Keine gute Idee...

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wulfcat

13.10.12 13:20

>>auch hat mal als elektriker / elektrischer frickler einen sauguten reflex<<
wie bei mir letztens an meinem Composter..
Einschaltknopf gedrückt.. nix
Nochmal.. nix
Nochmal.. nix
Nochmal.. nix
Recner fährt hoch, nach 3 Sekunden Rauchwolke aus dem Netzteil
nach der 4ten Sekunde wahr schon der Stecker raus.
Neues Netzteil rein... Composter lebt/kein Datenverlust.
Netzteil aufgemacht.... Elko auf der 3,3V Schiene Aufgebläht/sein Label war schwarz verkohlt!!!!
Neuer Elko rein ... Netzteil lebt. ESR der restlichen gemessen, Noch weitere 3 erneuert.
Alles Ok

Klasse das mit den Reflexen...

VorbringAir

14.11.12 23:39

Keine gute Idee ist es, ein runtergefallenes und Zerbrochenes Duftspenderdingens wie das hier mit Zitronenduft ohne Handschuhe aufzusammeln... meine rechten fingerspitzen riechen schon seit 2 tagen durchdringend zitronig

prak

15.11.12 10:05

Ich hör hier immer "Reflexe-Reflexe",
so heisst das:

der Reflektor

Lukas94

18.11.12 21:18

...war es, mit dem Handgelenk versehentlich die Kante des Flansches eines gerade per Schneidbrenner durchtrennten Stahlträgers zu berühren. Trotz weniger als 0,5 sec Berührungszeit eine gut 2cm lange und 4mm breite Verbrennung. Tja, Stahl ist halt auch noch sauheiß, wenn er nichtmehr glüht bzw. garnicht geglüht hat.

...war es, zu versuchen, ein Rohr mit 2mm Wandstärke mit 4mm-Elektroden auf eine Fußplatte zu schweißen.
=> Man brennt riesige Löcher ins Rohr

(Ersteres war ich, letzteres ein Kollege)

Roehricht

18.11.12 22:21

man sollte gut dran tun gelegentlich den Säurefüllstand einer Batterie zu kontrolliern und auch NACHFÜLLEN wenn etwas fehlt.
Bei diesem Fahrzeug, ein MB100, ist die Batterie im Laderaum am hinteren Radkasten an der Beifahrerseite platziert . Der dazugehörige Plastikdeckel war schon lange nicht mehr drauf. Ich wollte die Dose starten. Als ich den Zündschlüssel drehte "KRAZOOM" Mit Riesem Knall hat sich die Batterie zerlegt. Trümmerstücke flogen bis ins Cockpit. Und überall der ganze Schmodder aus Säure und Bleiplattenfragmenten. Das Zeug hab ich nie wieder richtig saubergekriegt.

Wenn man Lastwiderstände der bekannten Firma Dale benutzt um sie mit der Nennleistung zu betreiben wäre es absolut sinnvoll sie auch auf ein Kühlblech zu schrauben.
Ich wollt bloss mal schnell die Ausgengsleistung eines Verstärker prüfen. 3,9 Ohm 50W Dale widerstand ran. 1kHz an Eingang und unter Beobachtung des Oszis bis an Clipping rangetastet. Soweit gut. Ich denk lass mal ein Moment laufen und hab was anderes gemacht. Ein paar Minuten später würde das leise 1khz Piepen von einem scharfen Knall übertönt welches dann in ein Klirren und Scheppern überging. Das Werkbank Licht erlosch auch. Nachdem ich aus der Deckung hervorkuckte könnte man das Resultat deutlich erkennen.
Der überhitzte Dale Widerstand war explodiert. Ein Anschluss war auf einer Seite wie ein Geschoss aus dem Teil herausgeflogen und hatte die Leuchtstoffröhre über der Werkbank abgeschossen. Auf dem weiteren Weg noch ein Napf mit Kleinteile vom Regal geholt. Der Verstärker lief unbeeindruckt weiter.

