Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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SebiR

09.01.13 18:06

Ähh.. RS232-RS485 wird kein brauchbares DMX rausgeben. Nicht ohne Mikrocontroller, der buffert.
Und ich kenne keine DMX-Software (DMX Control, freestyler,...), die mit Hardware-COMs klarkommt.

Lieber mit einem FT232 und MAX485 auf RS485, der Klapperatismus wird dann nicht als UART sondern direkt von einer DLL in der Software angesprochen.

Osttiroler

09.01.13 21:15

Hallo Frickler

Ich hab da ein seltsames Problem mit meinem VW Bus.

Es geht um einen T3 Baujahr 91. Nach einem Motorschaden beim 1,6TD Motor(JX) habe ich auf einen 1,9TD Motor(AAZ) umgebaut.

Der große Unterschied der beiden Motoren: der JX hatte Tassenstößel, der AAZ hat Hydrostößel.

WEnn ich den Motor kalt starte so unter 0°C springt er wunderschön bei der ersten Umdrehung an und läuft.
wenn ich dann losfahre und die Drehzahl nur auf 1500 erhöhe setzen ein bis zwei Zylinder aus er raucht weiß bis grau, stinkt nach unverbranntem Diesel und hört sich an, als ob die betreffenden Zylinder dekomprimiert wären.
Sobald der Motor handwarm ist, ist das Problem schlagartig weg.

Jedesmal entweder den Motor 5 Minuten warmlaufen zu lassen ist nur ein Grund, dass ich irgendwann Diskussionen mit den Nachbarn habe.

Die Frage jetzt: Ist es möglich, dass der Öldruck bei kaltem Motor so hoch wird, dass er die Hydrostößel zu weit auseinander drückt, dass die Ventile nicht mehr richtig schließen?

Ich habe den Öldruck gemessen und habe bei kaltem Motor am Zylinderkopf über 7bar gemessen bei warmem Motor (ca 80°C) knapp 2bar.

Laut Unterlagen hat die Ölpumpe ein Überdruckventil, nur weiß ich keinen Öffnungsdruck.

Ist mein Verdacht plausibel oder kann dazu sonst jemand was sagen?

Danke lg Lukas

frickelfred

09.01.13 21:36

Osttiroler:


Die Frage jetzt: Ist es möglich, dass der Öldruck bei kaltem Motor so hoch wird, dass er die Hydrostößel zu weit auseinander drückt, dass die Ventile nicht mehr richtig schließen?

Ich habe den Öldruck gemessen und habe bei kaltem Motor am Zylinderkopf über 7bar gemessen bei warmem Motor (ca 80°C) knapp 2bar.

Laut Unterlagen hat die Ölpumpe ein Überdruckventil, nur weiß ich keinen Öffnungsdruck.

Ist mein Verdacht plausibel oder kann dazu sonst jemand was sagen?

Danke lg Lukas


Das halte ich für eher nicht plausibel...würden die Ventile im Kompressionshub noch offen stehen kommt der Kolben kurz vorbei und schlägt sie zu....abgesehen davon das meiner Erinnerung nach die Bauform eines Hydrostössels nur einen begenzten Hub zulässt und sich die Dinger von selbst ohne Zutun des Motoröldrucks aufpumpen (daher das Hydrostösselklappern bei lange gestandenen Motoren,es dauert etwas bis sich die Stössel aufgepumpt haben..) steht der Kolben im oberen Totpunkt beim Dieslmotor bis auf nen halben Millimeter an den Zylinderkopf an....das gäbe sofort derben Ventilsalat!

Hört sich für mich eher danach an das die Einspritzpumpe irgendwo Luft zieht....hast du schon irgendwo zwischen Dieselfilter und Einspritzpumpe ein Stück durchsichtigen Schlauch?
Wenn ja,sind da kurz nach dem Start Luftblasen zu erkennen?

Wie alt sind die Einspritzdüsen?

Mein T4 läuft auch nach dem Kaltstart unrund auf 4 Zylindern....das stabilisiert sich nach etwa 2 Minuten und liegt mit ziemlicher Sicherheit daran das die Einspritzdüsen noch die ersten von 1994 sind und mittlerweile gut 600tkm weg haben.
Noch dazu sind die Glühkerzen übliche Verdächtige bei solchen Sympthomen...


Till

09.01.13 21:53

Das mit der Luft in den Leitungen ist echt mies... bei uns hats erst geholfen als wir bestimmt 2 Liter Diesel durch die Verschraubung direkt an der Düse laufen lassen haben.
Aber selbst da hat ist die Kiste erst auf einem Pott angesprungen..
Naja... ist noch ein bisschen rustikaler die Technik... 30er Deutz von 57 :P

Osttiroler

09.01.13 22:17

Luft beim Diesel schließe ich aus

beim T3 sind die Leitungen zwischen Pumpe und Filter serienmäßig durchsichtig.
Luftblasen sind nicht zu sehen.
Dieselfilter ist neu. Glühstifte auch.
Kopf war vor ca 6000km mal herunten, wegen abgebrochenem Glühstift.
Düsen sind geprüft und sind in Ordnung.
Förderbeginn stimmt.

Solange es wärmer war war das problem nicht da.
wenn ich die Standheizung laufen hatte und der Motor schon auf 40-50°C ist, tritt es auch nicht auf. Egal wie lange er vorher stand.

Und wenn die Zylinder aussetzen und der Motor dabei ausgeht (abwürgen mangels Leistung) drehen sie beim Starten dann "leer durch" also ohne Kompression.

