Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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gafu

04.01.12 01:21

gafu:
ProfFarnsworth:
gafu:
irgendwie find ich nix passendes..

kennt jemand eine lösung, um einen stromzähler im keller im zählerschrank zu überwachen (ankerumdrehungen per reflexkoppler) und das ganze über Powerlan drei etagen nach oben zu übertragen?

funklösungen werden nicht viel reichweite haben, und ich hab eigentlich keine zeit jetzt erst noch alles selber mit embedded webserver zu stricken und nebenbei solls auch nicht gefrickelt aussehen.

gibbed da nix fertiges? ELV hat scheinbar nur das teil mit Funk.

Moin,
Zabex hat da mal wat hübsches gebastelt :-)
Ich habs übernommen und als Optokoppler nen CNY-70 benutzt
Wenn Du nen Gaszähler wie er hast, kannste den leichter mit so einem Reedkontakt (unten in die Aussparung unter dem Zählwerk mit Heißkleber reinkalibiriert) abtasten... Nur mit meinem Wasserzähler stehe ich noch auf Kriegsfuß, die Sau

Ach Ja, der Chef hat da auch schonmal auf dem Gebiet geforscht.

Gruß

ah ja da war es also.

mein problem ist einfach: es kann nicht so aussehen:


der zählerschrank hat 6 zähler und zusammen mit zwei von seinen geschwistern in einem haus mit 15 WE.

das heisst alles wasich da einbaue muss 100% professionell aussehen. das einzige was geht ist oben im abgang ein hutschienengehäuse mit elektronik einzubauen.
Der Net-IO ist sicher ein ansatz, nur ist der etwas zu groß für hutschiene. aber die richtung ist schon mal gut..

also mal ausschau halten nach einer kleineren platine mit smd-bestückung. die sollte dann gleich mit kondensatornetzteil laufen. keine ahnung wieviel platz da ist, aber am ende muss ja ein sicherungsautomat, eine steckdose für verteilereinbau (für den powerlan-stecker) und der embedded webserver in die verteilung.

und einen schlüssel für das schrankschloss brauch ich auch noch. alternative wär wohl nur noch eine wandlermessung oben in der wohnung. aber in dem kleinen verteilerschrank ist auch nicht wirklich platz für sowas.


nochmal kurz dazu:

habe gerade einen netten webserver entdeckt. der steckt in einer rj45-buchse
http://www.lantronix.com/device-networking/embedded-device-servers/xport.html

über den preis kann man sich streiten. als simpler LAN nach Seriell converter 45 Euro bei Segor, legt man 20 euro drauf hat das teil nen eingebauten webserver in der buchse.

die buchse in ein kleines schwarzes gehäuse mit einem powerstrip-klebeband an den zähler und ein reflexkoppler gebastelt.. und in den zählerschrank ne sicherung ne einbausteckdose und einen powerlanstecker.. könnte gehen.

Bastelbruder

04.01.12 08:42

Name_vergessen:
Noch eine Frage zu Logiksteinchen, konkret zum 74LS367:
warum ist der Ausgangsstrom unter "Recommended operating conditions" als IoH mit -2,6mA angegeben, und IoL mit 24mA?
Ist das nicht erstens die falsche Polarität (bei High müßte ja Strom rauskommen, also positiv, und bei Low reingehen, also negativ?), und zweitens sind die 2,6mA dafür, daß es ein Treiber ist, nicht ziemlich lächerlich? Wie soll man damit eine Leitung mit 133 Ohm treiben ("can be used to drive terminated lines down to 133 ohms")? -40mA (wieder minus) als Kurzschlußstrom sind ja OK, aber wenn das immer nur ein Ausgang darf...

Sind das also evtl. Angaben für falsche Polarität (also bei High am Ausgang eine noch höhere Spannung angelegt und darum geht Strom rein, bzw. bei Low außen negativ, also kommt was raus)? Falls ja, was sind dann die "normalen" Ströme?

Über die Polarität würde ich überhaupt keine Gedanken verschwenden, das ist relativ (Einstein).
Die Ströme sind durchaus sinnvoll gewählt, schließlich ist das TTL, ein Eingang ist bei der Logikfamilie eine Stromquelle und im offenen Zustand zuverlässig High.
Und dann ist der Chip keinesfalls als Leitungstreiber, sondern als Threestate-Bustreiber (Sender) spezifiziert, deshalb sollte man sich auch keine Gedanken um irgendwelche Wellenwiderstände zu machen. Die TTL-Familienspezifikation ist in der Hinsicht sowieso etwas unglücklich gewählt.

gafu

04.01.12 17:25

zwar keine frage, aber ein hinweis.

