Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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Sven

13.09.11 22:10

In Heimorgeln kann man manchmal den ein oder anderen schon rar gewordenen Oszillator IC finden. Interessant für den Syntie-Bau.
Die Klaviaturen kann man auch weiter verwursten. Noch ein Punkt für die Syntie-Bastler.

Ansonsten sind manchmal ganz nette Schalter verbaut.

Ob sich die Mühe lohnt, die ganzen diskreten Bauelemente von den Platinen zu pulen sei mal dahingestellt.
Am ehesten noch die Transistoren, da könnten einige "seltene" Exemplare zu finden sein.

Gary

13.09.11 22:24

Hi,

ich habe eine Frage zu Spulen.
Aktuell ein pneumatisches Ventil, mir geht es darum wie die Schutzschaltung die Abschaltzeit beeinfußt. Es muß nicht genau werden, nur um ein Gefühl zu bekommen.

Also mal eine antiparallele Diode - beim abschalten fließt der Strom durch Diode, Spannung 0,7V.
Wenn ich jetzt die Diode nicht beachte habe ich nur den Spulenwiderstand. Darf ich jetzt ähnlich wie beim Kondensator (tau = R*C) rechnen, also tau = L/R ? Also nach einen tau ist der Strom bei 63% ?

Aber es soll nicht zu einfach werden...
Ich mach jetzt zum Schutz des Schalttransistor eine Supressordiode ran. Nun ist die Spannung höher, wie wird das dann gerechnet ? Wann ist da die Energie der Induktivität abgebaut ?

Gruß Gary

Lars_Original

14.09.11 00:07

Die Energie die in der Spule (im Magnetfeld) steckt muß ja irgendwo hin. Die wird also im Spulenwiderstand, in der Zuleitung und dem Schutzorgan verheizt.
Bei ner Diode sinds dann halt relativ konstant 0,7V, bei ner Supressordiode oder Z-Diode entsprechend mehr. Bei nem Varistor zB ändert sich der Spannungsabfall stark mit dem Strom.
Da mußt du den Spulenstrom im Abschaltmoment berechnen um raus zu bekommen wie lange die Energie reicht um einen Strom fließen zu lassen der größer als der Haltestrom des Ventils / Magneten ist. Dazu kommt dann noch die mech. Trägheit.

Um auf dein Beispiel mit dem Kondensator zu kommen, bist du da gar nicht so weit weg. Nur ist R bei den normalen Methoden (Diode, Varistor) nicht konstant. Deshalb würd ichs über die Energiemenge und die Verluste berechnen / abschätzen.

Lars

Raven

14.09.11 07:59

NotausGang:
Wenn man diversen Seiten im www Glauben schenken darf soll der Schaltplan vom PS-405D dem des PS-302A entsprechen. Dieser Schaltplan ist bei Conrad unter


JEA - Danke.
Danke auch Till

Da unser BEstellsystem nix vergisst hab ich sogar noch die Artikelnummer gefunden wie ichs bestellt habe...

Ich bin zwar nicht sicher ob ICH das reparieren kann.. aber mal gugge...

Ich hab n neues bestellt (Für ~50€ brauchst in der Arbeitszeit nicht anfangen Fehler zu suchen)..
aber das Alte muß ja "entsorgt" werden

Hat jemand nen Tipp wo ich zu suchen anfangen soll?

Wie gesagt -
Das Gerät war auf 27V mit Strombegrenzung auf 1,5A eingestellt
Und ich hab nen 24V Bleiakku verkehrt rum angeschlossen.

Nun haben die Klemmen um die 40V
Dreht man die Strombegrenzung fast ganz runter fällt die Spannung auf ca 1-2V

Optisch keine Schäden an den Bauteilen....

Plan

nek1991

14.09.11 09:39

Also erst mal ist die D110 definitiv hinüber.
Als nächstes kommen dann wohl sämtliche Transistoren T101, T201, T401 und die ICs 202, 201, 102A,B in Frage, vielleicht auch noch ein paar Dioden oder Elkos. Sonstige passive Bauteile würde ich erst einmal ausschließen.
Ist doch mal ein Anfang

EDIT: Die OpAmps sind vom Typ LM1458 (LM358 kompatibel), das sollte sich in der Bastelkiste finden lassen. Evtl sind die in der Platine sogar gesockelt, das würde die Sache einfacher machen. (Wenn nicht gesockelt: An die Zukunft denken und Sockel einlöten^^)
IC201 ist ein 7812, der sollte auch in der Bastelkiste sein.
Die Transistoren sind mir eher unbekannt.
Teileliste ist ja auf der letzten Seite des PDFs.
Na denn mal gutes Gelingen


Zuletzt bearbeitet: 14.09.11 09:46 von nek1991

Gernstel

14.09.11 10:14

Im Netzteil tippe ich auch auf Diode D110 und ein paar Elkos, insbesondere aber auf die Spannungsreferenz IC101 und evtl. noch den Doppel-OP IC102. Die Transistoren könnten überlebt haben.

