Die Dampfer Diskussion

Wenn das Irrenhaus überfordert ist

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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Mi 18. Jan 2017, 23:22

Das feinste Edelstahlgewebe habe ich hier !
Warte auf Link..
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon xlr8r » Do 19. Jan 2017, 08:27

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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Do 19. Jan 2017, 09:08

Ah.. danke !
Interessante Konstruktion !
Ohne Frage... jetzt müsste man aber wirklich langsam in Richtung Induktionsheizung gehen, und danach alles neu konstruieren.
Spätestens bei der Mechanik werde ich aber den Löffel abgeben.. es sei denn ich finde ne Metaller-Braut.. ;-)
Die sache ist doch die.. wenn so ein kleiner Royer mit Mosfets einen Nagel auf Rotglut bekommt, wird er sicherlich auch ein Edelstahlsieb auf Siedetemperatur bringen.

Mal sehen.. ich tüttel hier erst mal (u.A. ) meinen normalen Akkuträger weiter.

... hatte ich nicht noch irgendwo so nen Royer rumfliegen ? Ich hasse Dich !
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon Matt » Do 19. Jan 2017, 09:33

Royer...
https://markobakula.wordpress.com/power ... on-heater/
das nehmen, aber soweit verkleinern :-D Solcher Power nebelst du garantiert Treffengeläände :-D

Aber: je feiner Metallstück zum erhitzen, desto höhere Frequenz sollte es (Wirbelstrom-Geschischte)

Grüss
Matt

PS: gottlob, hab über 1jahr aufgehört zu qualmen..was ich Geld daran verschwendet habe, könnte ich nun ins R34 stecken (achtung Insiderwissen)
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Do 19. Jan 2017, 09:45

Ich vermute nicht.. so einen, nur kleiner habe ich aufgebaut.

Vorläufiges Ergebnis : Schraube wird wirklich heiß, aber das Edelstahl sieb nicht !
Edit : Okay.. der Kondensator hat sich ausgelötet.. ich denke, ich weis jetzt, wo die Energie hingegangen ist..
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Do 19. Jan 2017, 10:23

So, habe jetzt die ersten ergebnisse :
Scheisse !

Bild
Bild

Das Edelstahlsieb leitet kaum.
Hier bei dem Versuch habe ich das Sieb über Watte gewickelt und in Wasser ertränkt.
Was man sieht, sind Hotspots da wo das Edelstahl sich mal dazu bequemt leitend zu werden.
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon Matt » Do 19. Jan 2017, 13:24

achja, Metallstück müsste magnetisch sein, sonst geht der Energie kaum rein..
ausser wenn du kleine Spiral als Kurzschlusswicklung reinschieb, dann wird er auch heiss.

Ja, Royer ist sehr wählerisch mit Kondensator, Meine Tipp: FKP
MKS und MKP geht auch, aber halt mit kleinere Energie.
MKT geht gar nicht, wird schnell sich zerlegt.

Ultimative Kondensator für Royer ist aber Glimmer-Kondesator.
Grüss
Matt
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Do 19. Jan 2017, 14:56

´Naja.. ursprünglich war der Royer dafür gebaut worden, um eine kleine Mikro-Plasmaflamme zu erzeugen.
Deswegen hatte ich ursprünglich keine Kondensatoren drin, sondern die Primar war eng gekoppelt mit einer "Minitesla".
Mit den IRF510 konnte ich dann gut und gerne 27MHZ erreichen, und eine süsse kleine Plasma entladung hervorrufen.

Und ich dachte, wenn ich Edelstahl übereinander lege, hätte ich nen sauberen kurzschluss...
ESSIG ! Selbst untereinander haben die kaum verbindung. Wenn ich ein stückchen Gaze quer in die Spule halte, passiert NIX !

d.H. ich könnte noch versuchen, so ein Ring an einer seite zu "crimpen" oder aber punkzuschweißen.
Leider habe ich meine Mikrowelle noch nicht geschlachtet...

