Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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Dirk3000

07.11.11 20:31

@jan wieso löten wenn mans auch schweißen könnte ?
*aufs WIG bratgerät schiel*

IQON

07.11.11 21:14

Das hört sich an wie en Fall für ne Heatpipe

Viele Grüße IQON

Jan_Tuks

07.11.11 22:03

Ne... beim Aufräumen sind mir 2 Kühlkörper in die Hände gefallen.
Gleichzeitig bin ich über ne alte 28" Felge gestolpert..
... und da dachte ich mal gleich mal wieder an :



Ist ne Magloop Antenne.

Wig-Scheissen kann ich gar nicht. Equipment = 0.
Aber ne Lötlampe wollte ich schon immer mal haben... falls das was bringen sollte..

Deswegen die doofe fragen.

lg JAn

uxlaxel

07.11.11 22:05

jan, was wäre denn, wenn du sowas aus (isoliertem) kupferrohr lötest?

lg axel

Jan_Tuks

07.11.11 22:11

Dann bräuchte ich 2 Kupferkühlkörper... ;-)

Ne mal ernsthaft : ich wollte einfach das Vorhandene Material mal verbasteln, damit ich nie wieder über diese verdammte Felge stolper.
Die Kühlkörper sind jetzt auch schon rund 5 Jahre in meinem Bestand... und Alu (ausser folie) habe ich auch noch nie gelötet... Zeit es mal zu lernen. Falls es denn klappt.

Ausserdem erhoffe ich mir, das ich dadurch weniger übergangswiderstände zwischen Alu Kühli und Alufelge haben werde, als zwischen Kupfer Lötzinn Kupfer.

lg JAn

uxlaxel

07.11.11 22:29

kupfer"kühlkörper" könntest du prima aus kupferblech oder platinenmaterial selbst zusammen metzen.
dummerweise ist kupferoxid nicht hf-tauglich, aluoxid schon.
grünspan ist wohl nen halbleitermaterial.

lg axel

IQON

07.11.11 23:08

Wenn man sich das Bild so anschaut, sieht das doch irgendwie
wie en futuristisches haushohes Kunstwerk aus...

Ich dachte erst an Straßenlaterne gepaart mit nem Replikator...
Bis es dann entschlüsselt wurde
___________

Wie wärs denn mit Verpressen...

Loch in den Kühlkörper Rohr durch und dann so ne Spreizhülse da rein
und mit ner Schraube druck aufgebaut...

Viele Grüße IQON


uxlaxel

07.11.11 23:15

die idee ist erstmal nicht schlecht. leider mag hochfequenz gar nicht tief in werkstücke eindringen, d.h. bei 10MHz fließt der strom nur maximal 21 µm tief (quelle wikipedia, bei "skin effekt")
somit hat man da bei einer preßverbindung einen ziemlich hochohmigen bzw. willkürlichen übergang.

lg axel

Jan_Tuks

07.11.11 23:34

Naja... ich habe mir gerade mal die Felge angeschaut..
Das traue ich mir ehrlichgesagt nicht zu....

Aber mal was anderes : Alu schmlizt ab 650°...
Der Kühlkörper dürfte wohl das grösste Problem darstellen...
.... ich bin im Besitz eines Campinggaskochers.
Also habe ich ne Idee :
Ich heize den Kühli vor.. .. und dann ? Keine ahnung.
Also am liebsten würde ich kein reiblot oder ähnliches verwenden.
Am liebsten nur Alu auf Alu. Wegen dem blöden Skinneffekt, und weil in der Konstruktion Ströme jenseits von gut und böse fließen.
Vielleicht sollte mir das aber auch fast egal sein... Ich denke, die felge wir bistimmt auch ne legierung sein.

lg JAn

gafu

08.11.11 00:10

oehm. der kühlkörper ist doch am heißen ende. und da fließt kaum strom, sondern da ist das spannungsmaximum.

es sei denn du hast eine völlige fehlanpassung

von daher sollte das an der kühlkörperseite doch gar kein problem darstellen?

kupfer mit silberlot hartlöten vielleicht?

die passivierungsschicht vom alu wird auch nicht so förderlich sein.

Bastelbruder

08.11.11 01:12

Die Hartlöterei geht wirklich soo einfach wie im Film und auf Messen. Wenn man Profi ist und mit Übung schon viel Alu zerschmolzen hat, kann man vielleicht auch Legierungen hartlöten, die Vorführungen "wollen Sie selbst mal probieren?" werden immer mit kleinen Stücken Reinalu durchgeführt. Dann ist der Unterschied der Schmelztemperaturen in einem gut handhabbaren Bereich. Alu schmilzt nicht wie Zinn und Blei, es wird gern schlagartig flüssig und die Oxidschicht lacht uns an, bis sie dem Druck nicht mehr stand hält und zusammenfällt oder platzt.

