Kurz ma ne frage (die sparte für Denkstützen)

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heaterman

08.05.13 02:16

@Ludwig_T:

Noch ein Einstieg zum Thema PIC:

hier lang

Außerdem: Du hast Post

Weisskeinen

08.05.13 09:40

Harley:
Hi,
mal ne Frage:
Mein Auto wird demnächst 10.
Da habe ich mir gedacht, ich mach ihm mal ne Freude und polier ihn so richtig auf.
Der Lack ist an sich makellos, keine Rostflecken, nichts. Aber halt nach 10 Jahren nur Waschstrasse bisschen stumpf und so.
Ist ein C220 CDI Obsidianschwarz.
Wie macht man das richtig? Da gibts gefühlt 2,5 Mio. verschiedene Mittel, Lackreiniger, Polituren und so nen Quatsch.
Ich hab mein voriges Auto, als ich es verkauft hab, zur Lackaufbereitung gebracht. Ich hab gedacht, mich tritt ein Pferd. Wie neu! Aber: die haben ganz schön derb zugelangt. An den Kanten teilweise durch bis zur Grundierung!
So will ich das nicht! Bitte etwas schonender.
Aber was nimmt man da? Hat jemand Tips?
Danke, Gruß Harley


Hast du es schon mal nur mit Hartwachs versucht? Das macht die Oberfläche auch schon glatt und der Lack glänzt wieder. Bei stark angegriffenem Lack reicht das aber nicht mehr.
Wenn es schon eine Lackpolitur sein soll, dann wird das am schonensten für den Lack, wenn du das per Hand machst. Davon bekommt man allerdings dicke Arme. Und immer schön im Kreis polieren. Mit der Poliermaschine ist es einfacher bei großen Flächen. Kanten sollte man dabei eher aussparen und mit der Hand polieren. Und nicht zu lange schrubbeln... An der Verfärbung des Lappens sieht man ganz gut, wie viel man wegnimmt. Als Poliertücher eignen sich übrigens sehr gut die Innenseite von angerauten Sweatshirts oder Lappen aus Biberbettwäsche.



BigJim

08.05.13 10:23

Zum Thema Wachs:

Einen Lack, auch wenn er auf den ersten Blick noch gut aussieht, einfach mit Wachs zuschmieren ist Mist. Wenn ein Lack altert wird die Oberfläche porös und bietet eine entsprechend höhere Angriffsfläche für Umwelteinflüsse. Das kann ein Wachs nicht dauerhaft verschließen. Also muss die obere abgewitterte Schicht erst runter. (Zum Test einfach mal mit den Fingernägeln über den Lack kratzen. Wenn da überhaupt kein Widerstand fühlbar ist, reicht Wachs. Wenn es sich auch nur minimal rauh anfühlt oder gar Rückstände von den Fingernägeln gegen das Licht zu sehen sind, dann muss poliert werden)
Dein Obsidianschwarz ist vermutlich eine Metalliclackierung. Die besteht aus zwei Schichten. Der Farbe und einem Klarlack. Du dürftest beim Polieren also keinen schwarzen Abrieb auf Deinem Lappen sehen. Aufbereiter nehmen zum Polieren eine amtliche Maschine, sieht aus wie eine langsam laufende Flex. Hier besteht die große Gefahr von sichtbaren Spuren im Lack. Geht schnell, sollte man aber nicht benutzen. Die Polliermaschinen aus dem Baumarkt sind da wesentlich besser. Dort dreht sich nicht der Teller, was sowieso nur dazu führt, dass das Poliermitteldurch die Gegen spritzt, sondern dort "wabbelt" die über einen Excenter angetriebene Polierscheibe nur. Geht nicht ganz so schnell, ist aber viel schonender für den Lack. Polieren von Hand mit Polierwatte ist das schonendste, macht aber dicke Arme. Poliermittel habe ich schon sehr viele ausprobiert. Mein absoluter Favorit ist Terowax von Teroson. Das verwenden auch die Aufbereiter. Da kostet der Liter unter 20 Euro und ist genauso gut, wie die Soße, die man auf Messen den halben Liter für 40 bis 70 Euro angeboten bekommt (die in aller Regel auch sehr gut funktionieren).
Anwendung: Das Zeug auf einen begrenzten Bereich flüssig auftragen, kräftig mit kreisenden Bewegungen polieren, bis das Zeug fast trocken ist. Dann zu Ende trocknen lassen und mit frischer Watte einfach wegreiben. Bei der Maschine immer darauf achten, dass das Zeug nie trocken wird. Sollten irgendwo in den Ecken oder Kanten Poliermittelreste bleiben, dann einfach beim nächsten Waschanlagenbesuch den Dampfstrahler bemühen und alles ist sauber. Das Ergebnis ist super und der Wagen hat dann eine dauerhafte Schutzschicht, die mindestens ein halbes Jahr hält. In der Waschanlage dann von Zeit zu Zeit mal Heißwachs mitbuchen und der Glanz bleibt noch viel länger erhalten.
Viel Spaß!