Ich wollte mal einen 50Hz Schwingkreis abgleichen. Der sollte als Reaktanzkreis in einen Homebrew Wechselrichter rein. Das ist gefühlte 30 Jahre her . Der Kondensator bestand aus 2x16µF Bosch MPs und die Drossel war ein Eisenkernklumpen EI130, derart konstruiert das man den Luftspallt feintunen konnte. Was leichteres als das . 50Hz Pegelton mit +43dB gibts ja als Zugabe vom E-Werk. Also den Schwigkreis ans Netz (Serienresonanz) und an dem Luftspallt gefummelt. Beim Erreichen der Resonanz schnellte das Amperemete an Anschlag. Befor ich den Stelltrafo zurückdrehen konnte gab erst ein Brizzelgeräusch, dann rummste es gewaltig.-
Werkbang war schlagartig freigeräumt . Von den Boschens fehlte erstmal jede Spur. Nach kurzem Suchen fanden sich die Alubecher völlig verformt in den Ecken. Der ölige Schmodder gleichmässig in der werkstatt verteilit Igittigittigitt.
Mit nem Klingeltrafo wäre das wohl auch abzugleichen gewesen. Hätte aber nicht so spektakulär geendet. Hinterher ist man schlauer.

Irgendwann hab ich mal meine Mutter aus der Reserve gelockt. Ich im Keller mit einem gerade abgestaubtem Kurzwellentherapigerät von unserem Hausartzt rumgespielt. Ich sage mit HF kann man Spass haben. Wollt mal sehen was da so rauskommt. Also 2 Strippen an den symmetrisch HF Ausgang, quer im Keller verspannt. Wegen der 27 Mhz 2x 2,75 m lang. Super Effekt. Leuchtstofflampen brannten wie ein Tigerschwanz hell-dunkel-hell-dunkel usw. Mit einer Prüfschnur in der Hand konnte man überall an Metallfläche schicke Lichtbögen ziehen. Meine Mutter hatte gerade vor in ihrer Leselampe neues Leuchtobst reinzudrehen. Als sie eine Birne in die Hand nahm und damit zufällig das Messingrohr berührte brannt die Birne plötzlich.

Meine Mutter dachte erstmal sie träumt.Ich hab doch nichts getrunken. Dann ist sie nochmal in die Küche um zu bemerken das die Lampe überm Herd brannte, aber nur zur Hälfte. Daraufhin hat sie mich gerufen und sagt das ist doch nicht normal, sowas geht doch gar nicht. Als sie sich etwas beruhigt hatte hab ich ihr das erklärt warum das so passiert ist.
Hinterher hat sie gelacht und war der Meinung ich hätte sie absichtlich vorgeführt.

Ach ja noch zum Schluss . Mit dem Messschieber die Länge ein Monozelle messen.... Der Messwert ist verewigt.
73
Wolfgang


4LL0ST3R1C

18.11.12 23:05

Als damals ca. 12-jähriger in dieses Forum hier zu schauen. Es gab da einen Thread von wegen Overheadprojektor sabotieren: dies rief Klein-4LL0ST3R1C auf den Plan, den damaligen Physiklehrer (guter Mann!) zu fragen ob man wirklich, so wie in diesem Thread beschrieben, die Lampe eines OHP mit einem Magneten schrotten kann. Er wollte mir das nicht glauben, also flugs ausprobiert!

Ein Hufeisenmagnet war schnell herbeigeschafft, OHP stand eh rum. Geöffnet - hmpf, Sicherungsmechanismus schaltet die Kiste ab, sobald man den Deckel öffnet - also Magneten rein und einschalten. Durch die Vibration beim Einschalten ist dann leider der Magnet umgekippt - ins Netzteil. Zum Glück nur Sicherung durch.

Ich: *hochrote Birne*
Die Klasse: *liegt flach vor Lachen*
Hr. M.: Ähm...ja...also die Birne haben wir nicht gekillt, der Overhead ist trotzdem hin. Macht ihr mal das Arbeitsblatt, ich wechsel die Sicherung.

Leider ist der Lehrer dann auf eine andere Schule gewechselt, wäre er geblieben, hätte ich Physik wohl auch behalten.

