Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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Bastl_r

06.08.11 11:36

Hoppala
Da hab ich wohl mal wieder zu langsam getippt

@Heaterman
Bist Du dir da sicher mit dem ADP612?
Der kann maximal 1,4A schalten und hat eine Feedbackspannung von 1,2V. So einen nimmt man nur bei Spannungsreglern.
Die Stromregler für LED-Anwendungen haben nur ein FB von etwa 0,1 - 0,2V um den Strom über einem möglichst niederohmigen Shuntwiderstand zu regeln.
AX2002 oder PT4115 wäre ein Suchbegriff fürn guuurgl gewesen.
Beide sind übrigens von www.micro-bridge.com
Diese Bausteine sind üblicherweise auf den einfachen LED-Reglern wie diesem von DX verbaut.

bastl_r

heaterman

06.08.11 12:41

Zumindest hatten wir mal eine ganze Serie Taschenlampen aus tchechischer Fertigung, bei denen das Ding drin war.
Bei den heutigen Power-Lampen sind dann eher spezielle Regler von LT und Renesas drin. Das sieht dann schon so aus wie bei deinen Beispielen. Da kostet aber der Regler dann 5 Euro und die ganze Lampe 20+
Aber wohl alles, was unter 10 Euro verkauft wird, hat tatsächlich nur die von Dir beschriebene Kunstschaltung aus Vorwiederstand und LED drin. Hab gerade gestern erst so ein Exemplar aufgemacht und fotografiert. Wenn ich nachher im Büro bin, stelle ichs mal rein - für Selbstbauer, die soch ein LED-Grab ohne Regler selber bauen wollen, bestimmt interessant als Platinenentwuf.

Bastl_r

06.08.11 17:21

Von der verlinkten Platine werkeln zwei Stück in einer Fahrradlampe mit je 2 in Serie geschalteten LEDs.
Darauf hab ich den Strommesswiderstand etwas verkleinert und damit den Strom auf knapp 1A erhöht.

bastl_r

Treckergott

06.08.11 20:14

Danke für die vielen ausführlichen Antworten!

Treckergott

07.08.11 01:24

Moin, ich hab hier noch vier so Kurbel-Dynamo-Taschenlampen gefunden, bei denen der Akku (3,6Volt) hinüber ist. Die LEDs daraus sollen mit den dazugehörigen Linsen in eine alte Taschenlampe (wird mit zwei Monozellen betrieben) kommen. Allerdings habe ich keine Daten zu den LEDs, deshalb wollte ich die vorhandenen Widerstände (10 Ohm) nutzen und einfach 3,6Volt (oder ein bisschen mehr, beim Kurbeln werden ca. 3,8 Volt erreicht) anlegen. Dafür bräuchte ich einen Stepup-Wandler, möglichst billig und nicht all zu komplex. Ich hab irgendwie nix gescheites/nicht völlig überdimensioniertes gefunden.
Oder sollte ich das ganz anders lösen?

the_prototype

07.08.11 01:28

Treckergott:
Moin, ich hab hier noch vier so Kurbel-Dynamo-Taschenlampen gefunden, bei denen der Akku (3,6Volt) hinüber ist. Die LEDs daraus sollen mit den dazugehörigen Linsen in eine alte Taschenlampe (wird mit zwei Monozellen betrieben) kommen. Allerdings habe ich keine Daten zu den LEDs, deshalb wollte ich die vorhandenen Widerstände (10 Ohm) nutzen und einfach 3,6Volt (oder ein bisschen mehr, beim Kurbeln werden ca. 3,8 Volt erreicht) anlegen. Dafür bräuchte ich einen Stepup-Wandler, möglichst billig und nicht all zu komplex. Ich hab irgendwie nix gescheites/nicht völlig überdimensioniertes gefunden.
Oder sollte ich das ganz anders lösen?


Nimm doch 3 Akkus, die haben 1.2V

Treckergott

07.08.11 01:33

the_prototype:

Nimm doch 3 Akkus, die haben 1.2V


Joa, aber die passen nicht ins Gehäuse. Und außerdem hab ich hier recht viele Monozellen rumliegen, für die ich keine Verwendung habe.

heaterman

07.08.11 01:41

Es gibt runde Batteriehalter, da kannst Du statt einer Monozelle drei Mignons einlegen.