tuempeltaucher

08.05.13 11:57

Habe hier eine gefrickelte LED-Lampe mit 18 LEDs (weiß, 3.2V).

Versorgungsspannung war vorher 12V mit je 6 LEDs in Reihe, passte ganz gut. Jetzt möchte ich die Lampe mit 6 Akkus, also 6-7,2V, betreiben.

Die LEDs wollte ich parallel anschließen, mit ungefähr 300mA. Mit einem simplen Vorwiderstand verheize ich etwa 1W. Die LEDs leuchten nur unregelmäßig für max. 30 Sekunden (Bewegungsmelder).

Die Spannung überwache ich mit einem Attiny und wollte die LEDs per PWM betreiben, allerdings krieg ich den Strom damit nicht begrenzt?! Die LEDs steuere ich über einen BD139 (Emitterschaltung).

Meine Idee: Kleiner Vorwiderstand (6 Ohm) und die PWM so einstellen, dass das Multimeter 300mA anzeigt.

Geht das?


Weisskeinen

08.05.13 13:57

tuempeltaucher:
Habe hier eine gefrickelte LED-Lampe mit 18 LEDs (weiß, 3.2V).

Versorgungsspannung war vorher 12V mit je 6 LEDs in Reihe, passte ganz gut.


Wenn da kein Aufwärtswandler drin ist, glaube ich das nicht. Es würde eher passen, wenn jeweils drei LEDs in Reihe sind und die resultierenden sechs Stränge dann parallel...

tuempeltaucher:

Jetzt möchte ich die Lampe mit 6 Akkus, also 6-7,2V, betreiben.

Die LEDs wollte ich parallel anschließen, mit ungefähr 300mA. Mit einem simplen Vorwiderstand verheize ich etwa 1W. Die LEDs leuchten nur unregelmäßig für max. 30 Sekunden (Bewegungsmelder).

Die Spannung überwache ich mit einem Attiny und wollte die LEDs per PWM betreiben, allerdings krieg ich den Strom damit nicht begrenzt?! Die LEDs steuere ich über einen BD139 (Emitterschaltung).

Meine Idee: Kleiner Vorwiderstand (6 Ohm) und die PWM so einstellen, dass das Multimeter 300mA anzeigt.

Geht das?

Für die LEDs solltest du individuelle Vorwiderstände verwenden, wegen der Streuung der Flussspannungen. Ansonsten vertragen die LEDs auch kurzzeitig höhere Ströme, was mit der PWM dann ja realisiert würde. ABER: LEDs werden mit höheren Strömen (Stromdichten) auch ineffizienter, so dass es letztlich eigentlich eher schädlich ist. Bei halbem Widerstand die halbe Zeit eingeschaltet zu lassen gibt etwa doppelten Strom für die halbe Zeit, also gleiche Leistung aber etwas weniger als die gleiche Lichtausbeute. Also reicht es eigentlich, den Widerstand ordentlich zu dimensionieren. Besser wäre eine echte Stromquelle (nee, eher 18 Stück, sonst braucht man wieder Balancierungswiderstände und das wird mit dem Spannungsabfall reichlich knapp), die dann auch die Änderung der Versorgungsspannung auffängt. Effizienter wäre natürlich eine geschaltete Stromquelle (bzw. 18 Stück), wobei da dann wieder ein Aufwärtswandler für alle LEDs in Reihe interessant wäre.



