Kaffemaschine für Wecker deluxe

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Fritzler

07.10.12 14:30

Moinsen,
der Wecker wär ja nicht deluxe, wenn er nicht auchn Käffchen aufsetzen könnte.
Ja, das Projekt lebt noch geht aber eher schleppend vorran.

Nur ist das eher eine mechanische Aufgabe und von sowas hab ich eher weniger Ahnung, geschweige denn Material!

Da ich meinen Kaffee türkisch genieße (Pulver inne Tasse und Wasser drüber -> feddisch) wird das sicher nicht so aufwändig wie fingers Vollautomat.

Habs mir so vorgestellt:
Der Kaffeevorratsbehälter ist direkt über der Tasse und unten isn Loch mit einer luftdicht abschließenden Förderschnecke.
Der Motor sitzt aufm Deckel des Behälters.
Diese Schnecke soll dann das äquivalent von 3 Löffel Kaffee in die Tasse geben (der Arschtritt am Morgen).
Waage unter der Tasse?

Danach kommt dann das Heißwasser ausm Boiler einer geschlachteten Billigkaffeemaschine.
Die Boiler haben soweit ich weis auchn Tempsensor?

Was könnte man noch zum Rühren des Kaffees nehmen was nicht oft geputzt werden muss?

Elektronik/Ansteuerung bekomm ich natürlich selber hin.

Was ich gegen ne Spende an Material bräuchte wär folgendes:
-Langsam drehender Motor mit Förderschnecke, sowie ein umschließender Ring.
Kann ja dann zB in den Boden ner Konserve gelötet werden.
-Wasserboiler ner Kaffeemschine.
-Ventile/Pumpe -> Wasser aus Wasserflasche in Boiler Pumpen, Wasser ausm Boiler lassen (Ventil).
-Irgendwas das wiegen kann für unter die Tasse.

Nicki

07.10.12 14:35

Du könntest das Wasser mit hohem Druck tangential in die Tasse fließen lassen, dann rührts sich selbst

Fritzler

07.10.12 14:38

Dann gleich nochn Wischroboter bauen, der die Sauerei wieder wegwischt?

Nicki

07.10.12 14:42

Oder ne saugfähige Matte mit nem Stück Sitzheizung drunter zum Trocknen...

Fritzler

07.10.12 14:44

Nene, die Idee ist schon gut.
Wenn mans mitm Druck nicht übertreibt bildet sich nen schöner Strudel.
Muss nur nach Tassengewicht der Druck reduziert werden, sonst schwappts über.
Dann ist an dem Ding auch nix groß zu putzen.

edit:
An die Seite nochn Lüfter mit der Kaffee schneller abkühlt.


Zuletzt bearbeitet: 07.10.12 14:47 von Fritzler

gafu

07.10.12 14:50

wenn du eine förderschnecke hast, brauchste doch nur die vollen umdrehungen mitzaehlen, etwa mit einem mikroschalter und schaltnocke. das geförderte volumen pro umdrehung lässt sich doch ermitteln.
das spart dir glatt die waage ein.

Fritzler

07.10.12 14:54

Na die Waage ist schon wichtig, da ich da auch unterschiedlich große Tassen drunter stellen werde.
Je nach Tassengewicht auf die Größe schließen und somit Wassermenge.

Wenn sich der Kaffeevorrat dem Ende nähert hustet die Schnecke auch nurnoch raus -> muss also länger drehen (auch mit Trichter).

Also ne Füllstandsanzeige wär auch nich schlecht (Wasser und Kaffe), das lässt sich ja leicht realisieren.
Ausgabe dann übern RS485 Bus ans Zentralgehirn zur Meldung an den User.


Lars_Original

07.10.12 15:08

Dafür sollte sich ja eine handelsübliche (elektronische) Küchenwaage verfrickeln lassen.
Die Förderschnecke könnte man nach dem Vorbild der Vollautomaten durch eine Mühle ersetzen. Die drückt den gemahlenen Kaffee an der Seite raus und durch einen kurzenKanal in die Brühkammer.
Je nach Hersteller wird die Menge über die Laufzeit (AEG und Co) oder eine kleine Kammer mit Druckschalter (Saeco) bestimmt.
Die Lagerhaltung ist mit Bohnen auch einfacher als mit Pulver.
Das klumpt nicht, und verliert auch nicht so schnell an Aroma.

Lars

shpank

07.10.12 15:18

Und das Mahlwerk wär gleichzeitig die akustische Weckhilfe

Und wenn das nicht mehr hilft:


Wirkt aber irgendwie nach nem halben Jahr nicht mehr

einstein2000

07.10.12 15:45

Kannst du nicht mittels Druckluftzylinder nach dem Einfüllen des Kaffeepulvers eine Andruckplatte mit Druckentlastungsloch und Wasserinfüllschlauch auf die Tasse absenken und dann mit 3 Bar (Oder wie hoch der Wasserdruck in Berlin auch ist) das heisse Wasser einleiten? Wenn man auf das Druckentlastungsloch dann noch eine Anti-Spritz-Vorrichtung baut, sollte auch nichts mehr rausfliessen. Dann 30 sekunden warten und die Platte wieder hochfahren, Kaffee-fertig-Signal betätigen...



Lars_Original

07.10.12 15:48

Und ne halbe Stunde vorher rödelt schon mal der Kompressor los...

Das kommt gut in der Mietwohnung...

Lars

Pinocchio

07.10.12 15:49

shpank:
Und das Mahlwerk wär gleichzeitig die akustische Weckhilfe

Und wenn das nicht mehr hilft:


Wirkt aber irgendwie nach nem halben Jahr nicht mehr

N Wecker mit ner SIEMENS Logo!
Das is mal so unnütz wie Fußpilz...*habenwill!*

Fritzler

07.10.12 16:08

Nen Mahlwerk wird etwas laut.
Der Wecker soll Schlafphasen erkennen und Licht dimmen, geweckt wird dann entweder mit Musik oder W48 klingeln.
Ein Mahlwerk *krrreeeiiissssccchhhh* passt da etwas weniger rein.
Wär aber auch recht einfach, vom Mahlwerk direkt in die Tasse.

Das klumpt nicht, und verliert auch nicht so schnell an Aroma.

Sollen ja auch keine 500g in behälter, 50-100g reichen locker aus.

ferdimh

07.10.12 16:18

Und wenn du das Mahlwerk betätigst, sobald die Tasse da ist?
So: Pulver ist in Tasse, Dihydrogenmonoxid dazu, wecken. Wenn die neue Tasse da steht, schon mal in die Tasse mahlen.
Dann dürfte der schöne Gesang des Mahlwerks (Im Vergleich zu mancher "Musik" ernst gemeint!) doch nicht mehr wirklich stören, oder?

Oder du brauchst ne Riesenkiste mit viel Glaswolle für das Mahlwerk...

shpank

07.10.12 16:22

Und wie wärs mit vorportionieren? Ich stell mir da eine Art "Karussell" mit kleinen Portionsbehältern vor, die über nen Stepper gedreht werden kann und dann bei Bedarf eine Ladung Kaffee in die Tasse hustet. Nur das Ausleeren der Portionsbehälter in die Tasse rein müsst man sich halt noch überlegen.

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