Edit :
Das muss ich noch mal testen.. wenn ich weiterüberlege, und das würde doch funktionieren, dann könnte man so wirklich schöne grosse oberflächen erzeugen.
Die Gaze ist so fein, das ich die schon als "Edelstahldocht" verwendet habe.
Zusammen mit hohen frequenzen würde man dann wirklich nur die oberfläche aussen erhitzen.
Und da die oberfläche gross ist, müsste das im gegensatz zu dem bisserl draht extrem viel DAMPF bedeuten !
Wenn ich z.B. das ganze noch "Sternförmig" mache.. dann wäre noch mehr oberfläche...
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Do 19. Jan 2017, 16:19

EY ! Ich habe so eben das "QRP-Punktschweißen" erfunden !
Ich brauch dafür nur mein Labornetzteil, einen Metalldorn, und stelle 1,5Amps ein.. streiche ein paar mal drüber...
Feddich !

Und .. das scheint gut zu funktionieren... also der erste versuch.
Ich muss das ganze jetzt noch etwas dicker machen.
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Do 19. Jan 2017, 16:34

Ach quatsch.. dicker.. IGOR MEHR LEISTUNG !
Und .. ich habe den armen Royer mit 36V besaftet.. also der draht glüht schön gleichmäßig. Bis auf die Punktschweißnaht.
Wenn nen Wattedocht reindrehe, dann dampft das auch ganz ordentlich !

Leider brauch ich jetzt neue Mosfets... :cry:
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Do 19. Jan 2017, 22:16

Verdammt.. heute sprudeln aber die Ideen !

Okay... fassen wir mal zusammen : Die ersten versuche mit der Induktionsheizung waren mehr als vielversprechend.
Aber der Royer hat auch seine nachteile... z.B. braucht er 2 Mosfets... ;-)

Ich überlege gerade folgendes : Wenn bei einem Stepup Wandler die Spule offen ist.. also wenn ich in der Luftspule mein "Induktionsgut" unterbringe, dann müsste ich eigentlich eine sehr gut regelbare Induktionsheizung haben.
Ich habe mal ausgeschätzt : 0,5uH hat die Spule die ich mir da gebastelt habe, und wenn ich da rund 30Watt raushauen will.. dann müsste die Frequenz bei rund 200kHZ liegen.
Das klingt noch machbar.

Oder habe ich da nen denkfehler ?
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon ferdimh » Fr 20. Jan 2017, 01:39

Der Stepup braucht immer einen Plan, wo er die Energie aus der Spule lässt. Entweder also einen reichlich spannungsfesten Mosfet, oder eben doch eine Gegentaktkonstruktion.
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Fr 20. Jan 2017, 08:01

Bild

Meine Idee war die : An C2 hängt hängt ein Spannungsteiler der auf den Schaltwandler IC rückwirkt.
So müsste man theoretisch verhindern können, das der Mosfet zerschossen wird.
Oder das ich wieder an der Lippe ein krippeln spüre.. mal ehrlich... so unelegant wollte ich das jetzt nicht lösen... ;-)

Ich frage mich nur, um meine Annahmen, bezüglich Kopplungsfaktor, und Widerstand einer Edelstahlsiebwicklung halbwegs stimmen.
Egal.. ich tüttel in meinen Royer erst mal Mosfets rein ( Ich habe da noch ein tütchen IRFZ44 gefunden... ) und spiel noch mal ein bisschen..

Mittlerweile denke ich das das Induktionsgedöhns auf einen Tröpfelverdampfer hinausläuft.
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon tschäikäi » Di 31. Jan 2017, 02:30

