Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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Bastelbruder

15.03.13 22:05

Gast:
Ich habe beim Aufräumen eine Leiterplatte gefunden, die zu einem Buch gehört. Das Buch habe ich (vor xx (>10) Jahren ) irgendwem verborgt.
Nicht die Print.
So - wie heiß das Buch ? dann kann ich ev. rausfinden wer das Buch hat.
In dem Buch waren Blinkerschaltungen, denke ein einfaches Radio, etc.
Die Schaltungen (ca 10) waren auf einer A5 großen Leiterplatte fertig geätzt und gebort - alle miteinander f. Betriebsspannung verbunden. Die Spannung ist mit 4,5V angegeben. Am einen Ende der Leiterplatte ist ein Art Punktraster f. Zusatzschaltungen (?).
Das Teil weckt Erinnerungen... Hoffentlich hat die Lektüre dem unbekannten Leser soviel gebracht wie mir. Daraus habe ich mehr Transistorwissen als aus der Berufsschule 1980! Und nicht zuletzt deshalb hätte ich von der Platine gern einen reproduzierbaren (maßhaltig und nicht verzerrt) 600dpi-Graustufen.png-scan.

Die Platine war ab 1973 in dieser sehr lehrreichen Schwarte zu finden.


epsilon

15.03.13 22:42

Bastelbruder:
Das Teil weckt Erinnerungen... Hoffentlich hat die Lektüre dem unbekannten Leser soviel gebracht wie mir. Daraus habe ich mehr Transistorwissen als aus der Berufsschule 1980!

Auch, wenn ich es gerade nicht finde, das war mein erstes selbstgekauftes Elektronikbuch. Auf dem Einband war ein anderes Bild, ein junger Mann mit Lötkolben in der Hand, mit einem Lächeln über eine Schaltung gebeugt. Ich habe ihn für den Autor gehalten, Jan Soelberg. Zumindest habe ich das Bild so in Erinnerung. Die Platine war für mich eine kleine Sensation. Damals habe ich kleine Schaltungen aufgebaut, auf Preßpappe, ausgemusterten Schrankrückwänden. Mit einem Nagel und einer kleinen Handbohrmaschine, die mir mein Vater geschenkt hatte, habe ich Löcher hineingebohrt und dann ähnlich wie bei Lochraster hinten verdrahtet. Nach langer Überwindung habe ich eine der kleinen Teilplatinen mit der Laubsäge ausgeschnitten und aufgebaut, ich glaube, es war ein kleiner Verstärker.

Wie würde Peter Ludolf jetzt sagen? Das ist Romantik pur.

Gruß und danke für diesen kleinen Erinnerungsanstoß!
Stefan.




Zuletzt bearbeitet: 15.03.13 22:52 von epsilon

freak96126

16.03.13 09:15

Sacht mal... ich hab brad in nem Ohne-Leine-Shop einen Wafer gefunden. Laut wikipedia braucht man sowas entweder in der Microelektronik oder Solartechnik... Solartechnik isses nicht.

Aber was macht ein Wafer ??

BigJim

16.03.13 09:34

Hallo Gast,

wenn Du einen Scan für Bastelbruder anfertigst, würde ich mir gerne ganz frech auch eine Kopie betteln wollen.
Schon jetzt vielen Dank im Voraus.



SebiR

16.03.13 09:43

Hast du den ersten Absatz bei Wikipedia mal zu Ende gelesen?

Dir ist bei geöffneten ICs (z.B. EPROMs mit Fenster oder CPUs) schon einmal aufgefallen, dass da ein eckiges Stück Etwas drin ist, das bunt schimmert.
Das ist das IC an sich, der Rest ist nur Gehäuse.
Ein Wafer ist eine Art Nutzen (=mehrere auf einer Fläche) für diese IC-Chips. Es wird ein künstlicher Silizium-Einkristall gezüchtet, der in dünne Scheiben geschnitten wird.
In diese Scheiben wird dann die IC-Struktur (du hast bestimmt schon einmal die Innenbeschaltung eines IC im Datenblatt gesehen, solltest du so etwas lesen) geätzt. Also da werden Transistoren, Widerstände etc. in mehreren Lagen direkt in diesen Einkristall geätzt. Auf einem Wafer finden dann je nach Größe mehrere hundert ICs platz. Die werden dann getrennt und einzeln in Gehäuse gesetzt.

