Solarstrom

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Igor_Blechei

23.02.13 07:17

Moins
Was bei der ganzen Halbarkeitsdiskussion eigentlich nie angesprochen wird:
Whisker!
Da sterben meine Zellen aufm Boot nämlich gerade dran.
Was nutzen also die allergeilsten Elemente, wenn die Kontakte zuwachsen.
Summasumarum:
Insellösung würde (und werde) ich wieder machen, son solarkaltes Bier schmeckt einfach besser und die Atomstromwichser können mich mal. Geht aber hier (52°) nur im Sommer (April-Oktober).
Aber die Rückspeiserei mit Riesenpaneel aufm Dach, Versicherung, Einspeisevergütungsvertrag mit dem EVU und fickundfeuerfurz ist mir zu nervig. Und zu unsicher.



Peppo

23.02.13 07:57

Kuddel:
Aus meiner Erfahrung:
a) keinen Batteriebetrieb. Zu viel Verluste.
b) Nur etwa 600-1000 Watt Peak an Solar.
c) Für den Winter ein Windrad dazu.

Das Windrad wäre alleine bringt nicht genug, aber mit der Verbindung Solar einfach klasse. Solarmodule unterschiedlich ausrichten (Ost-Süd-West) Nur so viel Strom erzeugen, wie man selbst verbrauchen kann. Batterien nur, wenn man in der Not noch Strom haben will. (Das ist nicht zu unterschätzen)
Gruß
Kuddel


Du könntest ja wirklich nen größeren Windmöller aufstellen, wäre "nur" ne Frage der igoristischen Flügelauslegung. Wobei ich da ggf bald noch ne Möglichkeit zu sehe ein Profilstraak umzusetzen. Hier hab ich schon öfters mal nach geeigneten Profilen geschaut. Ich denke auch das ein großer Propeller mit 3m Kreisdurchmesser nicht das begrenzende Problem ist. Grad beim ersten Kaffee mal durchgerechnet. 3m Rotordurchmesser und ner durchaus möglichen Starkwindlage mit 60km/h bringen schon 8kw an die Propellernabe. Das schon fies das Rotordurchmesser quadratisch und die Leistungsdichte in der dritten Potenz der Geschwindigkeit eingehen. Bremsen muss man können!

Jan_Tuks

24.02.13 02:21


Hier gibt es Leute, die sich ihre KOH-Akkus wieder flott machen.

*unschuldigkuck*...

Warum sind wir noch nicht so weit, dass wir uns "eigene" Batterien selbst bauen? Baumarkt, Ikea und Co. geben gute Gefäße ab, Blei lässt sich vom Dachdecker oder aus alten Autobatterien gewinnen und leicht schmelzen und gießen. Platz spielt bei vielen sowieso eine untergeordnete Rolle, und durch den Eigenbau könnte man leicht diverse Nachteile von handelsüblichen Akkus erschlagen, z.B. Luft einblasen, Temperierung durch geschickte Stromführung, (Einzel)Zellenabgriffe, o.ä.

Oder lohnt sich das ganze wirklich nicht?

Also bei Blei akkus ist es nicht einfach 2 Bleiplatten in Schwefelsäure versenken..
.. aber auch nicht viel mehr.. ;-)

Dann wäre noch : Nickel EISEN Akku, der, wenn er ordentlich konstruiert wurde seinen Besitzer locker überlebt..
Aber das teuerste an dem ist das : NICKEL !
Sehr günstige Materialien + Hohe Energiedichte :
Natrium Schwefel Akku.
Einzigster Nachteil : Der Funktioniert nicht bei Raumtemperatur ! Und das Thermische durchgehen, bei doofer Konstruktion will ich auch nicht mit erleben...

Der braucht ne Igoristische Thermoskanne.. sonst liefert er einfach keinen Strom.
Der Wirkungsgrad ist aber ernorm.
Aber falls man ihn nicht gut mechanisch behandelt...

Wo wir bei Bomben im Keller sind : Druckluft.. aber doof ist nicht nur der beschissene Wirkungsgrad : Im Sommer gibts wärme bei der Komprimierung.. im Winter will die Druckluft Wärme haben...

Letztens hatte ich zu den Hochtemperaturzellen noch folgendes Gefunden :
http://www.elektromobilitaet-praxis.de/akkutechnik/technologie-und-forschung/articles/381652/

700° ... ok.. dafür ist der rest ziemlich simple.. ;-)

lg Jan



Till

24.02.13 02:35

Enercon hat solche Hochtemperatur Akkus schon seit mehreren Jahren erfolgreich im Einsatz, aber das auf Temperatur halten lohnt sich wohl erst bei größeren Akkus, aber ich denke so im Format Staplerbatterie wäre es durchaus realistisch...
Ich glaube im Garten wird erstmal ein Loch für nen Akkubunker gegraben :P


radixdelta

24.02.13 03:33

Ich habe mal ein bisschen in der Bucht gestöbert. Wechselrichter mit Akku und Netzaufschaltung wenn Batterie alle kosten mit 1kW knapp 400€, für jedes weitere kW zahlt man 200 drauf, 3~ fängt bei 3k€ an.

