Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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Name_vergessen

01.08.12 18:06

Naja, Dinge funktionieren bekanntlich bevorzugt dann, wenn nicht gewünscht.

kalmi01

01.08.12 18:11

Ich würde ein paar Zentimeter ghoch sand einfüllen und das Fass auf den Kopf stellen, so dass ca. 1 Hand breit Sand über der Schnittkante liegen.
Der darf dann sogar mit Öl verschmutzt sein.
Der Sand nimmt zuviel Energie auf, als das sich da die Zündtemperatur einstellen könnte.

Den kann man auch gleich zur Reinigung des Fasses mit hernehmen.
Ein bischen Sand/Wasser/Tenside in dem Fass geschüttelt.

Name_vergessen

01.08.12 19:43

Evtl. einfach mit Wasser füllen und dann wieder leeren? Dadurch sollte ja die Luft komplett ausgetauscht sein, und so schnell bildet sich das wohl nicht nach...?

Censer

02.08.12 02:38

Ich habe hier unbehandelte Holzbretter als Regalbretter.
Quizfrage: Womit behandle ich dieses Holz, dass es folgende eigenschaften erfüllt:
- lösungsmittelfest (Öle etc)
- wasserfest
- harzdicht(die Bretter harzen stellenweise etwas)
- relativ schlag/kratzfest
- ungiftig
- ungefährlich für Bücher (bzw Papier generell)

Also quasi - was ist die Eierlegende Wollmilchsau für Holzversiegelung?

Lars_Original

02.08.12 06:22

Mit Epoxidharz beschichten ?

Lars

nippelchen

02.08.12 06:53

Truck bed liner. So heißt glaub ich das zeug, mit dem Amis ihre Pickup-Ladeflächen beschichten. Vom Holz wird danach aber nix mehr zu sehen sein, aber das war ja auch keine Anforderung.


Zuletzt bearbeitet: 02.08.12 06:59 von nippelchen

Raven

02.08.12 07:01

Leider sind die 2K Lacke sehr sehr selten geworden...
Ansonsten wenn Quelle -2Komponentigen Klarlack...

ODer eben Epoxy oder Polyesterharz.
Allerdings sehr genau mischen !!!!!

Censer

02.08.12 16:19

Danke dafür!

Neues Problem: Habe hier eine Schaltung aus der DDR... die meisten Halbleiter konnte ich identifizieren, aber einer bereitet mir Probleme.
Standard E-Line-gehäuse, 2 Beinchen (also was Diodenartiges), Aufdruck
5,1
T5
Ich hätte jetzt getippt 5,1V Z-Diode... nur, ob das stimmt und wierum die Diode in ihrem Gehäuse sitzt, weiß ich nicht :-(

EDIT: ok, aus der Pinbelegung für die Transistoren werde ich auch nciht schlau. ein SC308 und ein SC36, also einmal NPN und einmal PNP. wenn ich jetzt auf die beschriftete Seite schaue, ist es ann vlnr EBC oder CBE?


Zuletzt bearbeitet: 02.08.12 17:00 von Censer

Bastelbruder

02.08.12 20:28

Zur Beschriftung der Miniplast-Gehäuse hilft vielleicht die Seite.

Bei unbekannten Transistoren hilft immer noch zuverlässig die Meßmethode mit dem Zeigerohmmeter und dem feuchten Zeigefinger. Der Transistor ist dann richtig gepolt, wenn er die größere Verstärkung hat. Zudem ist die CB-Diode etwas niederohmiger und die BE-Diode sperrt maximal 10V. Also genug Identifikationsmerkmale.

andreas6

02.08.12 21:16

Hallo,

das ist (oder war) definitiv eine Z-Diode mit 5,1 V Z-Spannung. Typenbezeichung: SZX21/5,1.

Belegung bei Sicht auf die Beine, Bauch oben: A-K.

Bei Bedarf kann ich Dir eine aus dem Vorrat spendieren.

Transistoren in dieser Bauform, Sicht wie oben: E-B-C. Ausnahmen gibts nur bei einigen SF-Typen.

MfG. Andreas


Zuletzt bearbeitet: 02.08.12 21:24 von andreas6

Name_vergessen

03.08.12 03:05

Wegen der 2N2222 vs. BC338 Problematik habe ich mal nach der Grenzfrequenz geschaut, und neben den üblichen Parametern (Strom, Spannung) noch eine Frequenz gesehen...
Datenblatt
Transition frequency fT: 170 MHz
at: IC = 50 mA, VCE = 5 V, f = 20 MHz

Heißt das, daß das nach dem Verhalten bei 20MHz extrapoliert wird? So richtig aussagekräftig ist das dann ja wohl eher nicht, was, besonders, wenn da ohnehin nur "typical" steht...

Bastelbruder

03.08.12 10:37

Name_vergessen:
Wegen der 2N2222 vs. BC338 Problematik habe ich mal nach der Grenzfrequenz geschaut, und neben den üblichen Parametern (Strom, Spannung) noch eine Frequenz gesehen...
Datenblatt
Transition frequency fT: 170 MHz
at: IC = 50 mA, VCE = 5 V, f = 20 MHz

Heißt das, daß das nach dem Verhalten bei 20MHz extrapoliert wird? So richtig aussagekräftig ist das dann ja wohl eher nicht, was, besonders, wenn da ohnehin nur "typical" steht...