Gruß Kevin


Zuletzt bearbeitet: 18.11.12 23:06 von 4LL0ST3R1C

Lukas94

18.11.12 23:09

Wir haben damals die OHP's auf verschiedenste Arten sabotiert:
  • Feinsicherung ausbauen => OHP macht garnix
  • Kabel aus der Klemme zum Trafo rupfen => OHP macht garnix
  • Lüfter blockieren => Lampe brennt nach einigen Minuten ab


  • SebiR

    18.11.12 23:12

    Ich habe liebend gern die Fresnell-Linse umgedreht. Subtil und macht den OHP nutzlos.
    Oder den Spiegelkopf ab und im Brennpunkt irgendwas angesengt

    VorbringAir

    18.11.12 23:39

    Oder der Klassiker, Tantalperle irgendwo zwischen Anschlusskabel und Buchse

    robert

    19.11.12 00:25

    Damals haben wir immer irgendwelche Substanzen in den Hohlspiegel getan, die bei ihrer Erhitzung einen üblen (oder nicht so üblen) Gestank verbreiten...
    Weihrauch oder ein toter Käfer war eines der harmloseren Sachen. Schwarzpulver eine der weniger schönen.

    On Topic:
    keine gute Idee ist es, mittig auf ein Segment des Weltuntergangsdisplays zu schauen. Ist mitunter gut hell... Gehen ja auch so 25W in die LEDs rein.
    Mal sehen wann ich das gesamte Objekt fertig bekomme.Hoffentlich rechtzeitig zu seinem Einsatz...


    Zuletzt bearbeitet: 19.11.12 00:29 von robert

    obelix77

    19.11.12 00:48

    Lukas94:
    Wir haben damals die OHP's auf verschiedenste Arten sabotiert


    Räucherkegel vom Weihnachtsmarkt in den Parabolspiegel unter
    der Lampe. Am besten so, daß er die Lampe mit der Spitze berührt.
    Das gab durch den verbauten Kühlventilator dann ne ganze Menge
    Rauch im Klassenzimmer ;-)
    Zum Glück ist das verjährt... ;-)

    ClusterOne

    19.11.12 01:38

    Tipp für OHP's: Lampenwähler zwischen den beiden Birnen stehen lassen.
    Die meisten OHP-Nutzer wissen nicht, dass die guten Geräte immer eine Reservebirne haben, die man mit nem Drehrädchen umschalten kann. In der Mittelstellung leuchtet keine der Lampen.

    Gruß,

    Clusterone.

    Farbe

    19.11.12 07:48

    Wir haben immer Durchsichtiges Tesa über die RJ45 Stecker geklebt und schon Konnte er sich nicht mehr an seinem Rechner anmelden, Ich hab ganzschön angefangen zu schwitzen als er sich die Stecker genau angekuckt hat aber mit seinen 60 Jahre alten Augen konnte er den Klebestreifen wohl nicht sehen.
    Oder auch die Stiftsockel Lampe mit nur einem Kontakt einstecken ist auch nie jemandem aufgefallen die ganze Birne hab ich mir jedes mal aus dem Müll gefischt..

    HV_Freak

    19.11.12 13:31

    Farbe:
    Wir haben immer Durchsichtiges Tesa über die RJ45 Stecker geklebt und schon Konnte er sich nicht mehr an seinem Rechner anmelden, Ich hab ganzschön angefangen zu schwitzen als er sich die Stecker genau angekuckt hat aber mit seinen 60 Jahre alten Augen konnte er den Klebestreifen wohl nicht sehen.
    Oder auch die Stiftsockel Lampe mit nur einem Kontakt einstecken ist auch nie jemandem aufgefallen die ganze Birne hab ich mir jedes mal aus dem Müll gefischt..

    Wie viele Birnen hast du denn dadurch bekommen?

    Nicki

    19.11.12 19:08

    Keine gute Idee war es, zur Konzentrationssteigerung für Mathe mal eben ne Tasse Rentnertod mit der Bialetti zu kochen...
    So heftiges Herzrasen hatte ich zuletzt vor etwa nem Jahr, als mir der 190 bei Nässe unvorhergesehen in der Kurve abgehauen ist... (zum Glück nichts weiter passiert)

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