Panels kosten mit etwas Geduld um 0,6€/Wp. Also ohne Akkus kommt man güst mit 1€/kwp hin.

Akkus sind der Knackpunkt. Billig gebrauchte Starterbatterien und davon 'ne menge, oder wenige teure Solarbatterien? Wie billig sind alte Laptopakkus und mag man die allein lassen? Oder doch Mechanisch speichern? Oder ganz anders?

Wer ein Elektroauto hat braucht sich eigentlich kaum Gedanken machen, die Energiesenke steht in der Garage. Mit etwas Phantasie lassen sich noch mehr Sinnvolle Stromverwendungen finden. Wer eine Quelle für Sägespäne hat kann z.B. Briketts pressen wann immer Strom übrig ist. Solcherlei Dinge gibt es sicher noch mehr.

heaterman

24.02.13 03:45

Hast Du da mal einen Link zu so einem Wechselrichter mit Netz-Fallback? Will mal sehen, ob die auch Sinus können.

Ich hab im Zuge des Projekts im Frühjahr sowieso vor, möglichst viel Wissen zum Thema im Wiki zusammenzuschleppen, da ist jeder Hinweis in diesem Thread willkommen.

Peppo

24.02.13 08:06

Zum Thema Akkutechnik:

Ich binmal gespannt ob das tatsächlich den Forschungsstatus verlässt und mal zumindest in einem Vorserienmodell landet. 1100Wh/kg wäre auf jeden Fall ein heißer Luftsprache "Game changer".

Ein großer Akku von Lenovo mit 9 Zellen hat bei angebenen 94Wh 500g Masse. Son Netbook mit 13-15Watt Aufnahme würde also nicht mehr 6-7h sondern 60-70 Stunden rennen. Aber wer weiß ob das klappt

TDI

24.02.13 10:35

Peppo:
Zum Thema Akkutechnik:

Ich binmal gespannt ob das tatsächlich den Forschungsstatus verlässt und mal zumindest in einem Vorserienmodell landet. 1100Wh/kg wäre auf jeden Fall ein heißer Luftsprache "Game changer".


Informationen zur Nachricht

Autor: Laura Neumann

Erstellt: 15.03.2010


Hm, ist fast drei Jahre her und stimmt daher nicht sehr zuversichtlich; sonst hätte man sicher schon wieder etwas davon gehört.

Akkus sind der Knackpunkt. Billig gebrauchte Starterbatterien und davon 'ne menge, oder wenige teure Solarbatterien? Wie billig sind alte Laptopakkus und mag man die allein lassen?


Wenn irgendwo solche "gebrauchten" Akkus angeboten werden, dann hat es wohl einen Grund, daß sich jemand davon trennen will. Den vermute ich i.d.R. da, wo man selbst Akkus aussortiert bzw loswerden will: viel inaktive Masse...


Zuletzt bearbeitet: 24.02.13 11:18 von TDI

radixdelta

24.02.13 10:55

hier, derselbe Anbieter hat die anderen bis hin zu 3~ ebenfalls im Angebot.

Allein im USV-Betrieb lässt sich einiges machen. Wenn man das Netz wegnimmt geht es auf Akku und andersrum. Wenn man nun das Netz ganz trennt und ein BHKW Wärme-Akkuzustandts-Wetter-Leistungsbedarfs-geführt fährt hat man ein Inselnetz mit Notdiesel. Blos: 20% vom Wärmebedarf ist größenordnungsmäßig etwa der Strombedarf, man braucht also Solarstrom nur wenn man auch Solarwärme hat oder mit Holz heizt, sonst muß man das bhkw leer laufen lassen.

Ich denke seit gestern aber: Die Bundeswehr schmeißt massenweise Niedervolt-Generatoren mit Hatz-Diesel auf den Markt. Leider Luftgekühlt, aber wenn man nun eine Luft-WP die Wärme ausnutzen ließe!? In einem Raum schalldicht Kapseln muß man sowiso, da ist dann auch die Wärme eingeschlossen. Der Wirkungsgrad ist etwas daneben (so 500g/kWh), und E-Start fehlt. Aber der Motor sollte eigentlich halten. Die billigen Chinadiesel sind ja leider fast vollständig vom Markt, die Händler werden schon wissen warum, fürchte ich.