Wo gibt und was kostet?

freak96126

16.03.13 09:52

Da gibts sowas

Also ist das zeug für den Privat Frickler eigentlich unbrauchbar oder ??

SebiR

16.03.13 09:56

Es sei denn, du weißt, was für ein Chip auf dem Wafer ist und du kannst Golddrähte im 30µmm-Bereich bonden (Ultraschallschweißen), dann kannst du die Dinger nutzen. Glaub ich aber eher weniger

freak96126

16.03.13 10:10

Klar kein problem... ich geh mal den Elektrodenschweißer anwerfen ...

gafu

16.03.13 14:40

das sind deko-objekte für den elektronisch geneigten raumnutzer

Chemnitzsurfer

16.03.13 17:56

hi

Gibt es eine einfache Möglichkeit mit einem 10 A DC Messbereich eines Multimeters Wechselstrom zu messen? ( der Hintergrund ist der, das viele der billig Geräte für unter 30€ keinen Wechselstrommessen können, ich aber nur ungern mein großes Multimeter mit schleppen will ( einfach, weil es schade drum wäre wenn es im Feld die Hufe hochreißt).

Ach so noch etwas. Kennt jemand eine Verwendungszweck für einen 50 Hz Frequenzgenerator der 2,78v raus haut? ( Das kann hier ein um-gelabeltes Uni-T Gerät [ es steht PANCONTROL.at PAN33D drauf, aber von der Farbwahl und der UNI-T Einprägung im Messkabel spricht halt alles auf UNI-T ( genauer gesagt es ist ein UT33D)

nek1991

16.03.13 18:31

Gibt es eine einfache Möglichkeit mit einem 10 A DC Messbereich eines Multimeters Wechselstrom zu messen?

Du könntest einen Shunt nehmen und die daran abfallende Spannung messen; abhängig vom Widerstandswert muss dann noch umgerechnet werden...


Zuletzt bearbeitet: 16.03.13 18:32 von nek1991

ferdimh

16.03.13 18:49

Gibt es eine einfache Möglichkeit mit einem 10 A DC Messbereich eines Multimeters Wechselstrom zu messen? ( der Hintergrund ist der, das viele der billig Geräte für unter 30€ keinen Wechselstrommessen können, ich aber nur ungern mein großes Multimeter mit schleppen will ( einfach, weil es schade drum wäre wenn es im Feld die Hufe hochreißt).

Ne Metallbrücke vorschalten. Kostet dich aber ~1,4V. Außerdem misst du dann den Gleichrichtwert und nicht den Effektivwert. Bei einem sinusförmigen Strom musst du zur Korrektur mit 1,1 multiplizieren.

DaBaya

17.03.13 12:06

epsilon:
DaBaya:

ich hab hier einen HP Pavilion dv9700 in einzelteilen liegen.
Hdd fehlt, der Rest ist augenscheinlich komplett.
Das Teil hat angeblich von heute auf morgen nicht mehr funktioniert, lies sich auch nicht mehr starten.

Was wären denn bei der Kiste so die häufigsten Fehler?


Hallo,

ich würde sagen, da hat jemand die HDD ausgebaut!

