obdachlosigkeit droht (lösungen gefunden ,werden ausgeführt)

Wenn das Irrenhaus überfordert ist

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obdachlosigkeit droht (lösungen gefunden ,werden ausgeführt)

Beitragvon Stitch » Do 9. Jun 2016, 21:56

mal wieder höchstes drama bei mir


also die fakten zuerst

meine aktuelle wohnung ist zum 30ten juni gekündigt , abtransport der möbel ist fest am 26 eingeplant hier in dresden


nun zu meinem problem

ich will nach bernburg ziehen an der saale ...

defakto zur info ich bin alg2 empfänger was mir mega nachteile bringt neue wohnungen zu finden .. da mieter keinen harzer wollen

also es sind fast keine 2 wochen mehr bis zum auszug und ich habe alles abgeklappert , immonet , immoscout 24 und den ganzen scheiss auch ebay kleinanzeigen ...

ich habe nur 2 potentielle wohnungen , eine 2raum 40qm wohnung in peißen und eine 60qm wohnung in bernburg ... problem DAS AMT ... die kriegen es nicht geschissen meine angeforderten genehmigungen anzufertigen ... ich bin dort jeden tag auf der matte und werde vertröstet ..

ich bin ratlos ... und allein überfordert .. da sogar wohnungsgenossenschaften wollen nen harzer nich haben ...

selbst meine lokalen freunde wissen nicht wie sie mir helfen können

ich brauch dringend hilfe ... sonst lande ich mit all meinem zeug auf der strasse
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Chemnitzsurfer » Do 9. Jun 2016, 22:36

Könntest du zeitweise zu einen deiner Freunde ziehen ( zur Not mit Isomatte und Schlafsack aufm Balkon) und dir für deine Sachen evtl. für 50€ ne Garage anmieten zum unterstellen? Vll. bekommst du irgendwie die Kosten dafür vom Amt erstattet.

Z.B.
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 2-197-2226 35 €
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Harry02 » Do 9. Jun 2016, 23:06

Steht nicht bei einem Bekannten ein Trabi? Könnte man den "woanders" hinschieben, und dort den Kram zwischenparken? Da er ja nicht fährt, und nicht angemeldet ist, aber wohl nicht auf ner Straße. Wenn die Kiste ginge, wäre es auch die ideale fahrbare Wohnung (bei uns in der Straße hat mal irgendeiner im Herbst oder so paar Wochen auf dem Fahrersitz gepennt).
Sachen wie ein Billigregal bei Platzmangel verschenken, sowas bekommt man mal wieder nachgeschmissen.
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon xanakind » Do 9. Jun 2016, 23:20

so wie ich das sehe, ist das Hauptproblem ja offensichtlich die Arbeislosigkeit.
Auch wenn es etwas plump wirkt: ich würde in solch einer ernsten Situation irgend einen Job annehmen.
sei es beim Aldi zum Regale einräumen oder so.
Hast du mal bei den ganzen Jobportalen geschaut?
Ich hatte auf dem Handy folgende: Monster.de, Stepstone, Indeed und die App vom Arbeitsamt, wobei ich diese am schlechtesten fand.
was ist mit der Firma, in der du deine Lehre gemacht hast? da mal angefragt? die werden dich sicher nicht ablehnen.
Du verdienst dann dein eigenes Geld und bist nicht mehr auf das blöde Amt angewiesen.
und mit einem geregelten Einkommen, findet man auch wesentlich leichter eine Wohnung.

