Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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Bastl_r

06.03.12 20:23

Metalfreak:
ich hab hier SMD LEDs mit 3V/20mA
Wenn ich die an 12V anschließen möchte,


12V hört sich nach Auto an...
Da solltest Du beim Vorwiderstand lieber mit 14V rechnen...

bastl_r

Metalfreak

06.03.12 21:36

ne, soll die Hintergrundbeleuchtung in einem TFT ersetzen, da hatte ich mit 12V gerechnet.
hab aber eben nochmal nachgemessen: 22,5V und 21,1V unter Last.
Wär aber trotzdem interessant zu wissen, welche Größenordnung an Angstwiderstand man da so einplant.

sebr

06.03.12 21:41

Dann solltest du aber lieber einen richtigen Treiber benutzen - wie willst du sonst die Helligkeit einstellen?


Zuletzt bearbeitet: 06.03.12 21:41 von sebr

Metalfreak

06.03.12 21:44

ich hatte da an ein vorgeschaltetes Poti gedacht
aber wenn du einen 20mA Treiber kennst, der sich auch dimmen lässt (und am besten so gut wie gar nichts kostet), dann her damit.
Es handelt sich dann um insg 98 LEDs

Toni

07.03.12 11:51

Ich will für die Kinderräder Fronlampen mit Kondensator-Standlicht machen. Vorhandene Lampe auf 4W-LED umbauen (bereits gelöst), und dazu eine Standlichtelektronik.

Kondensator wird während der Fahrt geladen, und liefert die Energie, um die Frontlampe im Stand ein paar Minuten blinken zu lassen.
Erster Ansatz: ein Joule Thief erhöht die Spannung von ca. 4,2V auf 10V, und lädt damit einen GoldCap. Der wiederum einen Elko. Im Stand wird der Elko dann periodisch auf die LED entladen.

Seht ihr noch Fehler in der Schaltung, oder bessere Ansätze? Wieviel Strom bringt so ein Ferritperlen-Joule-Thief eigentlich?





Bastelbruder

07.03.12 15:05

Toni:
...Wieviel Strom bringt so ein Ferritperlen-Joule-Thief eigentlich?

Der Joule-Thief ist hier deutlich fehl am Platz, die Schaltung ist optimal bei Betriebsspannungen unter 2V. Das Problem ist die Ansteuerung der Transistorbasis, die mit steigender Betriebsspannung schlechteren Wirkungsgrad bietet.

Nächstes Fiasko ist der Goldcap. Die überall erhältlichen, flachen Büchsen sind allesamt sehr hochohmige Gesellen, die sich wirklich sinnvoll nur zur Speichererhaltung einsetzen lassen (Serienwiderstand in der Größenordnung 100Ω.) Nur diejenigen, die aussehen wie richtige Elkos, taugen für diesen Zweck. Burkhard hat einen 9V-Batterieersatz mit einem solchen Teil gebastelt. Der 2.5V-Kondensator läßt sich in Serie zur LED recht primitiv laden, der Joule-Thief erzeugt dann die LED-Impulse im Stillstand. Und ein beim Blinken störender Elko parallel zur LED könnte zwar das Flackern verringern, aber der ist in kommerziellen Profi-Lampen auch nicht drin.

Natürlich ist die CMOS-Mimik so nicht mehr zu betreiben, aber die wird eigentlich garnicht gebraucht..
Mehr dazu gegen später.

Toni

07.03.12 15:30

Hi Bastelbruder,
danke für die Warnung.
Aus dem Joule-Thief kann ich in der Schaltung auch einen 2:1 Step-Up machen. Ein 4093-Gatter ist noch übrig -> 50kHz-Rechteck auf T-Basis geben.
Aber wo liegt der Nachteil beim JT - kann die höhere Spannung nicht durch andere Windungszahlen angepasst werden?

Ich habe noch einige 1F/5,5V Caps, die dabei verwurstet werden sollten...
Die haben ca. 80mA Kurzschlussstrom. Daher auch die Idee, parallel dazu einen großen Elko zu hängen, der sich ziemlich schlagartig in die LED entleert (mit ca. 0,5A Peak).

Den Elko gegen Flackern braucht's nicht. Momentan hängt die LED nur über den GleichRiechtEr am (Seitenläufer-) Dynamo. Flackern bei niedrigem Tempo ist egal - vielleicht ist es sogar besser, wegen der größeren Signalwirkung.

Virtex7

07.03.12 17:28

Flackernde/Blinkende Fahrradlichter nerven enorm und sind noch dazu verboten.
Ich wünsche es jedem, der mit so einer halben US-Polizeilampe (oft seh ich die als Rücklichter) rumfährt, ein ordentliches Bußgeld von der Polizei bekommt.

