welches akkuladegerät ?

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Desinfector

09.08.13 11:35

vielleicht sollt man auch mal fragen

-welchen Akku?

ich habe hier seit ca 4 Jahren ein Paar in Grösse AA für meine Digicam.

Sony Cycle Energy 2000mAh NiMH

die Cam habe ich immer Schussbereit (also an) im Auto liegen.
und ich fahre jeden Tag 70Km Autobahn.
Ich muss die Akkus nach wie vor nur alle 2 Wochen laden
und mache das auch nur in so'm Wald- und Wiesen-Lader.
Die Teile werden auch recht warm darin.

da ich 'n Kumpel beim Schnittlauch habe macht es besonders
viel Spass gewissen Pennern eine zu verpuhlen

-JA so'n A-loch bin ich.

flogerass

09.08.13 12:02

Desinfector:
vielleicht sollt man auch mal fragen

-welchen Akku?

Dirk3000:

geladen werden sollen:
MONO mit 10.000mah also schon ordentliche klopper
und AA eneloops.
am besten immer 4stk und mit intelligenz zum abschalten usw.


Profipruckel

09.08.13 21:01

flogerass:
Ladegerät für Männer!
Ich habs hauptsächlich wegen der vier 9V-Block-Schächte.
Bisher hatte ich noch nie Probleme mit Ansmann.

Lange ist's her, habe ich einen Ringkerntrafo und einen LM317 in ein ordentliches Gehäuse gebracht. Mit Tasten und bistabilen Relais gibt es dort Konstantstrom zu wählen, die 8 Stufen lassen sich beliebig addieren, von 15..770 mA bei maximal 32 Volt. Eine Synchronschaltuhr mit max. 12 Stunden schaltet dann ab, benutze ich heute noch.

Meine zwei 9V-Akkus von Lidl und Aldi lade ich etwa 10h mit 25mA, fertig. Mal gut, ich habe nur ein Gerät mit diesem unverschämt teuren Batterietyp _und_ relativ hohem Verbrauch, da machen sich Akkus bezahlt.

In DVM und Temperaturkopf verwende ich Primärzellen, da ist die Selbstentladung der Akkus unerträglich.


Desinfector

09.08.13 23:38

flogerass:
Desinfector:
vielleicht sollt man auch mal fragen

-welchen Akku?

Dirk3000:

geladen werden sollen:
MONO mit 10.000mah also schon ordentliche klopper
und AA eneloops.
am besten immer 4stk und mit intelligenz zum abschalten usw.


das hatte ich sehr wohl gelesen.
ich wollte halt allgemein noch nen Akku-Tip zum Besten geben

flogerass

10.08.13 11:01

Ah, OK. Missverständnis.
Ich hab hier hauptsächlich eneloop. die werden auch nicht leer durch rumliegen.
Bei den Blöcken hab ich Tecxus und AccuCell. Jeweils Ready to use. Tun beide auch was sie sollen.

Dirk3000

10.08.13 12:59

Ich habe mit mittlerweile ein dickeres von reichelt bestellt.
Kommt nächste Woche.ich werde berichten ;-)

Profipruckel

10.08.13 21:38

flogerass:
Ah, OK. Missverständnis.
Ich hab hier hauptsächlich eneloop. die werden auch nicht leer durch rumliegen.
Bei den Blöcken hab ich Tecxus und AccuCell. Jeweils Ready to use. Tun beide auch was sie sollen.

Tecxus wurde hier als AAA mal einem Serienprodukt beigepackt, zum Glück waren wir als Auftragsfertiger nicht dafür verantwortlich. Wenige Monate später gingen die dann direkt aus dem Lager in die Entsorgung, war wohl nix mit der Qualität. Ein paar davon habe ich selbst eingesetzt, so schnell hatte ich noch keinen NiMH tot.

Aber interessant, 9V als Ready-to-use, sollte ich mich drum kümmern, soweit bezahlbar. Ist dennoch grenzwertig, eine 9V-Panasonic für 1,65 Euro hält zwei Jahre und mehr.

Chemnitzsurfer

10.08.13 21:53

Was ist eigentlich aus Zabex Akkuladegerät geworden ?
http://www.zabex.de/frames/akkulader.html

andreas6

11.08.13 01:17

Hallo,

der (teure) Chip in Zabex Ladegerät benutzt ein interessantes Verfahren. Natürlich braucht es (heute) einen Controller dazu. Da ich weiterhin an der Eigenbau-Firmware meines alten Akkumasters arbeite, könnte ich das mal testweise mit einbauen. Die Hardware (steuerbare Stromquelle und -senke mit Spannungsmessung) gibt es jedenfalls her. Den Rest erklärt das deutsche Patent dazu halbwegs, auch wenn dort die Bilder fehlen. Die vom englischen Patent passen jedenfalls nicht dazu.

MfG. Andreas

Bastelbruder

11.08.13 10:22

Das CCS-Verfahren habe ich mir vor Jahren zu Gemüte gezogen nachdem in Friedrichshafen ein defektes Gerät aus der C-Grabbelkiste den Besitzer/Eigentümer gewechselt hat. Den Schaltplan dazu gabs über verschlungene Wege und nach gehörigem Sinnieren über die Funktion bin ich zum Schluß gekommen, daß die Zeichnung 1a bewußt konstruiert wurde, um den Möchtegern-Raubkopierer in die Irre zu führen.