Wenn du dann eine Wohnung hast, ein festes Einkommen und soweit dann sorgenfrei bist, kannst du dir dann in ruhe einen Job suchen der dir spass macht.
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Stitch » Do 9. Jun 2016, 23:29

der trabant steht in einem alu pulversierungs lager wen ich da mein kram reinstell ist der unbrauchbar
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Alexander470815 » Fr 10. Jun 2016, 00:11

Hab ich was verpasst oder kündigt man immer seine alte Wohnung bevor man eine neue gefunden hat?
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon urmel » Fr 10. Jun 2016, 00:40

Das war wohl auch mit das Amt was das verkackt hat. Stitch hatte soweit ich weiß bereits eine neue Wohnung gefunden in Bernburg. Nur das Amt hat es nicht auf die Kette gekriegt, die Unterlagen an den Vermieter zu senden oder sowas.

@Stitch
Kannst du nicht versuchen, den Kram zumindest großteils irgendwie bei deinem Kollegen in Bernburg (zumindest Teilweise) unterzustellen? In Umzugskisten verpackt und beschriftet. Ist ja kein Dauerzustand.
Sperriges Zeug findet eventuell in Dresden eine Ecke in einem Keller eines Bekannten? So dass du zumindest nicht drei Probleme gleichzeitig hast. Ich meine, irgendjemand deiner Freunde wird dich in so einem Notfall doch wohl temporär bei sich aufnehmen.

Wenn es gar nicht anders geht, guck ich, ob ich meine Eltern überzeugt bekomme, dass ich einen Teil von deinem Kram bei uns daheim zwischenlagern darf. Ist dann zwar am Arsch der Ärsche der Welt, aber besser als keine Wohnung und noch drei Tonnen Kram ohne Platz dafür. Sobald sich das mit der WOhnung geklärt hat, könnte man die Sachen dann wieder in deine Richtung rückbefördern.
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Stitch » Fr 10. Jun 2016, 02:58

@xana ... junge ich hab in 2 wochen kein dach mehr übern kopf da such ich ganz sicher nicht auch noch nach arbeit gerade ..

rein logisch betrachtet habe ich nur einen freund in dresden , der hat auch nur eine 1 1/2 zimmer wohnung und kein platz

in bernburg existiert nur gdragy , der ja eh schon mein wg bewohner hier in dresden war ...bzw ist

und ganz krass gesagt haben wir locker einen "großen" lkw locker voll und sogar mehr ...

was mir helfen würde ist wenn jemand iwie ne "lagerhalle" hat möglich nahe bernburg ._.

und wohnungstechnisch sehe ich schwarz ...

es ist ziemlich verfahren .. ganz davon abgesehen das ich nurnoch 100 euro diesen monat nurnoch habe


.. man rennt von einem messer ins nächste ...

ich bin mir echt grad am haare raufen weil ich in bernburg einfach nix mehr kriege so kurzfristig ..

schlaflosigkeit , heulanfälle , keine streffestgkeit , keine kraft plagen mich extrem ... ich bin 26 .. hätte mir nicht träumen konnen das ich mal in sone situation gerate ... mein hirn sagt mir "OH GOTT DU WIRST UNTER EINER BRÜCKE PENNEN " das tötet jeden funken hoffnung wenn einem die mieter sagen nö wir warten nicht oder nö wir wollen keinen harzer bei uns oder du 6 stunden im jobcenter an der theke wartest und dan vertröstet wirst

in dem zustand muss ich gerade in meiner wohnung hausrat für ne locker 80qm große wohnung zusammenschieben (aktuell leb ich auf 25qm plus keller 20 qm) ... scheisse ...
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon zauberkopf » Fr 10. Jun 2016, 07:01

ich habe nur 2 potentielle wohnungen , eine 2raum 40qm wohnung in peißen und eine 60qm wohnung in bernburg ... problem DAS AMT ... die kriegen es nicht geschissen meine angeforderten genehmigungen anzufertigen ... ich bin dort jeden tag auf der matte und werde vertröstet ..

Was für Genehmigungen ?
Wohnberechtigungsschein, oder so ?
Also warum sollte es nicht möglich sein, z.B. in der 40er Wohnung stumpf den Mietvertrag unterschreiben ?