Die Trafoanzapfungsumschaltung um IC202 würde ich mir erst anschauen, wenn die Spannungsregelung wieder funktioniert und das Relais beim Durchdrehen des Spannungsbereichs nicht anzieht bzw. abfällt.



8051fan

14.09.11 10:20

Gary:
Hi,

ich habe eine Frage zu Spulen.
Aktuell ein pneumatisches Ventil, mir geht es darum wie die Schutzschaltung die Abschaltzeit beeinfußt. Es muß nicht genau werden, nur um ein Gefühl zu bekommen.

Also mal eine antiparallele Diode - beim abschalten fließt der Strom durch Diode, Spannung 0,7V.
Wenn ich jetzt die Diode nicht beachte habe ich nur den Spulenwiderstand. Darf ich jetzt ähnlich wie beim Kondensator (tau = R*C) rechnen, also tau = L/R ? Also nach einen tau ist der Strom bei 63% ?

Aber es soll nicht zu einfach werden...
Ich mach jetzt zum Schutz des Schalttransistor eine Supressordiode ran. Nun ist die Spannung höher, wie wird das dann gerechnet ? Wann ist da die Energie der Induktivität abgebaut ?

Gruß Gary


Mit Supressordioden oder Z-Dioden im Freilauf ist die Rechnung sogar sehr einfach. Es gilt das Induktionsgesetz U=L*di/dt. Dabei ist U die (~konstante) Spannung der Supressordiode. Nach der Zeit umgestellt ergibt sich dt=L*di/U. Wenn Du L, den Arbeitsstrom und die Spannung der Supressordiode kennst, kansste die Zeit ausrechnen, danach hab ich schon mehrfach Varistoren an grossen Relais dimensioniert. Da die Spannung konstant ist, fällt der Strom nahezu linear (dreieckförmig) auf Null. Kurz vor Null ist die mechanische Haltekraft unterschritten und das Relais fällt ab.

Treckergott

14.09.11 22:42

Bastelbruder:
Ich würde auf jeden Fall versuchen, daraus noch ein spektakuläres Feuerwerk zu produzieren.

--Bitte mit Video--


Na toll. Aus irgendwelchen Gründen wird der Akku nicht mehr vom Laptop erkannt und an den Pins liegt keine Spannung mehr an, obwohl die Zellen noch geladen sind, wenn auch unterschiedlich? Sehr merkwürdig, die Ladeelektronik funktioniert auf jeden Fall nicht mehr und der Akku ist nicht sonderlich doll geladen. Also kurzschließen wird wohl zu keiner Explosion führen.

Wie kann ich den Akkus denn jetzt einheizen? Laden mit höherer Ladespannung als erlaubt soll ja verherend sein. Wenn ich jetzt drei Zellen hintereinander löte und die an eine volle Autobatterie anschließe, sollte die Ladespannung doch schon überschritten werden. Oder soll ich nur zwei hintereinander löten?
Max. Ladespannung pro Zelle ist 4,2V


Zuletzt bearbeitet: 14.09.11 22:46 von Treckergott

Treckergott

14.09.11 22:43

Mist, zitieren statt editieren gedrückt.


Zuletzt bearbeitet: 14.09.11 22:46 von Treckergott

Raven

15.09.11 07:24

Treckergott:

Na toll. Aus irgendwelchen Gründen wird der Akku nicht mehr vom Laptop erkannt und an den Pins liegt keine Spannung mehr an, obwohl die Zellen noch geladen sind, wenn auch unterschiedlich? Sehr merkwürdig, die Ladeelektronik funktioniert auf jeden Fall nicht mehr und der Akku ist nicht sonderlich doll geladen. Also kurzschließen wird wohl zu keiner Explosion führen.



Schau erst mal rein. Vielleicht ist ja nur ne Lötstelle aufgegangen.

Hab ich bei Schraubern regelmäßig..
Die fallen runter, ein Fähnchen platzt ab und hat nur noch sporadischen Kontakt..

Aufmachen, verfolgen - wenn alles OK ist alle Zellen separat laden (Bspw mit einem kleinen LAdegerät für Modellhelis oder so..
Wenn alle verbunden und voll sind muß auch an den Klemmen wieder was anliegen...


