Bilder von Fehlern, Störungen etc.

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8051fan

11.04.12 17:14

Zündstoff für die Diskussion:

Ein Gerät, bei dem die Sicherung anspricht, ist falsch konstruiert....
also kann man sie auch weglassen.

Mal im Ernst, eine Sicherung macht eigentlich nur da Sinn, wo es auch etwas Sinnvolles bzw. Schützenswertes zum Absichern gibt. Ein gewissenhafter Konstrukteur macht eine Risikoanalyse, verbessert das Gerät solange bis er davon ausgeht, dass nix mehr passieren kann.

Ein anderer Aspekt ist natürlich der Brandschutz.
Dies betrifft alle Leitungen außerhalb eines Gehäuses, da hier das Risiko eines Kurzschlusses doch recht hoch ist. Strombegrenzung oder eine Sicherung ist hier oberste Pflicht.

Wenn es aber im Gerät knallt und durch die Konstruktion / Gehäuse sichergestellt ist, dass außerhalb des Geräts kein Schaden entsteht, wozu dann eine Sicherung?

Ein weiterer Punkt für eine Sicherung wäre, wenn durch das Auslösen das Ende der Lebensdauer bestimmter Verschleißteile angezeigt wird.

Daher meine Meinung: Geräte, bei denen die Sicherung schon mal anspricht, oder Geräte die einfach so mal kaputt gehen, sind einfach sch...lecht konstruiert. Sowas dürfte es gar nicht geben.


Henning

11.04.12 17:20

8051fan:

Wenn es aber im Gerät knallt und durch die Konstruktion / Gehäuse sichergestellt ist, dass außerhalb des Geräts kein Schaden entsteht, wozu dann eine Sicherung?


Du bist mir ein Spaßvogel.

Die Sicherung dient NICHT dazu, das Gerät vor irgendwelchen Späßen zu schützen. Wenn die Sicherung auslöst, ist selbstverständlich schon was im Gerät HINTER der Sicherung in der Grütze.

Überlege mal ob die Sicherung etwas schützen soll, was VOR ihr liegt, oder was DAHINTER liegt

Felix_W

11.04.12 21:56

Eine Sicherung soll selbstverständlich immer das schützen, was hinter ihr liegt, da die Stromtragfähigkeit ausgehen vom Hausanschlusspunkt bis zum Endgerät ja immer kleiner wird. Ein Leitungsschutzschalter schützt die Leitung zwischen Schutzschalter und Gerät und die Geräteschutzsicherung dann das Gerät selbst, wie der Name ja schon sagt. Dass diese Sicherung nicht verhindern kann, dass im Gerät was kaputt geht, ist auch klar, denn wenn ein höherer Strom als sonst fließt, der sie Sicherung auslöst, ist ja schon etwas defekt, aber es brennt wegen einem defekten Teil dann wenigstens nicht die komplette Elektronik ab, bis es irgendwann zum totalen Kurzen kommt und der 16A LS anspricht. Dass die Geräteschutzsicherung gleichzeitig auch die Gerätezuleitung absichert, ist aber auch logisch, da der Auslösestrom immer kleiner ist, als der für die Zuleitung zulässige Strom. Der Aspekt ist aber wohl nur wichtig, wenn das Netzkabel keine 16A ab kann.

Ein gewissenhafter Konstrukteur macht eine Risikoanalyse, verbessert das Gerät solange bis er davon ausgeht, dass nix mehr passieren kann.

Das ist automatisch immer eine Fehlannahme, nicht nur in der Elektrotechnik. Immer wenn man das annimmt, kommt ein Depp daher und beweist das Gegenteil.

Ein Beispiel:
Ich habe eine sehr alte CNC-Fräse, die an jeder Achse nur einen Endschalter zum Referenzfahren hat (die funktionieren derzeit auch nicht, aber das ist ein anders Thema). Wenn nun ein Depp gegen den Anschlag brettert, am besten noch im Eilgang und das nicht rafft, dann würde ohne Sicherung die Endstufe abbrennen. Zum Glück ist aber eine verbaut. Im normalen Betrieb wird diese Sicherung niemals durchbrennen und von selber geht da auch nichts kaputt, aber mit dem unvorhersehbaren kann Niemand rechnen und deshalb sind die paar Cent mehr gut angelegt.

Daher meine Meinung: Geräte, [] die einfach so mal kaputt gehen, sind einfach sch...lecht konstruiert. Sowas dürfte es gar nicht geben.


Voll Zustimmung!

Gruß, Felix

b0n3

11.04.12 22:44

An dieser Stelle zitier ich mal den Meister:

Sicherungen sind Evolutionsbremsen!

und hier das ganze!

