Eure (fertiggestellten) Projekte

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andreas6

05.08.12 21:23

Hallo,

die Familie hat gesammelt und uns mit einem Gewächshaus beglückt. Der Waf geht da natürlich hoch, also wird ein Platz im Garten ausgesucht und geebnet, Steinumrandung drauf.

Ein Paket "Fundament" enthielt einige Blechteile und war nach Anleitung schnell zusammen geschraubt. Auf dem halben Wege gingen die U-Scheiben aus. Wie das? Chinesen brauchen nur eine U-Scheibe, wenn sie eine Schraube durch zwei Langlöcher ziehen... ALLE Schrauben wieder raus, je eine Scheibe geerntet. Nun reichte es soweit aus. Die sogenannte Anleitung schweigt sich über den Einsatz der U-Scheiben aus. Sie sind nur in der Teileiste mit der Anzahl benannt.

Drei weitere Pakete enthalten Dutzende an unterschiedlichsten Alu-Profilen, eine gute Menge an Hohlkammerscheiben und mehrere hundert Kleinteile in Form von Schrauben, Muttern, Scheiben, Lochblechen und Winkeln. Aber keine Anleitung...

Verschärftes 3D-Puzzle also. Die Anleitungs fürs Fundament enthält eine grobe Skizze des Gewächshauses, nur danach konnte man sich richten. Beim Hersteller habe ich eine Anleitung angefordert. Vielleicht ist sie hier, bevor das Ding steht.

Der zweiteilige Dachfirst war zu entdecken, auch dessen Verbindungswinkel samt Stoßabdeckung. Aus zwei scheinbar sinnlosen schrägen Winkeln entsteht durch Zusammenschieben eine Dachrinne mit Halterung für die angrenzenden Seiten- und Dachscheiben. Auch dazu gibt es Verbinder, montiert, ebenso mit Stoßabdeckung. Die vier fundamentseitigen Schienen fanden sich an und wurden aus je zwei Teilen verschraubt.

Sodann war die Schiebetür dran, deren Teilenummern sinnigerweise mit D beginnen. Sechs Profile, drei Scheiben - passt nicht. Das Rollmaß zeigt, dass die Scheiben einige mm Höhendifferenz aufweisen, rechts und links verschieden hoch sind. Wechselseitig so umgesteckt, dass sich die Differenzen auf beide Seiten verteilen. Treibschrauben reingewürgt, passt.

Obwohl ich in jedes Loch aller schon angefasssten Träger bereits Schraube, Scheibe, Mutter eingesetzt habe, ist die Anzahl der restlichen Kleinteile immer noch sehr hoch. Ich habe höchstens ein Viertel davon verbraucht.

Als nächstes wären die Giebel dran. Für heute hatte ich aber die Nase voll. Wie viele Abende mich das noch kosten wird, weiß ich nicht. Wer sich so ein 10-qm-Teil antut, sollte es vorher gut bedenken. Das ist eine unendliche Schrauberei...

MfG. Andreas



Zuletzt bearbeitet: 06.08.12 21:48 von andreas6

IQON

05.08.12 22:15

marderchen:
Hi,

Bin endlich mal dazugekommen den Ozongenerator in ein neues Gehäuse zu bauen: Bildbaudoku



Alles baust du ins Gehäuse...
Nur der Hochspannungsanschluss der ist noch draußen

Viele Grüße IQON

marderchen

06.08.12 08:20

Alles baust du ins Gehäuse...
Nur der Hochspannungsanschluss der ist noch draußen

Viele Grüße IQON


Ist harmloser als esaussieht, der Zeilentrafo ist Galvanisch getrennt also gibts lediglich eine kleine elektrostatische entladung beim berühren.

Nicki

06.08.12 09:17

Und die Trennung hält 30kV aus?

Maschine

06.08.12 22:37

Soo, zwar letztes Jahr vollendet, jetzt erst verdaut:

Tädäää, Hof gepflastert!