Peppo

24.02.13 15:38

Nur kurz zu den Hatz Dingern, wo bekommt man die? VEBEC? Und wieviel?

Hightech

24.02.13 16:19

Ich bin der Meinung, die Baubehörden müssten einem heutzutage eigentlich nach einem Besichtungstermin vor Ort jedes Windrad auf dem Dach genehmigen, wenn es nicht zu laut ist.
Bei uns ist es so, jedes Windrad, egal wie klein muss genehmigt werden, mit Lärmgutachten usw.
Da will man was für die Umwelt tun, wird aber auf Grund der Regulierungswut in DE voll ausgebrenst:

Zuerst kommt der Dekmalschutz (Ja ist klar, die Umwelt geht im Dreck unter den wir machen, aber auf die verfallene Scheune darf keine PV Anlage weils das Dorfbild verändert)

Keine PV Anlage aufs Dach weils nicht in den Dorfcharakter passt.

Lärmschutzgutachten für einen 50cm Windrad ?

Ach, ich hab ehlich keine Lust mich mit diesem SCH* rumzuärgern.

Ich will doch bloss ein bisschen Strom für mich machen.

Wie würde wohl der Strommarkt aussehen, wenn sich jeder ein kleines Windrad aufs Dach bauen dürfte ?

BUZman

24.02.13 16:45

Ihr spürecht mir aus der Seele, wollte auch schon mit einem kleinen Windrad mal anfangen. Ursprünglich dachte ich daran, das zum Frickeln und Lernen für mich zu tun, aber ihr macht mir Mut, da mal etwas weiter zu denken.
Wenn vertikal laufend: C-Rotor, wenn horizontalläufer: dann kauf ich mir vielleicht eine lange 'Latte' aus dem Modellbaubedarf und experimentiere. Latten gibt's bis zu 1 m. Generator müsste man natürlich selberwickeln, gerade wenn man kein getriebe haben will.

Und PV ist ja günstig geworden ich plane gerade zwei Anlagen. Und die Preise fallen, da die Einspeisevergütung in diesem Jahr in jedem Monat um 2,5 % zusammengestrichen wird.
LG, Wolfgang

Paul_Mustermann

24.02.13 17:50

Hightech:
Wie würde wohl der Strommarkt aussehen, wenn sich jeder ein kleines Windrad aufs Dach bauen dürfte ?

und an jedes alte mühlrad einen generator. muss ja garkein großes kraftwerk sein. die alte achse kann man ja direkt anzapfen. ist nciht viel, aber dauerhaft und wieviele mühlen gibt/gab es im land?

dürfte auch die photovoltaik gut ergänzen den abfliessenden herbstregen und die schneeschmelze auszunutzen.
ein kleiner dorfbach kann ein paar "lichtmaschienen" kurbeln ohne das man einen damm bauen müsste

Peppo

24.02.13 17:53

Also ich sehe das so wie Hightech. Macht es keinen Lärm, ist doch jedes kleine Windrad besser als die großen Dinger. Ein kleines beeinflusst keine Vogelschwärme und verschandelt die Landschaft nicht mehr als das Haus selber. Auch eine PV Anlage verschandelt kein Haus. Klar sieht es nicht gut aus, aber die Zeiten wo man sich diesen absoluten Optikwahn leisten kann sind bald vorbei.

@ BUZ:

Der Kollege hier baut aus einem alten Kettenblatt und Deckenventilatoren und dem Motor etwas. Definitiv genial.

Dirk

24.02.13 17:54

Moin Mädels,

ein hin und her mit Solar, Wind.

Vieles ist mit Energiesparmassnahmen möglich, um dann effektiv Solar/Wind zu nutzen.
Ich habe schon einmal über meine kleine Insel-Lösung -->Garten berichtet.

Es klappt.

Nein es ist kein Wohnhaus mit WM/GS usw. Aber ich habe viel an 12V und (Wandler) 12 auf 230 am laufen, wenn ich ca. 5 Monate im Garten übernachte.

Licht, alles auf LED, das macht schon einiges aus wenn Bttr.-Betrieb.

Ü-Cam, Lüfter, Radio, Laptop.... es geht mit 2x55W Solar und 2xBttr PB 60Ah mit Dual-Lader.

Windrad (Sovanni...) will der Vorstand nicht. Schade.

Hier noch ein Link: war auch schon 2007 im TV als Energiesparhaus.
Er wohnt wie ich in Kiel. Habe ihn besucht... Wahnsinn was möglich ist!

Einfälle statt Abfälle

Die Scheinies bieten billige Solar-Lösungen an.

Gockeln und staunen

LG
Dirk



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