Reparaturerfolge

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Bastl_r

25.03.12 14:04

Hansele:

Ohne das lästige vibrieren des Bremspedals, wegen total
verrosteter hinterer Bremscheiben.


Was ich da nicht verstehe ist warum die Scheiben verrostet sind.
Wenn doch die Bremsbeläge beim Bremsen immer mal wieder anliegen sollte sich doch gar kein Gubbel breitmachen können...
Sind denn die Bremszangen und -zylinder noch ausreichend leichtgängig?

bastl_r

doofi

25.03.12 15:17

Das ist bei Mercedes haeufig. Die hinteren Bremsbelaege halten EWIG. Da fallen dann immer wieder kleine Stueckchen(sowohl aus den Belaegen als auch aus den Scheiben) 'raus und das gibt dann Karies, das immer schlimmer wird. Dann hat man ein immer schlechteres "Tragbild". Auch bei perfekt gaengigen Saetteln.
Da die hinteren Bremsen ziemlich ueberdimensioniert sind faellt das in der Bremsleistung nicht wirklich auf. Auch wenn nur noch ein 1 Zentimeter breiter Streifen in der Mitte der Flaeche bremst reichts noch fuer den Tuev.

Spotlight

07.04.12 22:38

Ne Einhell Bandsäge bekommen.
Brummt nur. Kurz durchgemessen und festgestellt, das die Wicklung, an dem der Kondensator hängt kein durchgang hat.
Also mal den Motor aufgemacht:

Wie der Motor den Draht da aus der Isoliertülle rausgepuhlt hat ist mir ein Rätsel. In der Tülle ist die Lötung zur Litze zum Kondi.
Naja... Litze zum Kondensator wieder rangelötet und nu hab ich ne Bandsäge.:-)

Bastl_r

08.04.12 07:23

Hab gestern vom Schwiegervater dessen Akkuschraber mit den platten NiCD-Akkus bekommen.
Einer der Packs war bis auf eine Zelle komplett tot, sprich alle Zellen mit internem Schluß.


Der zweite Pack, den ich dann auch mit der Wildflyer-Entladeschaltung ausstattete, hatte nur drei tote Zellen.

Nach dem bearbeiten mit dem 5V@300A Netzgerät

waren alle Akkus des vermeintlich besseren Packs wieder betriebsbereit und wurden, nachdem ich die Dioden und Widerstände eingelötet hatte, geladen.
Den zweiten Pack mit den 9 toten Zellen bearbeitete ich gründlicher und schraubte ihn mit wenig Hoffnung wieder zu.
Seltsamer Weise sind in diesem alle Zellen wieder Leistungsfähig und werden heute Mittag ebenfalls mit der Wildflyermethode veredelt. Im zweiten Pack schwächelt nach wie vor eine Zelle die ich nochmal bearbeiten werde. Wenns denn sein muss mit noch mehr Strom

bastl_r

inse

08.04.12 07:42

Würde gerne hören, was Du für Langzeiterfahrung mit den "reaktivierten" Akkus machst.
Ich habe mich auch schon an alten Akkus versucht - Zellenschluß wegbrennen geht zwar, allerdings bleibt eine abnorme Selbstentladung.
Deswegen war keine vernünftige Nutzung mehr möglich.
Auch war der Innenwiderstand alter Zellen so hoch, daß der Akkuschrauber deutlich an Kraft verloren hat.

duesed4

08.04.12 16:55

Meine sonst so zuverlässige Honda CB400N hat vorletzte Woche über Mucken gemacht. Die erste Tankfüllung nach dem Winterschlaf noch alles ok. Dann ist das Anspringverhalten immer schlechter geworden. Der Anlasser hat es nicht mehr geschafft. Mit Anschieben ging aber. Aber auch immer schlechter. Zum Schluss hab ich sie nur noch mit nem Berg als Hilfe angekriegt. (Letztes Wocheende hab ich Sie wohl ca. 2 km weit geschoben. Von meinem Elternhaus 4 mal bis ins Dorf, wo der lange Berg ist. (Zum Glück gehts die ganze Strecke leicht bergab, wenn auch nicht genug zum anreissen...). Stabiler Lauf war nur noch über 3000U/min möglich.

Nachdem ich rausgefunden hatte woran es lag, war es ganz einfach. Zwei neue Zündkerzen, 40km Landstrasse und sie rennt wieder wie eh und je...

Bastelbruder

09.04.12 14:06

...hat mir mein Bruder am Freitag auch erzählt. Die 125er ist fast nicht mehr angelaufen, neuer Sprit war wenige Minuten "besser" und dann garnichts mehr.
Neue Kerze und keine nennenswerte Verzögerung zwischen Starter-Betätigung und Brumm.