Nello

15.09.11 07:56

Hier geht mal was richtig großes: Ich habe den Auftrag, für eine Messe ein vier Meter langes Luftschiff zu bauen. Mit der Planung (vor allem Auftriebs- und Masseberechnung) bin ich so weit durch, aber eine Frage treibt mich noch um: Kommen sich Fernsteuerung und WLAN nicht ins Gehege? Auf Messen ist das 2,4 GHz-Band sicherlich knallevoll.

Zwar nehme ich nicht an, daß die Steuerung anfängt zu spinnen. Umgekehrt habe ich aber keine Lust auf eine aufgebrachte Menge mit Messern zwischen den Zähnen, die bei uns am Stand auftaucht, weil jedesmal wenn der Zepp einschwebt das lokale Funknetzwerk zusammenbricht. Hat jemand Erfahrung damit?

Raven

15.09.11 08:15

Nello:
Hier geht mal was richtig großes: Ich habe den Auftrag, für eine Messe ein vier Meter langes Luftschiff zu bauen. Mit der Planung (vor allem Auftriebs- und Masseberechnung) bin ich so weit durch, aber eine Frage treibt mich noch um: Kommen sich Fernsteuerung und WLAN nicht ins Gehege? Auf Messen ist das 2,4 GHz-Band sicherlich knallevoll.

Zwar nehme ich nicht an, daß die Steuerung anfängt zu spinnen. Umgekehrt habe ich aber keine Lust auf eine aufgebrachte Menge mit Messern zwischen den Zähnen, die bei uns am Stand auftaucht, weil jedesmal wenn der Zepp einschwebt das lokale Funknetzwerk zusammenbricht. Hat jemand Erfahrung damit?


ICh hab die Erfahrung gemacht, daß Solche Sachen Problematisch sein können.. Bsp - Einer unserer Autokräne funktioniert nicht, wenn sich irgendeine Blauzahnquelle im Umkreis befindet... Wer weiss was da alles ausgestellt wird...

Aber es hindert dich ja keiner, 35 oder besser 40Mhz zu verwenden...


Nello

15.09.11 15:55

Raven:

Einer unserer Autokräne funktioniert nicht, wenn sich irgendeine Blauzahnquelle im Umkreis befindet ...

Hm ...

Raven:

Wer weiss was da alles ausgestellt wird ...

Im wesentlichen Papier: Ist eine Lehrmittelmesse.

Raven:

Aber es hindert dich ja keiner, 35 oder besser 40Mhz zu verwenden ...


Na ja, 40 MHz scheiden aus, weil für Luftfahrzeuge nicht zugelassen, und 35 MHz gibt es quasi nicht mehr zu kaufen. Was ich an der ins Auge gefassten Anlage (Graupner MX 16 HoTT) so sympathisch finde, ist einerseits die überflüssig gewordene Kanalabsprache mit anderen RC-Funkern (vor allem, wenn man gar nicht weiß, ob und wieviel es davon gerade gibt) und die Möglichkeit, per Telemetrie Empfänger- und Antriebsakku zu überwachen. Von den Möglichkeiten der Mischerprogrammierung mal ganz abgesehen, die es ja auch in älteren Anlagen schon gab.

Gary

15.09.11 17:22

Moin,

erst mal Danke !

Es gilt das Induktionsgesetz U=L*di/dt

Die Formel hab ich bei Wikipedia auch gefunden, leider keine Erklärung zu di und dt. Da happert es noch...

Wenn ich das zeiche , erst mal einen geraden Strich bei Dauerstrom 1,5A über die Zeit (dauernd eingeschaltet). Nun schalte ich bei 5,76 Sekunden aus. Bei 5,96 Sekunden ist der Strom auf 0,3A gesunken.
di = 1,5 - 0,3 = 1,2A
dt = 5,96 - 5,76 = 200 ms

Die Induktionsspannung ist dann bei 0,1H =

0,1*1,2/0,2 = 0,6V

ich glaub jetzt hab ich es doch kapiert :-)

Gruß Gary

Treckergott

15.09.11 20:20

Bastelbruder:
Ich würde auf jeden Fall versuchen, daraus noch ein spektakuläres Feuerwerk zu produzieren.

--Bitte mit Video--


Ich habe den jetzt mal kurzgeschlossen. Der ist dabei nicht mal sonderlich warm geworden. Max. Strom war dabei 20,5A, ist dann aber innerhalb der ersten paar Sekunden auf 3A abgesunken.
Die Akkus sind wohl wirklich nicht mehr toll.


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