Zuletzt bearbeitet: 08.05.13 19:02 von Weisskeinen

freak96126

08.05.13 15:46

MadmanMike:
@freak96126:

P= 2*pi*f*F*µ*r (W)

wobei Drehfrequenz f (1/s)
Anpresskraft F (N)
Gleitreibungskoeffizient µ (1)
Radius r (m)



Danke ... hatten heute Schularbeit ... sieht garnicht so schlecht aus bis jetzt.. Aber mal was anderes:

Heute hat uns unser ET-Lehrer eine seiner Jugendsünden erzählt. Und zwar hat er zu seiner Schulzeit (also vor gut 40 Jahren ) mal mit seinem Freund eine Luftgewehr-Munition-Metallbüchse mit Kondensator ausgestattet (den Rest der Geschichte kann man sich ja denken ) Jedenfalls waren meine Mitschüler so begeistert dass sie mich als "Typ der das Irgendwie recht gut kann" angestellt haben, bis Montag sowas zu fabrizieren. Jetzt muss ich mich nurmal Mit Spannung und Kapazität Beschäftigen...
Nachdem ich mir fast sicher bin das Die meisten von euch auch schonmal sowas gebaut haben, wollte ich nach eueren Erfahrungen Fragen. Es soll ja Gut "Kribbeln" sonst Isses ja nicht lustig, aber umbringen wollen wir ja auch keinen. Deshalb sind 20KV via Zeilentrafo schon ausgeschieden

Nicki

08.05.13 16:02

Ein kleiner Entstörkondensator von ein paar 100nF bis 1µF zwickt bei 300...400V schon ordentlich, ist aber normalerweise noch nicht lebensgefährlich.
Die Spannung lässt sich z.B. mit einem Kurbelinduktor oder einem Blitzgerät erzeugen, aus letzterem würde ich den Elko entfernen und stattdessen eben den kleinen Kondensator einsetzen.

freak96126

08.05.13 18:13

Danke :-D


Name_vergessen

08.05.13 18:20

Weisskeinen:
Für die LEDs solltest du individuelle Vorwiderstände verwenden, wegen der Streuung der Flussspannungen. (...)
Besser wäre eine echte Stromquelle (nee, eher 18 Stück, sonst braucht man wieder Balancierungswiderstände und das wird mit dem Spannungsabfall reichlich knapp), die dann auch die Änderung der Versorgungsspannung auffängt. Effizienter wäre natürlich eine geschaltete Stromquelle (bzw. 18 Stück), wobei da dann wieder ein Aufwärtswandler für alle LEDs in Reihe interessant wäre.

Da die Stromquelle immer einen Widerstand zum Stromeinstellen besitzt, kommt mir gerade die Idee, die Balancerwiderlinge dafür mitzubenutzen, bzw. andersrum.
Natürlich müßten dann die LEDs mit im Emitterzweig sitzen, aber das würde ja lediglich das Emitterpotential um Uf(*n) erhöhen, so daß die Basisspannung entsprechend angepaßt werden müßte (also ~Uf(*n)+1V).

Auf diese Weise bräuchte man für alle LEDs nur je einen Widerling brauchen (je Strang) und nur eine Transe.

Oder mache ich da einen Denkfehler und Dioden im Emitterzweig sind irgendwie böse?

Name_vergessen

08.05.13 18:42

gafu:
übrigens waren nur die "guten", für die entwicklung hergestellten "non-flash" pic mit einem fenster versehen, wenn der code fertig war, wurden in der serie die billigen vollvergossenen OTP-typen verbaut.
Das macht durchaus Sinn, allerdings habe ich schon aus Tastaturen und Mainboards µCs mit (und auch ohne) Fenster gerupft, und auch EPROMs (BIOS); möglicherweise wurden die nicht kaputtgebrannt, sondern nach 5000 Zyklen einfach in die Produktion geworfen und so entsorgt...?

