Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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Toni

09.03.12 11:02

nochmal zurück zum Fahrrad Standlicht: ich habe ein bisschen rumprobiert, und bin schließlich bei der Schaltung unten gelandet. Fliegender Aufbau -> tut.

BTW: Bastelbruder's Einwand, dass der vorher angedachte Ladungsdieb nicht für hohe Spannungen geeignet wäre, stimmte natürlich. Ab 1,5V ist Schluss, weil die Transe dann an der Basis immer >0,6V sieht, und dauerhaft dichtmacht.

Bevor ich das Teil zusammenlöte: sieht jemand noch einen prinzipiellen Fehler?

Hier ein Prinzipplan:


Und noch der Gesamtplan:




gafu

09.03.12 11:20

lackieren direkt auf den grundlack von ersatzteilen:

meine eltern haben vor 1 jahr nach einem unfall eine neue motorhaube bekommen. die wurde von fachwerkstatt auch direkt auf die ab werk aufgebrachte grundierung überlackiert.

das dingens hat schon die ersten rostblasen. das ist totaler schei***
also rostschutzfarbe sollte schon noch mal drüber. Der normale farbige Lack ist auch nicht unbedingt 100% wasserundurchlaessig.

und die innenseite nicht vergessen, besonders da wo andere bleche anliegen (radlauf...) noch was dickeres draufmachen, zb. (pvc-)steinschlagschutz. nich das sich das gleich aufreibt und die braune pest dann von innen durchs blech wandert.

vielleicht sogar die innenseite noch mit hohlraumpampe aussprühen.



Bastelbruder

09.03.12 12:12

Die Stromquelle für den Blinker ist irgendwie nicht so optimal, erstmal gehen da noch 0.7V durch den Transistor flöten und dann braucht man nur einen Widerstand, entweder am Emitter oder an der Basis.
Ich würde mit dem Widerstand auf die Basisseite gehen und einen PNP ohne den Inverter ansteuern, der LED-Strom ist dann Basisstrom x Hfe, der Widerstand (10k?)muß dann natürlich individuell angepaßt werden und der Strom variiert nicht so extrem.

Die Arbeitswiderstände der beiden Oszillator-Killer lassen sich einsparen, wenn der Transistor direkt am Kondensator angeschlossen wird. Dann geht vielleicht auch ein 40106. Und die Basis des Standdetektors mit jeweils 10k nach Masse und zu einem der AC-Anschlüsse verbinden, Verzögerungsglied ist dann 1µF mit 1Meg und ein Kondensator gespart.

edit: ich wollte anfangs eine Spannungsverdreifachung vorschlagen, da sind dann 4x 1000µF und 6x1N4148 notwendig, die laden den Goldcap in zwei Minuten voll. Und dahinter einen sparsamen Sperrwandler der einen Elko auf 6V lädt und diesen impulsweise auf die LED schaltet. Die Zeitvariabledes Blinkers wird mit abnehmender Goldcapspannung immer länger, aber das Teil blinkt den Kondensator ganz leer.

Nochwas zum Thema blinkende Lampen: wenn die Leuchtzeit zu kurz wird, ist eine räumliche Einschätzung der Lichtquelle nicht möglich, weil einfach die Zeit zur stereoskopischen Entfernungsmessung fehlt. Deshalb betreiben die Spaghettis ihren Blau-Blinker auch invers, d.h. mit kurzen Blinkpausen.


Zuletzt bearbeitet: 09.03.12 12:27 von Bastelbruder

Toni

09.03.12 14:35

Danke für die Hinweise, wieder etwas gelernt

Und die Basis des Standdetektors mit jeweils 10k nach Masse und zu einem der AC-Anschlüsse verbinden, Verzögerungsglied ist dann 1µF mit 1Meg und ein Kondensator gespart

Hmmm, verstehe ich nicht. AC über R + RC-Glied heißt doch 0V auf Basis??? Habe daher den alten Filter zw. +4,5V auf B belassen.

Ansonsten: meinst du das so?


Der Ansatz mit der Strombegrenzung im Transistor hat was. Habe aber noch eine ZD4,7 ergänzt, damit der Strom auch unabhängig von +10V konstant bleibt.

Die Idee mit Elko auf LED entladen hatte ich auch (evtl. über Thyristor befeuert). Ein 4093 / 40106 muss aber sowieso rein, daher wird der Aufwand so geringer sein. Das wäre interessant gewesen, wenn ein freischwingender Step-up (Jule Thief) funktioniert hätte -> 4093 könnte entfallen.

Achja, nochwas zum gezeigten Step-up: Stromaufnahme bei 4,5V liegt bei Anfangs 120mA (Cap leer), und sinkt recht schnell auf 80...30mA (->Ladephase). Der Cap ist damit in etwa in einer Minute auf Max.Ladespannung 9,5V, und der Oszillator wird oszillierend kastriert. Erst nach vielen Minuten ist der Cap geladen, und der Step-up Oszillator lahmgelegt -> Stromaufnahme gegen null.
=> dieser Step-up funktioniert für den Zweck sehr gut.

EDIT: sehe eben, dass die Diode verkehrtrum drin ist. Inverter ist zwar entfallen, dafür neue Invertierung durch NPN->PNP...


Zuletzt bearbeitet: 09.03.12 14:39 von Toni

Bastelbruder

09.03.12 16:40

ganz kurz, bin gleich wieder weg..

Die Diode war vorher richtig rum.
Zener und den zweiten Vorwiderstand raus. Dann sind 9.3 bis 2.5V am "Meßwiderstand", der Strom fällt zwischen 10V und 3V allmählich auf 25% ab, in der alten Schaltung war linear bei 4V schon Null. Genauer stabilisieren bringt vermutlich nichts, das Ergebnis wird durch den hohen Innenwiderstand der Goldcaps sowieso etwas verwässert.

