Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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Metalfreak

22.11.11 18:35

ich habe an meinem Rechner die Steckdosenleiste über ein Solid State Relais geschaltet, nachdem mir der Einschaltstrom der Schaltnetzteile immer die Schalter gegrillt hat.
Klappt auch super; nur nachts merke ich, dass es doch nicht so ganz gut ist: Das Schaltnetzteil der Lautsprecher geht periodisch an und die Lautsprecher geben ein kurzes Ploppen von sich. Scheinbar geht da ein gewisser Leckstrom dur das Relais durch.
Ist das normal und wie kann ich es ohne Energieverschwendung beseitigen?(also keinen Widerstand, der den Leckstrom vernichtet)

Treckergott

22.11.11 18:44

Man könnte ein echtes Relais nehmen.

mrxyz

22.11.11 18:53

Das macht meine Master Slave Steckdosenleiste auch, bisher habe ich mich noch nicht darum gekümmert.

uxlaxel

22.11.11 21:40

ich habe für die rechner-amwendungen hier im haus leistungsschütze (20A) genommen. die sind zwar laut beim schalten, aber die halten nun schon sehr viele jahre und scheinen somit wartungsfrei zu sein. *krach* an - *plopp* aus
man hört den schaltvorgang und ist sich dann sicher, daß das so ist, wie man es erwartet.
angesteuert wird der eine durch nen kleinen wippschalter (pollin 30ct) in nem miniatur-kunststoffgehäuse und das 2. schütz hat selbsthaltung mit 2 tastern (im steuerschrank für die funkerecke integriert, läuft mit über notaus & co)
der große vorteil von schützen: 2polige trennung -> bei überspannung kein geräteschaden, wenn die ausgeschaltet sind

lg axel

Felix_W

22.11.11 21:56

Bastelbruder:

Hoffen wir mal, daß der Schaltplan stimmt, dann arbeiten die Transistoren in Emitter(basis)schaltung. Und wenn am Ausgangstransistor nicht Emitter und Kollektor vertauscht sind, sollten da auch 12V rauskommen.

Der Pegelwandler hat einen prinzipiellen Fehler:
Der Kondensator am Ausgang wird mit 1.5kΩ nach Masse entladen und mit 2.5kΩ geladen.
Entsprechend sind die Zeitkonstanten 15ms ÷ 25ms, die PWM-Linearität ist damit natürlich im Eimer. Aber zwischen 10kHz und 100kHz sollte kein merkbarer Unterschied sein.

Zu den Bauteilewerten: ich würde R2 auf 6.8kΩ oder 10kΩ erhöhen und R3 auf Null setzen.
Und von der T1-Basis zusätzliche 3.9kΩ nach Masse, dann schaltet der Transistor erst bei ca. 1.5V und nicht schon bei 0.7V von den ankommenden 3.3V. Die Widerstände dürfen aber auch um Faktor 10 größer sein, die Transistoren verstärken doch hoffentlich.

Das Problem der unsymmetrischen Ausgangsströme (Linearität) läßt sich mit extremen Widerstandsverhältnissen lösen oder mit einer echt symmetrischen Gegentaktendstufe, da könnte man einen übrigen 7555 versenken. Oder mal einen CD4007 + 47kΩ + RC sind nur 4 Bauteile! - nehmen. Wie ist eigentlich die Belastung des Ausgangs?

Und wenn wirklich alles zu stimmen scheint und es geht trotzdem nicht, hilft auf jeden Fall ein Oszilloskop, das öffnet Einem dann die Augen!


Hallo Bastelbruder,

vielen Dank für deine Antwort!

Du hast völlig Recht, das ist eine Emitterschaltung, ich hab da was durcheinander gebracht. Der Schaltplan stimmt aber so.

Die unterschiedlichen Lade- und Entladewiderstände hätten mir eigentlich auffallen müssen, ich habs geändert und auch deine anderen Änderungsvorschläge eingebaut.
Durch den zusätzlichen Widerstand habe ich mir allerdings einen Spannungsteiler gebaut, der dafür sorgt, dass ich die Ausgangsspannung nur noch von 6V bis 12V einstellen kann.
Das ist für meine Anwendung zwar irrelevant, muss aber doch eigentlich auch anders zu lösen sein.



Nichts desto trotz funktioniert die Schaltung mit deinen Änderungen zufriedenstellend, aber leider nur ohne Last am Ausgang.
An den Ausgang kommt später mal ein Piezo, der bei 12V 35mA zieht. Diese Last hatte ich bei meinen Versuchen gestern auch einfach unterschlagen, wodurch mir ein anderes Problem gar nicht aufgefallen ist. Die Last bildet mit R5 und R6 einen absolut unerwünschten Spannungsteiler wodurch am Piezo nur noch ein Bruchteil der eingangsseitigen 12V anliegen.

Gibts eine Möglichkeit, die Schaltung so abzuändern, dass im Lastkreis keine Widerstände mehr liegen?

Den Tipp mit dem CD4007 merke ich mir mal, falls meine Schaltung gar nicht mehr zu retten ist.

Gruß, Felix


Jannyboy

23.11.11 10:19

Kurz mal ne Frage:

Was für Kabel (Koaxial, Litze, Litze angeschirmt) kann ich neben damit das Sync-Signal von Funktionsgenerator möglichst sauber im Trigger-Eingang der Ozilloskope (DSO + Analog) landet?

uxlaxel

23.11.11 10:23

das ist ne frage der leitungslänge, der pegel und der impedanzen.
kann man also nicht pauschal beantworten. mit koax ist man sicher immer besser dran, als mit freier verdrahtung. wenn aber genügend strom fließt und die spannung nicht nur paar millivolt sind, geht das sicher auch fliegend problemlos....