So fings an, ein eher hässlich und krumm und schief geteerter Hof. Dann dem WAF erklärt wie es werden soll, nicht verstanden, also mit nem Ytongstein angezeichnet:


Mal angefangen zu baggern:


Die Garage soll auch ans Haus angeschlossen werden. Schließlich soll da mal die Grobmotorikwerkstatt rein. Drin ist jetzt Strom, Fernwärme, Frischwasser, Abwasser, Regenwasser, und zwei Leerrohre. Da muss es rein:

Außen 1,2 Meter tief, und urks, innen 2,4 Meter unterm Garagenboden:


Hmm, hab mal Betonbohrer angefragt, aber nur einer hätte es machen können, wollte aber 1200 Lappen! Seufz, also gut, selber graben. Mal den Boden aufgesägt und den Deckel rausgemacht:


Und mit dem Unimog rausgebaggert. Meine Frau fuhr vor und zurück, und ich hab gebaggert:


Dann kamen Felsen, ab da wurde gemeißelt, drum keine Bilder davon mehr, ich konnte die Kamera nicht mehr bedienen:


Irgendwann war ich dann durch und konnte die Rohre verlegen. Dann wurde noch der restliche Bitumen rausgerissen, und zig m³ Humus rausgebaggert. Jajaja, da muss mindestens 40 cm Schotter rein.


Mein Schatz wollte dann noch einen Blumentrog für den Wein an die Garage. Also gut, Eisenplatten besorgt und zusammengebrutzelt:


So würg sah das ganze irgendwann aus:


Dann noch 90 Tonnen Schotter ins Loch gekarrt und reingedonnert:


Mein Schatz kann mit großen Geräten umgehen, schmunzel:


Ok, irgenwann soll der Boden in der Werkstatt so hoch werden wie die Wohnung. Garagentor zu lang! An einem Tag ausgebaut, auseinandergeflext, gekürzt, zusammengeschweißt, alle Anschlagpunkte versetzt und wieder eingebaut:


In einer Nacht und Nebelaktion den Hof geradegezogen:


Nachts darauf gesplittet:


Und gepflastert, und gepflastert, und... ich konnte mir bis zum Schluß das Muster nicht merken und musste immer auf nem Zettel spicken:


Dann noch gefühlte 100 Stunden Steine eingesägt, nachts mit Flutlicht. Inzwischen war es schon Herbst und soo kalt, das ich in die Steinsäge warmes Wasser reinlaufen ließ, weil einem sonst die Finger abgefallen wären. Wahrscheinlich drum keine Bilder. Zum Schluß noch mit dem Rollenrüttler alles ebengedonnert:


Puuh, eine Riesenschweinearbeit! Aber es ist geschafft! Respekt vor den Männern die das täglich machen!

Hab jetzt leider kein Bild vom fertigen Hof, reich ich noch nach.

M.


HV_Freak

06.08.12 22:39

Heute einen ordentlichen Mückentoaster gebaut. (Bilder folgen)

andreas6

06.08.12 22:40

Hallo,

heute weiter am 3D-Puzzle Gewächshaus geschraubt. Eine halbe Giebelwand gebaut - die ganze passt nicht mehr vor die Garage, kann ich nur vor Ort fertig bauen.

Dabei habe ich die Qualität der Verschraubungen schätzen gelernt, sie bewegt sich etwa auf Kehrschraubenniveau. Die großzügig verzinkten U-Scheiben haben sich gern mit ihren Graten gepaart, allein ein gezielter Wurf auf den Betonboden trennt das Pärchen dann zur Verwendung. Wenn eine Mutter nicht auf den Bolzen passt, so ist das normal, das sind offenbar Sicherungsmuttern. Jede dritte braucht den Maulschlüssel ab der zweiten Umdrehung.Manche sind total sicher, gehen keine drei Umdrehungen rauf, auch nicht mit Maulschlüssel. Selbst eine Hochsicherheitsmutter ist aufgetaucht: sie enthält gar kein Gewinde. Darf man privat so etwas überhaupt besitzen? Bei den M5-Bolzen hat man offenbar einen Fehlgriff getan, denn sie sind auf dem Kopf mit 8.8 beschriftet. Darf man so festes Material überhaupt in solchen Billig-Bausätzen ausliefern? Nicht, dass die chinesische Fahrzeugindustrie nun an Materialmangel leidet, weil man diese hochfesten Teile nach Europa verschleudert hat...