Kann man eigentlich auch mit anderer Strahlung löschen, z.B. eine, die durch das Plastik dringt, wie Mikrowellen, Röntgen- oder Gammastrahlung? Oder grillt das einfach den kompletten Chip? Da man die sonst ja nur im "ROMless" Mode betreiben kann, bleibt von den ganzen schönen Ports fast nichts mehr übrig...

Sascha

08.05.13 19:07

Mikrowellen sind viiieeeeel zu langwellig, liegt noch weit unterhalb von IR. Röntgen/Gamma könnte aber funktionieren.

Weisskeinen

08.05.13 19:09

Name_vergessen:
Weisskeinen:
Für die LEDs solltest du individuelle Vorwiderstände verwenden, wegen der Streuung der Flussspannungen. (...)
Besser wäre eine echte Stromquelle (nee, eher 18 Stück, sonst braucht man wieder Balancierungswiderstände und das wird mit dem Spannungsabfall reichlich knapp), die dann auch die Änderung der Versorgungsspannung auffängt. Effizienter wäre natürlich eine geschaltete Stromquelle (bzw. 18 Stück), wobei da dann wieder ein Aufwärtswandler für alle LEDs in Reihe interessant wäre.

Da die Stromquelle immer einen Widerstand zum Stromeinstellen besitzt, kommt mir gerade die Idee, die Balancerwiderlinge dafür mitzubenutzen, bzw. andersrum.
Natürlich müßten dann die LEDs mit im Emitterzweig sitzen, aber das würde ja lediglich das Emitterpotential um Uf(*n) erhöhen, so daß die Basisspannung entsprechend angepaßt werden müßte (also ~Uf(*n)+1V).

Auf diese Weise bräuchte man für alle LEDs nur je einen Widerling brauchen (je Strang) und nur eine Transe.

Oder mache ich da einen Denkfehler und Dioden im Emitterzweig sind irgendwie böse?


Ähhhh.... was?
Bei so einer Stromquelle im Bild 3.2 kann man den rechten Teil (Last, Transistor, Emitterwiderstand) mehrfach bauen und an eine gemeinsame Basisspannung hängen. So habe ich mir mal einen sehr kompakten aber stromfressenden LED-Tester gebaut (hatte ja nur 2,54 mm Platz pro Stromquelle und es werden immer alle Basen bestromt, auch wenn nur eine einzige LED drin steckt). Dafür habe ich die Basisspannung allerdings nicht mit einem Spannungsteiler mit Dioden eingestellt, sondern mit einem ordentlichen Spannungsregler. Funktioniert wunderbar.


gafu

08.05.13 19:33

eproms (also die cmos-roms die mit uv-licht zu löschen gehen) sind überwiegend mit fenster verbaut worden, da war der preisunterschied auch deutlich geringer.

xoexlepox

08.05.13 19:41

Name_vergessen:
Kann man eigentlich auch mit anderer Strahlung löschen, z.B. eine, die durch das Plastik dringt, wie Mikrowellen, Röntgen- oder Gammastrahlung?

Das halte ich für recht unwahrscheinlich, denn wenn ich mich recht erinnere, wurde/wird in den (UV-löschbaren) EPROMs die Information in Form vom Ladungen in einer Art Kondensatoren ("Ladungstöpfen") gelagert, deren Isolation zum Substrat des Chips aus speziellen Sperrschichten besteht, die bei UV leitfähig werden.

andreas6

08.05.13 19:45

Hallo,

Name_vergessen:
Kann man eigentlich auch mit anderer Strahlung löschen, z.B. eine, die durch das Plastik dringt, wie Mikrowellen, Röntgen- oder Gammastrahlung?

Röntgenstrahlung kommt durchs Gehäuse und bis auf den Chip. Ich habe das vor x Jahren mal mit einer Stange fensterloser Zeichengeneratoren probiert, die ein anderes Bitmuster bekommen sollten. Leider zeigte das Auslesen nach der (kurzen) Bestrahlung, dass noch zusätzliche Bits nach Null gekippt waren - also war keine Löschung erfolgt. Weitere Experimente habe ich nicht angestellt.

MfG. Andreas

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