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Metalfreak

28.09.09 09:42

stimmt auch wieder...
die Automaten bekomm ich auch so raus(Taschen werden nicht gefilzt) aber für die USV frag ich mal meinen Chef, wie es damit aussieht

Atze

28.09.09 11:01

Habe einen Spielautomaten von 1992 vor dem Entrümpelungstod gerettet. Zum Glück hatten die Metallhaie noch nicht zugeschlagen. Ist alles noch komplett, sogar der Schlüssel war dabei. Der Stecker vom Münzprüfer war abgerissen aber eine kurze löterei hat das wieder in Ordnung gebracht. Jetzt wird der Kasten erstmal von DM auf Unterlegscheiben als Bezahlung umgerüstet.
Stella - Venus Orbit (Merkur Spielgerät)


Hier habe ich noch einige Webseiten dazu gefunden falls es jemanden interessiert:
Fehlertabelle
Batteriewechsel
Münzprüfer umbau (auch G18)

viel Spass
Atze

PS: Die beiden Stiftschalter oben rechts müssen herausgezogen werden damit das Gerät vom Testmodus in den Spielmodus umschaltet. Das habe ich nur durch Zufall herausgefunden, ich dachte nämlich schon die Hauptplatine hat einen Schaden weil sich die Walzen immer auf die gleiche Position gedreht haben. Nur als Tip falls jemand auch so ein Gerät findet.


Zuletzt bearbeitet: 28.09.09 11:09 von Atze

Kaeferthias

28.09.09 11:27

Na, das ist doch mal ein toller Fund. Meinen Neid hast du sicher.
Mein letzer Fund war hauptsächlich für meinen Kleinen toll, denn ich habe aus der Elektro-Box bei der örtlichen Deponie eine voll funktionsfähige LED-Cateye-Fahrradrückleuchte (mit vollen Batterieen) gefunden:

Die habe ich an das Laufrad vom Kurzen montiert und der ist gleich "stolz wie Oskar" durch die Nachbarschaft gebrettert und hat allen sein neuestes Tunig vorgeführt *G*


Zuletzt bearbeitet: 28.09.09 11:30 von Kaeferthias

Xams

28.09.09 14:58

Kannst du mal Fotos vom Innenleben von dem Spielautomaten machen? Würd mich mal interessieren, ob die Dinger echt so kompliziert aufgebaut sind.
Klasse Fund

Desinfector

28.09.09 17:38

Zur USV:

Schlagt Euren Arbeitgebern vor, sowas wie 'ne Schrottkasse einzurichten.
Da zahlt man dann je nach Gewicht oder Stückzahl ein.

Bei uns zahlen wir immer einen Goldrandtaler pro Gerät ein.
Davon können wir regelmäßig ein Frühstück für alle Mann ausrichten.

augustamars

28.09.09 20:06

Ich bin mal mit einem mitgefahren, der Merkurspielautomaten in ganz Bayern aufstellt und wartet. Die haben eigentlich ganz gewöhnliche µP-Schaltungen. Als ich mal ein Videospielautomat anschauen durfte, habe ich gestaunt: Unten im Kasten werkelte ein 486er mit 4 MB RAM. Und ältere Flipper haben auch meist nur Z 80.

xanakind

28.09.09 20:46

Hatte auch mal so ein Teil:

(Bild ist in Voller Auflösung)
Eigentlich halt nix besonderes, halt viele Lampen drin

Interessant fand ich, wie der Automat Manipulationsversuche erkennt, bzw. welche er erkennen kann .

Bei dem Teil habe ich übrgens oben nen Taster eingebaut, der beim Drücken ein eingeworfenes 5DM-Stück simuliert.
Wichtig ist dabei das Timing!
also einfach nen taster an den "Münze erkannt"-Taster anlöten iss nich!
Ich hab da nen Reiais mit RC-Glied eingebaut.Drückt man den taster permanent, werden nacheinander 5 DM Stücke vortuell eingeworfen.
Edit:
das auf dem Bild ist übrigens nen Bally Wulf, Baujahr weis ich aber grad nett


Zuletzt bearbeitet: 28.09.09 20:47 von xanakind

Atze

28.09.09 21:23

@Xams
Bilder vom Innenleben des Stella - Venus Orbit
Bitteschön:
Achtung sehr grosse Bilder:


@augustamars
Die CPU ist ein SAB 8085 (auf der Hauptplatine unten links)

@xanakind
Ja, auch bei diesem Gerät werden Manipulationen gut erkannt und mit sehr lautem gepiepe quittiert - Nerv- aber das Abklemmen des Lautsprechers wird zum Glück nicht erkannt.