Ich würde stark dazu tendieren, die Spannhülsen im Obi- Video gegen mehrere Punktschweißungen zwischen Gaze und Splint zu ersetzen.
Ansonsten eine sehr gute Idee. Aber dieses lose drüberschieben der Spannhülsen (kann mir auch nicht vorstellen dass die im Video gezeigten aus Edelstahl sind)
kann doch eigentlich nicht wirklich kontaktieren.
Punktschweißen: wer nen potenten Akkuträger hat, braucht dafür nicht mal ein Punnktschweißgerät :)
Hab meinem Kollegen (arbeitet in nem Dampfershop) mal aufgetragen, mir ein paar Stücke Gaze mitzubringen.
Jan: Was genau versprichst du dir vom induktiven Heizen? Ich sehe da auf Anhieb keinen Vorteil...
Habe aber hier schon länger nicht mehr mitgelesen und müsste die letzten 5 Seiten nachlesen.
Aktuelle Aromenempfehlungen:
immer noch Ice Cassis (schmeckt wie es heißt nach Johannisbeeren und Menthol)
Calipitter Chow (Karamell, Haselnuss, geröstet, passt sehr gut zum Kaffee)
Crazy Billy (total überdosiertes Mentholzeug, Fertigliquid. Gleichzeitige Explosion von Bronchien und Hirnrinde)
Meine Liquids lasse ich mittlerweile nicht mehr reifen, sondern stelle sie im verschlossenen Behälter (100ml Einweckgläser)
für 30 bis 45min ins heiße Wasser. Herd auf kleinste Stufe, Mikrowelle hab ich nicht getestet.
Gibt ja Liquids, die man bei Raumtemperatur 5 bis 7 Tage reifen lassen muss um volles Aroma zu kriegen, bis dahin hätte ich wieder angefangen zu rauchen.
45min ins Töpfchen, gleiches Ergebnis.

Gut, ich hätte wenigstens die letzte Seite lesen sollen.
EY ! Ich habe so eben das "QRP-Punktschweißen" erfunden !
Ich brauch dafür nur mein Labornetzteil, einen Metalldorn, und stelle 1,5Amps ein.. streiche ein paar mal drüber...
Feddich !

Das hab ich schon mit 7 Jahren, nem Bleiklotz und nem Nagel...erfunden :P


Gruß Julian
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Di 31. Jan 2017, 04:23

Jan: Was genau versprichst du dir vom induktiven Heizen? Ich sehe da auf Anhieb keinen Vorteil...

Naja.. der vorteil ist halt das man keine Kontaktierungsgeschichten mehr hat.
Ausserdem hat man so einen Ring den man mit Watte füttern kann.
Das ergibt eine sehr schöne grosse oberfläche !

Ausserdem vermute ich auch, das es dadurch kaum "Hotspots" gibt.
Achja.. und einen Subohmfähigen Akkuträger habe ich auch nicht.
Ich denke, ein paar versuche in der Richtung schaden nicht.
Und.. als Amateurfunker vermute ich auch, das HF-die richtige würze gibt.. ;-)

Ich hab letztens was gefunden, mit dem ich ein "Mundstück" tütteln kann.
Der Royer wird auch gerade auf die Aufgabe hin optimiert.. mal sehen was die nächsten Tage bringen.
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon Nicki » Fr 3. Feb 2017, 22:52

Jan: Ich habe noch ein Stück Edelstahlnetz auf dem recht feiner Edelstahlfilz bappt, soll ich dir das mal schicken?
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Fr 24. Feb 2017, 18:23

Mal kurz ein Zwischenstand zum Arduino-Akkuträger :

Also.. das ganze scheint wirklich was zu werden.
Hier noch mal das Prinzipschaltbild.
Bild

Mein Arduino misst Ausgangsspannung - Eingangsspannung und so ermittel ich einen Soll wert, den der Regler einhalten soll.
Den bootloader habe ich noch nicht probiert :
https://learn.adafruit.com/arduino-tips ... bootloader

Aber was ich faszinierend finde : Dadurch das der Regler ja jetzt Buck Boost ist, kann ich ihn nicht nur mit 3V Besaften, sondern auch mal eben mit 12V.
Das ist ziemlich universell.. gefällt mir.
Nur den richtigen Akkubetrieb habe ich noch nicht probiert.
Ich muss noch einen kleinen Hilfspannungswandler tütteln, der aus den 3-4V rund 9V für den Arduino zaubert.
Der nächste Schritt wird sein, den Drahtverhau in eine kleine Platine zu pressen, und das ganze in ein Gehäuse zu verfrachten, damit ich testen kann ob
man wirklich damit dampfen kann.