Aua .. also unter Harz Bedingungen umzuziehen habe ich noch nicht gemacht.
Aber das war schon als Selbstständiger schwer genug. (Die sind unter Vermietern auch sehr "angesehen")

Die von Gobi gelieferten Links würde ich mir mal reinziehen.
Echt jetzt. Wirklich ! Klingt seriös, da anscheinend keine Finanziellen Interessen dahinterstehen.
(Da muss man höllisch aufpassen.. )

@xana ... junge ich hab in 2 wochen kein dach mehr übern kopf da such ich ganz sicher nicht auch noch nach arbeit gerade ..

Tja.. realistisch klingt das wirklich nicht.
Von aussen betrachtet, und wenn man alle anderen umstände weglässt, klingt das logisch.. aber ...

und ganz krass gesagt haben wir locker einen "großen" lkw locker voll und sogar mehr ...

was mir helfen würde ist wenn jemand iwie ne "lagerhalle" hat möglich nahe bernburg ._.

Naja.. Das ist etwas viel.
in dem zustand muss ich gerade in meiner wohnung hausrat für ne locker 80qm große wohnung zusammenschieben (aktuell leb ich auf 25qm plus keller 20 qm) ... scheisse ...

Moment.. das klingt.. machbar.. das klingt zur Not nach einer Garage.
schlaflosigkeit , heulanfälle , keine streffestgkeit , keine kraft plagen mich extrem ... ich bin 26 .. hätte mir nicht träumen konnen das ich mal in sone situation gerate ... mein hirn sagt mir "OH GOTT DU WIRST UNTER EINER BRÜCKE PENNEN " das tötet jeden funken hoffnung wenn einem die mieter sagen nö wir warten nicht oder nö wir wollen keinen harzer bei uns oder du 6 stunden im jobcenter an der theke wartest und dan vertröstet wirst

Also die Symptome kenne ich !
Übrigens.. ich war mal rund 3 Monate mal offiziel Obdachlos.
Mein Kram war damals in einer Garage, und ich habe in einem total ramponierten Wohnmobil gelebt.
War eine gute Zeit. Ich brauchte mal diese "Pause" nachdem ich extem viel Stress mit ehemaligen Mitbewohnern hatte.
Mein Problem war und ist, das ich anscheinend mit für mich nicht sichtbarer Tinte "Verarschmich" auf meiner Stirn steht.
bzw, ich Mental das nicht verarbeitet kriege.
1 : Jedenfalls Aufstehen, mir ein Leben aufbauen, und dann kommt jemand und stellt Dir ein Bein.
2 : Goto 1
Nachdem mir DAS zu langweilig wurde, habe ich auf die Tollen Ratschläge mal gehört, und mir Hilfe gesucht.
Jetzt habe ich richtige und echte Probleme ! :lol:
Ich nehms heute mal mit Humor.. und wenn ich da mal durch bin, berichte ich mal.
Aus solchen Fehlern, sollen mindestens mal andere Kapital schlagen können.

In dem neuen Wohnklo konnte ich dann erst mal nicht den Mist aus der Garage holen.
War auch gut.

Von der Erfahrung zehre ich noch heute.. denn ich habe es wieder geschafft, mich runterreissen zu lassen, und in folge dessen mir ein viel zu großes Teilelager angeschafft, das
halt ab einer gewissen grösse kontraproduktiv ist.
Guck mal.. ich habe mich damals von 3 Endgeilen Industriellen Trafowickelmaschinen trennen müssen.
Und ehrlichgesagt.. es seit dem nicht mehr bereut.

Keine Ahnung, ob Du Dir davon was rausnehmen kannst..
Nur eins ist klar, und das muss ich mir auch immer wieder sagen : Kein Teil ist wichtiger als DEIN Leben.

