Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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ozonisator

01.12.12 15:42

Einlöten geht recht gut wie es schon gesagt wurde mit vieeeeel Flussmittel und wenig Lötzinn. Blos keinen zu schwachen Kolben nehmen, damit grillt man sich im dümmsten Fall die Bauteile! Kein Scherz, wenn der Kolben zu wenig Dampf hat muss man länger dran bleiben, und das Bauteil erhitzt sich mehr.
Einlöten kannste zb mit alten Ram Riegeln üben. Oder Handy Platinen. Viel SMD-Sand Vorher mit Heissluftfön runterpusten


Zuletzt bearbeitet: 01.12.12 15:43 von ozonisator

Bastl_r

01.12.12 16:17

einstein2000:
Danke!

Hast du mal ne Idee, woran ich das EINlöten üben kann? Auslöten muss ich ja (noch) nicht. Also billige Platinen (Abfälle?) und noch billigere SMD-IC´s.


Idealer Weise nimmt man dazu ausgelötete Platinen an denen man zuvor das Entlöten geübt hat
Diese vielbeinigen Käfer kann man ganz gut mit dem Dremel entfernen indem man die Pins direkt am Gehäuse "abflext" und anschließend die Beinchen einzeln entfernt.
Dann noch die Pads mit Entlötlitze vom verbliebenen Lot befreien und schon kannst Du wieder was auflöten.

bastl_r

einstein2000

01.12.12 17:17

Gut, danke. Ich werde mich dann da mal austoben.

Was ist jetzt wegen der Lötspitze und dem Zinn? Ich habe nochmal geschaut und auch 0,35er Zinn unbekannter Zusammensetzung und Herkunft gefunden. Einfach mal testen? Mein Löterich jetzt hat ne Bleistiftspitze, ich habe aber noch einen ERSA Tip 260 mit Meißelspitze. Ich würde jetzt eher zur Meißelspitze tendieren, da da mehr Wärme rübergeht, oder?

Felix_W

01.12.12 18:23

0,35mm Lötzinn kann hilfreich sein, wenn die Teile kleiner als 0603 werden, ansonsten sehe ich das eher als Geldverschwendung an. 0,5mm langt locker und auch mit 1mm kann man 0603 und Finepitch-ICs noch gut löten (etwas Übung vorausgesetzt).
Der Lötkolben sollte schon mindestens 60W oder eher 80W haben und nach Möglichkeit Temperaturgeregelt sein. Das klingt nach viel zu viel Leistung, aber Masseflächen und dicke Leiterbahnen ziehen die Wärme sehr gut weg und die Hitze sollte ja nur möglichst kurz auf ein Bauteil einwirken, damit es überlebt. Billigkolben heizen unkontrolliert auf 450°C oder sogar noch mehr hoch, was viel zu heiß ist. Bei den Temperaturen verbrennt das Flussmittel, bevor es seine Aufgabe erfüllen kann. 350°C haben sich bei verbleitem Lot als ziemlich ideal erwiesen.
Als Spitze würde ich einen kleinen Meisel mit <=1mm Breite empfehlen, für Leistungsbauteile noch einen Meisel mit 2-3mm, aber so eine Spitze hat man ja meistens sowieso schon.
Vielbeinige ICs verlötet man, in dem man zwei gegenüberliegende Pins auf verzinnten Pads fixiert. Anschließend die anderen Pins mit externem Flussmittel(Fluxi von Edysn ist sehr zu empfehlen, aber teuer) einsauen, etwas Lötzinn an die Spitze geben und dann mit der verzinnten Spitze die Pinreihe langfahren. Die Spitze berührt dabei Hauptsächlich das Pad und den Pin nur geringfügig. Mit etwas Übung funktioniert das sehr sauber und ohne Brücken. Ideal für diese Technik, aber für den Anfang sicher nicht nötig sind Hohlkehlspitzen. Die sind leider recht teuer, aber damit geht das nochmal ne Nummer besser, weil hier das Zinn nicht als unförmiger Tropfen an der Lötspitze hängt.
Kleiner Bauteile fixiert man einfach auf einem verzinnten Pad, lötet anschließend die anderen Pins an und lötet dann den ersten Pin nochmal nach, weil hier gerne kalte Lötstellen entstehen.

Gruß, Felix

Jannyboy

02.12.12 11:46

Ich habe hier ein paar LED's 3mm Farbe Orange.

Jetzt weiß ich nicht op das Standard oder Low-Current-Typ ist.
Wie kann man das herausfinden?

andreas6

02.12.12 11:56

Hallo,

nur begrenzten Strom durchschicken. Leuchtet die Led bei 2 mA schon hell, ist es eine Low-Current-Led; kommt sie erst bei 10 bis 20 mA auf Touren, ist es eine Standard-Led.

