Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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uxlaxel

07.11.12 22:38

einstein2000:
Gut zu wissen. Falls ich mal eine weitere Steckdose für ETWAS mehr Strom Igorrrrr in Muttis Kofferraum installieren will. Zahnscheibe fliegt dann da eh drauf, alles andere ist Pfusch.


normalerweise gibts bei elektrischen verbindungen nur unterlegscheiben und federringe. zahnscheiben verwendet man nur zur kontaktierung von lackierten metallen oder als schutz gegen abdrehen. an sammelschienen u.ä. wirst du nie zahnscheiben finden. bei impulsströmen tritt naemlich der skineffekt auf und der strom fliesst nur noch durch die spitzen der zahnscheibe und diese verzundern dann in folge elektrischer überlastung.

lg axel

Name_vergessen

08.11.12 04:31

Sagt mal, ich habe im Datenblatt eines Gleichrichters Angaben zur maximalen Kondensatorgröße gefunden... diese scheint spannungsabhängig zu sein, was ja auch Sinn macht, weil bei höherer Spannung länger Strom fließt usw.. Gehe ich also recht in der Annahme, daß bei Betrieb z.B. des B500 an 40V entgegen diesen Angaben der 10000µF-Knaller zulässig wäre?
UND: was ist mit dem Schutzwiderstand, braucht man den immer, und wenn ja, warum wird der einem in jeder Schaltung verschwiegen? Wenn nein, unter welchen Voraussetzungen wird der gebraucht?
In anderen Datenblättern habe ich keinerlei derartige Angaben gefunden, ist der jetzt besonders empfindlich oder haben die anderen Hersteller einfach keine Lust dazu gehabt?

Danke schonmal!

alexander_d

08.11.12 08:36

Name_vergessen:
Gehe ich also recht in der Annahme, daß bei Betrieb z.B. des B500 an 40V entgegen diesen Angaben der 10000µF-Knaller zulässig wäre?

Die Angaben im Datenblatt finde ich etwas missverständlich. Die Größe des zulässigen Kondensators richtet sich nach der angelegten Wechselspannung vor dem Gleichrichter. Wenn ein B500C7000 an 40 V betrieben wird, dann sollte ein Ladeelko mit 10.000 µF zulässig sein.

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UND: was ist mit dem Schutzwiderstand, braucht man den immer, und wenn ja, warum wird der einem in jeder Schaltung verschwiegen? Wenn nein, unter welchen Voraussetzungen wird der gebraucht?
In anderen Datenblättern habe ich keinerlei derartige Angaben gefunden, ist der jetzt besonders empfindlich oder haben die anderen Hersteller einfach keine Lust dazu gehabt? Danke schonmal!

Die Größe des Schutzwiderstands ist im Datenblatt so bemessen, dass ein Einschaltstrom von 80 A fließen kann. Beim Betrieb an einem Trafo kann man den Schutzwiderstand als Innenwiderstand des Trafos ansehen oder bei direktem Betrieb am Netz mit einem NTC eine Einschaltstrombegrenzung realisieren. Ansonsten ist die Angabe sinnlos, denn ein Vorwiderstand von 6.5 Ohm erzeugt bei 4 A eine Verlustleistung von rund 100 W.

Gruß,
Alexander

Name_vergessen

08.11.12 18:36

Gut, dann ist das mit dem Elko ja geklärt. Müßte man beim Widerstand nicht eigentlich mit der Spitzenspannung rechnen, also Wurzel(2)*Volt/R =~ 115A?
Na egal, das Verhältnis der Angaben untereinander bleibt ja gleich.

Wenn ich nur den Widerstand der Sekundärspule nehme (in meinem Fall ~0,16 Ohm, indirekt gemessen), käme ich aber deutlich drüber, sogar über die Angabe zum maximalen Kurzzeitstrom. Vermutlich kommt da aber noch der Widerstand der Primärwicklung (~6 Ohm) dazu, aber in welchem Verhältnis? Ich habe "Quadrate der Windungszahlen" gelesen, aber woher nehmen...? Mit dem Verhältnis der Effektivspannungen stimmt das ja leider nicht überein.

Irgendwie muß das doch auszurechnen sein...

Alexx

08.11.12 19:06

Wie kriegt man rost öl Gemisch aus dem schloss ?





Hatte es schon 3 Wochen in aggressiven Kaltreiniger eingelegt.
Spüli mit heiß Wasser im Ultraschallreiniger bringt wohl auch keine Verbesserung.
Aceton ist nicht genug da
Universalverdünnung vorhanden stinkt nur wie hölle.
94% Spiritus ist auch nicht genug da
Batterie säure ist vorhanden
und schön duftender nigrin Kaltreiniger

Igor_Blechei

08.11.12 19:08

Bremsenreiniger & Druckluft. Gibt schön braune Flossen.


Zuletzt bearbeitet: 08.11.12 19:10 von Igor_Blechei

Alexx

08.11.12 19:13

gerade das Wundermittel ist nicht vorrätig.
aber gut wird ne dose geholt.