Nee, im Ernst: Ich kenne das Gerät nicht unmittelbar, aber wenn ein Rechner so überhaupt nichts mehr von sich gibt (kein Lämpchen, kein Lüfter, also wirklich nix), ist das meist die Stromversorgung. Wenn das Netzteil als solches alles liefert was sein soll, könnte z.B. eine kalte Lötstelle an der Netzteilbuchse vorliegen. Wie sieht es mit dem Akku aus? Leergelutscht? Wenn der auch noch Spannung liefert (kurz nachmessen...) könnte natürlich auch ein ernster Defekt vorliegen. CPUs können z.B. schon mal aus dem Leben scheiden. Mein Chef hat mal ein Laptop getötet, indem er es auf ein paar Blätter Papier gestellt hat. Der Lüfter hat ein Blatt unter dem Gerät angesaugt, das hat den Lufteinlaß sauber abgedichtet, die CPU bekam erst warme Gefühle, dann einen Kollaps.

Also: Ich würde den Akku kurz checken. Wenn der leer ist (ich drücke die Daumen!) eher im Bereich der Netzteilbuchse suchen. Aber wie gesagt, könnte auch alles mögliche sonst sein.

Gruß, Stefan.

Edith meinte, sie hat auch noch eine Idee: Möglicherweise ist der Einschalttaster hinüber! Würde exakt die genannten Symptome (also Nix) bewirken. Kurz durchmessen bzw. überbrücken könnte das schnell klären!


Hm, mir schwant leider übles, scheint wohl doch die Graphikkarte, bzw deren Lötsetllen zu sein.

Akku hat Saft (leerlaufspannung 14,8V) an der Buchse kommt Saft an, kommt auch durchs Kabel.
Taster tastet auch brav, der Lüfter läuft beim "einschalten" sogar kurz hoch.

Mehr kommt allerdings nicht, ich seh noch nicht mal das BIOS, was mir aber die fehlende HDD und noch ein paar andere Sachen ankreiden sollte.
Kurzum Bildschirm bleibt zapenduster, auch 'n externer zeigt nicht mehr an.

Hat hier schonmal jemand nen Graphikchip im Ofen gehabt?
Oder wär die Heißluftlöte hier geeigneter?!

Kaputtmachen kann man eh nich mehr viel, Ersatz wurde schon beschafft, ich spiel mich hier mit der Kiste eher rum.

Gregor

gafu

17.03.13 12:34

naja, alle benachbarten teile mit alufolie abdecken, von beiden seiten mit der heißluftpistole vorwärmen, flussmittel flüssig unter den chip bringen, weiter vorwärmen bis der spiritus wieder abgedampft ist (schön langsam).

platine befestigen, ein ruck nachher und dir fallen die smds von der unterseite ab.

dann schön in ruhe weiter erhitzen bis das lötzinn flüssig ist. dass soll ruhig 2-3 minuten dauern bis ca. 320 grad.

mit einem ir-thermometer kann man das auch mitverfolgen. die temperatur muss kurz gehalten werden, damit die wärme von der oberfläche auch bis zu den lötstellen kommt.

wenn du glück hast, gehts nachher wieder.

langsam abkühlen lassen, nicht das es dir die noch weichen lötstellen durch ungleichmaessige abkühlung gleich wieder zerreisst.

viel glück!

Maxi_P

17.03.13 12:49

Mal wieder eine Frage von mir.

Ich habe hier eine 37pol. SUB-D Buchse in einem Metallgehäuse.
Es sind leider keine Distanzhülsen rechts und links vorhanden, auch Gewinde zum reinschrauben sind nicht vorhanden und können auch nicht reingebohrt und geschnitten werden, weil direkt dahinter empfindliche HF-Elektronik sitzt, die nicht ausgebaut werden kann:



Leider rutscht der Stecker jedoch immer aus der Buchse raus, sodass der Stecker keinen richtigen Kontakt mehr hat.
Mechanisch sitzt die Steckverbindung leider auch nicht so stramm, das sie alleine hält, also muss ich irgendwie nachhelfen. Die Schrauben die rechts und links zu sehen sind sind von hinten mit einer Mutter gesichert, aber dort kommt man nur dran, wenn man das gesamte Innenleben rausnimmt
2K-Epoxy hat bei 5°C leider auch nicht gehalten

Habt ihr eine Idee, wie man das mechanisch sichern kann?


Zuletzt bearbeitet: 17.03.13 12:59 von Maxi_P
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