Die Fensterteile sind netterweise mit Wxx beschriftet, anhand der Profillängen fanden sich auch vier Scheiben dazu. Leider fällt es mir ausgesprochen schwer, Treibschrauben schräg in die Profilenden reinzuwürgen. Ich habe also den (vermutlich) verbotenen Gewindebohrer benutzt und unter (äußerlichem) Einsatz von Spiritus stirnseitige M5-Gewinde in die hauchdünnen Dreiviertellöcher der Profile geschnitten. Das hält erstaunlich gut, obwohl nur zwei Gewindehälften vorhanden sind. Beim Ansetzen der Schrauben muss man allerdings die Senkrechte beachten.

Bei der Verarbeitung der Hohlkammerscheiben empfielt es sich, die beiderseitigen Schutzfolien nicht komplett abzuziehen. Es reicht aus, nur die Ränder für den Profileinsatz frei zu legen, dort also die Folien auf einem schmalen Streifen zurück zu schlagen. So bleibt erstens die Beschriftung der Scheiben auf den inneren durchsichtigen Schutzfolie erhalten, falls man etwas falsch zusammen gebaut hat und zufällig über eine Anleitung verfügt. Und zweitens behält die weiße Schutzfolie mit ihrer Beschriftung den Hinweis, dass es sich um die Außenseite handelt.

Inzwischen sind alle freien Löcher aller Lochbleche mit Schraube, Scheibe, Mutter versehen, dennoch ist der Berg an losen Schrauben, Scheiben und Muttern beachtlich - wo sollen die alle noch hin? Einige zweifach gebogene Alu-Flachteile sind noch ohne Verschraubungen, aber die nehmen diese Mengen garantiert nicht auf. Ich habe nun schwere Bedenken bezüglich der Rechenleistung der Konstruktionsabteilung. Im Prinzip sind die Profile mit durchgehenden M5-Sechskantaufnahmen versehen, man könnte dort fast beliebig viele Schraubenköpfe unterbringen - aber wozu?

MfG. Andreas

ozonisator

06.08.12 22:47

Bei dem Bild :http://www.fingers-welt.de/phpBB/backup/filesbrauchmernet/small_f/1248ab8897a4f750e24b002aa5afe70.JPG und der Eisenstange musste ich irgendwie an Röhrich denken:
http://www.youtube.com/watch?v=RlZZ2ufK9E4&t=5m25s
"Die trägt doch noch ?!"

Hofeinfahrt Pflastern hab ich hinter mir, Schotter reindröhnen muss nicht unbedingt nochmal sein. Die Gläser im Wohnzimmerschrank haben geklirrt, und der geliehene Verdichter war so im Arsch, dass ich den erstmal "kurzschließen" musste zum starten weil der Schalter durch war, und 3 Tage später hab ich immernoch gedröhnt...

Sieht doch aber echt gelungen aus !


Zuletzt bearbeitet: 06.08.12 22:48 von ozonisator

Nicki

06.08.12 23:24

@Maschine:
Coole Sache!
Erinnert mich an unseren Carport, da haben wir auch locker ein Jahr dran gebaut, eher mehr.
Erdbewegung war ähnlich wie bei dir

Aber bei einer Sache rollen sich mir die Zehennägel immer wieder hoch
Maschine:
WAF

Sicher, dass du weißt, was die Abkürzung heißt?
Nix für ungut

Hier hat sich auch was getan.
Im Schrank wirds voller,

da gehe ich mal in die dritte Dimension mit den Hutschienen:

(Einstellbarer 12V-Stepdown, modifizierte Beispielschaltung mit nem TL494, evtl. stell ich den auf 13,8V ein um die Bleiakkus laden zu können, siehe unten)
Die beiden LED-Stepuwandler mit noch etwas überdimensionierten Sicherungsautomaten:

Dann noch der ernsthafte Gleichrichter mit 4 Doppelschottkys und optionaler Zwangskühlung:

Zwischen die Aluprofile schiebe ich noch einen Streifen Pappe zur Luftführung.

Zum Schluss habe ich noch die beiden Hauptschalter (Netz und Akkus) auf einem schnell mal abgeschmirgelten Brett montiert:

Das wird noch abgesägt und glatt geschliffen, außerdem bekommt der Schrank ne Beleuchtung aus 2 Taschenfernseher-CCFLs, die durch nen Hallsensor geschaltet werden.


Zuletzt bearbeitet: 06.08.12 23:56 von Nicki

Lars_Original

07.08.12 00:24

Wie ich sehe, hat der Automat sein Ziel gefunden.