Und neue Ideen habe ich auch schon : Bis jetzt kann ich nur die Spannung einstellen.
Leistung wäre noch schöner.
Ich frage mich gerade ob ich wirklich Shunt Widerstände benötige, für eine Strommessung, oder aber, ob die beiden Spannungen ausreichen und das PWM verhältnis.
Was ich mich auch frage : Kann ich den aufheizvorgang noch beschleunigen, wenn ich z.B. für 200ms 50% mehr saft auf die Wicklung gebe ?
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Sa 25. Feb 2017, 23:23

So... verdammt.. auf meinem Basteltisch schläft die GVK ( Gott verdammte Katze).

Also habe ich mir überlegt : Wie bekomme ich den Arduino mit ca 9V versorgt.
Die ursprüngliche Idee den Wandler aus einer USB-Powerbank zu nehmen, kann ich knicken, weil der Strom (unter 30mA ) zu gering ist.
Ich hätte aber gerne einen Wandler der unter 2,5V keinen Strom verbraucht.

LT Spice angeschmissen, und den Joule Thief vergewaltigt :
Bild

Hinweis : Die vielen Dioden sollen eine Grüne LED darstellen.
Wenn die Katze ausgepennt hat, hoffe ich, das der Wandler grün leuchtet, und seinen Job macht.

Wenn ich dann noch einen Taster in die Masseleitung zum Wandler und Arduino tüttel, dann dürfte die Schaltung ohne betätigung gar keinen Strom brauchen ( ich habe ja sonst noch 2 Spannungsteiler).
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon xoexlepox » Sa 25. Feb 2017, 23:32

zauberkopf hat geschrieben:LT Spice angeschmissen, und den Joule Thief vergewaltigt...

Naja, etwas ineffizient ist die Schaltung schon (Entladung des Koppelkondensators)... Aber "funktionieren" könnte das ... ;)
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Sa 25. Feb 2017, 23:50

Also laut simulation ist das wirklich schrecklich ...
Aber ich muss auch die Realitäten im Auge behalten : Während der kleine Wandler hier in der Simulation sich rund 200mA nimmt..
.. nimmt sich der grosse Wandler das 10-20fache !
Und der Wandler in der Powerbank hat noch einen Nachteil : Er springt nicht sofort an.
Der prüft periodisch ob da ne Last dran hängt...
Wenn ich den Taster auf der Batterieseite anbringe, dann ist die ganze USB Ladeschaltung auch tot.

War ne nette idee... aber leider muss ich nen Wandler selber bauen.

Irgendwie habe ich das gefühl, das ich demnächst meinen "Traumakkuträger" hinbekomme.
Wenn ich mal bedenke, was ich haben will, und worauf ich gut verzichten kann ...
z.B. Display. Total unnütz ! Warum ?
Eine anzeige des Ladezustands bekomme ich vollkommen ausreichend mit 3 LED hin.
Rot Gelb Grün... z.B.:
Grün = 100-80%
Grün Geld = 80-60%
Gelb =60-40%
Rot Gelb =40-20%
Rot = unter 20%.
Wenn ich es noch schaffe, das der kleine Wandler noch bis 2,8V arbeitet, und der grosse nicht mehr unter 3V :
Rot Blinkt : Akku leer.

Und ein Poti zur Leistungseinstellung finde ich wirklich praktischer als die bescheurten 2 Knöpfe die sich entweder selbst verstellen, oder wo man mit speziellen tastenkombinationen erst mal entsperren muss.
Achja.. und einen "bootenden" Akkuträger der mich mit "Hello" begrüßt, kann ich auch verzichten !