MfG. Andreas


xoexlepox

02.12.12 11:58

Jannyboy:
Jetzt weiß ich nicht op das Standard oder Low-Current-Typ ist.

Dioden/Durchgangstest mit einem Multimeter? Wenn die LED dann schon "normal hell" leuchtet, isses wohl eine "Low-Current".


Maxi_P

02.12.12 12:10

Mal wieder eine Frage..

Und zwar will ich hier ein 4m Funkgerät (Teletron FuG 8b) in ein KFZ einbauen.
Knackpunkt ist jetzt die Antennenanlage, und zwar weiß ich nicht ob zwischen S/E Einheit und Antenne ein Antennenanpassungsgerät muss.
Eigentlich wird so ein Gerät doch verwendet, um verschiedene Leitungsimpendanzen zu kompensieren, oder?

xoexlepox

02.12.12 12:18

Maxi_P:
...und zwar weiß ich nicht ob zwischen S/E Einheit und Antenne ein Antennenanpassungsgerät muss.

Das hängt davon ab, ob die Antenne bei der verwendeten Frequenz "passt", d.h. eine ohmsche Fusspunktimpedanz von 50Ohm hat, oder nicht. "Passt" sie nicht (was oftmals der Fall ist), benötigst du ein Anpassgerät, damit der Sender "50Ohm ohmsch sieht".


Peppo

02.12.12 12:29

Moin!

Ich sach mal so, empfangsmäßig ist es herzlich egal welche Impedanz da anliegt. Hat Bastelbruder irgendwann auch mal genauer erklärt. Und wenn Du damit (FFW oder THW) senden willst, würd ich die Antenne so bemaßen das das SWR passt. Für 4m kann man auch schön bei DL2JAS gucken welche verkürzten Strahlerlängen brauchbar passen.

Schöne Grüße,

Peer



Maxi_P

02.12.12 12:45

Hmm..
SWR Messgerät haben wir leider nicht :/

Dann werd ich den ganzen Rotz mal einpacken und in die Funkwerkstatt von der FFW fahren, dann sollen die sich damit weiter rumärgern^^

Peppo

02.12.12 12:57

Hmmm, tendenziell werden die zumindest nen skalaren Analyser haben, aber ist denn die Kasse derart klamm das ihr selber frickeln müsst? Ehrenhaft in jedem Fall, aber ja nun eigentlich nicht Sinn einer FFW.

TESLACOILER

02.12.12 13:34

Hallo,

ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen.
Ich bin gerade am Bau eines 1MHz Mittelwellensenders, um den Arbeitspunkt des Transistors einzustellen muss ich bzw. habe ich schon ein Poti in die Basis eingeschleift.
Dort liegen 1MHz an, problem ist nur dass ich an das Poti 2 Kabel anlöten muss. Gibt es da probleme wenn die Kabel etwa 4cm lang sind ?

shaun

02.12.12 13:49

Solange sie sich nicht bewegen sollte das ein lösbares Problem sein, wenn Du sie bewegst (Gehäusedeckel mit Poti drin o.ä.) könnte es je nach Lage in der Schaltung was ausmachen.
Wieso müssen an ein Poti zur AP-Einstellung Kabel? Das gehört doch eher auf die Platine. Bei einem richtigen Poti (=nicht Trimmer)würde mir die Baugröße der Teile im Hinblick auf Einstreuungen, Aussendungen und Kapazität auch mehr Sorgen machen als das Kabel

Maxi_P

02.12.12 14:06

Peppo:
Hmmm, tendenziell werden die zumindest nen skalaren Analyser haben, aber ist denn die Kasse derart klamm das ihr selber frickeln müsst? Ehrenhaft in jedem Fall, aber ja nun eigentlich nicht Sinn einer FFW.

Sind keine FFW

Unsere Leitung ist der Meinung das 1x 4m im ELW reicht, die Masse sieht das jedoch ganz anders.
Deshalb sagt die Leitung, dass wenn wir mehr wollen, müssen wir das selber finanzieren. Und da wir so einiges beschaffen wollen ist natürlich das Geld knapp, und so schwer ist es ja nun auch wieder nicht, einziges Problem war/ist jetzt halt die Antennenanlage.
Für ein 2m-Festeinbau war glücklicherweise schon alles vorbereitet, da musste nur noch die S/E Einheit eingeschraubt werden und Antennenkabel sowie Stromversorgung angesteckt werden.



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