Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Der chaotische Hauptfaden

Moderatoren: Sven, Heaterman, TDI, Finger

Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon Cluster One » Mo 5. Feb 2018, 00:52

Hallo,

nach dem ich einige Zeit hier ein wenig still war (ich lese trotzdem noch mit), habe ich selber mal wieder eine Frage:

Wie messe ich am Besten die Bodenfeuchte meiner Zimmerpflanzen? (Hätte da bspw. eine SPS Rumfliegen mit einer Widerstandsmesskarte - die aber 500uA Messtrom durch die Erde schickt - Pt1000? [muss den Typ morgen noch mal nachschauen] ) ...
Eignen sich V4A Wig-Elektroden als Sensor? Ich will nicht, dass das bald wegfault oder den Pflanzen schadet ...

Beste Grüße
Cluster One
 
Beiträge: 174
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 03:06
Wohnort: nähe Minden (Ostwestfalen)

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon CH-Bastler » Mo 5. Feb 2018, 02:23

Ich hatte eine Bewässerungssteuerung für den Garten in der Berufsschule als Projektarbeit gebaut. Das ganze Basierte auf einer Siemens Logo( gab von der Berufsschule das Starterset und Bauteilkosten bis 200.-Chf und die Befreiung von den Automationsstunden für ein Semester)
Ich habe einen solchen Sensor verwendt:VH400
Momentan liegt das Projekt noch im Keller und wartet darauf eingebaut zu werden. Ich sollte mich endlich wieder damit befassen.
CH-Bastler
 
Beiträge: 35
Registriert: Sa 20. Jun 2015, 22:02

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon caprivi » Mo 5. Feb 2018, 08:13

Ich hatte das Problem als Junggeselle auch und bin am Ende bei einem ATMega und einer Echtzeituhr gelandet. Ist immer noch im Einsatz. Zur Elektrodenvariante hatte ich damals viel gelesen; war aber zum Schluss gekommen, dass es zu unsicher ist. Die Leitfähigkeit hängt von den Ionen im Boden ab, also „mehr Düngen“ sieht “mehr feucht” aus. Wenn Elektroden, dann Graphit. Messung möglichst mit Wechselstrom, also wechselnder Polarität der Messspannung. Ich hatte damals auch über das permanente Wiegen der Töpfe nachgedacht (das Gewichtsdelta durch das Giesswasser ist meistens viel größer als das durchs Biomassewachstum) , das ist aber alles mechanisch aufwendig oder driftet.
caprivi
 
Beiträge: 61
Registriert: Mi 9. Mär 2016, 14:44
Wohnort: Am ehemaligen Schorbaer Berg.

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon audax » Mo 5. Feb 2018, 08:39

Wie wäre es, die Wärmekapazität bzw. -leitfähigkeit zu messen, da sollte es doch einen deutlichen Unterschied zwischen trockener und feuchter Erde geben. Also einen Heizwiderstand und einen Temperatursensor zusammen einpacken. Den Widerstand für eine definierte Zeit bestromen und Temperaturdifferenz vorher/nacher messen. Nur so eine Idee, habs noch nicht ausprobiert.
audax
 
Beiträge: 16
Registriert: Do 5. Jan 2017, 14:29

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon OnOff » Mo 5. Feb 2018, 08:44

CH-Bastler hat geschrieben:Ich hatte eine Bewässerungssteuerung für den Garten in der Berufsschule als Projektarbeit gebaut. Das ganze Basierte auf einer Siemens Logo( gab von der Berufsschule das Starterset und Bauteilkosten bis 200.-Chf und die Befreiung von den Automationsstunden für ein Semester)
Ich habe einen solchen Sensor verwendt:VH400
Momentan liegt das Projekt noch im Keller und wartet darauf eingebaut zu werden. Ich sollte mich endlich wieder damit befassen.


Das klingt interessant.
Kannst Du mir/dem Forum mal Details dazu verraten ?

