Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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Sascha

29.04.12 12:38

Für Lautstärke sorge ich durch eine Halbbrücke an +-12V. Es handelt sich um diesen US-Sender von Reichelt. Mit Rückkopplungswicklung ist da nixIch sorge zusätzlich mit einem Horn (ist ganz unten im Datenblatt beschrieben) für mehr Bündelung.

Wegen dem 4093: Ich hab zwar nen ganzen Haufen 74LSxxx Typen hier, aber keine CD40xx. In meiner Reicheltbestellung sind zwar auch ein paar CD40xx dabei, aber dieser nichtDafür aber der CD40106.

Vielen Dank für den Link, sind viele interessante Sachen dabei.

Ich poste am besten mal die Schaltung, dann wirds vielleicht etwas klarer.



Sascha

29.04.12 13:37

Hier die Schaltung:

Funktionsweise: An den Eingang "40kHz" kommt der Takt für den Sender. Solange Gate high ist, schalten der BC337/327 den Piezo abwechselnd auf +12V und -12V. Wenn Gate auf low liegt, sperren beide Transistoren und der Piezo ist still.

Der Gate-Impuls wird von einem PIC gesteuert werden. Mit einem seiner CCP-Module könnte ich zusätzlich auch den Takt mit einer Auflösung von 320Hz erzeugen. Wenn sich das als hochauflösend genug herausstellt, fliegt der CD4011 raus und wird durch einen 74LS00 ersetzt.

Hightech

29.04.12 13:58

Weiss jemand ob ich ein Bass-Reflex Gehäuse in der Höhe um 10cm kürzen kann, wenn ich das Volumen in der Breite oder Tiefe wieder dazu gebe ??

flogerass

29.04.12 14:03

Bei Bassreflex ist nur die Geometrie des Bassreflexrohres wichtig. Beim Gehäuse selber kommt es nur auf das Volumen an.


Zuletzt bearbeitet: 29.04.12 14:04 von flogerass

Hightech

29.04.12 14:09

flogerass:
Bei Bassreflex ist nur die Geometrie des Bassreflexrohres wichtig. Beim Gehäuse selber kommt es nur auf das Volumen an.

Aha, ?
Was bedeutet Geometrie des Bassreflexrohr?
Position , Durchmesser oder Länge
Oder alles zusammen ??
Ich wollte gerne die Viston Alto II in mein Kasperle Theater einbauen. Leider ist das Fach unter dem Fernseher nur 700mm Hoch und nicht 800mm, wie bei der Alto II.
Wenn ich den Abstand Bass und Reflexrohr beibehalte sollte es gehen, wenn ich das Volumen gleich groß Baue ?

flogerass

29.04.12 14:33

Also die Länge des Tunnels ist
l= (30000 * AF)/(fB² * VB) - sqrt(pi * AF)/2; cm
AF : Öffnungsfläche; cm²
fB : Abstimmfrequenz; Hz
VB : Gehäusevolumen; l

Die Position und Form ist egal. Allerdings muss man das Rohr eventuell um bis zu 25%kürzen.
Du kannst dir die Box auch in der passenden Größe bauen, und dann das Rohr entsprechend auslegen. Ich kann dir nur das verlinkte Buch empfehlen. Formeln abtippen ist echt umständlich und ohne Hintergrundwissen wahrscheinlich auch nutzlos.

Wenn das Volumen gleich bleibt, kann das Rohr natürlich auch bleiben wie's ist.


Zuletzt bearbeitet: 29.04.12 14:36 von flogerass

Bastelbruder

29.04.12 15:32

Sascha:
Hier die Schaltung:

Funktionsweise: An den Eingang "40kHz" kommt der Takt für den Sender. Solange Gate high ist, schalten der BC337/327 den Piezo abwechselnd auf +12V und -12V. Wenn Gate auf low liegt, sperren beide Transistoren und der Piezo ist still.

Der Gate-Impuls wird von einem PIC gesteuert werden. Mit einem seiner CCP-Module könnte ich zusätzlich auch den Takt mit einer Auflösung von 320Hz erzeugen. Wenn sich das als hochauflösend genug herausstellt, fliegt der CD4011 raus und wird durch einen 74LS00 ersetzt.