Ich meine, vor 15 Jahren mit den NGK-Kerzen im Kart ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben, damals kam gerade der (edit): nach Moder stinkende Rennsprit mit Alk-Zusatz auf. Ich sag' nichts, aber meine Gedanken sausen.


Zuletzt bearbeitet: 09.04.12 14:09 von Bastelbruder

TDI

09.04.12 15:28

Da keimt gerade die Idee, die Zündspule umschaltbar zu machen. In der Regenerationsstellung wird sie von einem 555 + MOSFET getrieben und heizt die Kerze vor. Obs helfen könnte?

Nicki

10.04.12 22:39

Der von Piotr ertauschte Grundwicht T7500:

Lag den ganzen Winter in der ungeheizten Werkstatt *schäm*
Immer wieder stürzte es nach kurzer Laufzeit ab, auf dem Display waren Lottozahlen, leider ohne Datumsangabe, zu sehen.
Irgendein Elko der 5V-Schiene war kaputt und nach Erwärmung anscheinend kaum noch wirksam.
Statt ihn langwierig zu suchen, habe ich auf den unlackierten Leiterbahnen beim Prozessor etliche 10- und 22µF-Kerkokrümel aus einer Grafikkarte und einen 1000µF-Nasselko eingelötet.
Dann habe ich mit dem Oszi nach wackelnden Spannungen gesucht und ein paar weitere Elkos reingeworfen.
Dann wieder zusammengebaut.
Angeschlossen.
Funktionierte, auch nach 20 Minuten noch.
Aber es brummte heftigst!
Schuld war der Elko, der die mit 5Vpp wackelnden 55V glätten sollte (von mir eingesetzt). Fiel mir vorhin erst auf, als dieser, an der "Service-Leiste" angelötete Kondi abbrach....
Jetzt wackelt es dort halt wieder.
Ist afaik eh nur nur fürs VFD da und wird noch nachgeregelt...
Jetzt brummts zwar auch, allerdings mit geschätzten 80db unter dem Nutzsignal, und davon kommt bestimmt auch was vom Verstärker (Denon PMA-720A) und der Antenne...
Ich spendier dem Gerät noch nen Antennenverstärker, dann bekomm ich auch die Ruhrgebietssender in Stereo ohne hörbares Rauschen rein



Piotr

10.04.12 23:11

Hey, Glückwunsch! Ist schon ein feines Teil. Vergleich mal den Klang beim gleichen Sender, ist schon erstaunlich was der Grunzig da rausholt.

-80dB Brumm sollte nicht stören, da machen Rauschinger Mischpulte schon mehr wenn sie noch im Karton liegen

Leider macht mein ST6000 im Moment auch keinen Spaß. Um den flott zu kriegen muss ich erstmal mein Hameg flicken und die Tastköpfe finden. Solange läuft Radio halt über Nordmende Globecorder 4084 stereo, Telefunken atlanta 101, Sony ICF-7600G , oder nen popligen <2kg 90er Jahre Sony Tuner mit RDS.

Simon

10.04.12 23:42

Bastelbruder:
...hat mir mein Bruder am Freitag auch erzählt. Die 125er ist fast nicht mehr angelaufen, neuer Sprit war wenige Minuten "besser" und dann garnichts mehr.
Neue Kerze und keine nennenswerte Verzögerung zwischen Starter-Betätigung und Brumm.

Ich meine, vor 15 Jahren mit den NGK-Kerzen im Kart ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben, damals kam gerade der (edit): nach Moder stinkende Rennsprit mit Alk-Zusatz auf. Ich sag' nichts, aber meine Gedanken sausen.


Ich hatte mir damals diese... Ach wie hießene die noch, die Bosch mit dem Silberkern zugelegt. Das waren die geilsten Kerzen... 100000 km und nur mal raus geschraubt, und bestaunt wie schön die noch aussahen. Damals als Satz mit knapp 50 DM auch nicht ganz billig.

Gruß

Simon

Lars_Original

11.04.12 03:41

Nicki:
Schuld war der Elko, der die mit 5Vpp wackelnden 55V glätten sollte (von mir eingesetzt).
Ist afaik eh nur nur fürs VFD da und wird noch nachgeregelt...