Links vor dem Transistor 10k zum AC-Anschluß und von der Basis 10k nach Masse (wegen evtl. Leckstrom der Gleichrichterdioden), dann kann sich der Blinker-Kondensator sofort aufladen, wenn 2Vss am Dynamo unterschritten werden.

Toni

09.03.12 16:52

OK- jetzt hab' ich's gerafft.
Da ist keine zusätzliche Zeitverzögerung notwendig, weil der runtergezerrte C den Ozillatoranlauf ja schon ca. 0,5s verzögert.

Danke nochmal!

gafu

09.03.12 22:49

uxlaxel:
die tristate-relais verbraten doch nicht so viel leistung... oder?


ich nehme an du meinst Solid State relais?

hmm die gibts aber irgendwie nicht in der bauform als reiheneinbaugerät
und ansteuerung mit gleichspannung.

vielleicht kann man so ein lastabwurfrelais innen mit einem transistor "umpolen", dass es schließt statt öffnet.
nur kosten die dinger fast 20 ocken fuer mal eben zum probieren.

Edit: maaaaaaan ist das wieder kompliziert: ein lastabwurfrelais mit schließerkontakt gibts auch, nur heisst es dann STROMRELAIS. Sowas kann einen schwachsinnig machen.
kostet dafür gleich auch mal das doppelte (

e2: und die stromrelais sind entweder für kleine ströme, oder gleich unbezahlbar.


Zuletzt bearbeitet: 09.03.12 23:17 von gafu

andreas6

09.03.12 23:12

Hallo,

wie würdest Du das benennen: Lastschalter

MfG. andreas


Farbe

10.03.12 14:27

Hat jemand schonmal mit so einem Kabel gearbeitet?
DVI auf VGA und DVI
Eigentlich müsste das ja gut gehen da DVI Analog und Digital Gleichzeitig übertragen kann.
Wie hoch ist die Warscheinlichkeit das das an einer Normalen DVI Schnittstelle geht?
Wie verhält sich das Kabel wenn es nicht geht?


Lars_Original

10.03.12 16:42

Das hängt alles von deiner Grafikkarte ab und wird wohl nur durch Versuch zu ermitteln sein.
Ich würd aber die Kohle sparen und einfach noch ne VGA-Buchse parallel zu der DVI-Buchse an die Karte häkeln.

Lars


ferdimh

10.03.12 16:48

Das Prinzip funzt zumindest bei Intel-Onboard-Grafik vom 945er Chipsatz. Woran sich Nichtfunktion äußert: keine Ahnung, aber es gab wohl schon Chinesen, die die dinger dann weniger geschickt verschaltet haben. Und für 30$ ist mir das definitiv zu teuer.
VGA-Buchse mit kurzem oder 75Ω-Draht dranklemmen, fertig. Es gibt dann aber keine "Plug&Play" Funktion am analogen Monitor.

Ferdinand

gafu

10.03.12 20:51

ich

hmm die gibts aber irgendwie nicht in der bauform als reiheneinbaugerät
und ansteuerung mit gleichspannung.


andreas6:
Hallo,

wie würdest Du das benennen: Lastschalter

MfG. andreas


hmm das ist nimmer in meinem preisrahmen
Ich meinte, das es KEINE gleichstrom-ansteuerung haben darf,
sondern mit 230VAC funktionieren muss.

Ich glaube ich werde jetzt das Eltako-Teil bestellen (Eltako-Relais bei amazon) und ein 2A 1Ö+1S relais dahinter klemmen. Dann brauche ich nur 3+1+1 einheiten im verteilerschrank (die 3 für die B25 Sicherung für den 18er Durchlauferhitzer). Der verfügbare Platz in der Verteilung neigt sich stark dem Ende. Ist nur ein 3-Reiher für die ganze Wohnung

Das Eltako-Relais ist zwar gegenüber einem einfachen Lastabwurfrelais (14euro+versand) teurer, jedoch spart es mir ein 24/7 angezogenes Schütz (2 Watt) ein, was mir auf Anlagenlebensdauer (ich kalkuliere mal auf 20 Jahre mit Strompreis 26cent) für 91 Euro Strom verballern würde.

Hightech

10.03.12 21:35

Weiss jemand ob die Amphenol C16-1

baugleich mit den Hirschmann CA 3 sind ?




andreas6

11.03.12 11:41

Hallo,

an einem älteren Digitizer (Grafik-Tablett) mit seriellem Anschluss fliegen mir häufig die seriellen Treiber (1488/1489) ab, welche direkt an das serielle Kabel gehen. Trotz Sockel nervt das Wechseln sehr und meine Vorräte an Treibern sind überschaubar.

Kann man diesem Problem dauerhaft abhelfen? Ich habe den Eindruck, dass es beim Einschalten (Einstecken des Stecker-Schaltnetzteils in die Netzsteckdose) knallt. Das passiert zur Zeit häufig, da ich erstmal die passenen Dip-Schalter-Einstellungen ausprobieren muss, bis das Teil mit TabletWorks rennt.

MfG. Andreas


Bastelbruder

11.03.12 12:04

Normal ist das nicht!
Zumindest der 1489 ist sehr robust, da hatte ich noch nie Probleme. Der 1488 kann sterben, wenn das Netzteil nicht richtig hochkommt und eine 10V-versorgung fehlt/umgepolt wird. Crowbars sind da nicht immer soo gut. Im TI-Datenblatt Fig.8 sind extra zwei Dioden vorgesehen.

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