wenn jemand vorhat den TDA8444 zu verbasteln: 8fach 6bit DAC mit I2C interface.
Das teil geht mit 12V, kann lt Datenblatt Vmax = Vcc-2V
bei typ. 2 bis 6mA je ausgang (source).und max 40mA über alles.

auch wenn man nur einen DAC verwendet, liefert der grübel 2mA. bei 3,5mAbricht der ausgang schon von 10 auf 5V ein.

aber 8 ausgänge für 0-10V in 64 schritten von 0,3 bis 10V sind schon ganz nett

Maschine

05.01.12 21:40

Guddn Abend,

da mein Oszi nur zwei Kanäle hat und ich aber drei Signale messen will ist jetzt die Frage: Kann ich zu einem pulsierenden Signal ein Gleichspannungssignal addieren? Also Quasi ein Offset drauftun um den nachher rauszumessen?
Und wenn das pulsierende Signal schon ein Offset hat, das mich aber nicht interessiert kann ich das doch über einen Folienkondensator in die Mitte bringen, bevor ich das dann mit der DC-Spannung wieder addiere?

Zum entkoppeln und addieren würde ich ein OP-Amp verwenden, ein TS247 hab ich da. Die Eingangswiderstände müssen ja sehr hoch sein, damit die Signale sich nicht gegenseitig stören? Ich dachte an 100 kOhm? Der Rückführwiderstand muss dann der selbe sein, damit die Verstärkung 1 ist?

Passt das Eurer Meinung nach? Oder ist ein OP-Amp dafür nicht geeignet? Was dann?

Gruß, M.



Name_vergessen

05.01.12 22:25

Bastelbruder:
Die Ströme sind durchaus sinnvoll gewählt, schließlich ist das TTL, ein Eingang ist bei der Logikfamilie eine Stromquelle und im offenen Zustand zuverlässig High.
Und dann ist der Chip keinesfalls als Leitungstreiber, sondern als Threestate-Bustreiber (Sender) spezifiziert, deshalb sollte man sich auch keine Gedanken um irgendwelche Wellenwiderstände zu machen. Die TTL-Familienspezifikation ist in der Hinsicht sowieso etwas unglücklich gewählt.

Ah, danke! Mit den "sinnvollen" Strömen hast Du natürlich recht, andere Logiksteine schaffen gerade mal 0,4mA...
Mit dem Welenwiderstand hatte ich gedacht, wenn der 133 Ohm "treiben" kann, sollte er auch genug Strom abkönnen... wenn der allerdings damit rechnet, daß er nur nach Null ziehen muß, und der Strom von den Empfängern kommt, hilft mir das natürlich nur begrenzt weiter. Nuja, als Treiber für den Anschluß an einen Druckerport reicht's wohl trotzdem, der ist ja auch TTL.

Maschine:
da mein Oszi nur zwei Kanäle hat und ich aber drei Signale messen will ist jetzt die Frage: Kann ich zu einem pulsierenden Signal ein Gleichspannungssignal addieren? Also Quasi ein Offset drauftun um den nachher rauszumessen?
Ja, das geht.
Maschine:
Und wenn das pulsierende Signal schon ein Offset hat, das mich aber nicht interessiert kann ich das doch über einen Folienkondensator in die Mitte bringen, bevor ich das dann mit der DC-Spannung wieder addiere?
Kommt auf die Frequenz von dem Pulsignal an. Zu niedrig und der Kondi verfälscht es. Wenn Du schon einen Offset hast, könntest Du Deinen Zusatzoffset evtl. so anpassen, daß sie zusammen den gewünschten Offset haben?
Maschine:
Zum entkoppeln und addieren würde ich ein OP-Amp verwenden, ein TS247 hab ich da. Die Eingangswiderstände müssen ja sehr hoch sein, damit die Signale sich nicht gegenseitig stören? Ich dachte an 100 kOhm? Der Rückführwiderstand muss dann der selbe sein, damit die Verstärkung 1 ist?

Passt das Eurer Meinung nach? Oder ist ein OP-Amp dafür nicht geeignet? Was dann?
Statt die Eingangswiderstände zu erhöhen, kannst Du die Signale auch mit Spannungsfolgern puffern, bevor Du auf die Addierstufe gehst. IMO ist das eine geeignete Anwendung von für Op-Amps.
Ich erinnere mich dunkel daran, daß bei den Summierverstärkern irgendwas mit Ua=1/2Ue war, also müßte man ggfs. vorne oder am Ende noch um 2 verstärken, aber evtl. war das nur ein Spezialfall.