Gruß Sebastian
Benutzeravatar
OnOff
 
Beiträge: 379
Registriert: Sa 20. Dez 2014, 23:56
Wohnort: Münsterland

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon sysconsol » Mo 5. Feb 2018, 09:01

Vom Messprinzip her schlage ich eine kapazitive Messung vor.
Die Empfindlichkeit bzw. Elektrodenfläche sollte dann auch auf die von der Pflanze gewünschte Feuchte eingestellt werden.
Kakteen brauchen - für so einen Sensor - sehr wenig Feuchte im Vergleich zu anderen Pflanzen.
Ein Christusdorn im Winter (Ruhephase) entspricht einem Kaktus, im Sommer (Wachstumsphase) einer "üblichen" Pflanze.

Mir war das alles zu aufwändig.
Ich stelle die Töpfe bei längerer Abwesenheit in einen Pflanzkasten.
Etwas erhöht, damit der Topf von unten trocknen kann.
Im Wasservorrat steht Wasser.
Eine Pumpe gießt per Zeitschaltuhr.
Was zu viel gegossen wird, läuft zurück.

Die unterschiedliche Gießmenge bei gleicher Einschaltzeit (nur eine Pumpe für 2 verschiedene Pflanzen)
wird per Drosselschraube eingestellt (Schlauch abdrücken oder direkt am Auslass ein "Ventil" einbauen).

Man braucht die Gießmenge nicht so genau nehmen - das ist keine Messtechnik, das ist Natur!
sysconsol
 
Beiträge: 967
Registriert: Fr 8. Jul 2016, 17:22

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon zauberkopf » Mo 5. Feb 2018, 10:34

Also das mit der Wärme, könnte funktionieren..
Ich würde z.B. so einen kleinen Temperatursensor in einen Zigarettenfilter packen ( damit er gleichmässig kontakt hat ) und diesen dann in die Erde.
Ihn "Robust" beschalten, so das er sich bei der Messung erwärmt, und dann auslesen.
So eine Messung muss ja nur maximal jede Stunde durchgeführt werden.. deswegen sollte sich der Stromverbrauch ja auch in Grenzen halten.
Hätte aber den Vorteil, das die Geschichte sehr langzeitstabil ist.
Benutzeravatar
zauberkopf
 
Beiträge: 6298
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:33
Wohnort: gefährliches Halbwissen

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon Bastelbruder » Mo 5. Feb 2018, 13:06

Kapazitiv scheint mit aber recht aussichtsreich zu sein, schließlich hat Wasser unabhängig von Ionen und Dreckanteil eine relativ hohe Permittivität von etwa 80. Die zuverlässige Meßtechnik beinhaltet isolierte Elektroden und eine langzeitstabile Primitivschaltung basierend auf einem 4030 /4070 / HC86.

Da war doch...
Bastelbruder
 
Beiträge: 4211
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 18:28
Wohnort: drunt' am Neckar - km142,7

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon sysconsol » Mo 5. Feb 2018, 14:54

Ich hätte die Kapazitätsmessung in dem Fallmit einem Mikrokontroller erledigt.
Einfach deswegen, weil man die Schwellenwerte einfacher an die Erfordernisse der Pflanzen einstellen kann.
Zur Auswertung der analogen Sensoren braucht es ja doch wieder einen Kontroller.
Wobei - PWM glätten und auf einen einstellbaren Schmitt-Trigger.
Macht aber heute keiner mehr :cry:

Die Feuchtigkeitsmesser von Pollin DFM-70 sind
übrigens für viel zu nasse Erde eingestellt.
Sagen Christusdorn, Efeu, Grünlilie und Orchidee.
Als auch mein Zeigefinger, der das täglich beurteilt ;)

Die Idee mit der nur auf der Leiterseite dünn lackierten Platine finde ich auch nicht optimal.
Die Haltbarkeit dürfte gering sein. Man sollte die Wurzeln nicht unterschätzen.

