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Desinfector

14.03.09 16:23

Hab mit solchem Zeitwerk mal ne Alarmanlage für eine Scheune gebaut.

Damit kommt der Agrarökonom dann auch klar, weil reine
Elektromechanik, keine Halbleiter, kein Netzteil, das sich evtl
mal überhitzt, keine Einstellungen, keine Blitzschäden an
Elektronik etc. Ist also bei Nichtaktivierung aus.
GANZ aus.

Funktioniert natürlich nur solange Netz nicht gerade mal ausfällt.

Wenn unbefugte ein Fenster oder das Tor öffnen, ist das Ding an.
GANZ an (:

Da trötet dann solange ein 230V-Horn, wie durch das Zeitwerk vorgegeben.
Danach schaltet sich alles auch komplett wieder ab.

Oder auch gut für die *Anti-Kaffeemaschinen-Vergess-Box*
Nach z.B. 15 Minuten schaltet sich die Schlorke ab.

sysconsol

14.03.09 16:28

Hallo,

Die Schaltuhr muß ich dann auch noch etwas pimpen, hoffe die kann ich auf 60 minuten oder mehr stellen, serienmäßig ging die Mikrowelle nur bis 35 Minuten. Daraus soll mal eine automatische Abschaltung für einen Einkochapparat werden.

Hm, jedem seine Gewohnheiten, ich bevorzuge 3-Minuten-Eier

Leider sind die Handyfotos davon schlecht[...]

Naja, besser als gar nichts. Wenn man das Wesentliche erkennen kann.

Stell doch mal rein.

mfg, sysconsol

radixdelta

14.03.09 17:11

Nicht Ei-Koch-Apparat, sondern Ein-Kock-Apparat. Zum Einkochen von Gemüse, Obst, Wurst in Gläser ^^

Auf den Fotos erkennt man das da sowas wie ein Plan sein soll, mehr nicht... Aber ich kümmere mich noch drum da bessere Bilder von zu bekommen.

pm

14.03.09 17:22

nicht Ein-Kock-Apparat, sondern Einkoch-Apparat

Desinfector

14.03.09 18:05



Nicht viel diesmal,
aber der Sauger hat den Motor, die Steuerplatine,
Laufrollen und das Kabel gespendet. Hatte ich vor Ort ausgebaut.
Bei den Containerstellplätzen siehts mitunter noch viel
schlimmer aus, das war noch wenig.

Speziell an diesem Ort standen schon Waschmaschinen, Kühlschränke,
Kanisterweise Lösemittel (war bestes Heizmaterial)
Man glaubt garnicht, wie blöd Leute gukcne können,
wenn die einen da "Aufräumen" sehen.
Die denken dann bestimmt, ich wäre verdonnert worden,
weil man mich bei illegaler Müllentsorgung erwischt hat.
Dabei nehme ich freiwillig (wenns sich lohnt) Material mit.

Das Staubsauger-Gehäuse liegt allerdings wieder genau dort (-:
Hätte ich im Nachhinein aber auch noch mitnehmen können,
im Garagen-Ofen brennt PE ebenfalls hervorragend weg.

MVA

14.03.09 19:55

Desinfector:
...
Kanisterweise Lösemittel (war bestes Heizmaterial)
...im Garagen-Ofen brennt PE ebenfalls hervorragend weg.


Was für einen Ofen hast Du denn? Ging das Lösemittel mit durch Deine Ölheizung oder auch in den Garagenofen?

Desinfector

14.03.09 20:26

Das ist so'n alter Ölofen mit nachträglicher Zusatzlüftung.
Da kann man auch einen Blecheimer mit Brennstoff reinstellen
und das brennt dann langsam leer.
Ist eig. nicht mehr Stand der Technik (uralt), aber als "Nebenofen" haut das ganz gut hin.
Nur der Zwangsverbrecher darf das nicht wissen.

h0rst

14.03.09 21:10

Stinkt das dann nicht gewaltig in der Hütte?
Und sind die Verbrennungsabgase bei Plastik nicht ziemlich agressiv?


Desinfector

14.03.09 21:56

Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) kann man wunderbar verbrennen.
Natürlich nicht irgendwelchen "wilden" Abfall mit PVC,
Styropor und so.
Elektroschrott hat viel PP und PE.
Da stinkt garnix. Es räuchert halt etwas aus dem "Schornstein". Aber nicht wirklich viel.
Das brennt ähnlich wie Kerzenwachs.

Schornstein = Ofenrohr, das aus der Außenwand kommt.
Und wenn der Fegeknecht kommt, ist in der Außenmauer nur ne
runde Abdeckung.
Da es im Winter kalt ist, ist es praktisch, dass es gleichzeitig dunkel ist. Nicht wg Räuchern, sondern wg
Nachbarn, die dann nicht sehen, dass da ein Rohr hängt.