Zuletzt bearbeitet: 05.01.12 22:33 von Name_vergessen

mrxyz

06.01.12 12:01

Hallo,

ich habe mal wieder ein Frage.
Ab welcher Temperatur gehen die meiste Heißleiter kaputt?
Hat das jmd. schon getestet.
In den Datenblättern steht 125°C.
Aber vermutlich müssten die doch mehr aushalten. Mir geht es auch nicht um ganz genau Messungen.

viele Grüße

gafu

06.01.12 14:41

Hallo,

ich habe mal wieder ein Frage.
Ab welcher Temperatur gehen die meiste Heißleiter kaputt?
Hat das jmd. schon getestet.
In den Datenblättern steht 125°C.
Aber vermutlich müssten die doch mehr aushalten. Mir geht es auch nicht um ganz genau Messungen.

viele Grüße


über 125 stimmt erstmal die kennlinie nimmer
ich denke das ist wie bei den Z.Dioden
die löten sich eher aus, als das sie wirklich kaputt gehen.
wahrscheinlich altern sie dann schneller bei den hohen temperaturen

mrxyz

06.01.12 16:30

OK, Danke

das mit der Kennlinie war mir klar. Ist aber auch nicht notwendig. Ich will damit nur ab einer bestimmten Temperatur schalten +/- 20°C. Muss ich halt messen.
Wäre nur ärgerlich, wenn ich mir 10 St. kaufe und die geben nach 5min schon auf. Sind zwar in dieser Anwendung Verschleißteile. Ein PT1000 wäre besser,aber der ist viel zu groß und auch überdimensioniert.

gafu

06.01.12 17:42

Maschine:
Guddn Abend,

da mein Oszi nur zwei Kanäle hat und ich aber drei Signale messen will ist jetzt die Frage: Kann ich zu einem pulsierenden Signal ein Gleichspannungssignal addieren? Also Quasi ein Offset drauftun um den nachher rauszumessen?
Und wenn das pulsierende Signal schon ein Offset hat, das mich aber nicht interessiert kann ich das doch über einen Folienkondensator in die Mitte bringen, bevor ich das dann mit der DC-Spannung wieder addiere?

Zum entkoppeln und addieren würde ich ein OP-Amp verwenden, ein TS247 hab ich da. Die Eingangswiderstände müssen ja sehr hoch sein, damit die Signale sich nicht gegenseitig stören? Ich dachte an 100 kOhm? Der Rückführwiderstand muss dann der selbe sein, damit die Verstärkung 1 ist?

Passt das Eurer Meinung nach? Oder ist ein OP-Amp dafür nicht geeignet? Was dann?

Gruß, M.


wenn sich die gleichspannungen nur langsam ändern könntest du einen chopper vorschalten

Maschine

06.01.12 18:31

Hi zusammen,

mal Danke für die Antworten!

Ähm, der TS274C ist ein Single-Supply OP-Amp. Kann der überhaupt negative Spannungen? Oder muss ich dazu ein OP nehmen der auch mit einer negativen Spannung versorgt wird?

Und welchen würdet Ihr mir empfehlen?

Ich versuche seit 2 Stunden das im LTspice zum laufen zu bringen ohne das es motzt...

Choppen könnte man auch, nur wie?

Gruß, M.

Bahmtec

06.01.12 23:19

Warum haben eigentlich Dioden wie die 4005 dickere Beinchen als z.B. 1/4W Widerstände.
Hat das vielleicht etwas mit dem Herstellungsverfahren zu tun?
..ich frag deswegen weil es nervt 4005er Dioden in leicht zu enge Steckboards mit sanfter Gewalt "reinstecken" zu müssen..

andreas6

06.01.12 23:29

Hallo,

dicke Beine = mehr Strom. Steckboards sind nur wacklige Spielwiesen für ganz dünne Ströme.

MfG. Andreas


flogerass

06.01.12 23:32

Bahmtec:
Warum haben eigentlich Dioden wie die 4005 dickere Beinchen als z.B. 1/4W Widerstände.

Weil 1A durch muss und weil man 1W Verlustleistung ableiten muss.

Bahmtec

06.01.12 23:38

Merci!
Dann sind die Dinger wenigstens anständig dimensioniert.
Wir haben in der Arbeit Dimmer,in denen durch einen ähnlich dicken Leiter 2KW durch müssen.
..entsprechend oft wird das Teil auch ausgewechselt und ist entsprechend teuer. (der Sicherungshalter für Schmelzsicherungen,nicht die Sicherung selbst)
War wohl von vornherein mit Absicht so berechnet.
-edit: mich wunderts nur weil die Diode (der schwarze Teil in der Mitte),dann so verhältnismässig klein zu den Drähten ist.



Zuletzt bearbeitet: 06.01.12 23:43 von Bahmtec

gafu

07.01.12 02:34

für das was das steckboard aushält kann man doch kleine dioden nehmen. 1N4148 3 cent das stück, maximal 500mA, bei kleinen strömen sogar für deutlich mehr als 50Hz noch brauchbar, und mit dünnen beinchen

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