Noch was : Ist Deine jetzige Wohnung schon wieder neu vermietet ?
Wenn nein, mit jetzigen Vermieter reden. Ihm die Lage schildern.
Es ist so....so viel ich weis, das wenn Du nicht ausziehst, und die Wohnung neu vermietet ist, der neue Mieter Schadensersatzansprüche geltend machen kann.
Das also am Ende des Monats alle sachen unbedingt vor der Tür stehen müssen, ist.. nicht unbedingt der Fall.
Ich würde aber unbedingt versuchen diesen Fall zu vermeiden. Vielleicht hast Du jetzt deswegen geistig mehr ruhe.

es ist ziemlich verfahren .. ganz davon abgesehen das ich nurnoch 100 euro diesen monat nurnoch habe

Okay.. hier MEIN Trick, wie man mit Regelmässigen Einkommen, wie Lohn, oder Harz und ohne Bezug zu Geld über die Runden kommt :
Man nehme sich ein Smartfone ( Damals hatte ich einen Psion Revo.. ).
Dann gibt man in einer Tabellenkalkulation den Betrag an, den man ausgeben kann.
Also das alles abzüglich Miete, Strom, etc..
z.B. 250Eur.
Jeder Einkauf wird sofort notiert.
Und die Tabellenkalkulation wird so eingerichtet, das :
1. Der Verbleibende Betrag angezeigt wird.
2. Der Verbleibende Betrag "pro Tag" angezeigt wird.
z.B. 250/30 ergibt einen Betrag den man Täglich ausgeben kann von 8,30.
Schafft man es jetzt durch intelligentes Einkaufen darunter zu bleiben, erhöht sich der Betrag automatisch.
Das ganze kann man dann als "Real Life" Game ansehen.
Jedenfalls mit dieser "EDV-gestützten Selbstverarschung" habe ich angefangen noch im Job mit dem Geld klar zu kommen.

Als ich Selbstständig war, habe ich das genau so spielerisch gesehen. Ich habe meine Buchhaltung geliebt.
Da ich ja immer noch offiziell Berufsunfähig war, und für einen normalen Job nicht tauglich, hatte ich so "Zahlen" die eine Aussage darüber trafen, wie gut
ich mich entwickle. Und darüber habe ich dann regelmäßig nachgedacht.. warum lief es jetzt gut, oder schlecht, oder so.
Eigentlich war das alles für mich nur ein Spiel. (Ein grosser Fehler war, das zugunsten von anderen Leuten aufzugeben)
Für mich hat heute noch Geld keinen wirklichen wert.. aber Zahlen kann ich als "Benchmark" oder "Highscore" ansehen.

So... und jetzt muss ich hier auch mal weitermachen. d.H. den Schaden beheben, den mir erst andere eingebrockt haben ( ich habe das zugelassen) und ich dann mir auch noch selbst zugefügt habe.

Ich drück Dir mal die Daumen !
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Hightech » Fr 10. Jun 2016, 07:08

Auch wenn die Wohnung gekündigt ist, wird man nicht einfach rausgeräumt. Das ist auch nicht erlaubt.
Bevor man mit Gewalt geräumt werden kann, muss ein Gericht einer Räumungsklage zustimmen.
Am besten mit dem Vermieter die Situation klären und die Notlage deutlich machen.
Wenn da jemand kommt und anfängt die Sachen rauszutragen ohne richterlichen Beschluss dann holt man die Polizei.
Die Wohnung in der man wohnt, egal ob man die Wohnung gerade nicht bezahlt hat, gehört zum persönlichen Schutzraum.
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Stitch » Fr 10. Jun 2016, 10:55

hier ein paar bilder des unheils bitte entschuldigt die unordnung ich bin am zusammenpacken und wohlstandsmüll entfernen

es fehlt noch der keller plus ein roller und eine sr50 simson

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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Wurstmensch » Fr 10. Jun 2016, 11:44