Also kann man sie auch einfach weglassen

viva la evolution!!!!

Gruß bone

Bastelbruder

11.04.12 22:52

Heute im innerdeutschen Ausland eine Maschine repariert, wie immer kommen die Kleinigkeiten zwischendurch... und noch ein Deckel war im Weg um woanders dran zu kommen.
Das haben bestimmt zwei Profis installiert: Ein Sparkie den heißen Teil und ein Kollege den Rest - oder auch nicht.

Kleine Hilfe: unmittelbar dort wo der Kabelmantel endet, ist das Massesymbol für den Starkstromer.
(Und der Leiterquerschnitt kommt mir auch recht mager vor.)


Zuletzt bearbeitet: 11.04.12 22:56 von Bastelbruder

robert

11.04.12 22:59

8051fan:

Ein Gerät, bei dem die Sicherung anspricht, ist falsch konstruiert....
also kann man sie auch weglassen.


Nicht ganz so einfach.
Wie ist es mit dem Betrieb des Geräts ausserhalb seiner Spezifikationen (Überlast, Überspannung,...)?
In solchen Fällen darf eine Sicherung ohne einen Fehler im Gerät selber durchaus auslösen, ohne dass es eine "Fehlkonstruktion" wäre, solange die Überlast/... nicht betriebsmäßig vorkommt, also z.b. bei einem Labornetzteil ein ausgangsseitiger Kurzschluss.

Wenn man z.b. einen Motor blockiert oder einen Schaltausgang massiv überlastet, warum sollte es für absolut alles eine elektronische Schutzschaltung geben?
Zumal das nicht immer leicht möglich ist. Beispiel ein Relaisausgang an irgendeinem Gerät, das Relais hält max. 6A aus, üblicherweise werden damit nur geringe Lasten geschaltet. Aber was, wenn der Elektriker Horst da einfach eine Last von 25A dranhängt? Gerät und Hütte abbrennen lassen? Oder halt eine 6A Sicherung dran...

Davon abgesehen natürlich die Verwendung der Sicherung zum Schutz der Umgebung vor einem defekten Gerät und zur Vermeidung von Folgeschäden.



Zuletzt bearbeitet: 11.04.12 23:09 von robert

IQON

11.04.12 23:09

Also en doppelter Fehler,

Erst nicht den PE an den entsprechenden Anschluss geklemmt der ,
der mit dem Dicke Masseband zum Gehäuse? geführt ist,
und dann die Erdungsbrücke der Klappe nicht angeschlossen...

Wobei so Notstrom Aggis,
Ich kenn da eins mit glaub 60KVA da sind die Anschlüsse in bester Igor Manier ausgeführt:
ca 30er Messingsechskant, quer en Loch für den Leiter durch und von oben
ne M10 Maschinenschraube zum Klemmen des Leiters...
Und den Mist hinter Plexi damit ihn jeder sieht...

Viele Grüße IQON



Zuletzt bearbeitet: 11.04.12 23:12 von IQON

andreas6

13.04.12 18:50

Hallo,

hier treten mitunter seltsame Sicherungsausfälle auf. Es handelt sich um bedrahtete Rund-Sicherungen mit 2x9 mm und folgendem Aufdruck:





Diese Teile sitzen in Li-Akkupacks auf der internen Leiterkarte drauf und liegen direkt im Plus-Anschluss des Akkupacks. Ab und zu fällt so ein Pack aus, nach Anbohren der Hülle kann man die Sicherungsanschlüsse vermessen. Wird die Sicherung so als defekt erkannt, wird der Pack an dieser Stelle aufgeschnitzt und die Sicherung ausgetauscht. Die ausgelötete Sicherung zeigt sich nach dieser Prozedur beim Messen oft als intakt!

Was kann das sein? Ist diese Art Sicherung intern besonders wacklig kontaktiert und repariert sich so schon beim Auslöten?

Die Akkupacks wurden artfremd (weil fürs Zielgerät mechanisch unpassend gefertigt), aber innerhalb der normalen Betriebsströme benutzt. Für den Sicherungsausfall ist daher kein Grund zu erkennen.

MfG. Andreas


Desinfector

13.04.12 19:25

Netzteil Putt. Muss "ma eben" Neu.

unten noch im Gerät ist das kaputte, das raus muss,
darüber zum Vergleich das neue.

Und nun kommen wir mal wieder zum Thema Genormtes:

Warum zum Geier kann man sich nicht mal bei den eigenen Sachen
des selben Herstellers darüber einig sein,
wie herum etwas zu verbauen ist?



na und, Stecker anders rum...was macht das schon

-Das macht eine neue Prüfung beim EBA nötig.

denn durch die am Einsatzort erlaubten Winkelstecker liegt das
Kabel dann über dem Lüfter, wodurch es zu einer Minderung
(wenn auch nur gering) des Luftdurchsatzes kommt.