Und noch was steht auf der ToDo Liste : Kurzschlussschutz.
Denke das kriege ich hin, in dem ich den PWM Wert unter die Lupe nehme.
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » So 26. Feb 2017, 00:10

Wobei.. ich muss noch mal in mich gehen.. etwas effzienter könnte ich das noch hinbekommen :
Also die 5V sind notwendig, weil der Arduino mit 16MHZ laufen MUSS ( PWM), und der Logik-Level FET den ich von einem Mainboard gekratzt habe, auch am möglichst gut besaftet sein will.
Für den ADC brauche ich ne halbwegs brauchbare Referenz.. also wenn ich den Arduino mit USB hier versorge.. dann stimmen die Werte nicht so gut...
Der Arduino hat aber noch nen 3,3V Spannungsregler und den AREF pin.
Wenn das ein Lowdrop regler ist, könnte ich ...

Ich guck mir gerade den Mikro genauer an : Sehe ich das richig ?
Der CH340 USB zu Seriell Wandler ist gleichzeitig der 3,3V Low-Drop Regler ?

Der 5V Regler ist ein AMS1117.. laut datenblatt braucht der 1V mehr..
Okay. d.H. kann ich kann an dem kleinen Schaltregler noch etwas schrauben.
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon Bastelbruder » So 26. Feb 2017, 01:52

Der "kleine" Wandler kann so nicht recht laufen. Parallel zur LED (es gibt jede Menge LEDs mit knapp 3V Fackelspannung) muß zwingend ein Kondensator der die Transistorbasis im Abschaltmoment ausräumt. Sonst verheizt der Transistor die halbe Induktionsenergie. Und wenn der Wandler mal angeschwungen ist, dann läuft der bis die Batterie gaaanz leer ist. Das war die Grundidee des auch wegen ungeeigneter Bauteile furchtbar ineffizienten (<<50%) JouleThief. "Hauptsache er schwingt und die LED leuchtet".
Und dann schafft der Wandler ungeregelt gegen die Zenerdiode.

Ich hab da mal einen relativ sparsamen 9V-Batterieersatz konstruiert der als Grundlage geeignet sein dürfte:
Bild
Code: Alles auswählen
Version 4
SHEET 1 1436 680
WIRE 32 32 -32 32
WIRE 176 32 32 32
WIRE 240 32 176 32
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WIRE -32 144 -32 32
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WIRE 176 176 144 176
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WIRE 384 176 176 176
WIRE 240 192 240 144
WIRE 272 192 240 192
WIRE 432 192 272 192
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WIRE 592 192 496 192
WIRE 656 192 592 192
WIRE 688 192 656 192
WIRE 240 208 240 192
WIRE 512 208 512 80
WIRE 688 208 688 192
WIRE 32 224 32 32
WIRE 592 224 592 192
WIRE 160 256 144 256
WIRE 176 256 160 256
WIRE -32 304 -32 208
WIRE 32 304 32 288
WIRE 32 304 -32 304
WIRE 240 304 32 304
WIRE 512 304 512 288
WIRE 512 304 240 304
WIRE 592 304 592 288
WIRE 592 304 512 304
WIRE 688 304 688 288
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WIRE 240 320 240 304
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FLAG 656 192 out
FLAG 272 192 coll
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TEXT -16 -128 Left 2 ;Last Spannung Battstrom Schwingfrequenz\n1e6 9.67V 0.29mA 1.3Mc\n10k 9.25V 7.5mA 565kc\n1k 8.1V 60mA 103kc\n330 6.9V 145mA 39kc
TEXT 1096 -200 Left 2 !* Q2SD2704K NPN model \n* Date: 2006/11/27 \n.MODEL Q2SD2704K NPN \n+ IS=250.00E-15 \n+ BF=2.3219E3 \n+ VAF=100 \n+ IKF=25.778E-3 \n+ ISE=270.34E-15 \n+ NE=1.8069 \n+ BR=45.088 \n+ VAR=100 \n+ IKR=9.4796 \n+ ISC=411.09E-15 \n+ NC=2.0254 \n+ NK=.54182 \n+ RE=.4 \n+ RB=3.1823 \n+ RC=58.585E-3 \n+ CJE=8.7706E-12 \n+ MJE=.66324 \n+ CJC=15.709E-12 \n+ MJC=.53302 \n+ TF=3.8352E-9 \n+ XTF=32.147 \n+ VTF=472.13 \n+ ITF=85.294 \n+ TR=7.0574E-9 \n+ XTB=1.5000

