Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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Sascha

10.05.12 01:23

Also ich würd da nix reparieren, was so offensichtlich unterdimensioniert ist. Schneid den Stecker ab und löt ihn an ein funktionstüchtiges (und halbwegs sicheres) SNT.

Virtex7

10.05.12 01:34

ich denke, dass die hohe Spannungsfestigkeit schon einen Grund haben muss, das kostet schließlich nicht ohne und sowas würden die Hersteller sofort einsparen, wenn es gescheit ginge.

zur HQL/HQI-Lampe. es gibt geneerell zwei Arten Zündgeräte, die die heißstartfähig sind und die die es nicht können.
Für einen HotStart sind VIEL höhere Spannungen nötig, i.d.R wird das auch nur bei Lampen gemacht, deren Sockel weit auseinander liegende Pins haben oder gleich die Röhrenvariante.
Desweiteren ist die Lampenzuleitung dicker als normal da Hochspannungsisoliert.

Explodieren tun die normal nicht, das ist eher die Domäne der Höchstdrucklampen wie sie im Kino vorkommen, aber nicht normal daheim.
Fett darf keines drauf sein, mit Aceton gehts runter.

Name_vergessen

10.05.12 01:37

Ich weiß nicht, ob das wirklich unterdimensioniert ist, oder ob nicht einfach nur die Elkopest zugeschlagen hat - wie gesagt haben die beiden Ausgangselkos dicke Backen. Daß das dann zur Überhitzung der Schalttranse führt, kann doch sein (Spannung bricht schneller ein->mehr Schaltzyklen->mehr Hitze)?

Das bewog mich natürlich dazu, das SNT von einem anderen Switch zu befühlen, und ja, es wird zumindest deutlich warm - ein SNT sollte eigentlich wohl gar nicht warm werden... ich schätze, daß ich, sobald das mit dem Geplatzten erledigt ist, das mal öffnen sollte...

@ Virtex7: hmm, eigentlich schon, aber evtl. waren das Restposten-Transen, so wenig Strom kann ja auch nicht jeder? Können denn beim SNT höhere Spannungen entstehen als 230*1,41? Der Primärelko hat ja auch nur die üblichen 400V, und die Dioden sind auch nur 4004er. Hm.


Zuletzt bearbeitet: 10.05.12 01:45 von Name_vergessen

Jannyboy

10.05.12 02:22

@Name_vergessen:
Ich das nen Cisco Switch?
Von denen habe ich noch ein "paar"...
oder klopf mal bei timask an.

Name_vergessen

10.05.12 03:21

Der Switch ist von Fiberline und will 5V @ 2A haben. Ich habe doch tatsächlich einen Testbericht gefunden, wo steht
Das Netzteil erscheint dagegen teilweise kurz vorm "verglühen" zu stehen.
Nuja, dann liegt das wohl nicht (nur) an den Elkos, sondern ist wohl "normal", also wirklich unterdimensioniert. Hrm.
Ich würde ja ein Eisenschwein mit gepimptem 7805 dafür bauen, aber der mechanische Gehäuseaufbau ist nicht so mein Ding. Ein Klotz aus Heißkleber soll das nicht werden.

heaterman

10.05.12 03:41

So ein Schalt-Netz-Ding kostet doch bei Max nur ein paar Mark, bis jetzt haben alle, die ich gekauft hab, funktioniert, nur eines hat mal Geräusche von sich gegeben, ansonsten alle OK. Notfalls Stecker umlöten, fertig. Auf die Weise hab ich nach und nach fast alle Eisenschweine ersetzt.

Name_vergessen

10.05.12 04:01

Halten die denn normalerweise länger als Eisenschweine? Wenn ich so an die Elkos denke, die ich schon in SNTs getauscht habe, gefällt mir die Idee von verklebten Mini-China-Ultrabillig-SNT immer weniger. So wenig, daß ich lieber auf Eisenschweine umrüsten würde (läuft und läuft und läuft)... ?