Wenn Du doch lieber Batterien nehmen willst, dann hilft da z. B. sowas. Der Strom dürfte da hinkommen, wie ich diese Kurbellampen kenne.

Treckergott

07.08.11 12:15

Auch wenn ich keine genauen Daten habe, sollten die LEDs ungefähr 20mA brauchen, somit wäre das zu klein. Mein Problem ist ja eigendlich das ich den Strom der LEDs nicht kenne und deswegen eigendlich keine Konstantstromquellen verwenden kann.

Bastl_r

07.08.11 14:57

Gerade deshalb nimmte man eigentlich KSQs für LEDs.
Aber bei dem Kurbelgedöns wird es wahrscheinlich auch ehen, wenn Du 3 Mignonbatterien nimmst und mit einem Widerstand den Strom begrenzt.
Rechne einfach aus, was für einen Widerstand Du ungefähr benötigst damit bei 20mA 1V daran abfällt.
Der genaue Wert wird unkritisch sein und kann sogar der E12 Reihe entnommen werden.

bastl_r

Name_vergessen

08.08.11 01:34

Das sind wahrscheinlich weiße LEDs, und bei denen ist ja die Flußspannung schon 3,5V, also wird das mit weniger nicht leuchten können, egal, welchen Widerstand man nimmt.

Ansonsten hätte ich erstmal gesagt, daß 20mA für eine Taschenlampe zu wenig ist, aber so ein Dynamoding erzeugt ja auch kaum Energie also sind 20mA sogar schon viel. Probiere es evtl. mal mit 10mA, da passiert denen nichts, 20 mA sind aber eigentlich für alle LEDs OK. Das paßt auch zu den Spannungen: 3,8V-3,6V = 0,2V; I=U/R = 0,2V/10 Ohm = 20 mA (maximal).

Wegen Spannungswandler: such' mal nach "Joule Thief", das ist ein simpler Stepup-Wandler, der mit einer leeren Batterie noch LEDs zum leuchten bringt, mit einer vollen natürlich auch. Natürlich hat die Einfachheit auch einen Nachteil: keine Spannungsbegrenzung (LED stirbt, wenn sie erst nach (zeitlich) der Batterie angeschlossen wird), und keine Strombegrenzung (LED stirbt bei längerem Betrieb mit saftigen Batterien durch Überstrom=Hitze).
Ersterem kommt man mit einer Zenerdiode bei und letzterem entweder mit nachgeschalteter KSQ oder einem Schutzwiderstand.


Zuletzt bearbeitet: 08.08.11 01:41 von Name_vergessen

Farbe

08.08.11 02:13

Hat jemand von den Chemiprofis ne idee wie man Magnesium erst auflösen und dann wieder Fällen kann?


Bahmtec

08.08.11 11:36

In Metallischer Form ausfällen geht leider nicht,wenn dann nur als Verbindung.
Auflösen ist kein Problem,mit Salzsäure oder Schwefelsäure geht das ganz schnell.(Achtung Wasserstoffentwicklung)
Dann hast du schonmal Magnesiumchlorid b.z.w. Magnesiumulfat.
Was dann geht wäre Schmelzflusselektrolyse aus Magnesiumchlorid.
Das Magnesiumchlorid müsste man aber zuvor wasserfrei hinbekommen.
..irgendwie muss ich grad an die versiffte Opferanode vom Treffen denken


Zuletzt bearbeitet: 08.08.11 11:37 von Bahmtec

Farbe

08.08.11 12:14

Sicher das man Mg nicht irgendwie Fällen kann? Müsste Mgchlorit und Lithium nicht entsprechend reagieren?
Lithiumchlorid endsteht und mg fällt als super feines Pulver aus

Bahmtec

08.08.11 13:59

Zitat aus Wiki Lithiumchlorid:
Lithiumchloridlösungen sind sehr korrosiv. Zur Handhabung konzentrierter Lösungen sind geeignete Werkstoffe auszuwählen. Lithiumchloridlösungen schädigen auch Beton.

D.h. dein Mg-Pulver würde gleich vom bösen Lithiumchloridwolf gefressen


Zuletzt bearbeitet: 08.08.11 14:13 von Bahmtec
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