Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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06.11.12 22:18

Peppo:
Moin!

Ich stehe vor einem Rätsel:
Vor längerer Zeit habe ich bei einem windigen Händler halbwegs günstiges (vermeintliches) RG 58 Kabel erstanden.
Jetzt habe ich dies neulich einsetzen wollen und stelle fest, es besitzt eine verkupferte Stahlseele, Abschirmung aus Alufolie und lockerstem Alugeflecht.
Dielektrikum ist festes PE. Die Dimensionen scheinen ähnlich zu normalem RG 58 zu sein. Es steht auch drauf, aber was heißt das schon...

Ist das ggf ein umgelabeltes 75Ohm Kabel?

Grüße, Peer


Also ich habe mal einfach mit LC-Meter C im Leerlauf und L im Kurzschluß des kompletten Kabels gemessen. Über Z=Wurzel(L/C) kann man dann den Wellenwiderstand ausrechnen. Für die Unterscheidung 50 oder 75 Ohm hat das trotz der Messfehler dicke gereicht.

Name_vergessen

06.11.12 22:24

Warum sollte das Kabel überhaupt einen anderen Wellenwiderstand haben, nur weil das Material aufgrund des Eisenanteils sogar DDR-Standards unterschreitet? AFAIK wird der Wellenwiderstand durch das Dielektrikum und dessen Dicke bestimmt? Große Ströme fließen ja ohnehin nicht, da dürfte also der schlechtere Leitwert trotzdem kaum zu Buche schlagen, insbesondere wenn man bedenkt, wie stark die Leiterdicke auch bei "normalen" Kupferkabeln variiert.


Zuletzt bearbeitet: 06.11.12 22:26 von Name_vergessen

uxlaxel

06.11.12 22:24

ich habe unbekannte koaxkabel einfach mit einem 50R-dummy abgeschlossen (hast du einen? wenn nicht, PN) und mit einem funkgerät und swr-meter nachgemessen. eine gegenprobe mit etwas eingekürzter strippe oder anderer frequenz (um zufällige resonanzen zu vermeiden) verschafft klarheit. dann weißt du zumindestens, obs wirklich 50R hat oder was ganz anderes ist...

lg axel

gafu

06.11.12 23:01

es wirkt bei HF sowiso der skineffekt. ein verkupferter stahldraht muss nicht schlechter sein als ein kupferdraht.

leider ist bei "niedrigen frequenzen" (wof+r man rg58 einsetzt) ein ordentliches geflecht in der schirmwirkung besser als ein paar fusseln und folienschirm.

bei höheren frequenzen kann man schon erwägen einfach sat-kabel zu nehmen statt rg58 und die verluste durch fehlanpassung einfach hinzunehmen, sind wahrscheinlich niedriger als das lahme RG58

Jannyboy

07.11.12 00:01

Nur so mal interessehalber:
warum haben eigentlich viele alte Maschinen ca BJ. 1985 ne Kompressorkühlung der Leitungshalbleiter und moderne ne Luft- oder Wasserkühlung?

Waren die Halbleiter da empfindlicher oder war das nur ne Laune der Hersteller?

Lars_Original

07.11.12 00:15

Meist waren die Halbleiter "schlechter", lieferten mehr Verlustleistung.
Und sie waren teurer. Also wurden weniger eingebaut und die Kohle in ein "besseres" Kühlsystem gesteckt.

Früher (TM) gabs halt fast nur bipolare (Leistungs-)Transistoren. Da bleiben im durch-gesteuerten Zustand halt immer ca. 0,7V (bei Silizium) dran hängen.
Bei größeren Strömen macht sich das ganz schnell bemerkbar.
Zusammen mit dem Basisstrom gibt das dann rund ein Watt pro Ampere das durch den Transistor muß.
Heute gibts Leistungs-MOSFet mit zum Teil weniger als 0,01 Ohm RRSon. Da hats pro Ampere weniger als 10mW Verlustleistung.
Basisstrom gibts auch nicht...

Bei Prozessoren und Ähnlichem werden die Strukturen immer kleiner. Damit ist zum Umladen der Gates weniger Strom nötig und auch die Leckströme werden durch die kleinere Chipfläche geringer.

Lars

VorbringAir

07.11.12 07:15

Moien!
Muss ein Zeilentrafo aus einem PC-Bildschirm anders angesteuert werden als einer aus ner normalen Glotze?

LG
Pascal

Chemnitzsurfer

07.11.12 07:24

Piotr:
Hat von euch schon mal jemand den Pringles-Lautsprecher getestet?



Jannyboy

07.11.12 07:48

VorbringAir:
Moien!
Muss ein Zeilentrafo aus einem PC-Bildschirm anders angesteuert werden als einer aus ner normalen Glotze?

LG
Pascal


Nein es gibt nur Unterschiede zwischen AC und DC Zeilen Trafos.
Die ganzalte normale Glotze hatte AC.

Der Rest ist meist DC.

Nello

07.11.12 09:45

Guten Morgen allerseits,
ich muss auch mal wieder was fragen.

Wie sind die in Audion-Empfängern üblichen drei Spulen zu dimensionieren? Also Antennenkopplung, Schwingkreis, Rückkopplung.

Beim Schwingkreis ist das klar: Das richtet sich nach der Kapazität des Drehkos und dem Frequenzbereich, den man empfangen möchte. Aber die beiden anderen?

Noch was: Ist die Bauform einer Spule von großem Einfluss? Also: Sind 30 Windungen auf einer Sternspule gleichwertig mit 30 Windungen auf einem Papprohr? Kann doch eigentlich nicht, oder?

Piotr

07.11.12 09:46

Chemnitzsurfer:
Piotr:
Hat von euch schon mal jemand den Pringles-Lautsprecher getestet?



Leider wird auf keinem meiner Browser das Bild in groß geladen.
Ich erkenne einen Lautsprecher der nach plärrender Grußkarte oder Sprechanlage aussieht.
Was für ein Chip sitzt drauf?

VorbringAir

07.11.12 10:11

heisst DC dass die Kaskade schon integriert ist?
Rein gehen aber trotzdem 16,X kHz, oder?

Chemnitzsurfer

07.11.12 11:07

Piotr:
Chemnitzsurfer:
Piotr:
Hat von euch schon mal jemand den Pringles-Lautsprecher getestet?



Leider wird auf keinem meiner Browser das Bild in groß geladen.
Ich erkenne einen Lautsprecher der nach plärrender Grußkarte oder Sprechanlage aussieht.
Was für ein Chip sitzt drauf?


da ist alles smd und der ic hat keierlei Beschriftung

Peppo

07.11.12 13:45

@ Axel:

Danke für die Erklärung

Wegen der Sache mit dem RG 58, ich habs dann gestern Abend am Load gemessen, jo, ist 50 Ohm, aber diese miese Außenleitersache geht gar nicht. Habs denn entsorgt...

@ Nello: Für sowas empfehle ich den Mini Ringkernrechner, welcher auch Luftspulen berechnet. Laut Bastelbruder ist das Ding aber nur ein Schätztool, für unseren rappeligen Gleichstrom ausreichend.

Schöne Grüße,
Peer

Nello

07.11.12 14:23

Peppo:

@ Nello: Für sowas empfehle ich den Mini Ringkernrechner, welcher auch Luftspulen berechnet.

Danke, gutes Tool! Bin vorher schon auf LCFR (Nr. 8 von oben) vom Kainka gestoßen, deutlich einfacher, aber für meine Zwecke einstweilen ausreichend.

Nur beantwortet das meine Frage nicht. Müssen die drei Spulen in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen?

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