Solarstrom

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radixdelta

11.03.13 03:32

noch jemand wach, fein... Ich stöbere grad ein wenig nach Akkutechnik. Da habe ich das hier gefunden. Ohne jetzt den Thread auch noch mit Akkutechnik verwässern zu wollen: Ist das grundsätzlich brauchbar? Regenerierung DIY machbar?

heaterman

11.03.13 03:43

Na, ich weiß nicht, der ist ja arg alt und dafür auch sehr teuer. Und der Zustand wird diskret verschwiegen. Ich hab von einem Forenmitglied einen Sack gebrauchter Akkus aus Notstromanlagen gekriegt, die durchschnittlich 5 bis 6 Jahre alt sind. Wir haben lange gebraucht, um da die toten Vögel auszusortieren, damit ich saubere 250 Ah zusammen hatte. Die Ausfallrate beim testen lag bei über 50 Prozent. Und das für Bleigels, die für Zyklenbetrieb spezifiziert sind!
Das ist halt der Knackpunkt, die Akkus.
Für Dein Beispiel mal gerechnet: es gibt 100 Ah neu für knapp unter 200 Teuros. Viel mehr dürfte die olle Möhre aus 97 auch nicht haben. Wobei hier noch das Urteil der Leute fehlt, die Staplerbatterien aus der Praxis kennen. Wenn ich aber Meister Ravens Einträge so verfolge, sind da straffe Grenzen gesetzt.

radixdelta

11.03.13 04:10

Irgendwie dache ich die Staplerakkus wären Nasse NiCd, die ja für ihre grundsätzliche Robustheit bekannt sind. Aber es ist wohl doch überwiegend Bleitechnik. In dem Fall aber unter Schrottpreis, glaube ich.

Ja, 2€ pro Ah bei 24V habe ich auch gefunden, aber das ist selten und ebenfalls Gebrauchtware, wenn auch viel besser (finde jetzt natürlich die Auktion nicht wieder...)

radixdelta

11.03.13 21:54

Ich habe übrigens Nachricht wegen WR. Man kann zwei Module auch mit etwas abweichender Ausrichtung zusammenschalten, ganz ideal ist das aber nicht. Meine Meinung: Die 140€ spielen zwei einzelne nicht wieder rein, der Verkäufer möchte natürlich lieber zwei einzelne verkaufen.

Die Wechselrichter schalten in unter 200ms ab wenn das Netz weg ist. Das sind natürlich dann 200 weitere ms nach dem ansprechen des FI. Ganz konform ist das sicher nicht.

Die Info stammt jetzt von minijoule und bezieht sich auf den enecsys WR.

plottermeierrrr

11.03.13 22:37

Hallo,

hatte mal nen WR am Schukostecker getestet und dabei etwas gespielt. Wenn die Verbraucherlast auf der Phase etwa der Einspeiselast entspricht, dauert es schon merklich nach der Netztrennung, bis eine Glühlampe ausgeht. Die Schutzwirkung vom FI dürfte demnach etwas schlechter sein.
Also lieber nicht mit dieser Phase duschen gehen...


radixdelta

16.03.13 00:17

Bevor das Thema im Nirvana verschwindet: Die Wechselrichtersuche hat mich nicht losgelassen. Wäre eine Masterguard Online-USV als Inselwechselrichter tauglich? Sind in der Bucht duchaus erschwinglich incl. Akkus.
Blöd das die Akkus in Reihe geschalten sind, das ergibt etwas Aufwand um die Solargeschichte Einzubinden. Aber sonst!?

Gary

16.03.13 00:23

Ich hab zwar nie Messungen gemacht...

aber die APC USV die ich mal hatte war für Dauerbetrieb unzureichend gekühlt. Die Mosfets waren an Aluklötze geschraubt, die hatten wenig Oberfläche, mehr ein Speicherklotz. Der Wirkungsgrad wird auch nicht so toll sein. Schön wär mal eine Meßreihe die Klarheit schafft.

Gruß Gary

radixdelta

16.03.13 00:40

Die Masterguard scheinen ja eh den ankommenden Strom gleichzurichten und alles über den Wechselrichter laufen zu lassen, um einen ordentlichen störungsfreien Sinus sicherstellen zu können. Quasi ein fest eingestellter einquadranten-FU mit Gleichstromzwischenkreis. Da ist auch von Drehmaschinen die Rede, wenn ich nicht gerade Holzspalter und Herd gleichzeitig laufen lassen muß sollten 15kVA eigentlich den ganzen Haushalt wuppen. Die Akkus haben allerdings maximal 4kWh nutzbaren Speicher, das ist nichtmal ein Tagesbedarf.