Zwei verschiedene Legierungen aneinander löten ist deutlich schwieriger.

Beim Scheffe liegt eine interessante Datei zum Thema Alu hartlöten.

Die Firma Fischer schreibt:
Serienmäßig liefern wir unsere Kühlkörper aus der Legierung EN AW 6060 – T66 warmausgehärtet (ehemalige Bezeichnung:
AlMgSi05 – F22 nach DIN 1748).

Die Wikipedia weiß noch was, Gruppe 6xxx (Fischer: 6060) zählt.

Und dann gabs da noch ein - ich sag mal: Alu-Zink-Schweißweichlot, mit angeblich 25% elektrischer Leitfähigkeit von Kupfer. Die Leitfähigkeit von Legierungen ist sowieso immer viiel schlechter als bei reinem Metall und die Mischkristalle behindern den schmalen Weg des Stroms an der Oberfläche noch mehr.

Und zur Entschädigung noch eine unterhaltsame Seite, die mir dazu über den Weg gelaufen ist.

Raven

08.11.11 07:19

Jan_Tuks:
Mal ne ganz doofe Frage :

Ist es Indoor mit vertretbaren aufwand möglich, ein Alurohr
auf einen grossen Alukühlkörper zu löten ?
Also in irgendwelchen Youtube Videos sieht das immer so aus :
Reinigen,
Flussmittel
Mit ner Lötlampe kräftig draufhalten..
... dann mit dem Alulötdraht ne Naht ziehen...

Aber irgendwie glaub ich das nicht...

lg JAn


e.v. reibschweissen

Rundling in die Drehbank
Kühlkörper an den Support
Beide Flächen kurz vorher metallisch rein machen und dafür sorgen, daß die Flächen Parallel sind
Drehbank 1000 ++1/min
Kühlkörper dagegendrücken.

Das Kritische - die Drehbank sollte einigermassen SOFORT anhalten.
Bei Kleineren Sachen e.v. nen Akkuschrauber nehmen. die Guten stoppen sofort.

Is etwas Kritisch,Könnte aber funktionieren...



Jan_Tuks

08.11.11 11:00

Raven : Danke wieder was gelernt !
Baschtel : Ok... so ne Felge wird aus einer Legierung bestehen... mal sehen, ob ich heute abend jemand auftreiben kann, der mir das Dingens WIG-Schweisst. Legierung + Unerfahrenheit wird dann sicher in Bullshit enden.
Ach übrigens : Ich hatte die Tage ein kleines Experiment auf 40m veranstaltet :
KGD (Kurz geratener Dipol) vs Magnetic Loop.
(Zu meiner Entschuldigung muss ich gestehen, das ich gerade nen alten Besen aus Metall entsorgen musste.. Ich aber noch Plexiglasrohr und 0,7Cul hier liegen habe.)
Ergebnis : KGD bringt zwar Leuchtstofflampen zum leuchten..
(und heizt auch bei 100Watt gewaltig.. )
Loop auch.. aber KGD empfängt so rein gar nix.
Während ich mit der Magloop ein QSO mit GB und USA fahren konnte. Und das mit 10 Watt.
Dabei habe ich hier soviel Stahlbeton, das ich aus Spass Neodymmagnete an der Decke kleben habe.
Jetzt will ich mal testen, ob der KGD kernschrott ist, und werde ihn mal draussen betreiben.
Vielleicht reicht es ja aus, ihn an der Satschüsselhalterung anzubringen...

Ganz vergessen : Gafu : Ich denke schon, das bei einer Magloop nicht nur hohe Spannungen am Kondensator auftreten, sondern auch hohe Ströme. Und zwar abwechselnd.

lg JAn



Zuletzt bearbeitet: 08.11.11 11:05 von Jan_Tuks

TDI

08.11.11 11:56

Schoss mir gerade durch den Kopf: alte CPU-Kühlkörper nehmen, die einen Kupferkern haben. Die Lamellenzahl müßte sich reduzieren lassen um die nötige Spannungsfestigkeit zu erreichen.
Nächste Idee: eine Kupferfolie / Platte auf den Kühlkörper schrauben. Ist zwar DC-mäßig nicht niederohmigst, aber es geht ja um HF, die ja auch noch aufgrund der Fläche auch kapazitiv gut gekoppelt wird. Und plötzlich könnte die Verbindung doch etwas taugen?

Versuch macht kluch...

Till

08.11.11 14:28

Till:
Ich hab schon wieder eine Frage:
Diesmal bezüglich der Forensoftware, ist es irgendwie möglich eine Bildergalerie einzubinden?
Ich habs grade mal probiert, hab eine Galerie mit Thumb Studio erstellt, die in meinen Dropbox Ordner gepackt und den Öffentlichen Link mit [IMG] eingebunden, kommt aber nix, nur das Symbol vom Browser das er es nicht anzeigen kann.

mfg. Till


Ist immernoch aktuell...

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