Ich würde Versuche mit gutem Klarlack (PKW-Reparaturlack) machen.
Die Platine darin tauchlackieren oder von allen Seiten in 2...3 Schichten streichen/sprühen.
sysconsol
 
Beiträge: 967
Registriert: Fr 8. Jul 2016, 17:22

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon Azze » Mo 5. Feb 2018, 17:12

Ketzerische Frage: Wie wäre es mit Hydrokultur und Füllstandsanzeige? :P
Azze
 
Beiträge: 1249
Registriert: Di 13. Aug 2013, 09:53

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon Julez » Mo 5. Feb 2018, 19:48

Ich hab auch schon einige Systeme theoretisch und praktisch durch, und bei mir funktionieren Tensiometer (Gardena 1187-20) am Besten:

https://www.gardena.com/de/produkte/bew ... 900898401/

Man hat einen Wassertank mit einem durchlässigen Tonkegel in der Erde. Sinkt der Wassergehlt im Boden, wird durch den Kapillareffekt Wasser über den Tonkegel aus dem Tank gesogen. In diesem entsteht so ein Unterdruck, der als Messgröße in Relation zur Bodenfeuchte ausgewertet werden kann. Mechanisch kann z.B. eine Gummimembran bewegt werden, welche bei ausreichendem Unterdruck einen Kontakt schließt. So habe ich es gemacht; die Gardenasensoren müssen nur leicht umgebaut werden. Dieser Kontakt betätigt ein Solid State Relais, welches wiederum ein elektrisches Ventil ansteuert. Dieses öffnet den Weg für etwas Wasser, welches durch einen auf dem Schrank stehenden Kanister unter leichtem Druck steht. Morgens, mittags und abends stellt eine Zeitschaltuhr den Strom für jeweils 5min an, und in diesen 5min fließt dann das Wasser oder nicht. Das ganze System funktioniet seit mehreren Jahren problemlos, lediglich das veralgte Wasser in den Gardena-Tanks muss man 2x im Jahr oder so wechseln.
Benutzeravatar
Julez
 
Beiträge: 459
Registriert: Di 5. Apr 2016, 15:38
Wohnort: Münster

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon Parsifal » Mo 5. Feb 2018, 20:42

Du willst in einem Blumentopf eine gewisse Feuchte, nehm ich an.

Prinzip:
Feuchte Erde = schwere Erde.

Zutaten:
-Blume
-Topf
-Erde
-Übertopf
-Waage
-Steuerung
-Relais
-Wasserventil

Rezept:
Gebe Blume und Erde in Topf. Diesen stelle in Übertopf. Diese krude Mischung stelle auf Waage. Löte an das was Signale generiert [x (Gewicht) = y (Spannung)] eine z (Steuerung) welche bei Unterschreiten von s (Sollwert) das r (Relais) bestromt welches v (Ventil) wiederum bestromt und öffnet. Wenn y um Hysterese höher s (Sollwert) dann steuert die z das r aus welche wiederum v ausschaltet.


Hinweis:
Du solltest nur den Einganswert oder den Sollwert trimmen können über ein Poti, denn das Pflänzchen wächst und wird auch schwerer mit der Zeit (was übrignes der Indikator für die korrekte Funktion der Regelung ist).
Parsifal
 
Beiträge: 26
Registriert: Di 13. Aug 2013, 00:08
Wohnort: Würzburg

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon Parsifal » Mo 5. Feb 2018, 20:48

Du willst in einem Blumentopf eine gewisse Feuchte, nehm ich an.

Prinzip:
gute Pflanze = stehende Pflanze.

Zutaten:
-Blume
-Topf
-Erde
-Übertopf
-Lichtgitter
-Steuerung
-Relais
-Wasserventil

Rezept:
Gebe Blume und Erde in Topf. Diesen stelle in Übertopf. Diese krude Mischung stelle auf Waage. Positioniere das Lichtgitter so, dass das Blümelein direkt angestrahlt wird. Löte an das was Signale generiert [x (Höhe) = y (Spannung)] eine z (Steuerung) welche bei Unterschreiten von s (Sollwert) das r (Relais) bestromt welches v (Ventil) wiederum bestromt und öffnet. Wenn y um Hysterese höher s (Sollwert) dann steuert die z das r aus welche wiederum v ausschaltet.


Hinweis:
Ich befürchte hierbei ersäuft das Blümelein, wenn du da nicht tröpfelst sondern gießt, denn die rückmeldung (Kopf hoch) wird nicht sehr schnell gehen. Im übrigen erzeugt es beim Blümelein stress. Erst darben bis das Köpflein hängt, dann saufen bis wieder alles steht.
Parsifal
 
Beiträge: 26
Registriert: Di 13. Aug 2013, 00:08
Wohnort: Würzburg

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon Parsifal » Mo 5. Feb 2018, 20:51

Du willst in einem Blumentopf eine gewisse Feuchte, nehm ich an.