Die Schaltung hat mindestens einen kleinen Fehler: zumindest der obere Transistor wird nicht schnell genug ausgeschaltet, dazu braucht der mindestens 2µs um aus der Sättigung zu kommen, wenn nicht mehr. Bei einer Periodendauer von 25µs und einem geschätzten Übernahmestrom von 300mA gibt das ganz schön Wärme!
Ich würde die Komparatoren ganz weglassen und die Transistoren über RC-Kombinationen direkt ansteuern.

Die Kombination 1µ 50Ω ist die Piezo-Simulation. Ganz so viel Strom dürfte der allerdings nicht brauchen.
edit: Eine Reihenschaltung aus 2.55nF, 6.2mH und 150Ω (Q~10) dürfte der Realität deutlich näher kommen, dann fließen Spitzenströme von 150mA.


Zuletzt bearbeitet: 29.04.12 15:49 von Bastelbruder

TDI

29.04.12 15:51

Sascha:
Für Lautstärke sorge ich durch eine Halbbrücke an +-12V. ...

Wegen dem 4093: Ich hab zwar nen ganzen Haufen 74LSxxx Typen hier, aber keine CD40xx. In meiner Reicheltbestellung sind zwar auch ein paar CD40xx dabei, aber dieser nichtDafür aber der CD40106.



Den 40106 kannst Du auch als Oszillator mißbrauchen. Wie oben beschrieben vom Eingang ein C nach Masse und ein R zum Ausgang.

@Baschtel: spricht etwas dagegen, die beiden Transistoren gegeneinander auszutauschen und die Basen zusammenzuschalten (einfache Betriebsspannung)? Das Gebilde dann mit einem Rechteck ansteuern? Komplementärendstufe quasi.

Um die Endstufe zu entlasten dann vielleicht noch eine passende Spule parallel zum Piezo, oder in Reihe für mehr Dampf...


Zuletzt bearbeitet: 29.04.12 15:53 von TDI

Bastelbruder

29.04.12 16:12

Standard-Gegentakt, aber das wäre doch zu einfach.
Eine Spule zur Kompensation ist nicht notwendig, der Piezo ist in Wirklichkeit eine Serienschaltung aus 2.55nF (aus dem Datenblatt) mit 6.2mH (Resonanz auf 40kHz) und 150Ω (ich gehe mal von einer Resonanzgüte von 10 aus.)
Hier http://www.fingers-welt.de/phpBB/backup/filesbrauchmernet/0/4dff084e08a3ac8376f9354862ef400.pdf (umbenennen in .asc) sieht man auch, wie der Strom sich erst mal aufschaukeln muß.

Und man könnte sogar zwei der angedeuteten Einfachstendstufen zur Brücke schalten, dann wird auch das Datenblatt nicht so stark vergewaltigt und es reicht wiederum der CMOS-Ausgang zur Ansteuerung (max. 20Vss). Übrigens ist in irgendeinem Datenblatt auch angedeutet, daß solche Wandler eine endliche Lebensdauer besitzen, die - wie sollte es anders sein - mit der Größe der angelegten Spannung schwindet.

edit: @Sascha und interessierte Beobachter: das Programm zur sinnvollen Verwurstung der .asc heißt LTSpiceIV.


Zuletzt bearbeitet: 29.04.12 16:17 von Bastelbruder

TDI

29.04.12 16:26

Bastelbruder:
Standard-Gegentakt, aber das wäre doch zu einfach.
Eine Spule zur Kompensation ist nicht notwendig, der Piezo ist in Wirklichkeit eine Serienschaltung aus 2.55nF (aus dem Datenblatt) mit 6.2mH (Resonanz auf 40kHz) und 150Ω (ich gehe mal von einer Resonanzgüte von 10 aus.)
Hier http://www.fingers-welt.de/phpBB/backup/filesbrauchmernet/0/4dff084e08a3ac8376f9354862ef400.pdf (umbenennen in .asc)


letzteres geht mit Opera irgendwie nicht.

Laut verlinktem Datenblatt von Angie (siehe Schnittzeichnung) ist da keine Induktivität enthalten. Ich vermute daher, daß sich das Gebilde eher mechanisch als elektrisch aufschaukelt.