Das muss jetzt alles genau geprüft werden. entweder anderer
Netzteilhersteller (der muss dann zertifiziert werden etcpp)

oder andere Kabel (geht natürlich auch nicht ohne Prüfung)

So oder so, da werden wieder tausende Thaler fällig, nur weil
irgendwo in der Volksrepublik einer sich gedacht hat:
Prima, drehe ich den Stecker um, dann brauche ich 4mm weniger
des gn/ge Erdungsdrahtes
(der vom mittleren Pin in der Buchse richtung Gehäuse geht)


IQON

13.04.12 21:44

Meinst du nicht einfach da wars einem egal wierum er den Steckereinsatz ins Gehäuseloch drückt...

Weil die Dinger passen doch links wie rechts ins Loch...

Außerdem ist es ja wohl sowieso ganz anders aufgebaut,
andere Gehäuselöcher anderer Lüfter...

Baust du für die Raumfahrt?

Viele Grüße IQON

Pinocchio

13.04.12 21:54

EBA ist das Eisenbahnbundesamt. Und die wollen alles dokumentiert. Siehe versch. zulassungsverfahren verschiedener Züge, die zwar produziert sind, aber nicht fahren dürfen: Beispiel: Talent 2.

Desinfector

13.04.12 22:40

IQON:
Außerdem ist es ja wohl sowieso ganz anders aufgebaut,
andere Gehäuselöcher anderer Lüfter...


Ja das kommt natürlich zu meiner obigen Frage mit hinzu.
Dies ist noch in der Schwebe wie weit zu berücksichtigen (sprich zu Prüfen) ist.

Also es ist im Inneren tatsächlich so, dass beim neuen
Netzteil das kurze Stückchen grün-gelb etwas kürzer gelegt
werden kann als im alten Modell (hab davon leider keine Bilder)

Nu' weiss ich nicht was das eingesparte Stück wiegt,
lass es 1g sein. macht auf 100Tausend Stück 100 kilo
(oder wieviel auch immer gebaut werden)

dann sieht das ausgestanzte ao aus, als dass da mehr Fläche
wegfällt, da wird also auch Material eingespart.

was ich damit sagen will:
is zwar ganz nett für den Hersteller, aber scheisse für den Anwender,
wenn man die Phrase "subject to changes"
im Datenblatt nicht ernst nimmt.

augustamars

14.04.12 08:37

Den Ärger, dass bei Teile desselben Herstellers Versionsänderungen besitzen, hab ich auch öfter.
Zum Beispiel steht seit bestimmt ein Jahr ein Sharp LC-20S5E mit defektem Panel rum. Hab zwar einen gleicher Größe gefunden, ist aber für LC-20S1 und haben die Flachbandanschlüsse anders drauf.

Desinfector

14.04.12 10:17

ja die wissen schon, wie man sich den Absatz sichert:
Reparieren so unmöglich wie möglich zu machen (LOL)

andererseits:

ein Motor-Anker aus einer Stichsäge passt in den einer Flex.
-ALDI Meistercraft

hier ist das bestreben mit sowenig verschiedenen Teilen wie
möglich so viel wie möglich zu bauen doch mal ganz hilfreich.



uxlaxel

18.04.12 18:14



heute mal wieder (wie fast jeden tag) *) mal ein kapazitätstest an akkus gemacht. eine USV hatte 32 bleiakkublöcke (6 zellen, 26Ah) der firma CTM in reihe. 20 sekunden nach anschluß des entladewiderstandes (ca. 15A) fing es an zu stinken und dann knallte es. in dem batterieblock hat offentsichtlich ein zellenverbinder deinen dienst quittiert und dann einen lichtbogen gezündet. bei rund 400V DC ist der lichtbogen halt bissel größer
die akkus sind alle 5 jahre alt und sollten 10 jahre laut hersteller halten. ...die waren halt billig.
es ist übrigens nicht der einzigste akkublock, der komische werte hatte. letztes jahr waren laut protokoll auch etliche aus der kennlinie raus.

lg axel

*) arbeite jetzt in einer firma, die batterieanlagen wartet, montiert und prüft. hauptsächlich wird mit bleivlies- und nassbatterien gearbeitet, hin und wieder sogar mit bleigel.

p.s. die sonnenschein-blöcke "dryfit" im nachbarschrank stehen nun seit 17 jahren wie ne eins. kein vergleich!

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