Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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Gary

16.10.12 16:29

@ Sven

Danke - noch hab ich das nicht selbst gemacht - aber ein Freund wird mir das geduldig beibringen :-)



Gruß Gary

Mr_P

16.10.12 16:42

Hallo,

ich bin gerade dabei die Leitungen im Garten teilweise neu bzw. umzulegen. Dabei bin ich auf ein kleines Problem gestoßen und wollte mir gerne mal eure Meinung anhören, bevor ich ewig rumsuche.

Und zwar will der FI beim Test mit zugeschalteter Last am Messgerät einfach nicht rausfliegen. Ohne Last habe ich zweischen L und PE 230V Spannung, wenn ich die Last zuschalte, dann fällt sie auf ~24V ab aber der FI löst nicht aus.

Meine Vermutung wäre jetzt ein Leitungsbruch des PE irgendwo zwischen FI und Steckdose, ein bisschen Kontakt ist zwar vorhanden, aber es geht nicht mehr genug Strom durch um auszulösen.

Was meint ihr dazu?

Danke schön.
Gruß
Andreas

BigJim

16.10.12 17:06

Was verstehst Du unter Last?
Für mich sieht da so aus, als würdest Du etwas in Reihe zum Spannungsmesser schalten. Wenn Du das Auslöseverhalten eines FI testen möchtest, dann musst Du anstatt des Messgerätes oder zumindest parallel zum Messgerät einen Widerstand hängen. In Reihe geht das nicht.

Edit:
um den PE zu umgehen kannst Du ja einfach mal einen Metallstab in die Erde stecken, ne Gießkanne Wasser dran und den dann zum Messen als PE missbrauchen.


Zuletzt bearbeitet: 16.10.12 17:17 von BigJim

Tetris

16.10.12 17:32

Ja. Durch den riesigen Widerstand im Messgerät würde nie ein ausreichender Fehlerstrom erreicht werden (bei dir vermutlich 30mA)der den RCD (FI ist falsch...) auslösen lassen würde.

Wenn du also nur mal so messen willst, Strom im Schutzleiter messen, und dann mit nem Poti bis 30mA Fehelrstrom langsam hochregeln. bei der Schwelle sollte er sofort abschalten.

Angaben kann man dann aber nur zur generellen Funktion machen, nicht ob die Berührungssicherheit gegeben ist.

Dazu musst du dann mit einem speziellen RCD-Prüfgerät die Auslösezeit und den exakten Fehlerstrom messen, der zur Abschaltung geführt hat.

All diese angaben findest du auf dem Gerät. außerdem muss auch deine Geräteklasse stimmen (B, A, oder AC). du könntest ein B, und ein AC gerät verwenden.. näheres dazu beim Wiki..

Dein Problem klingt nach einem Erdschluss (Körperschluss...?) an der Last. Da du den Schutzleiter durch das einfügen des Voltmeters aufgetrennt hast, ist höchste vorsicht geboten! Berührungsschutz ist definitiv nicht gegeben.

hf.


Zuletzt bearbeitet: 16.10.12 17:35 von Tetris

Mr_P

16.10.12 17:35

Hallo,

ich messe mit einem Duspol, dort hat man ja die zuschaltbare Last von 250mA, um den FI zu testen.

Bei allen anderen Stromkreisen fliegt der FI wie gewünscht, wenn ich zwischen L und PE messe und die Last zuschalte. Nur bei dem einen Kreis fällt die Spannung und der FI bleibt drinnen.

Gruß
Andreas

BigJim

16.10.12 18:45

xanakind:
Kann mir jemand verraten, wo ich solche --LEER--Boxen bekomme?
von 6-10mm x0,1 reicht mir aus.
Von mir aus auch aus Plastik, wichtig ist mir die Zehntel Steigung.
Selbst in unseren Würgh Katalogen hab ich nix gefunden


Schau mal bei Tante Google nach der Artikelnummer: 4317784136600 da musst Du Dir nur noch den richtigen Shop aussuchen. Die Box ist von Format, die dürfte der sortierte Werkzeughandel zumindest besorgen können.

Sascha

16.10.12 23:50

Hab mir überlegt mal nen "kleinen" Klasse-D Verstärker zu bauen, mal zum ausprobieren. Dafür kann man entweder fertige ICs kaufen (sind aber bei Conrad/Reichelt Unobtanium), die stecken aber meist in bastlerunfreundlichen Gehäusen wie MLF oder SSOP. Oder man macht es mit herkömmlichen ICs, wie hier (Figure B) beschrieben. An dieser Schaltung gefällt mir aber nicht, dass sie relativ aufwändig ist, man den DC-Arbeitspunkt mit einem Poti abgleichen muss und dieser Arbeitspunkt auch noch von der Temperatur von D1 und D2 abhängt. Am meisten stört (mich) aber, dass die Masse der Versorgung nicht auch Masse des Eingangssignals ist. Daher hab ich mir was eigenes überlegt (ist erstmal ein Prinzipschaltplan):