Pass auf das du da nicht an der falschen Stelle glättest.
Die Anzeige-Röhre (VFD) muß mit Wackelsaft beheizt werden damit es über die ganze Fläche gleichmäßig leuchtet und die Kathode (der GANZ dünne Heizfaden hinter der Frontscheibe) gleichmäßig belastet wird. Im Idealfall liegt eine Mittelanzapfung der Heizwicklung auf Masse. Manchmal wird das aber nur einseitig angeschlossen.
Auch die Anodenspannung wird gern über einen Verdoppler gewonnen. Manchmal sogar in 2 Phasen um damit das Multiplexing zu vereinfachen. In jedem Fall misst man dort die seltsamsten Sachen wenn man das nicht weiß.
Im Zeitalter von LED und LCD begegnen einem höchstens mal noch -5V für die LCD-Treiber (auch die laufen eigentlich mit Wechselspannung).

Wenn man mal ein altes VFD übrig hat, kann man das auch durchaus als Verstärkerröhre mißbrauchen.
Heizspannung von 1V an laaaaaangsam erhöhen bis die Drähte gerade im dunklen schwach glühen und dann wieder etwas zurück bis es gerade aufhört. Wird sich je nach Größe zwischen 3 und 6V finden. Anodenspannung 12V und ab gehts.

Da dort immer mehrere Gitter und Anoden drin sind die sich gegenseitig überlappen, lassen sich damit die seltsamsten Dinge anstellen (Mischer oder Schwebungsoszilatoren).

Lars

duesed4

11.04.12 08:43

TDI:
Da keimt gerade die Idee, die Zündspule umschaltbar zu machen. In der Regenerationsstellung wird sie von einem 555 + MOSFET getrieben und heizt die Kerze vor. Obs helfen könnte?


Also bei mir hätte das wohl nix mehr geholfen. Die Bügelelektrode hatte sichtbaren Kontaktfras. Gegen die Verrußung hätte es vielleicht geholfen. Wobei ich nicht recht weiß, ob die Energie der Zündfunken reicht um die Kerze heiß genug zu kriegen?

Wobei die Kerzen auch ca. 10 Jahre (un ca. 10000km) gehalten haben. Da inverstier ich die 9€ für zwei Zünkerzen dann schon...

Grüße,

Daniel

Raven

11.04.12 17:03

duesed4:
Meine sonst so zuverlässige Honda CB400N hat vorletzte Woche über Mucken gemacht. Die erste Tankfüllung nach dem Winterschlaf noch alles ok. Dann ist das Anspringverhalten immer schlechter geworden. Der Anlasser hat es nicht mehr geschafft. Mit Anschieben ging aber. Aber auch immer schlechter. Zum Schluss hab ich sie nur noch mit nem Berg als Hilfe angekriegt. (Letztes Wocheende hab ich Sie wohl ca. 2 km weit geschoben. Von meinem Elternhaus 4 mal bis ins Dorf, wo der lange Berg ist. (Zum Glück gehts die ganze Strecke leicht bergab, wenn auch nicht genug zum anreissen...). Stabiler Lauf war nur noch über 3000U/min möglich.

Nachdem ich rausgefunden hatte woran es lag, war es ganz einfach. Zwei neue Zündkerzen, 40km Landstrasse und sie rennt wieder wie eh und je...


Greif mal in den Tank neben die Einfüllöffnung - ISt da Rost?
Mal einen der Schwimmerdeckel abschrauben und schauen - leichter Rostschleim drin oder Ablagerungen??

Hatte das Problem bei meiner VFR750F.
Deren Tank war rostig und hat so immer die Vergaser versaut...
Da war immer im Frühjahr Vergaser raus, Düsen raus und reinigen angesagt...
Selbst verkaufen nützte nix.. Hat mein Dad übernommen und somit ging die Wartungsverpflichtung weiter..

Wenn die Düsen verlegt sind hast du auch Probleme beim starten und beim Lastwechsel (Durch die Unterdruckgesteuerten Düsennadeln)

Beim Einwintern die Schwimmerkammern ablassen machst du oder?
Das Verdunstenden Benzin kann zu Verharzungen im Vergaser führen und e.v. vorhandene Rostpartikel tun ihr übriges..

Nur als Tipp...


Bastl_r

11.04.12 19:57

inse:
Würde gerne hören, was Du für Langzeiterfahrung mit den "reaktivierten" Akkus machst.
Ich habe mich auch schon an alten Akkus versucht - Zellenschluß wegbrennen geht zwar, allerdings bleibt eine abnorme Selbstentladung.
Deswegen war keine vernünftige Nutzung mehr möglich.
Auch war der Innenwiderstand alter Zellen so hoch, daß der Akkuschrauber deutlich an Kraft verloren hat.


Ernüchterung macht sich breit
Der Akku von dem ich ein gutes Gefühl hatte entlädt sich und kommt dann auch nur teilweise wieder.
Die Zellen wachsen wohl bei zunehmender Entladung sofort wieder zu.
Ich kauf nun neue Zellen...

bastl_r

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