Licht_tim

23.11.11 14:29

Hier bestellen doch gelegentlich einige bei DX, oder? Ab welcher Summe kommt der Zoll ins Spiel?

einstein2000

23.11.11 14:41

Moin!

Mal angenommen, ich möchte ne LED OHNE Diode davor an 400V/AC betreiben, und nehme mir jetzt nen passenden Widerling, den ich in Reihe zur LED schalte, kann ich dann einen 35V Elko zum entflackern der LED parallel an selbige klemmen? Oder gibt es da böse Spannungsspitzen, die die Elkos treten?

TDI

23.11.11 14:43

Felix_W:

Nichts desto trotz funktioniert die Schaltung mit deinen Änderungen zufriedenstellend, aber leider nur ohne Last am Ausgang.
An den Ausgang kommt später mal ein Piezo, der bei 12V 35mA zieht.
...
Gibts eine Möglichkeit, die Schaltung so abzuändern, dass im Lastkreis keine Widerstände mehr liegen?

Gruß, Felix


Moin,
was für ein Kondensatortyp ist denn der 10µF am Ausgang? Ist irgendwie verdächtig, wenn man einem 10µF-Kondensator einen weiteren (ein Piezo ist ein C von ein paar nF) parallel schaltet und dadurch die Spannung einbricht. Der 10µF könnte taub sein?

Völlig "widerstandsfrei" bekommst Du den Ausgang wohl nicht, aber was Du suchst bzw brauchst wird wohl eine Komplementärendstufe sein.

Grüße

TDI

TDI

23.11.11 14:46

einstein2000:
Moin!

Mal angenommen, ich möchte ne LED OHNE Diode davor an 400V/AC betreiben, und nehme mir jetzt nen passenden Widerling, den ich in Reihe zur LED schalte, kann ich dann einen 35V Elko zum entflackern der LED parallel an selbige klemmen? Oder gibt es da böse Spannungsspitzen, die die Elkos treten?


Das geht nicht. Wieso willst Du die Diode einsparen? Die LED ist zwar eine Diode, aber nur mit relativ geringer Sperrspannung.
Hast Du schon mal den Vorwiderstand berechnet? Auch in Bezug auf Verlustleistung? Da kannst Du Kaffee drauf kochen...

einstein2000

23.11.11 14:55

Hmm, schade. Okay, dann muss ich wohl doch noch ne Diode einplanen. Obwohl, der Widerstand begrenzt den Strom und damit die spannung. Verlustleistung müsste bei ca. 4 Watt liegen. Aber ich kann nicht für jede LED nen Trafo oder sowas verwenden.

Licht_tim

23.11.11 15:03

einstein2000:
Hmm, schade. Okay, dann muss ich wohl doch noch ne Diode einplanen. Obwohl, der Widerstand begrenzt den Strom und damit die spannung. Verlustleistung müsste bei ca. 4 Watt liegen. Aber ich kann nicht für jede LED nen Trafo oder sowas verwenden.


wieviele LEDs hast du denn? 3 Nehm ich mal an?
Handy Ladegeräte bekommste doch an jeder Ecke hinterher geworfen.

Felix_W

23.11.11 16:10

TDI:

was für ein Kondensatortyp ist denn der 10µF am Ausgang? Ist irgendwie verdächtig, wenn man einem 10µF-Kondensator einen weiteren (ein Piezo ist ein C von ein paar nF) parallel schaltet und dadurch die Spannung einbricht. Der 10µF könnte taub sein?

Völlig "widerstandsfrei" bekommst Du den Ausgang wohl nicht, aber was Du suchst bzw brauchst wird wohl eine Komplementärendstufe sein.
TDI


Hallo,
also die 10µF sind als Elko verbaut, der ist neu und gut. Ich wusste allerdings nicht, dass der Piezo eine Kapazität hat. Da die U-I-Kennlinie im Datenblatt völlig linear ist, bin ich von einem rein ohm'schen Verbraucher ausgegangen und hab den Piezo, den ich erst noch bestellen muss, in meiner Schaltung einfach durch 330 Ohm ersetzt.

So eine Komplementärendstufe habe ich schonmal aufgebaut, um aus 30V +-15V zu erzeugen. Funktioniert sehr gut und ist erstaunlich stabil, auch wenn die Ausgänge asymmetrisch belastet werden.
Wenn ich so eine Stufe aufbaue, beträgt meine maximale Ausgangsspannung aber nur noch 6V, bei 12V am Eingang, da mein PWM-Signal ja zwischen 0 und 3,3V liegt, also kein symmetrisches Wechselspannungssignal darstellt. Oder liege ich falsch?
24V habe ich als Speisespannung leider nicht zur Verfügung.

Gruß, Felix


Metalfreak

23.11.11 16:15

Licht_tim:
Hier bestellen doch gelegentlich einige bei DX, oder? Ab welcher Summe kommt der Zoll ins Spiel?

ab 22€
je nachdem wie sperrig dein bestelltes ist, darfste aber zum Zoll latschen und das abholen
ich hab schon Bestellungen größer 40€ so nach Hause bekommen, einfach weils so klein war
wieder andere waren so groß (bei einem Warenwert kleiner 22€) dass ich zum Zoll musste

ach ja, noch wichtig: Vorsichtig beim Bestellen von fertigem Elektronikkrams: Manche Zollämter vertrauen dem aufgeklebtem Chinese Export Zeichen (aka CE ) nicht mehr und schicken dass entweder zurück an den Versender oder du kannst es prüfen lassen ob es trotzdem durchkommt
bei mir in D*ss*ldorf hab ich da zum Glück kein Problem mit, während mein Bruder in Es*en letztens was zurück schicken musste


Zuletzt bearbeitet: 23.11.11 16:19 von Metalfreak
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