Tear down videos selbermachen

Wenn das Irrenhaus überfordert ist

Moderatoren: Sven, Heaterman, TDI, Finger

Re: Tear down videos selbermachen

Beitragvon Trax » So 24. Apr 2016, 09:02

Ich denke beim nächsten video lasse ich das reden in echtzeit und zeichne nur die hintergrund geräusche auf,
Das reden lege ich dann beim schneiden drüber, da kann ich mich mehr auf gute Aussprache konzentrieren.
Irgendwie klingt meine stimme vom tape imer ziemlich K4ck3
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Re: Tear down videos selbermachen

Beitragvon Bastelbruder » So 24. Apr 2016, 12:04

Trax hat geschrieben:Irgendwie klingt meine stimme vom tape imer ziemlich K4ck3

:lol:
Das haben die Moderatoren im Digitalrundfunk inzwischen auch gemerkt.
Früher war Rauschen, Interferenzpfeifen, Intermodulation und wasweißichnochalles dabei, heute klinisch reine Monologe, man hört die Luftwirbel um jeden Pickel und um jedes Barthaar.
Und was machen die Gesäßöffnungen beim Profirundfunk? Sie erzeugen vorsätzliche Störgeräusche, auch mit "Hintergrundmusik" bezeichnet. Seit diesem Jahr ist sogar der Wetterbericht des hiesigen Wildwestradios mit Störgeräuschen "ump-ump-ump-dideldump-ump-umpalim-palim-palim-ump" hinterlegt daß man Bauchweh davon bekommt.

Die technischen Hintergrundgeräusche sind notwendig, Nachvertonen sinnvoll und anständige Aussteuerung der einzelnen Tonquellen elementar, Minus 20dB ist viiel zu leise. Körperschall darf nicht mitkommen, das Mikrofon ist idealerweise ein Grenzflächenmikrofon oder zumindest nach hinten gedämpft. Und es gibt seichte Hintergrundmusik (Zeckenfrei !), die noch unkomprimiert ist und dadurch auch leise gehört werden kann ohne daß es einem die Zehennägel aufrollt. Vielleicht mal die Taximucke probieren?
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Re: Tear down videos selbermachen

Beitragvon xanakind » Mo 25. Apr 2016, 20:45

Bastelbruder hat geschrieben:Das haben die Moderatoren im Digitalrundfunk inzwischen auch gemerkt.
Früher war Rauschen, Interferenzpfeifen, Intermodulation und wasweißichnochalles dabei, heute klinisch reine Monologe, man hört die Luftwirbel um jeden Pickel und um jedes Barthaar.
Und was machen die Gesäßöffnungen beim Profirundfunk? Sie erzeugen vorsätzliche Störgeräusche...


Oja!
Wobei der Moderator in der Regel sich selber nach allen Klangbearbeitungen hört. Also das, was dann auch tatsächlich gesendet wird.
Ich hätte nicht gedacht, welcher Aufwand getrieben wird, damit der Klang "stimmt"
Da hängt noch einiges zur Bearbeitung dazwischen. Soundprozessor, Limiter und irgendwelche Kompressoren und sehr gerne auch irgendwelche Equalizer. Deswegen klingen manche Telefonschalten (Frau hat Konzertkarten für´s Shakira-Konzert gewonnen und kreischt vor Freude in´s Telefon...) manchmal kristallklar und schön laut. Alles über 16kHz wird stumpf abgeschnitten. Hat angeblich irgendwas mit der Bandbreite zu tun, so ganz verstanden habe ich das nicht.
Der Sender, der am lautesten klingt, hat mehr Zuhörer. Aber einfach den Pegel hochdrehen geht nicht, da dadurch dicht angrenzende Sender gestört werden können-->Fette Strafen.
Stille Stellen im Programm sind ein absolutes Tabu. Kommt es zu einem Ausfall (z.B. die Sendung aus der Dose schmiert ab) kommt nach einer Bestimmten Zeit ein Notfallprogramm. Das kann z.B. irgend ein Typisches Dudellied oder ein unauffälliger Loop sein.
jeder Sender hat einen eigenen Klang, weil sie eben alle irgendwie am Sound drehen.
HR3 und FFH spielen prinzipiell zwar (jeden Tag) den gleichen Unsinn, aber FFH klingt irgendwie......Satter und voller. Die haben da also mindestens schonmal die Bässe hochgedreht.

so, reicht mit meinem "kleinen" Ausreisser :D
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Re: Tear down videos selbermachen

Beitragvon Trax » Mo 25. Apr 2016, 23:35

So noch ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=S13QWcK4I5g
Dies mal mit nachgesprochenen Kommentaren, ich bin man so frei zu behaupten das es recht gut geworden ist.

Ich denke sofern keine signifikanten Verbesserungsvorschläge mehr kommen, fange ich ab morgen mit den Filetstücken an. Drucker und Laptops waren jetzt schon weiß Gott genug an der Reihe.
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Re: Tear down videos selbermachen

Beitragvon Raider » Di 26. Apr 2016, 11:08

Trax hat geschrieben:So noch ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=S13QWcK4I5g
Dies mal mit nachgesprochenen Kommentaren, ich bin man so frei zu behaupten das es recht gut geworden ist.

Ich denke sofern keine signifikanten Verbesserungsvorschläge mehr kommen, fange ich ab morgen mit den Filetstücken an. Drucker und Laptops waren jetzt schon weiß Gott genug an der Reihe.


Wenn du sprichst hast du noch ein Brummen drunter, wenn möglich abstellen (oder Taximukke drüber). Und hast du die Möglichkeit automatischen Weißabgleich auszuschalten? Bei Minute 0:11 geht die Farbe plötzlich extrem ins warmweiße, 2 sekunden später wieder gut :D

Sonst kann man sich das schon anschauen, hast dich gut verbessert :)
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Re: Tear down videos selbermachen

Beitragvon Trax » Di 26. Apr 2016, 13:29

> Wenn du sprichst hast du noch ein Brummen drunter, wenn möglich abstellen (oder Taximukke drüber).

Hmm... ich kann da versuchen das mit einem bandpass filter weg zu tun. Weiß nicht so recht wo das brummen herkommt, evl. ist es EM.
Mukke will ich nicht fände das bei einem teardown video eher störend, zudem müsste ich dann darauf achten was CC0 ist.

> Und hast du die Möglichkeit automatischen Weißabgleich auszuschalten?

Nicht das ich wüste leider die Kammer ist ja eher einfach.
Ich könnte versuchen mit dem Schnittool was ich jetzt verwende (DaVinci Resolve Lite) da die Farbe per Hand zu korrigieren, da gibt es ein ganzes Panne mit so Farboptionen.

> Sonst kann man sich das schon anschauen, hast dich gut verbessert :)
:D
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Re: Tear down videos selbermachen

Beitragvon Trax » Do 28. Apr 2016, 13:01

Werte frickler Kolegen,
hiermit erlaube ich mir zu präsentieren: https://www.youtube.com/watch?v=ACTZD51Vf7E
mein erstes ernsthaftes, nicht-übungs-video; das opfer ist ein Sony Beamer, in einem zweitem Video (das die tage noch kommt) wird die Optik nochmal separat seziert.
:D

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