Name_vergessen

10.05.12 05:07

Hat jemand das Datenblatt vom Broadcom 6031KSG? Ist ein ADSL-Chip. Oder weiß, was an Pins 5 und 8 anliegen soll?

Bastelbruder

10.05.12 06:54

Name_vergessen:
..Die PMA ergab, daß (natürlich) der Schalttransistor ((2S)C3549) durch ist. ABER: die Elkos sind auch hinüber, und haben wohl dazu geführt, daß das Ding über lange Zeit hinweg extrem heiß gelaufen ist. Das sieht man daran, daß die Platine unter dem Schalttransistor nahezu verkohlt ist (!), und er sich selber ausgelötet hat, während das Lötzinn weggeflossen ist. Ein in 1,5 cm Abstand stehender Kondensator (Folienkondensator, getaucht, grün) hat sich komplett nach dunkelbraun verfärbt (!). In der Umgebung liegen noch einige Dioden (könnten 1N4148 sein, bestimmt ist mindestens eine Zener dabei) und eine kleine Transe.

Frage: wenn die anderen Bauteile noch normale Werte haben, kann man ihnen noch trauen, oder sollte man lieber gleich alles tauschen?
Und: kann ich den Transistor durch z.B. SGSD00041 oder BU406 ersetzen? Die 800V Sperrspannung wird ja eher nicht so relevant sein, 400V dürften es doch auch tun (OK, Spannungsspitzen im Netz, aber sonst)? Strommäßig können die beide mehr als das Doppelte vom Original (3A). Der SGSD ist ja sonst auch bei SNTs beliebt...

Es gibt solche kleinen Polyesterkondensatoren auch mit rotbrauner Vergußmasse.

Das Funktionsprinzip eines Sperrwandlers erfordert es, daß bei optimaler Dimensionierung der Schalttransistor mindestens mit der Summe aus minimaler plus aktueller Betriebsspannung beaufschlagt wird. Der Transistor mußte dank des hochohmigen Primärkondensators zumindest zeitweise mit viel zu niedriger Betriebsspannung auskommen und diesen Mangel mit erhöhtem Spitzenstrom und damit erhöhter Spitzenspannung an der Streuinduktivität ausgleichen. Zusätzlich wurde die Spitzenspannung durch den hochohmigen Ausgangskondensator immer höher...

Der Transistor ist der kleinste "High Voltage High Speed Switching Transistor" aus dem Hause Fuji, die Umgebung des Transistors wurde nach seinen Parametern dimensioniert. Ich denke nicht daß man da noch sparen kann.

Und daß Leistungshalbleiter als Lötbadheizung geeignet sind, hat mich schon in meiner Lehrzeit begeistert, als Versuche zur tatsächlichen Dauerstrombelastbarkeit von 1N4000-Dioden gefahren wurden und nach 5*8Stunden die Dioden immer noch funktionierten (edit: mit 5Ampere). Tatsächlich verringert sich die zu erwartende Lebensdauer von Halbleitern mit 20..30K Temperaturerhöhung um Faktor 10, aber der Versuch wäre sicher noch einige Wochen gut gegangen.


Zuletzt bearbeitet: 10.05.12 17:21 von Bastelbruder

Zabex

10.05.12 18:57

Der TLE 4267 ist ein genialer abschaltbarer 5-V Low Drop Voltage Regulator von Infineon. Leider gibt's den momentan irgendwie nur als Restposten bei Pollin.
Kennt jemand einen Alternativtypen der handelsüblich (RS, Reichelt, Conrad) in Bastlerstückzahlen für wenig Euros zu kriegen ist?
Gefordert sind
- >=100mA
- minimaler Stand-by Verbrauch (unter 10µA)
- Einschalten via Taster an Ubatt
- Ausschalten via Microcontroller
- LowDrop (<0,7V) wäre nett

Sowas wie Max663 suche ich nicht -der hat nur einen Shutdown Eingang.