Ich war auch mal für 2 1/2 Monate obdachlos. Auch bei mir hat das mit der Wohnung nicht geklappt und ich habe meinen bestehenden Mietvertrag immer wieder verlängert. Das geht wohl offiziell. Dann habe ich teilweise mit Handkarren, meine Habseeligkeiten in eine alte Garage(Bastellager) verfrachtet und den Rest....leider....entsorgen müssen. <- das war der saure Apfel. Gepennt habe ich mit Schlafsack bei jemanden. (es war tiefster Winter, denn ich penne sonst auch mal im Auto). Ich war aber kein ALGer (bin aber Geringstverdiener) und somit bekam ich dann notdürftig eine Bude. 100€ sind in der Tat nicht viel, schon gar nicht für einen Transporter, den man schon mal brauch wenn man in eine andere Stadt zieht. Du musst versuchen so lang wie möglich in der Wohnung zu bleiben und dem Amt immer wieder (aber freundlich) auf den Sack gehen!
Und bevor ich es vergesse: Harzer sind teilweise gern gesehene Mieter, weil die Mietzahlung dem Vermieter garantiert ist (im Gegensatz zum Geringstverdiener).
Eine 40-60m² sind als ALG-single aber schon ordendlich. Ich habe trotz Arbeit noch nie in einer Wohnung >40m² allein gewohnt. Immoscout, ebay und co ist auch nicht das Wahre. Du MUSST die Hausverwaltungen heraussuchen und dort anrufen, ob sie noch Wohnungen haben. Wir haben mal kurz hintereinander angerufen, einmal ich und einmal eine Freundinn. Mir wurde gesagt es gäbe nur noch 1 freie Wohnung, ihr hat man ca. 3min später mindestens 3 Stück angeboten. So assozial ist das auf dem Wohnungsmarkt (der Hauptstadt). Frauenstimmen am Telefon und so... werden wohl nicht so schnell obdachlos "gemacht" :evil:


Viel erfolg
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Hightech » Fr 10. Jun 2016, 15:36

Dann wird es erst mal nichts mit Bernburg.
Also bleiben und erst dann Umzug Planen, wenn eine neue Wohnung und ein Job in der Zielstadt steht.
Wie gesagt, ein Vermieter kann einen nicht auf die Straße setzten.
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Sunset » Fr 10. Jun 2016, 15:55

Was sagt denn Dein jetziger Vermieter?
Hast Du mit Deinem jetzigem Vermieter schon gesprochen, ob Du weiter in Deiner Wohnung bleiben könntest oder ob er die Wohnung schon neu weiter vermietet hat?
Haben sich schon neue Mieter bei Dir die Wohnung angeschaut?
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon urmel » Fr 10. Jun 2016, 17:59

Das mit dem Kram in eine Garage ist gar nicht mal so eine schlechte Idee. Zumindest der Kram aus dem Keller wird auch in einer halbwegs brauchbaren Garage nicht mehr Feuchtigkeit sehen.
Wenn die halbwegs abschließbar und trocken ist, können auch Dinge wie Herd, Möbel und Co dort ohne Probleme ein paar Monate drinstehen. Durch den Roller vornedran hat man sogar den in manchen Bundesländern verpflichtenden durch ein Kraftfahrzeug zu belegenden Platz abgehakt.
Damit wärst du eins von drei Probelmen temporär los, nämlich die gefühlten Tonne an sperrigem Kram. Das du deine Kamerasammlung da nicht reinräumst, ist denke ich klar, aber so passt der wirklich wertvolle Kram dann viel eher bei einem Freund in den Keller oder in die Wohnung.
Den Kram dann nach erfolgter Wohnungsfindung zu transportieren, das lass dann mal meine Sorge sein.

Dazu kommt, dass Garagenplätze gerade etwas außerhalb relativ günstig sin - ab 20-40€ im monat scheint man da im Raum Dresden dabei zu sein.
So eine Garage mietet sich im Zweifel auch schneller als eine neue Wohnung.
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon xanakind » Fr 10. Jun 2016, 18:05

Stitch hat geschrieben:@xana ... junge ich hab in 2 wochen kein dach mehr übern kopf da such ich ganz sicher nicht auch noch nach arbeit gerade ..