Tobi

08.11.12 19:18

Besser 2-3, wenn man erstmal sieht wofür das alles gut ist, ist ne Dose schneller leer als du denkst

alexander_d

08.11.12 19:45

Name_vergessen:
Wenn ich nur den Widerstand der Sekundärspule nehme (in meinem Fall ~0,16 Ohm, indirekt gemessen), käme ich aber deutlich drüber, sogar über die Angabe zum maximalen Kurzzeitstrom.


Du hast den Gleichstrom-Wicklungswiderstand gemessen. Welchen Kurzschlussstrom der Transformator liefern kann, lässt sich daraus nicht schließen. Es hängt z. B. davon ab, wie fest die magnetische Kopplung zwischen Prim. und Sek.-Wicklung ist, welcher Kern etc. Zur Begrenzung des Einschaltstroms habe ich bisher wenn nötig einen NTC auf der Primärseite eingesetzt oder einen Vorwiderstand auf der Primärseite, der per Relais überbrückt wird.
Bei den meisten Leistungsverstärkern ist aber gar keine zusätzliche Begrenzung eingeplant, da macht das der Trafo von alleine.

Gruß,
Alexander

Bastl_r

08.11.12 20:09

In so nem Schloß ist meist Fett drin.
Und Fett kann man auch gut mit Benzin lösen.
Das Solltest Du ja eh im Tank haben.

bastl_r

Jannyboy

08.11.12 21:17

Hä wie geht das?
Ich hab ein klinisch toten 2Ah 7.2V NiMH-Akku(Graupnermarken-Akku)
Lang 5 Jahre in der RC-Startbox im Keller.
Der hatte nur noch 3.8V dem habe ich ein paar Sekunden mit einer Autobatterie vorgeladen damit der Ladegerät(Akkumaster C5) den überhaut erkennt.

Die Elektronenpumpe auf formieren bei 400mAh in 2 Zyklen ein gestellt. dem 1sten Ladezyklus waren wieder 98% der Kapazität wieder da. Mal gucken was der Entladezyklus bring.

Ist das jetzt nur temporär die kapazität oder dauerhaft?

EDIT: Der 4.8V Empfängerakku hat die Starthilfe nicht überlebt.


Zuletzt bearbeitet: 08.11.12 21:21 von Jannyboy

BigJim

08.11.12 21:37

Sieht wirklich übel aus.
Wenn es mein Schloß wäre, dann würde ich es komplett zerlegen.
Die einzelnen Riegel vorsichtig einzeln rausnehmen, während man den Schlüssel langsam herauszieht. Achtung, auf die kleinen Federchen achten. Die Riegel mit Reißnadel markieren und dann alles in ein Glas mit Benzin legen. Zur Not mit feinem Borstenpinsel nachhelfen. Wenn alles sauber ist, dann alle Teile mit etwas feinem Öl benetzen und wieder zusammenbauen.
So habe ich schon mehrere Schlösser wieder in fast Neuzustand gebracht.

Maschine

08.11.12 21:47

Hi Alexx,

grübel, Kaltreiniger löst es nicht? Dann ists kein Öl/Fett.
Spüli lösts auch nicht? Was ist es dann?
Mag sein, das es Öl oder Fett war, welches oxidierte und so verharzte, jetzt ist es wohl sowas wie Farbe. Vielleicht gehts mit Abbeizer ab? Natronlauge? Aber nicht das es was wegfrisst! Pass auf die Federchen auf, die sind gleich verschwunden oder verbogen.

Mit Natronlauge bekam ich den Gubbel von meinem gebraucht gekaufeten Gasherd. Das war vermoddertes Fett, bärch! Kam aus der Gastronomie, bärchwürg. Konnte monatelang nichts mehr außer Haus essen gehen.

M.

DaBaya

08.11.12 21:59

Alexx:
Wie kriegt man rost öl Gemisch aus dem schloss ?


Cola oder Zitronensäure würd ich vorschlagen.

Gregor

Name_vergessen

08.11.12 21:59

alexander_d:
Du hast den Gleichstrom-Wicklungswiderstand gemessen. Welchen Kurzschlussstrom der Transformator liefern kann, lässt sich daraus nicht schließen. Es hängt z. B. davon ab, wie fest die magnetische Kopplung zwischen Prim. und Sek.-Wicklung ist, welcher Kern etc. Zur Begrenzung des Einschaltstroms habe ich bisher wenn nötig einen NTC auf der Primärseite eingesetzt oder einen Vorwiderstand auf der Primärseite, der per Relais überbrückt wird.
Bei den meisten Leistungsverstärkern ist aber gar keine zusätzliche Begrenzung eingeplant, da macht das der Trafo von alleine.

Aha, daher sieht man sowas normalerweise also nicht. Ich will halt nur vermeiden, daß der Trafo mit der Zeit den GL schädigt, besonders mit den dicken Elkos wegen des hohen Stroms. Bei kleineren Geschichten hat man ja kleinere Trafos mit weniger Bumms, aber im Verhältnis mit den kleineren Gleichrichtern kommt das wohl auch auf's selbe raus. Na dann!

Danke!

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