Xams

28.09.09 21:39

Dankeschön. Ganz schön viele Tausendfüssler auf der Hauptplatine... Hast du schon mal rausgefunden, was die so alles machen?
Oder steht das Ding jetzt nur zum Spielen in der Werkstatt?

Atze

28.09.09 22:09

@Xams
Wofür die IC's im einzelnen sind weiss ich nicht denn so tief möchte ich dann doch nicht in die Spielautomatentechnik einsteigen aber einzelne Bezeichnungen sagen mir schon was. Das ist bei so alten Geräten ja auch noch leicht möglich.
Spielen tue ich noch nicht damit denn erstmal muss ich es noch von DM auf Unterlegscheiben umbauen aber dann wird es wohl in den Keller wandern und für die nächsten jahrzehnte dort den Spinnen als Spielobjekt dienen....

shaun

28.09.09 23:22

Die Prozessorenvielfalt war schon überwältigend
Die ersten Nicht-Relais-Flipper waren dann auch schon uP-gesteuert, TTL oder CMOS-Gräber waren anderen Daddelkisten vorbehalten (Arcadegames, deren Grafik komplett in Hardware generiert wurde - argh!). Je nach Hersteller konnte man dann 6800, 6502, Z80, 8085 finden. In anderen Games kamen auch schon mal 68000er vor, in den Japankisten war es noch schlimmer. Irgendwann zogen zB bei Williams dann auch DSPs in die Flipper ein, die letzten, die ich noch umgebaut und repariert habe, hatten dann schon einen MediaGX-Prozessor mit 233MHz...
War schon luschtich damals, aber nochmal hätte ich keinen Bock auf jeden Tag Flipper, Dart und anderes Gedöns. Eigentlich fand ich seinerzeit auch schon die gelegentlichen Jukeboxes (am besten mit Röhrenamp) viel interessanter...

Cobra71

29.09.09 16:11

Shaun: die mit den 233MHz da meinste sicherlich die beiden Pinball2000 Geräte von Bally/Williams Star Wars Episode1 und Revenge from Mars, oder?

So sieht unser Keller aus:









Naja, und der darf im Wohnzimmer stehen:



Ich finde es macht Spaß die Teile zu reparieren, da die Fehlersuche eigentlich recht einfach ist...ausser vielleicht man besitzt ein Gottlieb System3 Gerät, die sind eklig.

Marc

Atze

29.09.09 16:34

Cobra71
Wahnsinn, tolle Sammlung! Das nächste Fingertreffen muss bei dir stattfinden

shaun

29.09.09 17:54

Cobra, Du hast natürlich richtig "geraten"
Die Idee fand ich schon irgendwie toll, aber das Spielerlebnis hat sie trotzdem geschmälert. Flipper ist eben, wenn es physikalisch "tonk" macht und nicht virtuell in einem Rudel Flash-ROMs auf dem Prism-Board. Schon krass, was sich in Sachen Speicher getan hat. Vor nicht mal zehn Jahren eine doppelstöckige Karte voll mit Flash und heute findet man einen so kleinen USB-Stengel nicht mal mehr im Müll.

Was eklig angeht: WPC-S war eklig. Den Sinn hat wohl nie jemand verstanden, mit Umstecken des PIC passt trotzdem jedes Controllerboard in jeden Pinball (warum auch nicht), und einen Attack from Mars! baut man auch nicht bloß mit raubkopierten EPROMs zu nem Monster Bash um. Also irgendwie nur lästig...
Trotzdem schöne Zeit gewesen...

Cobra71

30.09.09 10:17

OK, WPCS war in sofern blöd das man nicht einfach mal so eben untereinander Boards tauschen konnte zum testen.
Aber wenigstens ist die WPC Technik bis auf die Molex-Stecker der GI doch recht ausgereift gewesen und Fehlersuche war gut möglich.

Meiner liebsten zuliebe hatten wir mal eine Freddys Nightmare Baustelle und seitdem verfluche ich Gottlieb System3.
Keine eindeutig zuzuordnende Fehler, da die Fehler streuen ohne ende, usw.
Ich habs nachher aufgegeben da selbst in den Flipper Foren keiner richtig Ahnug von System3 hatte.

Marc


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