Wie bereits schon geschrieben wurde: keine Bange! so einfach geht das nicht :)
Zeit schinden und einen Job suchen.

Trabant und Simson?
sei mir bitte nicht böse, aber ganz ehrlich: ich würde die in deiner Situation verkaufen.
Die werden dir einige Euros in deine Kasse spülen, womit man schon einiges anfangen kann.

Wenn der Roller ein ganz einfacher Plastikroller ohne hohen Wert ist-->Behalten!
Billiger wirst du zu einen eventuellen neuen Arbeitgeber nicht kommen können.

Gibt es für deine Wohnung denn tatsächlich schon Nachmieter?
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon zauberkopf » Fr 10. Jun 2016, 18:38

Zeit schinden und einen Job suchen.

Das sind immer solche Worte, die einfach und logisch klingen..aber nicht in jedem Fall auch wirklich Sinn ergeben.
Zugegen.. bei 90% Menschen in der Situation klar.

Nur ein Beispiel : Meine Jugend, war nicht ganz so optimal.
Den Mist im Realen Leben, habe ich mit dem Computer wunderbar ausblenden können.
Deswegen wurde ich darin gut.
Als ich die erste Change hatte, legte ich los als gäb es kein halten mehr.
Samstag war für mich das was für die meisten der Montag ist... HÖLLE ! Dann besorgte ich mir nen Schlüssel zur Firma.. Bis zum Burnout.
Warum ? Ich war zwar finanziell unabhängig, aber das mit dem Leben, bekam ich immer noch nicht auf die Reihe.
Andere, die es anders nicht optimal hatten.. kamen erst gar nicht dazu.
Und es kann gut sein, das etwas Zeit, vielleicht auch etwas hilfe ( wobei.. vorsicht.. bei mir ging die oft schön nach hinten los) ausreicht.

Und sich aus einer ungünstigen Startposition ins Leben ( dazu gehört auch ein Job/Aufgabe... ) hin einzuarbeiten, ist nicht immer einfach.
Aber sehr oft möglich.

Technisch ausgedrückt : Versuche einen hochohmig gewordenen tief entladenen Bleiakku mit hohen Strom aufzuladen.
Keine Ahnung wie das bei Stitch ist.. aber wenn ein Akku erst mal keine Ladung annimmt, sollte man vielleicht mal die Strategie wechseln.
(Und nein.. Menschen sind keine Bleiakkus, die man wegwirft.. wer nicht gerade in Koma liegt, kann revitalisiert werden).
Und da Menschen verschieden sind, gibt es da leider auch unterschiedliche Strategien. Manche lässt man einfach in Ruhe.. andere brauchen
nur ein wenig richtigen Input.

Andererseits : MEIN NEID und das meine ich ernst, für diejenigen, die sich das was ich oben geschrieben habe, nicht vorstellen können, ist echt.
Weil ich dachte auch mal so.
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Freak » Fr 10. Jun 2016, 18:50