Gruß,
Zabex

Treckergott

10.05.12 19:37

Danke für die Antworten zu meiner Halogenmetalldampflampe.
Lampe ist gereinigt und wieder zusammengebaut.
Beim Versuch des Heißzündens hört man nur den Hochspannungserzeuger, aber der zündet nicht. Die hat aber auch nur 4,5 kV.
Insgesamt ist die Lampe recht hell, aber vermutlich schon recht stark abgenutzt.

Allerdings kam nach 2 Minuten Betrieb Rauch aus dem Lampengehäuse. Vermutlich war die Lampe genauso verdreckt, wie das ganze Teil, was ich aber dummerweise nicht überprüft habe.
Jetzt darf sie erstmal abkühlen bevor ich das mal untersuche.

Lars_Original

10.05.12 23:02

@Zabex

Was spricht gegen den Max663 ?

Den shutdown-Eingang über einen relativ hochohmigen Widerling an Uin und mit nem Taster nach Masse ziehen zum Einschalten.
Der Controller kann den Pin dann via Transistor dort halten.
Dank FET hinter dem Eingang brauchts an der Stelle auch keinen dauerhaften Strom.

Sind halt 2 Teile mehr. Aber verfügbare Teile...

Lars

Zabex

10.05.12 23:28

Klatsch an Kopp - ziehen nach GND schaltet das Biest EIN!
So genau hatte ich mir den MAX663 gar nicht angesehen.

Gut - wenn ich auf die Schutzdioden im ATmega vertraue komme ich mit einem einzigen zusätzlichen Widerstand (z.B. 1MOhm) zwischen +9V Ubatt und Portpin/SHUTDOWN hin. Taster nach Masse und durch Port=Ausgang,Low den Regler dann am Leben erhalten.
Aus Paranoia könnte ich hinter dem Port einen FET zum schalten auf GND benutzen, der Ubatt verträgt.

Jetzt kannich wieder beruhigt schlafen

Gruß,
zabex

Name_vergessen

11.05.12 00:19

Bastelbruder:
Es gibt solche kleinen Polyesterkondensatoren auch mit rotbrauner Vergußmasse.

Hmm, kann sein, von der einen Seite sieht er vielleicht nur wegen der verdampften Sicherung so verkohlt aus. Bisher kenne ich die nur in Grün und transparentem Gelb, und dieses Braun sieht eher grünbraun, schon fast schwarz, aus, aber evtl. haben die Chinukken einfach nur die Mischung vermurkst. Die Schrift ist ja auch noch lesbar. Danke für die Info!

Schade, Transen mit >=800V müßten auch erst bestellt werden, dann evtl. doch lieber gleich ein neues NT.

Dann ist der Transistor also an einer Mischung aus zu hoher Spannung und erhöhtem Strom, bei bereits vorliegender Unterdimensionierung, gestorben? Dann sollte bei einem eventuellen Tausch wohl eine Nummer größer reinkommen...

@ Jannyboy: meinst Du Netzteile oder Switche?

tixiv

11.05.12 00:39

Zabex:
Klatsch an Kopp - ziehen nach GND schaltet das Biest EIN!
So genau hatte ich mir den MAX663 gar nicht angesehen.

Gut - wenn ich auf die Schutzdioden im ATmega vertraue komme ich mit einem einzigen zusätzlichen Widerstand (z.B. 1MOhm) zwischen +9V Ubatt und Portpin/SHUTDOWN hin. Taster nach Masse und durch Port=Ausgang,Low den Regler dann am Leben erhalten.
Aus Paranoia könnte ich hinter dem Port einen FET zum schalten auf GND benutzen, der Ubatt verträgt.



Naja, den FET wirst Du schon brauchen, da wenn der AVR keine Betriebsspannung hat, dieser ja über seine Bodydiode den Regler wieder einschalten würde.... da brauchts halt "real open collector" und nicht "simulated open collector"...

Als FET für sowas geht übrigens prima der BSS123 - total Standard das Ding, und Bezeichnung ist leicht zu merken...



Zuletzt bearbeitet: 11.05.12 00:41 von tixiv
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