Funktionsprinzip ist folgendes: Die Fehler-OPs im TL494 haben natürlich nur einen Common-Mode-Spannungsbereich zwischen GND und VCC. Daher versorg ich den TL494 mit zwei komplementären 8V-Reglern, so liegt Masse in der Mitte des Spannungsbereichs der OPs. Als nächstes muss das Ausgangssignal des TL494 auf -24V runter, denn da wohnt das Bezugssignal des Halbbrückentreibers (ich dachte da an einen IR2104S) der Ausgangsstufe. Das erledigt der PNP-Transistor. Der Halbbrückentreiber wird mit einem 7812 versorgt. Der Fehler-OP an Pin 1 und 2 des TL494 sorgt für die Gegenkopplung.

Kann das so funktionieren oder hats da grobe Schnitzer drin?

ferdimh

17.10.12 00:31

Kann man ein Koax mit Offenem Ende als Dummyload verwenden?
Annahme: 20m RG58 hat bei 433MHz ne Dämpfung von ca. 6dB. Die Welle wird am Ende vollständig reflektiert, und kommt dann weitere 12dB gedämpft zurück. Das bedeutet für die rücklaufende Welle eine Spannung von 25% der Eingangsspannung oder ein SWR von 1.6:1. Das wäre m.E. für den Testbetrieb einer Endstufe zwar nicht perfekt, aber doch ganz ok, oder? Eine längere Rolle Kabel wäre dann ja noch geeigneter (irgendwo müsste noch ne 100m-Trommel rumliegen...).

Gibts dazu Erfahrungsberichte oder Argumente pro/Contra?

Sascha

17.10.12 00:38

Kenn mich mit HF nicht so aus, aber dann muss die Kabellänge exakt passen, sonst haste entweder nen "Kurzschluss" oder offenes Ende. Wenns um kleine Leistungen geht, schliess doch einfach nen normalen Terminator an.

Gary

17.10.12 01:04

Moin, wieso lötest du nicht 50 Ohm ans Ende des Kabels ?

Gruß Gary

ferdimh

17.10.12 01:19

Weil "normale" 50 Ohm-Widerstände spiralförmig ausgeschnitten sind und deshalb bei 400MHz gerade mal gar nicht in Erscheinung treten...
Man kanns mit nem 10pF Trimmer auf einer Frequenz ne Resonanz erzielen, das ist aber hochgradig unpraktisches Gefrickel. Und bei Modulation wird das ganze dann noch wackelig... Nee nee nee.

Bastelbruder

17.10.12 07:14

@sascha: Der D-Amp funktioniert, wenn R2 hinter der Drossel angeschlossen ist.
Hat der Halbbrückentreiber eine Totzeit eingebaut?

@ferdimh: Der Kabel-Dummy funktioniert ohne Kompronmisse, die Belastbarkeitsgrenze des Kabels (ist üblicherweise für nicht aufgerolltes Kabel und eine Umgebungstemperatur angegeben) sollte Beachtung finden und natürlich auch die Wärmeentwicklung in der Trommel. Man kann hinter das RG58 noch eine Länge RG174 hängen.

Trotzdem kann ein (entsprechend der Dämpfung kleinerer) Abschlußwiderstand nicht schaden, es gibt Endstufen mit Schwingneigungen weit unterhalb der Betriebsfrequenz. Irgendwo war auch mal eine Kurzwellen-Dummy mit einer locker gewickelten NYM-Trommel beschrieben.


Piotr

17.10.12 09:37

Bis vor ein paar Jahren war immer der optisch größere Teil die Kathode. Von LEDs für Beleuchtungszwecken einmal abgesehen ist mir noch nichts anderes begegnet.

Ich nehme zum Testen immer nen 9V-Block und nen Finger als Vorwiderstand



BigJim

17.10.12 10:31

Mr_P:
Hallo,

ich messe mit einem Duspol, dort hat man ja die zuschaltbare Last von 250mA, um den FI zu testen.

Bei allen anderen Stromkreisen fliegt der FI wie gewünscht, wenn ich zwischen L und PE messe und die Last zuschalte. Nur bei dem einen Kreis fällt die Spannung und der FI bleibt drinnen.

Gruß
Andreas


Ja dann bleibt nur der Test gegen Erde (Wasserleitung, einbetonierter Zaunpfahl, Metallstab in der Erde, etc. Löst der FI dann aus, ist definitiv der PE unterbrochen oder extrem hochohmig, aber auf jeden Fall ohne Funktion. Lebensgefahr!

BigJim

17.10.12 10:38

Piotr:
Ich nehme zum Testen immer nen 9V-Block und nen Finger als Vorwiderstand



Finger wohnt bei Dir?

Boaaaahhhr, war der schlecht....

bin weg

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