Nichts gegen Standlicht, aber bitte dauerhaft-ON.

---musste mal raus---
helles Blinklicht ist aus gutem Grund für Einsatzfahrzeuge reserviert.

Toni

07.03.12 17:36

Schlecht gelaunt?
Blinkt ja nur wenn das Rad steht. Außerdem soll's nerven - ist besser als ein plattgefahrenes Kind.

uxlaxel

07.03.12 17:50

nervende und vor allem blendende LED-rücklichter neigen zum riskanten überholen. wenn man nämlich auf augenhöhe flackernde superhelle LED's hat, kann man mit der zeit wahnsinnig werden.
nichts gegen gute sichtbarkeit (ich hasse radfahrer, die ohne ein licht und ohne reflektor nachts daher kommen), aber es darf halt den verkehr nicht gefährden...

lg axel

Alexx

07.03.12 18:03

aha gut zu wissen das diese blinken verboten ist !
Auf dem weg zur Arbeit (5.30) kommt mir immer ein beklopter fahr ad ? irgend ein 3 rad teil entgegen mit so einer blöden blinkenden leuchte.
Bei Gelegenheit werde ich ihn in den Straßengraben drängen und "höflich" darauf hinweisen das sowas verboten ist.

Es gibt doch fertig Dinger die Nachleuchten wenn man stehen bleibt.
Bei deiner 4 Watt led wird das wohl nicht reichen.

Virtex7

07.03.12 18:05

danke axel.
genau das meine ich.
grelle blitzende Dinger, die die Nachtsicht empfindlich stören.

nee, schlecht gelaunt bin ich nicht, jedenfalls nicht heute

aber bzgl. Standlicht: in meinem B+M-IQ-Fly-Scheinwerfer ist auch ein ca. CR2032-Zellengroßer Elko drinne, der die LED vom Scheinwerfer im Stand auf etwa halber Helligkeit locker ein paar Minuten halten kann.
wenns is, kann ich mal nachschauen, wie viel C der hat.

Toni

07.03.12 18:43

Zur Klarstellung: es blinkt nur im Stand, und dann auch nur das Vorderlicht!
Außerdem hat die 4W-LED die (<)4W zum Leuchten, und nicht zum Blinken. Einzige Anforderung: nachts im Stand Aufmerksamkeit erzielen.

Ich fahre selber viel Auto und dazu noch 3..4Tkm Rad pro Jahr - da bilde ich mir ein zu wissen, was den besten Nutzen hat. Wer will, kann aber versuchen, mich eines Besseren zu überzeugen
Dürfte aber schwierig werden, weil ich alleine im letzen Jahr unzählige Male fast umgefahren wurde. Negativrekord war 3x innerhalb 300m auf einem Fahrradweg. Bis in die Klinik hatte es nach einem Sturz auch schon gereicht...
Leider ist offensichtlich die Aufmerksamkeit der Autofahrer ggü. Radfahrern in den letzten Jahren gesunken. Evtl. weil es immer weniger Radler gibt, oder die Autofahrer im Schnitt älter werden. Besonders häufig wurde ich von älteren Autofahrern übersehen - besonders älteren Frauen.

Und da Kinder noch nicht potenzielle Kollisionen abschätzen können, sollen sie zumindest möglichst gut beleuchtet sein.

uxlaxel

07.03.12 19:01

hi toni,

ich kann dir da eigentlich nur zustimmen. ich vermute auch als ursache für die vielen beinahe-unfälle, daß doch einige autos mit ziemlich blendendem licht daher kommen und man dann eine so schwache fahrradfunzel schnell überzieht. auch werden die autos immer (vermeindlich) sicherer und dadurch wird auch einfach oftmals zu schnell gefahren. größere motoren (im schnitt) tuen ihr übriges.
ich habe auch vor, mein fahrrad auf LED umzurüsten. es soll "hell" sein, aber nicht blenden oder flackern. ich denke derzeit über ein pufferakku (nicd?) nach, der immer geladen wird, wenn der dynamo am rad radiert. die lichter werden wohl zusammen keine 3W mehr verbrauchen und somit bleibt ein "rest" zum akku laden. die lichter werden dann direkt aus dem akku gespeist. am einfachsten wird wohl eine spannungsverdoppelung sein, sprich man läd einen akkublock mit 6 oder mehr zellen. dadurch spart man sich auch den dynamo über 4 dioden zu jagen. (weniger spannungsverluste)
so kann man auch bequem 2 led's immer in reihe schalten.
lg axel

Toni

07.03.12 19:44

Nabendynamo?
Wie schnell fährst du abends im Schnitt?

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