Tatsächlich befindet sich im Akku kein Kondensator und im Kleinen gibt es auch keinen halb geladenen Akku. Vielmehr sind auf Molekülebene unzählige Zellen parallelgeschaltet, jede mit ihrem eigenen Innenwiderstand und mit weiteren Widerständen räumlich vernetzt zu ihren unmittelbaren Nachbarn. Alle Zellen sind entweder leer oder geladen.

Die Funktion sehe ich folgendermaßen:
Der nicht zwingend konstante Ladestrom wird periodisch unterbrochen, danach erfolgen zwei (f/U)-Spannungsmessungen, der PIC braucht dazu keinen ADC. Die erste unmittelbar nach dem Ausschalten, die zweite einige Millisekunden später. Aus dem Verlauf der Spannungsdifferenz läßt sich das Verhältnis der (zusammengefaßten) Innenwiderstände der jeweils vollen und leeren Akkumoleküle berechnen.

Das funktioniert deshalb, weil der Zellenzustand räumlich gesehen gewissermaßen ansteckend ist. Durch den teilweise gemeinsamen Vorwiderstand im Elektrolyt ist die Spannung in der unmittelbaren Umgebung geladener Zellen etwas höher, also gibt es (nur während des Ladens) verstärkt Inseln die sich nach Abschalten des Ladestroms durch Diffusion (?) auszugleichen versuchen. Der Widerstand des Elektrolyts verursacht dabei Verluste und im Endeffekt den auswertbaren Spannungsabfall.

Noch eine kleine Hilfe:
Im Schaltbild der BTI-Lademimik befindet sich ein verstecktes Bauteil, welches für das Verständnis der Meßfunktion elementar wichtig ist. Es ist die (natürlich nicht vorhandene) Diode in Form des OC-Ausgangs im LM393 Komparator. Damit wird sofort klar, daß nur die niedrigste Spannung bzw die Hüllkurve der niedrigsten Spannung ausgewertet wird. Und weil nur die niedrigste Spannung ohne Belastung gemessen wird, ist es auch völlig unwichtig, ob die Kontaktierung 100%ig ist und ob der Ladestrom gesiebt oder gehäckselt ist.

edit: Die vermutlich durch Diffusionsdruck und Widerstand des Elektrolyts verursachten Verluste sind vielleicht auch für das Phänomen verantwortlich, daß speziell das NiCd-System mit richtig hohem Ladestrom einen deutlich besseren Wirkungsgrad hat als mit dem empfohlenen C/10. Und vermutlich deshalb ist auch das Kriterium "voll" mit der CCS-Methode besonders sicher zu erkennen.


Zuletzt bearbeitet: 11.08.13 10:50 von Bastelbruder

Mirqua

11.08.13 11:37

Den CCS Chip scheint C nur noch komplett mit Platine zu haben,
andere Anbieter haben "tolle" Versandkosten in Verbindung mit 100€ Mindestbestellwert.

Mirqua

ferdimh

11.08.13 13:00

Ich finde dieses CCS-Paper toll. Es sagt, dass CCS toll ist und alles andere Scheiße, aber wie es eigentlich wirklich funktioniert, steht nicht drin...

Davon abgesehen behaupte ich, dass wenn solche Mengen Intelligenz erforderlich sind, um nen Akku zu laden, läuft was falsch. Wenn ein Konstrukt so komplex wird, sollte man m.E. ein paar Schritte zurück gehen, und das Konzept überdenken.

Herrlich, wie einfach Blei und Lithum zu handhaben sind.


Zuletzt bearbeitet: 11.08.13 13:02 von ferdimh

Bastelbruder

11.08.13 14:16

ferdimh:
Ich finde dieses CCS-Paper toll. Es sagt, dass CCS toll ist und alles andere Scheiße, aber wie es eigentlich wirklich funktioniert, steht nicht drin...

...In den Patenten auch nicht, aber das ist immer öfter so.

Vielleicht probiert's einfach mal jemand aus und veröffentlicht die Meßergebnisse.

andreas6

11.08.13 15:17

Hallo,

ich habe mal als ersten Versuch alle Minute die Spannung unmittelbar nach dem Abschalten des Ladestroms und dann eine µs später gemessen. Nach einer weiteren µs schaltet der Ladestrom wieder ein. Die Differenz der beiden Spannungen lasse ich mir anzeigen. Zur Zeit liegt sie konstant bei 133 mV. Es wird ein LiIon-Akku mit 6,6 ah mit 500 mA geladen.

MfG. Andreas

flogerass

11.08.13 15:28

Eine µs ist sportlich. Bist du sicher, dass das kein systematischer Messfehler ist? AD-Wandler machen manchmal die merkwürdigsten Dinge wenn der Aufbau drumrum nicht 100% ist.


Zuletzt bearbeitet: 11.08.13 15:29 von flogerass
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