Ich bin von den kleinen Plugin-WR gedanklich übrigens weg. In den Keller sollen zwei Bleiklötze und aus den 24V mache ich dann erstmal eine kleine 230V-Insel für Heizung und ggf. Kühlgeräte. Fragt sich jetzt nur wie der Strom in den Keller kommt. Sind max 300Wp an der Stelle.

Roehricht

16.03.13 02:59

Hallo ,

Fragt sich jetzt nur wie der Strom in den Keller kommt.


Durch Leitungsdrähte mit geeignetem Querschnitt??

73
Wolfgang

heaterman

16.03.13 03:17

Bei mir liegen schon zwei Ringe mit schön flexiblen Zehn Quadrat aus der Auto-Hifi-Ecke parat. Das Zeug ist ja gegen alles Mögliche resistent, ob auch gegen UV, wird sich erweisen.
Ansonsten, was spricht gegen stationäres Installationskabel?

radixdelta

16.03.13 22:01

Kabel! Potzblitz, das ist es!

Ne ehrlich, es geht mehr drum welche Querschnitte wirtschaftlich sind und ob der MPPT am Modul oder am Akku sitzt. Da muß ich halt erstmal mit dem Meßwerkzeug um die Bude schleichen und ermitteln wie lang das Kabel wird, dann kann ich mal rechnen wie die Verluste so ausschauen.
Da oben kommt auch nur das eine Modul hin, der Platz für das zweite ist im Schatten.

Das Modul ist übrigens angekommen. 190W steht drauf, 180Wp hatte ich gekauft... Gibt es irgendwas das ich damit tun könnte um euch eine Freude zu machen bevor es an seinen Platz kommt? Ich glaube irgendwelche Messungen sind sinnfrei, oder?

andreas6

16.03.13 23:53

Hallo,

Ne ehrlich, es geht mehr drum welche Querschnitte wirtschaftlich sind und ob der MPPT am Modul oder am Akku sitzt.

diese Entscheidung ist leicht getroffen. Über die lange Leitung sollte stets der geringste Strom bei höchstmöglicher Spannung laufen, um die Verluste klein zu halten. Alle anderen Leitungen sind so kurz wie möglich zu halten.

MfG. Andreas

TDI

19.03.13 07:49

andreas6:
Hallo,

Ne ehrlich, es geht mehr drum welche Querschnitte wirtschaftlich sind und ob der MPPT am Modul oder am Akku sitzt.

diese Entscheidung ist leicht getroffen. Über die lange Leitung sollte stets der geringste Strom bei höchstmöglicher Spannung laufen, um die Verluste klein zu halten. Alle anderen Leitungen sind so kurz wie möglich zu halten.

MfG. Andreas


Das ist der Leerlauffall. Der MPP beschreibt den Punkt höchster Leistung, den der MPPT auch am Leitungsende finden soll bzw wird.
Leistungsanpassung liegt vor, wenn der Innenwiderstand von Quelle, Leitung und Senke gleich groß sind, vgl. Funktechnik, z.B. 50-Ohm-Sender, 50-Ohm Kabel, 50-Ohm-Antenne


Zuletzt bearbeitet: 19.03.13 08:37 von TDI

Roehricht

19.03.13 14:34

Hallo ,
wichtig ist bei der Verbindung zwischen Solar Panels und dem WR das die Leitungen Kurzschlussfest verlegt werden.
Z.b. jeder Leitungsdraht/Litze wird in einem eigenem Leerrohr mit Abstand einzeln verlegt.
Sonst kann es passieren das bei einem Kurzschluss ein Lichtbogen stehen bleibt und dir die Hütte abfackelt.

Ich hab die Strippen bei mir je in einem M16 Leerohr (Gänsegurgel) reingepackt. 2x15 6mm² bei 550V 3,3kW peak.

73
Wolfgang




andreas6

20.03.13 22:52

Hallo,

Das ist der Leerlauffall.

keineswegs, vermutlich habe ich mich unklar ausgedrückt.

Die Regelung auf den MPP erfordert in aller Regel einen gesteuerten Wandler. Je nach Quelle und Senke wird das ein Auf- oder Abwärtswandler sein. Der Aufwärtswandler sollte dann dicht an der Quelle sitzen, der Abwärtswandler dagegen dicht an der Senke. Damit fällt der lange Teil der Zuleitung verlustmäßig nur wenig ins Gewicht, bezogen auf den verbauten Kabelquerschnitt.

MfG. Andreas


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