Reparaturerfolge

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PowerAM

19.04.13 21:10

Den im Sinne von "diesen".

In manchen Gegenden wuerde man sagen: "Der Geraet produziert Gummiabrieb von der Antriebsriemen...

Bastelbruder

19.04.13 21:16

Riemenabrieb. Und oder Motorkohlenstaub

Und Aerosol-Stink(Parfüm)-Weichspül-Ölnebel.

Spiritus ist das beste Lösungsmittel für oxidierte (=ranzige) Öle aller Art. Warum das so ist, könnte vielleicht Peppo mal rauskriegen.

andreas6

19.04.13 21:27

Hallo,

Ölnebel fällt aus. Hier wird kein Weichspüler verwendet und nur Waschmittel ohne jegliche Zusätze dieser Art. Diesen Kram verträgt nicht jeder auf der Haut und meine Frau ist dort sehr empfindlich. Bleibt also Riemenabrieb als Hauptursache. Vielleicht sollte man alle fünf Jahre vorsorglich die Steuerkarte putzen.

Edit: Die erste Wäsche sollte ein Reinigungslauf werden, begann aber mit einem Fußbad. Schräg eingesetzte Gewinde mit wenigen Gängen auf großem Durchmesser sind nicht wirklich Dau-fest. Diese Reinigungsöffnung ist technisch ungünstig verschlossen.

MfG. Andreas


Zuletzt bearbeitet: 19.04.13 21:40 von andreas6

Lars_Original

19.04.13 21:50

An dem Teil das du da herausschraubst ist innen kurz hinter dem Gewinde eine angespritzte Dichtung. Diese drückt auf eine Plastikkante im zugehörigen Loch. Bitte beides vor dem Zusammenbau reinigen. Sonst sickert das Wasser langsam zwischen Pumpengehäuse und Klappe nach unten und sifft entweder den Boden voll oder legt via Schwimmerschalter in der Bodenwanne die Maschine nach (oder meist während) der dritten Wäsche lahm.

Lars

mrxyz

19.04.13 22:08

Bastelbruder:
Riemenabrieb. Und oder Motorkohlenstaub

Und Aerosol-Stink(Parfüm)-Weichspül-Ölnebel.

Spiritus ist das beste Lösungsmittel für oxidierte (=ranzige) Öle aller Art. Warum das so ist, könnte vielleicht Peppo mal rauskriegen.

Bin zwar nicht Peppo, aber meine Vermutung ist, dass der Sauerstoff ja die Ketten "brückt" bzw. das Fett auch teilweise oxidiert, hat man dort leicht polare Gruppen, die sich gut in Spiritus lösen, der aber auch noch lipophile Gruppen hat für den unpolaren Teil.
Man verbessere mich, wenn ich falsch liege.

andreas6

19.04.13 22:14

Hallo,

ich weiß, wie das Ding funktioniert - meine Familie aber nicht. Es gelingt allen regelmäßig (also immer dann, wenn nach Fehler E20 oder E40 oder so eine Reinigung dieser Ecke nötig war), die Verschlussschraube schräg ins Gewinde zu würgen, so dass die Dichtung gar nicht erst aufsetzt, die Verschraubung aber fest sitzt. Dann läuft jeder eingelassene Tropfen Wasser wieder zügig unten raus. Die bastlermäßige Routine-Kontrolle nach einer Veränderung an einem Gerät wird dort völlig ignoriert: Kiste an, Licht aus und weg. Nach mir die Sintflut...

Edit: Die Kanäle zu den Wasserstandsdosen scheinen auch fast zugewachsen zu sein. Die grüne "Tür"-Anzeige kommt nicht, wenn der Wasserstand beim Abpumpen schon tief genug gesunken ist. Dafür pumpt es nun wieder ordentlich ab. Die Reinigung des Ablaufes hat also geholfen.

MfG. Andreas


Zuletzt bearbeitet: 19.04.13 22:27 von andreas6

andreas6

29.04.13 00:11

Hallo,

einen zerfumpten FU repariert. Ist schon einige Wochen her, aber heute erst durch Test bestätigt. Ein 20 Jahre alter Lust 1204 hatte den Kurzschluss zwischen Motor-Ptc und Null nicht überlebt, war tot. Der Netzgleichrichter war in alle Richtungen drahtig, dessen Zuleitungen auf der Leiterkarte verdampft. Gleichrichter ersetzt, isolierte Brücken eingelötet, spielt!

Nach Eintreffen der seit Wochen erwarteten Papier-Unterlagen zum Gerät ein Poti zwischen Referenzspannung und Masse mit Schleifer auf Drehzahl-Eingang geklemmt und per Taster die Drehrichtung eingeschaltet. Der zum Test angeklemmte 180-W-Drehstrom-Getriebemotor lief damit sanft hoch und ließ sich in der Drehzahl von fast Stillstand bis schnell regeln.

Nett an dem Teil ist, dass es nur 230 V mit einer Phase braucht, um daraus 400 V Drehstrom mit einstellbarer Frequenz zu erzeugen. Irgendwie Bastler-tauglich... Vielleicht kann ich das Teil mit meiner Ständerbohrmaschine verheiraten, die mir fast immer zu schnell läuft. Das wird wohl einen anderen Motor erfordern, denn der bisherige hat einen Kondensator angebaut.

