Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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SebiR

30.06.10 16:06

Harry02:
Hi,
ich habe ein stück blech eines materials mit 7,66g/cm³. Ein cm² dieses Bleches wiegt 0,036g. Wie dick ist das Blech??

Ich frage, weil im Datenblatt meiner Geigerzählerröhre die beschissene Einheit 36mg/cm2 für die Wanddicke steht.. das Material ist 28% Chrom und 72% Eisen, das macht 7,66g/cm3.
mfg


7.66g = 1cm Stärke
10mm Stärke / 7.66g =1.3055mm/g

0.036g x 1.3055mm/g = 0.047mm

Harry02

30.06.10 18:13

Hi,
durch zielloses herumrechnen mit den Zahlen bin ich auch auf den Wert gekommen.. Nur 47um(!) Wanddicke für ein Zählrohr ist doch schon arg dünn, oder nicht?
Tja wird wohl so sein. Thx für die Info!
mfg Harald

Felix

30.06.10 20:31

nach meiner rechnung (siehe eine seite weiter vorne, ist irgendwie untergegangen) komm ich auf 0,0047cm also 0,47mm. das dürfte eher hinhauen. den fehler in sebirs rechnung find ich allerdings auf die schnelle auch nich. denke aber er hat sich irgendwo bei der umrechnung von cm³ in mm³ oder cm² in mm² vertan.
[genaugenommen check ich garnich was er da gerechnet hatda verknotet sich mein hirn]


Zuletzt bearbeitet: 30.06.10 20:34 von Felix

Henning

30.06.10 20:32

Felix:
0,0047cm also 0,47mm


=FALSE

Felix

30.06.10 20:35

me culpa. hatte das mit cm und mm nie so richtig drauf -.-
vergesst das alles

SebiR

30.06.10 20:35

Ich habe nur cm in mm umgerechnet, und das ging wohl unfallfrei
Ich habe ja nur eine Dimension, die Höhe verwendet und ein bisschen Dreisatz angewandt

Felix

30.06.10 20:42

fragt sich dann nur, wo der fehler sonst liegen könnte.
0,047mm is ja eher ne folie als nen blech

SebiR

30.06.10 21:01

0.0047cm³*7.66g/cm³ = 0.0036g

Das geht also auf.

i_h

30.06.10 21:20

Naja, frei nach Spock:

Wenn man alles unmögliche ausschließt, muss das, was übrig bleibt, und sei es auch noch so unwahrscheinlich, die Wahrheit sein.


Die gemessenen Werte sind falsch

Student

04.07.10 19:39

Moin,

mein KFZ-Wissen beschränkt sich auf die Bedeutung der Abkürzung, von daher: Wie sieht das Signal an "Klemme 1" eines älteren Blechkastens (Auto) aus? Ich soll für jemanden einen Drehzahlwarner (oder so ähnlich) zusammenbraten und will den natürlich danach testen. Wenn ich das Orakel richtig interpretiert habe kommen da rechteckige 12V an, aber mit welcher Frequenz und welchem Tastverhältnis?

Wollte das einfach in einen AVR kloppen, Pegelwandlung sollte mit BC548 und Pullup Richtung 12V machbar sein.

Bastelbruder

04.07.10 21:33

Da sind doch im ganzen Indianernetz keine Bilder zu finden, sowas..
Das ist der Spannungsverlauf einer altdeutschen Spulenzündung mit Unterbrecherkontakt und Kondensator. Die Nadel ist der Zündzeitpunkt, dort wo der 0V-Pfeil ansetzt schließt der Kontakt, dazwischen ist der sog. Schließwinkel, der üblicherweise zwischen 30 und 60% liegt. Hier ist der etwas zu gering für meinen Geschmack.



Der Schließwinkel ist das Tastverhältnis, Pegelanpassung mit einem 100kOhm-1Watt(max400V!)-Widerstand, 2*1N4001 nach Masse und 5V, dahinter 10k zum Port und von dort 47n nach Masse.
Der 4Zylinder 4Takt Zerknalltreibling hat 2 Zündungen pro Umdrehung.


Zuletzt bearbeitet: 04.07.10 21:53 von Bastelbruder

Student

04.07.10 21:56

Gibt so Sachen da kann man stundenlang suchen und schlechte Laune bekommen, besser kurz nachzufragen, kennst du sicherlich. Forum = gegenseitige Fricklerhilfe ;-)

Ich will aber keinen AVR an einen Motor hängen sondern einen "Motor simulieren" um so ein Drehzahldingsda (Nachbau von Conrad) zu testen was ich zusammenbraten soll.

Tastverhältnis also zwischen 30 und 60%, danke schonmal. Wie ist das mit der Frequenz? Google sagt Hausnummer 2000 trs/min für den Motor, 4 Zylinder und 2 Funken pro Zylinder (was es nicht alles gibt) und Umdrehung, hmm... Wenn ich dem AVR 2000/60*4*2 = 260Hz (einstellbar) einprogrammiere sollte das ja passen.

(Ich hab wirklich überhaupt keine Ahnung von KFZ und Co.)


Zuletzt bearbeitet: 04.07.10 22:00 von Student

Bastelbruder

04.07.10 22:00

1 Funke pro 2 Umdrehungen je Zylinder, außer beim Trabzedes (alle Zweitakter), der hat 1 pro Umdrehung.

Hier hab ich mal einen Artikel über die Beseitigung von Zündfunkenstörungen verfaßt, da sind noch ein paar Hintergrundinfos enthalten.


Zuletzt bearbeitet: 04.07.10 22:17 von Bastelbruder

NotausGang

05.07.10 02:33

Hab da auch nochmal was zum Spannungsverlauf an der Zündspule gefunden.



Auf Gafu's Seite sind auch noch ein paar Oszillogramme von induktiv ausgekoppelten Zündsignalen zu sehen.

Student

05.07.10 08:57

Moin,

danke für die Infos, netter Artikel. (HF=Hexerei)

2000 trs/min = 33 trs/s

1 Funke pro Zylinder und 2 Umdrehungen --> 33*4/2= 66 Hz ???

Ich raffs einfach nicht. (Montag Morgen...)

Btw, die "maximal 10000 Umdr/s" von Gafu sind wohl ein Tippfehler (pro SEKUNDE?)...

edit:

Falls es wen interessiert hier mal die Eingangsstufe der Schaltung, ob das 400V Spitze aushält?



Zuletzt bearbeitet: 05.07.10 09:01 von Student
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