Der P-JFET realisiert eine stromverbrauchsfreie Regelmimik für die man sonst mindestens zwei bipolare Transistoren, einen Widerstand und natürlich auch Stroom bräuchte. Spannungseineinstellung grob mit der Abschnürspannung des FET, fein mit R2. Die Batteriespannung ist zwar Bestandteil der Referenz und beeinflußt die Ausgangsspannung, aber das ist bei den meisten Batterien so. Und daß die Spannung bei Belastung einbricht, liegt hauptsächlich am realistisch angenommenen Innenwiderstand der Mignonzellen aus Mellingen. :mrgreen:
Der Transistor ist ein etwas ungewöhnlicher, für ganz andere Aufgaben gedachter Typ, der zur Zeit bei Maxens verschleudert wird. ;)
Die Speicherdrossel muß für brauchbaren Wirkungsgrad unbedingt einen Luftspalt haben, die Rückkoppelwicklung halbe Windungszahl.
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » So 26. Feb 2017, 02:23

Scheisse.. irgendwie habe ich hier 2(!!!) Terroristen.
Tisch aufgeräumt.. pennt die Katze... Den Kater habe ich gerade unter einsatzes meines Blutes ausgepowert (Er hat beim Fang die Hand spiel gewonnen.. ).

Und wenn der Wandler mal angeschwungen ist, dann läuft der bis die Batterie gaaanz leer ist.

Stimmt !
Okay... bei mir ist das nicht ganz so schlimm.. weil die Nutzung es vorsieht, das man den Taster drückt, der kleine Wandler bekommt saft, der grosse fängt an zu arbeiten, der Dampf geht in die Lunge.. und nach spätestens 10sek wird dieser wieder losgelassen.
Aber schön ist das natürlich nicht.

Ich müsste mir hier mal überlegen : Bug oder Feature ?
Wenn Feature und der Arduino weigert sich unterhalb von 3V zu wandeln, dann passt das.
Also die Simulation sagt das meine schaltung sich bei 2,7V einschalten und bei 2,4V ausschalten würde.
Wenn das in der realität auch noch passt.... dann wäre alles gut !

Parallel zur LED (es gibt jede Menge LEDs mit knapp 3V Fackelspannung) muß zwingend ein Kondensator der die Transistorbasis im Abschaltmoment ausräumt.

komisch.. damit schwingt das teil schon zum "teil" schon ab 1,5V ?

Irgendwie habe ich das gefühl.. Ich sollte keine weiteren Gedanken verschwenden.. wenn der wandler 0,5 Watt braucht, ist das ein bruchteil von den bis zu angedachten 50Watt die der Akkuträger bringen soll. Normal sind bei mir um die 15-25Watt.
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon xlr8r » Fr 3. Mär 2017, 20:43

@zauberkopf

hab da auch mal gebastelt:

https://youtu.be/Trp7nZ3g90c

grüssle jan
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Re: Die Dampfer Diskussion

Beitragvon zauberkopf » Fr 3. Mär 2017, 20:59

Jo ! Das sieht nach dampf aus !
Was hast Du geschlachtet ?

Ich muss jetzt am WE mal unbedingt an meinem Arduino weiter machen.
Mich hatte dann noch der ehrgeiz gepackt, die angezapfte Spule durch eine simple fertige induktivität und nen Tranistor zu ersezten.. habe es aber nicht hinbekommen, den Wandler so schön ein und wieder abschalten zu lassen, wie in der anderen schaltung.
Das hat wirklich überhaupt nicht geklappt.
Aber die Spule ist schon mal gewickelt. (Achja.. ich hasse Ringkerne bewickeln.. )
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