Hydrostößel habe ich gegen welche aus einem Motor, dem bei einem Frontalcrash einiges aus- und abgerissen wurde getauscht getauscht, als ich den Kopf herunten hatte. Die haben max 20000km gemacht.

Ich dachte bisher, dass die Hydrostößel durch die Nut am Umfang durch die Bohrung in der Wand der Stößelführung mit Öl versorgt werden.

Ich wüsste nicht, was ich noch prüfen kann/soll.

Danke lg Lukas, der nach einem halben Jahr suchen langsam nicht mehr weiter weiß

herrmann

09.01.13 22:31

Kuck doch mal, ob Du hier:
Dieselschrauber Forum

fündig wirst, bzw. ob Dir da einer helfen kann


heaterman

09.01.13 23:03

Vielleicht kann Dir ein Austausch mit unserem Forenmitglied nfj11 (www.bastlerblog.de) weiter helfen. Der ist nun wirklich ein Spezi für den Bus-Diesel, wie man gerade wieder aktuell auf der HP verfolgen kann.


Zuletzt bearbeitet: 10.01.13 01:51 von heaterman

Gary

10.01.13 01:20

Moin,

bei FMSO.de sind auch genügend T3 Fahrer...

Gruß Gary

Osttiroler

10.01.13 08:21

Danke Leute! Ich werd mal dort fragen.

lg Lukas

Joschie

10.01.13 11:27

@Osttiroler
Prüfe doch mal die Ventilführungen, ich hatte schon einen Motor bei dem ein Ventil während des Warmlaufenlassen in der Führung geklemmt hat da die Führung zu eng gerieben waren.

Könnte natürlich auch ein Stegriss im Zylinderkopf sein. Auf jeden Fall mal das Kühlsystem auf Abgas prüfen. Zur Not den Kopf halbwarm abdrücken lassen oder quertauschen.

Hast du mal die Kompression gemessen wenn dies auftritt?

Nebenbei, auch neue Düsen können probleme machen!

Grüße
Josef

derrdaniel

10.01.13 11:38

das war auch mein Gedanke, ABER: wie misst man bei einem Diesel die Kompression ohne, dass einem der Tester um die Ohren fliegt, weil die chose zündet? Man kann ja standardmäßig nicht gezielt nur den Anlasser ohne die Einspritzung laufen lassen, oder? Und die Kompression zu messen, während man das Auto schiebt ist auch etwas müßig.

Joschie

10.01.13 11:49

@derrdaniel,
einfache Lösung: Überwurfmutter an der ESD oder ESP lösen und leicht rausziehen. Tipp noch: Lappen rumwickeln.
komplizierte Lösung: ESD ausbauen

Grüße
Josef

frickelfred

10.01.13 12:17

Ok,
das wäre ja auch zu einfach gewesen....

Nächste Frage,
ich nehme an der neue Motor ist ein ABL?
Aus welchem Spenderfahrzeug stammt er?
T4?
Wenn ja,welches Baujahr und hatte er noch einen Seilzug im Armaturenbrett für den Kaltstartbeschleuniger (KSB)?
Dein orginaler T3 TD-Motor (Motorkennung JX?) müsste an der Einspritzpumpe einen automatischen KSB mit einem beheizten Wachsdehnelement haben,entweder durchs Kühlwasser oder mit einem elektrischen Heizer?
Welches System ist jetzt verbaut?
Kannst du mal ein Bild von der Einspritzpumpe machen?

Wenn der KSB nicht richtig eingestellt ist oder das Wachsdehnelement klemmt wird der Einspritzbeginn pumpenintern nicht auf "früh" verstellt und die Kiste springt im kalten Zustand schlecht an...

Kompressionsmessung:
Auf der Einspritzpumpe ist ein elektrisches Abschaltventil (ELA) das über ein Kabel mit Spannung versorgt wird...klemmt man das ab springt der Motor nicht an.
Das ELA sitzt vorne auf dem gusseisernen Pumpenkopf von dem die Einspritzleitungen abgehen.

Hightech

10.01.13 14:16

Ich habe mal versucht das Nachzubauen:
http://elm-chan.org/works/sd8p/report.html
Aber irgendwie bekomme ich das nicht auf die Reihe.
Ich hab die Monoversion genommen, da kann man es mit Pony-Prog in den Tiny85 brennen und braucht keinen HV Programmer.
Aber es läuft nicht. An der SD Karte tut sich lt. Oszi auch was,
an den Datenleitungen zappelt es ordentlich, es kommt aber kein Ton raus, trotz das da ein WAV File auf der SD-Karte ist.
Ich hatte auch die Fuses gesetzt so wie beschrieben, was mir komisch vorkommt, das der Takt per PLL erzeugt werden soll.
Komisch oder ?

Finger

10.01.13 14:22

Das Ding hat mich mehrere Tage beschäftigt. PLL ist richtig, sonst läuft der Kram nur mit 1/8 Geschwindigkeit. Hauptfehlerquelle ist das unterschiedliche Pinning SD/uSD. Auch die Formatierung der Karte ist u.U. problematisch. Xanakind hatte glaube ich auch mal das Problem, das er die Karte unter einem bestimmten Windows-System nicht beschreiben durfte (Frag ihn mal danach).

Die WAVse sind auch 8Bit-Mono? Betriebsspannung passt (3.3V)?

Du findest bei mir auf der Seite auch eine Version, welche nicht sofort losdudelt.

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