Ich hoffe du konntest mit dem restlichen "Füllstoff" auch was anfangen.

Lars

Nicki

07.08.12 00:38

1) Ja, er hat den Einschalttest bestanden, sowohl mit als auch ohne Kurzschluss am Elko mit erwünschtem Ergebnis
2) Ja, evtl. wandert der Gleichrichter in ein Experimentiernetzgerät.

SebiR

07.08.12 00:44

Fürs Wochenende muss meine Zimmeruhr eine Stoppuhrfunktion bekommen, also schnell zusammengeschustert:



Es kommt noch eine saubere Kabelfernbedienung dran.
Features:
Anzeige von Stunden, Minuten, Sekunden und Hundersteln, Wieder-Starten nach Stop, Nullen durch Null-Taste.

Maschine

07.08.12 08:33

Nicki:
Aber bei einer Sache rollen sich mir die Zehennägel immer wieder hoch
Maschine:
WAF

Sicher, dass du weißt, was die Abkürzung heißt?
Nix für ungut


WAF bedeutet doch Women acceptance factor?
Hmm, meine Frau ist doch das Messgerät dafür, kann man dann nicht sagen, das sie mein WAF ist? Oder gilt die Masseinheit nicht für solche Aktionen? Zabex hats erfunden, soll er uns mal eine genauere Definition davon machen: WAF sollte noch mit der sprachlichen Anwendung mit Beispielen, Grammatik und Phonetik ergänzt werden.

Bis dahin laß ichs, ok? Nicht das Dir die Zehnägel abhanden kommen

M.

TDI

07.08.12 09:42

Maschine:






Hat sie das geschrieben?

IQON

07.08.12 18:53

Projekt: Werkstattentmiefung/Miefabsaugung

Hallo

Bei diversen Vorgängen entstehen bei mir stinkende Dämpfe und Gase,
die ich gerne absaugen und in die Botanik blasen würde...

Also habe ich das Gebläse of Doom aus der Besenkammer gekramt und angepasst...

Platzmangel ist bei mir auch wieder Akut...

Ich kam daher auf die geistreiche Idee den ganzen Matsch in den Kellerlichtschacht zu bauen...

Geistreich in der einen Richtung, da so alle schön im Schacht verstaut ist.

Geistreich in der anderen Richtung da es extrem „interessant“ ist bei warmer Witterung,
bei ne Körpergröße von 183 zusammengefaltet im selbigen zu liegen
und Löcher in Beton der wohl aus dem Bunkerbau stammt zu bohren...
Das kommt man sich schon irgendwie Behindert vor wenn man seine Beine
mit beiden Händen packen muss um sie in die Richtige Stellung zu wuchten...

Den Lichtschacht hatte ich schon mit OSB Platten verschlossen und mit Teichfolie abgedichtet...Siehe auch:Hier
______________

Und Fertig

Der Lüfter ist aus ner alten Brennwertanlage, so der 100kw Klasse...
Der Motor stammt von nem alten Kompressor 2,2kw 2950U/min 50%ED 30/30min...
Deshalb auch das Thermometer an der CEE,
das zeigt mir grob an wie weit wir uns bereits der Kernschmelze genähert haben...

Das Geraffel an KG Rohren und Staubsaugerschläuchen stellt en Wasserabscheider da.
Wenn Wasser von oben kommt wird es nach unten in den unterhöhlten Boden abgeleitet,
aber dank des Siphons wird nicht die Luft nach unten rausgeblasen...

Ne Lampe habe ich auch mal spendiert, und Farbe...
Zum Normalen entlüften kann man en Glolüfter in den Ansaugstutzen reinstecken,
kommt schon gut son roter CEE Stecker an so nem futtel Miefquirl...
Der Einschalter ist en umverdrahteter Stern- Dreieckschalter... Nicht im Bild...
Der Ausblas (Equivalent zu Auslauf)
Wird bei Nichtgebrauch mit nem Deckel verschlossen und von Kies verdeckt...

Der Anschluss an die Abzusaugenden Anlagen wird dann nach bedarf mit 125 KG hergestellt...

Viele Grüße IQON



Zuletzt bearbeitet: 07.08.12 19:01 von IQON
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