Prinzip:
gute Pflanze = grüne Pflanze.

Zutaten:
-Blume
-Topf
-Erde
-Übertopf
-Kameraerkennung grün/braun
-Steuerung
-Relais
-Wasserventil

Rezept:
Gebe Blume und Erde in Topf. Diesen stelle in Übertopf. Diese krude Mischung stelle auf Waage. Positioniere eine Kamera vor das Blümelein. Löte an das was grüne Signale generiert [x (grün) = y (Spannung)] eine z (Steuerung) welche bei Unterschreiten von s (Sollgrün) das r (Relais) bestromt welches v (Ventil) wiederum bestromt und öffnet. Wenn y um Hysterese höher s (Sollwert) dann steuert die z das r aus welche wiederum v ausschaltet.


Hinweis:
Ich befürchte hierbei ersäuft das Blümelein, wenn du da nicht tröpfelst sondern gießt, denn die rückmeldung (Blume grün) wird nicht sehr schnell gehen. Im übrigen erzeugt es beim Blümelein stress. Erst darben bis der Stengel trocken ist, dann saufen bis wieder alles grün ist.
Parsifal
 
Beiträge: 26
Registriert: Di 13. Aug 2013, 00:08
Wohnort: Würzburg

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon mastamx » Di 6. Feb 2018, 00:43

https://wiki.hackerspace.pl/projects:xiaomi-flora

Hallo Kollegen,

ein polnischer Hackerspace hat den relativ gut funktionierenden "Pflanzen" Sensor von Xiaomi sich im teardown vorgenommen. Ggf. findest du dort interessante Ansätze! Zur Not kannst du das Python Script auf ein Raspberry Pi "verhäkeln" und dich mit Magnetventil oder ähnlichem um den komerziellen Sensor drumherum bauen

Lg Jens
mastamx
 
Beiträge: 249
Registriert: Fr 7. Feb 2014, 00:09
Wohnort: Großraum FFM

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon Desinfector » Di 6. Feb 2018, 09:13

Technik für Pflanzen brauche ich KEINE.

und nein, ich habe nicht nur Kakteen im Fenster.

-Pfennigbaum, Orchideen, Palme bis unter die Decke...
Solche Dinger kannst Du schon mal3 Wochen in der Sonne stehen lassen
und im letzten sogenannten Sommer ging das auch 2 Monate ohne Giessen.
Die Orchideen blühen sich verrückt.

die meisten Leute giessen eh zuviel und dadurch faulen dann die Wurzeln.
Pflanzen können auch mal hängende Blätter viel besser vertragen als zuviel zu giessen.

Wenn Technik, dann würde ich einfach nur einen Bedarf über eine gewisse Zeit hinweg ermitteln.
vielleicht noch die Temperatur loggen und daran gekoppelt würden z.B. die Orchideen alle 3 Wochen
ca 100ml Wasser für einen 3-Liter Topf bekommen, wenn man zugleich Temperaturdaten von "Sommer" hat.
wie gesagt, einfach nur wenn die Zeit rum ist und nicht unbedingt wenn es "so und so" trocken ist.
Benutzeravatar
Desinfector
 
Beiträge: 3323
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 07:50
Wohnort: FULL PALATINSK

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon ^^artin » Di 6. Feb 2018, 17:49

Wie wärs mit Ausnutzung der Verdunstungskälte. Feuchte Erde sollte messbar kälter sein als die unmittelbare Umgebung (Luft).
^^artin
 
Beiträge: 356
Registriert: Mo 9. Dez 2013, 15:00

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon caprivi » Di 6. Feb 2018, 18:13

Das hier hatte ich vergessen zu verlinken:
https://learn.adafruit.com/force-sensit ... ing-an-fsr
Ich hab noch ein paar davon rumliegen, die Blumentopf-Eignung aber nie ausprobiert. Meine versoffene Wasserpalme wog mit 10kg++ eh zuviel dafür.
caprivi
 
Beiträge: 61
Registriert: Mi 9. Mär 2016, 14:44
Wohnort: Am ehemaligen Schorbaer Berg.