Niemals aufgeben, immer dran bleiben - und Mut zur Tonne. Teure/schwer-bis-nicht beschaffbare/persönlich wertvolle Sachen aufheben. Rest? Verkaufen, veraalen, verschrotten, gegen kleinere/leichtere tauschen. Standardteile, die man schnell wieder wo schlachten oder für Centbeträge nachkriegen kann sind hier nur Ballast. Kommt zwar doof, ohne richtiges Materiallager zu arbeiten, aber geht. Eingedampften Rest schön in Möbel/Kisten tetrisieren und dann alles wichtige auslagern. Wenn dann was doof kommt, ist die Sorge um das Zeug schon mal bedeutend geringer. Wegen Trabi/Fahrzeugen: Wenn der Trabi bleibt und da schon nichts offen stehen kann(Regale sollten doch gehen): Vollladen. VOLL. LADEN. (Eventuell auf Steine stellen wegen der Federn, aber erst mal Kram rein.) Wenn da was weg soll: Plasteroller. Gut, der SR50 bringt zwar kurzfristig vielleicht mehr Geld rein, hat aber langfristig Vorteile: 1. Schneller 2. Ersatzteillage sowas von geklärt 3. Für jeden irgendwie zu reparieren, der grundlegendes Handwerkzeug wie Schraubenschlüssel bedienen kann, auch mit wenig/keinen Sonderteilen 4. Störungsresistent und notfahrtauglich (kommt notfalls noch mit 2 bar Kompression auf 25 km/h, nicht allzu weit, aber es geht) 5. So gut wie elektronikfrei 6. Haltbar (Metall vs. Plastik).
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Gernstel » Fr 10. Jun 2016, 19:48

Rede mit Deinem Vermieter und bestelle den Umzug wieder ab, je schneller je besser.

Das Amt in Bernburg ist es nicht gewohnt, dass ein Bedürftiger von der Metropole aufs Land will. Üblich ist die Gegenrichtung: Ab in die Stadt, wo es viele Arbeitsstellen gibt, die oft auch noch besser bezahlt werden.

Ich zitiere mal aus Wikipedia:

Die Zuständigkeit der Landkreise, kreisfreien Städte und Sonderstatusstädte besteht nicht nur hinsichtlich der Verwaltung, sondern auch hinsichtlich der Finanzierung der Sozialhilfe. Daher haben die Gemeinden ein Interesse daran, dass Sozialhilfeempfänger möglichst in anderen Hilfesystemen aufgefangen werden und nicht im „letzten sozialen Netz“, der Sozialhilfe landen oder verbleiben.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialhilfe_(Deutschland)

Hast Du dem Amt in Bernburg irgendeine Aussicht geben können, dass Du dort bei Ihnen in absehbarer Zeit auf eigene Füße kommst? Hast Du dort Wurzeln, Familie, Freunde, ein soziales Netz, das Dich anspricht und auffängt? Spricht Dich eines der dort ansässigen Unternehmen dort an, kannst Du dort unterkommen: https://de.wikipedia.org/wiki/Bernburg_(Saale)#Ans.C3.A4ssige_Unternehmen

Das sind die Punkte, mit denen der Beamte, der über Deinen Antrag entscheidet, seinerseits Pluspunkte sammeln kann. Für eine zusätzliche Belastung des Stadtsäckels bekommt er hingegen eher eine auf den Deckel.

Selbst wenn Du denen morgen schon mitteilen kannst, dass Du dort gute Freunde hast, die Dir bei der Stellensuche helfen und dass der Bergbau dringend Leute sucht und Du das schon immer machen wolltest, wird die Entscheidung von Bernburg aber immer noch einige Wochen bis Monate dauern.

Bis dahin brauchst Du das Amt in Dresden und am besten Deine jetzige Wohnung in Dresden und vielleicht auch dringend den Rat der oben von Gobi genannten Stellen in Dresden.
Atme erst einmal tief durch. Manchmal muss man einen Schritt zurück gehen, bis es wieder voran geht. Vielleicht ziehst Du auch erst einmal in eine kleinere Wohnung in Dresden um. Aber erst, wenn Du die vom Amt bekommst. Vorher bleibst Du in Deiner jetzigen Wohnung! Also: Umdrehen, Blickrichtung Dresden, vorerst. Alles wird gut. Nur anders als geplant.
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Profipruckel » Fr 10. Jun 2016, 22:41

xanakind hat geschrieben:so wie ich das sehe, ist das Hauptproblem ja offensichtlich die Arbeislosigkeit.
Auch wenn es etwas plump wirkt: ich würde in solch einer ernsten Situation irgend einen Job annehmen.
sei es beim Aldi zum Regale einräumen oder so.

