gibt Bedenken , daß durch das Nichtgasen eine schädliche Konzentrationsschichtung durch Nichtdurchmischung wegen fehlender aufsteigender Gasbläschen auftritt. Sollte dieser Effekt sich aber nach mehr als, was- weiß-ich-wieviel Jahren bemerkbar machen, kann er mich mal... , jetzt funktioniert jedenfalls noch alles seit August 2006.
Zur Zeit besteht die Schaltung noch aus einem Bergwerk digitaler und analoger ICs und Leistungstransistoren. Sie giert förmlich danach, durch eine Mykrocontrolerlösung ersetzt zu werden. Wegen beruflichen Stresses hatte ich nicht den Nerv, mich in die Entwicklung mitwachsend einzuklinken, stattdessen habe ich mit weitaufgerissenen Augen dies alles an mir vorbei ziehen lassen. Analschlamm !!
Eine Verbesserung der ursprünglichen Schaltung habe ich noch erwirkt, indem ich den Trafo nicht mehr durch unsymmetrischen Wechselstrom mit einem Gleichstromanteil vormagnetisiere. Ich betreibe eine Vollweggleichrichtung und erzwinge eine Entladung immer zu den Zeiten in einer Periode in denen die Trafospannug kleiner als die Akku-Nennspannung ist.
Letzten Endes läuft alles darauf hinaus, daß PFC eingehalten werden muß, ein kleines Schaltnetzteil einen großen Gleichstrom zur Verfügung stellt, der dann mit einer noch viel besser geeigneten Frequenz als unseren 50 bzw. 100 Hertz in gut geeigneten Zeitfenstern abwechselnd lädt und entlädt. Dadurch können die Ladeströme erhöht werden und die Ladezeiten verkürzt werden.
Das absolute Non plus ultra wäre natürlich ein Zellenmangementsystem für jede einzelne Zelle, daß in manchen Lithiumakkusystemen wegen der hohen Mißhandlungsempfindlichkeit schon eingebaut wird. Leider gurken die die Akkus aber auch zu brutal, um Superpropagandadaten ohne Rücksicht auf Lebensdauer zu erzielen. Schuld daran ist die kaufmännische Führerelite, der es die Weltherrschaft zu entreißen gilt. Ist doch klar , oder ?
Es bleibt einem gar nichts anderes übrig, man muß sein Traumgerät wirklich selber bauen !
Alles Gute, einen hohen Wirkungsgrad und überhaupt und so.
Celaus

flogerass

09.08.13 10:47

Ladegerät für Männer!
Ich habs hauptsächlich wegen der vier 9V-Block-Schächte.
Bisher hatte ich noch nie Probleme mit Ansmann.

heaterman

09.08.13 11:08

Kommt ziemlich nahe an die eierlegende Fleischmilchsau ran:

ALC3000

genau wie

das hier

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