Exakt so funktioniert das und sogar recht zuverlässig. Wie bei OPAmps, dort wird ebenfalls das Produkt aus Frequenz und Verstärkung angegeben. Die in (NF-)Kleinsignaltransistoren dafür verantwortlichen, parasitären Widerstände, Kondensatoren und Induktivitäten sind in ihrem Verhalten berechenbar, für fT zählt hauptsächlich der aus Basisbahnwiderstand und Millerkapazität gebildete Tiefpaß.
Und weil das alles so hundertprozentig stimmt, funktionieren auch die UKW-Tuner in den ersten Transistorradios obwohl die dort verwendeten OC615 mit fT-Werten von 35 bis >75MHz ausgewiesen sind.
In der Netzteilanwendung dürfte der Wert der linearen Kleinsignalstärkung allerdings völlig irrelevant sein, dort zählen Ein-/Ausschaltverzögerungszeiten (die praktischerweise nicht in einer genormten Schaltung ermittelt werden), Sättigungsspannung und Stromverstärkung (in Abhängigkeit vom Kollektorstrom).

Beim Vergleich der Datenblättermerkt Fritzle noch ein paar Kleinigkeiten...
  • Der BC337 von Siemens hat bei den als Maximum angegebenen 800mA überhaupt keine Stromverstärkung mehr, die Kurvenschar hört aber auch beim PN2222 schon bei 500mA auf, weit vor dem propagierten Maximum. So ist das bei vielen Transistoren.
  • Der BC337 von ON_Semiconductor ist bis 1A spezifiziert und hat als Sieger nur 150mV VCEsat bei 500mA.
  • Der PN2222 liegt irgendwo dazwischen...

    Fazit: die beiden Typen sind ziemlich ähnlich, auch dem BC wäre bei der Mißhandlung der Hut hochgegangen. Und die Netzteilschaltung wird es kaum merken, welcher der beiden Transistoren da drin werkelt.

    Der Unterschied zwischen Siemens und onsemi dürfte in unterschiedlichen Herstellungsverfahren begründet sein, ein Detail das von diversen "Spezialisten" mit "Betrug" und "gefälschte Bauteile" abgeurteilt wird. Tatsache ist, daß die Chiphersteller durch optimierte Herstellungsverfahren im Laufe der Zeit mit immer weniger Fläche auskommen, was gleichzeitig in der Verbesserung der meisten Parameter resultiert. Einzig das geringere Chipvolumen und damit das schlechtere Verhalten bei Impulsbelastung mit dem destruktiven Resultat des zweiten Durchbruchs ist negativ anzukreiden.

    RAP hat das schon 1988 dokumentiert:
    Fabrication structures make a difference... ...please be aware that they are probably not very similar at all.
    Tatsächlich wurde die Fläche beispielsweise des 2N3055-Chips im Lauf der Jahre drastisch reduziert, nein der Kleine ist keine Fälschung, das nennt sich Fortschritt!
    .
    P.S. Der links abgebildete 2N3055 hat 1970 bei Nadler 5,95DM gekostet, Werner Conrad hatte den noch garnicht im Programm, ich habe im örtlichen Radioladen 13.-DM sauer verdientes Taschengeld (für die Autoscheinwerfer-Lichtorgel) abgedrückt. Heute kostet der Rechte in der Apotheke unterm Monte Kaolino 1,75€.



    Zuletzt bearbeitet: 03.08.12 21:16 von Bastelbruder
  • Censer

    04.08.12 03:31

    andreas6:
    [...]SZX21/5,1.
    Belegung bei Sicht auf die Beine, Bauch oben: A-K.

    Bei Bedarf kann ich Dir eine aus dem Vorrat spendieren.

    Gut, die Richtung passt. Brauchen tu ich von dieser Sorte im Moment keine, ganz im Gegenteil, ich habe eine, in einer Schaltung verbaut, und versuche gerade den Schaltplan rauszuzeichnen und zu verstehen, was da passiert. Siehe Bild unten.

    Transistoren in dieser Bauform, Sicht wie oben: E-B-C. Ausnahmen gibts nur bei einigen SF-Typen.

    Gut, dann hatte ich die im ersten Anlauf verkehrtrum gezeichnet. Jetzt stimmt zwar die Schaltung, aber ich werde nicht schlau daraus:


    Ich vergaß einzutragen: R1 = 47R, R2 = 4R7, R3 = 470R, R4 = 1k

    Es sieht aus wie ein Stromspiegel, nur die Funktion des Pins, den ich mit "in" beschriftet habe, und die Bedeutung von Q1 verstehe ich nicht. Und die 5,1V, die mit der Zenerdiode generiert werden...

    Bastelbruder

    04.08.12 06:37

    Das ist ein ziemlich realistisch nachgebauter Thyristor. Der Stromspiegel reduziert die Verstärkung des oberen Transistors und der kleine Kondensator bildet den dv/dt-Zündmechanismus nach.

    Verwirrung stiftet lediglich der niederohmige R3 am Gate, die Außenbeschaltung könnte weiterhelfen.

    Treckergott

    04.08.12 12:37

    Bin bei ebay auf dieses Teil gestoßen: http://www.ebay.de/itm/PRECITEC-Statischer-Umformer-Typ2021-500W-/140809319672?pt=Bauteile&hash=item20c8e3b4f8

    Das ist ein Spannungswandler 12V zu 230V.
    Wird als "statischer Umformer" bezeichnet. Das Internet spuckt dazu irgendwie nix richtiges aus.
    Kann ich von dem Teil einen echten Sinus erwarten?

    Oder bedeutet statisch nur dass das Ding so schwer ist

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