Jan_Tuks

29.04.12 16:34



Laut verlinktem Datenblatt von Angie (siehe Schnittzeichnung) ist da keine Induktivität enthalten. Ich vermute daher, daß sich das Gebilde eher mechanisch als elektrisch aufschaukelt.


Der war gut...

Denk mal an ein Quarz, wenn Du den aufsägst, findest Du auch keine C's und L's, sondern nur ein Quarz.
Aber mit den Werten aus dem "Ersatzschaltbild" kannst Du rechnen. Mit dem Quarz eher nicht.


Zuletzt bearbeitet: 29.04.12 16:35 von Jan_Tuks

Sascha

29.04.12 17:41

Ich habe LTSpice, damit hab ich die Schaltung entworfen. Auf dem Steckbrett läuft sie ziemlich gut, Flanken sind auf meinem analogen Oszi nur schwach sichtbar und Tastverhältnis ist 0,5. Den Piezo hab ich noch nicht, deswegen kann ich erstmal nur ohmsch belasten. Ich könnte zusätzlich noch einen Beschleunigungskondensator mit etwa 100pF parallel zu R2 anschliessen.

Mit dieser etwas aufwändigeren Schaltung bezwecke ich folgendes:
1: Der Piezo soll während der Sendepause keine 12V DC abkriegen. Deswegen die die Möglichkeit zur Freischaltung.
2: Ich möchte Sender und Empfänger über drei Kontakte an die Elektronik anschliessen, wobei der Empfänger gegen Masse geschaltet ist (wie in der Beispielschaltung im Datenblatt). Also muss der Sender auch gegen Masse geschaltet sein. Daher kommt eine Vollbrücke leider nicht in Frage.

Bastel: Die Schaltung sieht interressant aus, probier ich gleich mal aus.

Wird der Piezo durch Verschaltung in einem Serienresonanzkreis nicht durch die doppelte Spannung überlastet?



kalmi01

29.04.12 17:53

Hallo,

meine Hauselektrik zeigt irgendwie von einer komischen Seite ;-)

Alles (weitestgehend) selbst verlegt und beim Kabel auch nicht an der Qualitaät gespart.
Auf einem 5-adrigen Kabel hätte ich 2x L + 2x N + 1x Erde erwarted, liegen aber 3x L + 1x N + 1x Erde drauf, OK.
Auf allen 3 L springt der Phasenprüfer an und leuchtet deutlich.
Messe ich mit dem Multimeter, führen 2 Spannung und eine Leitung ist stromlos, so wie ich es erwartet hätte.

Was geht da schief ?
Wieso latüchtet der Phasenprüfer ?


kalmi01

29.04.12 17:56

Hallo,

meine Hauselektrik zeigt irgendwie von einer komischen Seite ;-)

Alles (weitestgehend) selbst verlegt und beim Kabel auch nicht an der Qualitaät gespart.
Auf einem 5-adrigen Kabel hätte ich 2x L + 2x N + 1x Erde erwarted, liegen aber 3x L + 1x N + 1x Erde drauf, OK.
Auf allen 3 L springt der Phasenprüfer an und leuchtet deutlich.
Messe ich mit dem Multimeter, führen 2 Spannung und eine Leitung ist stromlos, so wie ich es erwartet hätte.

Was geht da schief ?
Wieso latüchtet der Phasenprüfer ?


SebiR

29.04.12 17:56

kalmi01:
Hallo,

meine Hauselektrik zeigt irgendwie von einer komischen Seite ;-)

Alles (weitestgehend) selbst verlegt und beim Kabel auch nicht an der Qualitaät gespart.
Auf einem 5-adrigen Kabel hätte ich 2x L + 2x N + 1x Erde erwarted, liegen aber 3x L + 1x N + 1x Erde drauf, OK.
Auf allen 3 L springt der Phasenprüfer an und leuchtet deutlich.
Messe ich mit dem Multimeter, führen 2 Spannung und eine Leitung ist stromlos, so wie ich es erwartet hätte.

Was geht da schief ?
Wieso latüchtet der Phasenprüfer ?


Weil der Phasenprüfer nicht umsonst Lügenstift genannt wird

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