Plastik wird in der Abfallwirtschaft auch zum Großteil nur
"thermisch behandelt",
warum soll man also nicht auch selbst diese Energie nutzen?
Alleine was bei meinem Arbeitgeber an PE-Verpackungsmaterial anfällt...

jaja ich höre schon "UMWELT-UMWELT".
Ich hab der Umwelt schon so einiges erspart,
da nehm ich mir das raus...

h0rst

14.03.09 22:14

jaja ich höre schon "UMWELT-UMWELT".
Ich hab der Umwelt schon so einiges erspart,
da nehm ich mir das raus...


So war das nicht gemeint.

Ich kenne mich damit halt nicht so aus und denke mir jetzt: "wieder was gelernt"

Hab in einem Betrieb der Abfallwirtschaft meine Ausbildung gemacht und weiß was da teilweise abgeht.

Dachte halt, dass die Flammschutzmittel ein Problem sind. Nicht wegen "UMWELT-UMWELT", sondern einfach weil's stinkt beim Verbrennen. Wenn's denn brennt



TDI-Gurker

14.03.09 22:14

Moin,

wichtig ist, daß der verfeuerte Kunststoff keine Halogene (Flour, Chlor, Brom,...) enthält. Kunststoffe wie PE und PP bestehen nur aus Kohlenwasserstoffen, die unter den richtigen Voraussetzungen nur zu Wasser und CO2 verbrennen.

Grüße

TDI-Gurker

radixdelta

14.03.09 22:53

nicht Ein-Kock-Apparat, sondern Einkoch-Apparat


Wie seggt Apperatpott doatau und dauet doamit inkoken ;-) Manchmal kommt halt die "Muttersprache" durch^^

Könnt ihr vielleicht mal verraten warum ihr so viele Staubsauger mit brauchbaren Motoren findet? Egal wo und wie ich Staubsauger finde, immer hat der Motor gekokelt. Und dann muß ich anderen zugucken wie die damit Schindluder treiben... und kann nicht mitmachen -.-

Desinfector

14.03.09 23:18

Kunststoffe wie PE und PP bestehen nur aus Kohlenwasserstoffen, die unter den richtigen Voraussetzungen
nur zu Wasser und CO2 verbrennen.


Diese richtigen Voraussetzungen ist oft nur 'n büschn mehr Luft,
Als sich eine Feuerstätte von selbst ziehen würde.
Daher: Lüfter an den Ofen ran und gut is.

Ich hab vor einiger Zeit auch schonmal mit Altöl
experimentiert. Pressluft mit einem dünnen Röhrchen
(Kapillarrohr aus Kühlschrank und da noch ne Spritzenkanüle
drin) über ein anderes Röhrchen blasen lassen (Zerstäuber).
Hatte mir das alles mal in ein T-Stück Cu-Fitting gebastelt.

Gemisch dann in ein dickeres Rohr tangential einblasen und in
diesem Rohr das Zeug dann verbrennen. Funktionierte vom
Abbrandverhalten eigentlich gut, nur ist es eben ungewiss,
was da wirklich alles noch mit drin ist im Öl...
Also lasse ich es.

Aber PE verbrennen? Da krieg ich keine Gewissensbisse drum.

Das mit "Umwelt-Umwelt":
Ich schrieb das nur allgemein, falls andere darüber "stolpern"
und gleich meinen würden "bääh das darf man aber nicht..."

Sowas wird mir irgendwie zunehmend egal.

gast

15.03.09 12:16

Kunststoffe wie PE und PP bestehen nur aus Kohlenwasserstoffen, die unter den richtigen Voraussetzungen nur zu Wasser und CO2 verbrennen.


Eben, unter den richtigen Voraussetzungen. Wenn es am Ende rußt, dann sind die mit Sicherheit nicht gegeben. Dann entstehen auch ziemlich unschöne Nebenprodukte, die einerseits gesundheitsschädlich, als auch nur sehr schwer abbaubar sind. Aus diesem Grund ist es nicht erlaubt Hausmüll im heimischen Ofen zu verbrennen und das ist auch gut so.


burnie

15.03.09 15:26

So sauber ist PE und PP oft nicht..

und alles was an PE und PP nicht nach einigen Wochen /Monaten Sommersonne von alleine zerbröselt enthält UV Stabilisatoren.. das sind fast immer Schwermetalle.

Und das macht dann schon nen Unterschied ob zumindest ein grosser Teil davon in den Filterstäuben der Müllverbrennung hängen bleibt oder sie einfach so rausgeblasen werden.

Und die beiden Stoffe würden sich sortenrein einfach recyceln lassen, was allemal besser ist als die thermische Verwertung.

Ich kann den vermuteten "Frust" von Desinfector gut verstehen, aber ne Lösung ist das Verfeuern nicht. Ich nehm Holz, davon wächst genug nach und wenns gut trocken ist und viel Luft bekommen, verbrennt es prima und macht warm. Und zur Zeit kostets gar nix, ausser meine Arbeit und das bischen Kettensägensprit (und für die 2 km ausm Wald fahren den FahrzeugSprit).

Ich rieche hier in der Nachbarschaft oft Müll im Feuer.. auch PS und vermutlich auch PVC, etc... üble Geschichte.


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