MfG. Andreas


Zuletzt bearbeitet: 29.04.13 00:15 von andreas6

Virtex7

29.04.13 00:27

zum Spirius:
ich hätt eher gesagt, dass es nicht der Alkohol ist, der da löst
sondern das bitrex und das MEK. letzteres ist ein recht gutes
Lösemittel, da es eine kleine lipohile Methyl und eine größere
Ethylgruppe besitzt und dazwischen eine leicht lipophobe
Ketobrücke. MEK sieht so aus: CH3 --- OC --- C2H5

Die OH vom EtOH wird da nicht ganz ausreichen, EtOH löst ja
Fett nicht soo gut, Aceton schon viel viel besser... (und das ist
das einfachste Keton)

Bitrex kenne ich nicht als Molekül, aber es wird bei dem Gestank
und der ekelhaften Pappigkeit ein recht großes Molekül sein.

Wenn man genug Spiritus destilliert, um das Bitrex zu entfernen,
hat man irgendwann eine abscheulich stinkende, dunkle Brühe im
Kolben, die man 1A mit Benzin rauswaschen und dem Auto füttern
kann Mach ich so.

MEK bekommt man btw. so nicht raus, das geht anders
aber ich weiß ned, ob ich das hier einfach so schreiben darf :P

als Test wäre gut:
ein Siff, der mit Spiritus 1A weggeht nochmal mit reinem EtOH
versuchen. Wenn das genauso geht, isses der EtOH, sonst der
Rest aus der Brühe.

Dann könnte man das noch mit gutem Sprit versuchen, der NUR!
MEK hat (gibts beim Chem-Dealer als "Ethanol, vergällt")
dann hat man das Bitrex raus.

Wer das jetzt noch mit Bitrex rein versuchen will, schreibe mir
eine PN, ich kann die Siffe liefern :P

und zur Sicherheit vor vorschnellen "melden" drückungen:
ich reinigte den Spiritus, weil ich eine Extraktion fahren wollte,
und weil dafür 3 Liter!! Ethanol vonnöten waren...
Das bezahl mal incl. Steuer
Und die Genehmigung bekomm ich sicher nicht.

Darüber hinaus ist es Jahre her.

EDIT: etz hätt ich glatt was vergessen:
Ranziges Fett: Fettsäuren, die die Esterbindung zum Glycerin
verloren haben und nun frei rumstinken. Fettsäuren sind einfach
ekelhaft vom Geruch her, siehe Butansäure.
Da kann ein mal Spiritus andocken, wenn genug Säure im Raum ist
und einen Ester bilden, das gibt dann die berühmten Fruchtester
die in der Schule gern für die Veresterung hergenommen werden.
Buttersäure + Schwefelsäure + Ethanol = Ananasaroma

Andererseits kann das MEK am lipohilen Teil der Fettsäure (wenn
das ein Öl war, ist der Rest LANG) angreifen und über
Van-der-Waals-Kräfte das Zeug lösen. Also nicht verreagieren,
sondern nur wegwaschen. Glycerin löst sich in beidem, besser
aber in wasserähnlichem Lösemittel.
naja. ca 6 bis 10% Wasser is im Spiritus ja auch noch....


Zuletzt bearbeitet: 29.04.13 00:33 von Virtex7

Bastl_r

29.04.13 07:41

andreas6:

Nett an dem Teil ist, dass es nur 230 V mit einer Phase braucht, um daraus 400 V Drehstrom mit einstellbarer Frequenz zu erzeugen.


Du wärst der Erste der so ein Gerät besitzt und sogar auch noch gleich repariert hat!
Nene mein Guter. Der FU der aus 230V IN 400VACOut macht muß erst noch gebaut werden.
Was man mit so einem FU machen kann ist einem 230V/400V Drehstrommotor der am Netz bei 3 x 400V im Stern betrieben wird in Dreieck bei 3 x 230V betreiben.
Und das sind eigentlich fast alle kleineren Motoren bis etwa 3kW.

bastl_r

Tobi

29.04.13 13:18

Mein Navigon 20 Easy hängte sich dauernd auf und musste jedesmal resettet werden um (mit Glück) wieder zu funktionieren. Ein Softwareupdate brachte genau nichts.

Gestern habe ich dann aus Frust einfach mal die Platine für 10min bei 250° im Ofen gebacken, und es funst wieder!
Das ist jetzt schon das zweite Gerät dass unser Ofen repariert hat, obwohl er ein Siemens ist...

Lars_Original

29.04.13 13:25

Das geht solange bis der Ofen kaputt ist.

Lars

andreas6

29.04.13 21:26

Hallo,

Bastl_r:
Der FU der aus 230V IN 400VACOut macht muß erst noch gebaut werden.

Du könntest Recht haben, ein erneuter Blick aufs Gerät bestätigt das. Die 400 ist die Hz-Angabe, bis dahin lässt sich die Frequenz fahren.

MfG. Andreas

Virtex7

29.04.13 23:44

oooch das mit dem FU geht leichter als du denkst.

PFC mit DCDC Wandler (Boost PFC) davor und dann dieZwischenkreisspnnung auf 580V hochfahren.
Und schon spuckt der FU 400V Drehstrom aus.

ich hab keine Ahnung, ob sowas gebaut wird, aber es is recht
problemlos möglich.

Lars_Original

29.04.13 23:47

Man könnte auch den Gleichrichter zum Spannungsverdoppler erweitern.

Lars

Virtex7

29.04.13 23:53

xD und schon wieder denke ich kompliziert :P
UNI Krankheit glaube ich langsam auch.

Der Verdopplergleichrichter macht halt unschöne Pulse ins Netz,
nehme ich an.

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