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon eJunkie » Di 6. Feb 2018, 20:30

Ich habe mir dazu auch schon mal Gedanken gemacht und bin darauf gestossen:

https://www.ramser-elektro.at/shop/bausaetze-und-platinen/giesomat-kapazitiver-bodenfeuchtesensor-erdfeuchtesensor-mit-beschichtung/

Keine Erfahrungswerte damit, sieht aber vielversprechend aus. Eigentlich arbeiten alle "seriösen" Sensoren kapazitiv.
Benutzeravatar
eJunkie
 
Beiträge: 486
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 20:05

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon Cluster One » Di 6. Feb 2018, 23:20

Hallo, ein kurzes Update:

Ich habe in der Bucht mal ein paar kapazitive Sensoren bestellt - kennt jemand einen guten Stepdownwandler (möglichst mit Platine und allen Kleinzeug drum herum) der bis 200mA eine Spannung von 3.3V ausspuckt (aus 3AA-Zellen) und dabei möglichst im 2stelligen uA-Bereich Strom selber verbraucht?
Cluster One
 
Beiträge: 174
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 03:06
Wohnort: nähe Minden (Ostwestfalen)

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon zauberkopf » Mi 7. Feb 2018, 00:11

Was hast Du genau vor ?!
Also ich würde zu einem Linearregler tendieren, und zu einer einfachen Powerbank.
Benutzeravatar
zauberkopf
 
Beiträge: 6298
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:33
Wohnort: gefährliches Halbwissen

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon Cluster One » Mi 7. Feb 2018, 00:13

ESP8266 im 1-Jahres Betrieb ... Linearregler währe zu einfach, ist aber vermutlich tatsächlich die sinnvollere Lösung :D
Cluster One
 
Beiträge: 174
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 03:06
Wohnort: nähe Minden (Ostwestfalen)

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon BernhardS » Mi 7. Feb 2018, 13:14

Kapazitiv geht indirekt ganz einfach, wenn man die touch-Funktion des jeweiligen Kontrollers (gehe einfach mal davon aus, daß jeder sowas hat) verwendet. Man will ja nur den Unterschied, also "trockener als jetzt" erkennen.
BernhardS
 
Beiträge: 421
Registriert: Fr 23. Okt 2015, 19:58

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon Caruso » Di 13. Feb 2018, 14:59

Caruso
 
Beiträge: 1
Registriert: Di 13. Feb 2018, 14:24

Re: Feuchtemessung für Zimmerpflanzen

Beitragvon Zabex » Fr 16. Feb 2018, 19:00

Warum immer mit Strom?

Bei mir werkelt seit Jahren recht zuverlässig ein Rudel rein mechanischer Proportionalregler für den passenden Wasserzufluss pro Pflanze. Nennt sich Beta8 von
https://www.beckmann-kg.de/Regler-BETA-8.htm?websale8=beckmann&pi=360

Funktionsprinzip: Ein imprägniertes Holzröhrchen steckt im Erdreich. Bei Feuchtigkeit quillt es auf (dehnt sich dabei aus) und drückt einen Gummischlauch zu.
Der Gegenhalter vom Gummischlauch läßt sich mit einem Gewinde verstellen. Damit stelle ich die dann die Sollfeuchte ein.
Das Hölzchen hält bei mir ein paar Jahre.

Man könnte da natürlich einen Dehnmessstreifen drantüddeln um eine elektrische Größe in abhängigkeit der Feuchte zu haben. Oder einen analogen Näherungssensor. Aber nötig ist das eigentlich nicht...


Gruß,
Zabex
Benutzeravatar
Zabex
 
Beiträge: 359
Registriert: Di 2. Jul 2013, 08:45
Wohnort: Aldenhoven


Zurück zu Allgemeine Diskussion

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Attimus, Basti, Bing [Bot], CH-Bastler, Chefbastler, Google [Bot], rene_s39, Uli, unlock und 17 Gäste

span