Ich bemühe die Suchfunktion des Forums und komme zu einem scheinbar herzlosen, aber m.E. klaren Ergebnis:

Da geht das mal los in Stitchs Nöte, das ist knapp zwei Jahre her.

Dann gehen wir etwas weiter, März 2016: Ausziehen .. es treibt mich in den wahnsinn..

Was seitdem nicht geklappt hat, wie soll das in den nächsten 14 Tagen irgendwie werden? Wenn ich die Schreiberei im Forum so angucke und Stitch im realen Leben ebenso unterwegs ist, schmeißt jede Personalbearbeiterin die Bewerbung spätestens nach dem zweiten Satz weg. Irgendwo stand auch etwas von abgelehnten Lehrstellensuchen ohne Begründung - das muß doch eine Ursache haben.

Wie in den freundlichen Tips genannt, kann Stitch natürlich den Auszug einfach nicht durchführen und durch abwarten der Räumungsklage ein paar Monate gewinnen. Ob das mehr bewirkt als die Verschiebung der Obdachlosigkeit - ich glaube nicht daran.

Der Kamerad ist ein Fall für betreutes Wohnen, Vorbereitung aufs Leben. Das meine ich vollkommen ernst, verfüge aber über keine Erfahrung - kann hier jemand konkrete Hinweise geben, wer ihn da an die Hand nimmt oder besser noch jemanden, der sich ihm direkt vor Ort aufdrängt, ohne dass Stitch selbst aktiv werden muß?
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Stitch » Sa 11. Jun 2016, 01:02

uhrsache dafür das ich keine lehre bekomme liegt an meinem lebenslauf und das ich mit 18 windpokken bekam wodurch ich ein halbes jahr wegfiel und der chef mich dadurch gekündigt hat weil nix mehr geklappt hat , in meiner zweiten lehre bin ich auch schwer krank geworden was meine brufschulnoten gekillt hat und das thema lacklaborant mich nicht interessiert hat / ich die nächstbeste ausbildung genommen habe die mir zugesagt wurde ...

und betreutes wohnen kannst du dir abschminken. da leb ich lieber unter einer brücke ... gibt genug die ich kenne die da horrorgeschichten erlebt haben

jedenfalls bin ich relativ aufs leben vorbereitet , mein problem ist dieser umzug ... nix weiter

btw die sr50 gehort gdragy meinem wgler der auch nach bbg zieht
der trabant steht in bernburg den zu verkaufen würde nur 50€ bringen weil zerlegt und geschweisst werden muss

ausserdem verursacht der wagen keine koSten

finds nichtso prall das jetzt über mich hergezogen wird ... darf ich nicht in meiner situation panik schieben ? in so kurzer zeit macht es keinen sinn arbeit zu suchen wtf ?! ich brauch nen dach übern kopf alles andere ist zweitrangig
Zuletzt geändert von Stitch am Sa 11. Jun 2016, 02:38, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Stitch » Sa 11. Jun 2016, 01:05

aktuellste news vom amt

ich soll direkt in die finanzabteilung *per mail* mein anliegen schildern

ob das etwas schneller geht wage ich zu bezweifeln
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Stitch » Sa 11. Jun 2016, 01:16

war klar das es immer jemanden gibt der über meine probleme herzieht anstatt zu helfen

falls es dich beruhigt in zukunft poste ich nix mehr hier zu dem thema. wenn es so lästig ist .

@profipuckel OT? meine rechtschreibung und äusserungsart hier im forum hat nichts mit meinem reelem leben zu tun
Zuletzt geändert von Stitch am Do 16. Jun 2016, 07:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: obdachlosigkeit droht ich bin ratlos

Beitragvon Stitch » Sa 11. Jun 2016, 01:19

ausserdem kann ich vor meiner tür nen nebenjob annehmen , das holft mir wo? natürlich davon hab ich soffort ein dach überm kopf
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