Kommunikation Treffen 2014

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon Roehricht » Fr 25. Apr 2014, 11:16

MarwolTuk hat geschrieben:Bild
(Um Missverständnissen vorzubeugen: Fürs Treffen; Unveräußerich)


Goiler Gerät!!

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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon uxlaxel » Fr 25. Apr 2014, 11:28

Nicki hat geschrieben:"Gefällt mir"
Soll ich mir schon mal Telefonkabel an Seite legen?

ja klar, sowas frißt ja kein brot !
mir sind die tage 25m 2x0,75 in die hand gefallen, das habe ich auch gleich eingekreist. entweder ela oder (not)beleuchtung...;)
nur weil's nicht mehr weiß ist, brauch man es ja nicht weghauen.

lg axel

p.s. ich nehm vielleicht sogar noch rotes 2x2x0,8 "brandmeldekabel" mit, das sieht man wenigstens in der wiese ;)
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon Roehricht » Fr 25. Apr 2014, 12:59

Hallo ,

Man kam im Prinzip auch letztes Jahr ins CB-Netz. Das hatte aber eine Reihe Haken:
- Der Audioeingang der Funke war asymmetrisch - bei langer Leitung brummte es wie Sau
- Die VOX funktionierte eher schlecht als recht
- Die Funke hatte nen Wackelkontakt
- Die Antenne an der Funke war total scheiße
- Bei jedem Satz gab es Kaffee
- Es wusste kaum einer, dass man sich aufn Funk vermitteln lassen konnte.


Für so ein Fall gabe es die sogenannte Feldgabel. Das ist ein OB Anschaltesatz an Funk. Er enthält Übertrager, Ausgleichsverstärker für den kommenden Weg und Dämfungsglieder für den gehenden Weg. Desweiteren das Schlüsselbauteil, die Gabel55. es ist ein Baustein der Alle Bauteile enthält um ein 2-auf 4-Drahtweg rückwirkungsarm zu koppeln. Die Telefonleitung hat einen Rufauswertung und einen 25Hz Rufstromgenerator. An die Funkgeräte wird hochpegelig Hör-und Sprechweg angeschaltet. Dazu noch die Rauschsperre und Sendetaste. Getastet wird masse an Tasteiengang und HF am Empfänger mit Masse von der Rauschsperrenleitung.
Zum Anschluss an die gängigen BW Funkgeräte gabs fertige Kabelsätze.

Feldgabel:

DSCF0022.JPG


Vereinfachtes Blockschaltbild:

Feldgabel-2.JPG



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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon xoexlepox » Fr 25. Apr 2014, 13:39

ferdimh hat geschrieben:- Bei jedem Satz gab es Kaffee

Na, das war ja wohl eine der skurilen (und echt abgefahrenen) Konstruktionen auf dem Treffen: Neben der Kaffeemaschine hing wimre eine Handfunke und ein Schild "Einmal PTT drücken-> Kaffee". Daß das "leichte Nebeneffekte" hatte, wenn man versucht hat, mit der Antenne kurz daneben ein vermitteltes Gespräch zu führen, war wohl unvermeidlich ;)
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon ferdimh » Fr 25. Apr 2014, 14:15

Ja, die Kaffe-PTT-Geschichte ergab sich aus der Störanfälligkeit der Kaffeemaschine.
Dass jemand die Kaffeestartfunke genau auf den Platzkanal einstellen musste, war etwas doof. Nichtsdestotrotz haben auch andere Funken die Kaffeemaschine ausgelöst.
Eventuell will man da dieses Jahr etwas mehr Abstand haben.
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon uxlaxel » Fr 25. Apr 2014, 16:23

ich werde wohl noch eine oder 2 antennen zuz. rg58 ins auto bekommen, daß wir die antennen absetzten können. die antennen kann man ja mit ner schraubzwinge ans geländer neben der hütte hängen.
die tagesgäste (aus'm ort) hatten das kinn gaaaanz weit unten hängen, als ich ihnen sagte, daß sie "start" ins mikrofon sagen müßten und es kam tatsächlich kaffee raus ;-)

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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon m3rt0n » Fr 25. Apr 2014, 16:46

Ich sag nur "NOT-EIN" :lol:
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon Bastelbruder » Sa 26. Apr 2014, 11:45

Roehricht hat geschrieben:Die Anlage ist mit dem Programm "EMMA" vor Ort parametrierbar.

Bei "EMMA" fällt mir diese Dame wieder ein. :D
Bild

Zur Einspeisung in den 100V-Verstärker:
1V an 600 Ohm ist nur geringfügig mehr als die "genormten" Null dBm, für die der Verstärkereingang ausgelegt sein dürfte. Der kleine Fehler sollte mit einem -3dB (T)-Leitungsabschluß aus 100 / 1k8 / 100 Ohm und dem sowieso empfehlenswerten, nachgeschalteten Begrenzer aus 2*2 1N4000 behoben sein. Und ein nachfolgender, stufenloser Abschwächer schadet sowieso nicht.
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon ferdimh » Sa 26. Apr 2014, 12:12

Die 1V an 600Ω sind doch eh nur ein "ca." Wert, der sehr davon abhängt, wer, wie feste in den Hörer reinbrüllt, wie voll die Batterien sind, etc.
Da würde ich mir um genau berechnete Dämpfungsglieder keinen Kopf machen ;-)
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon Roehricht » Sa 26. Apr 2014, 13:00

elektrofreak hat geschrieben:Also wie schon im anderen Thema geschrieben habe ich hier eine TK Anlage Namens "T-Octopus Modell 30" wenn ich das Teil zum Laufen bekomme kommt sie mit.

Dann hätte (fast) jeder seinen eigenen Anschluss :-)

Kennt sich jemand mit derartigen Anlagen wie meiner aus bzw. hat die Programmiersoftware ?

LG Philipp



Hallo Philip, das ist doch eine Si3m3ns Hicom 100er. Da brauchst du den "Assistent L" , und am besten dazu das Systemhandbuch.
Das könnte er evtl. von mir haben.

Das wichtigste ist aber, du benötigst den speziellen RS-232 Schnittstellenkonverter. der wird an die kleine DIN Buchse angeschlossen. Das Teil wird gelegentlich in der Bucht angeboten. Die andere Möglichkeit wäre die Büchse über einen ISDN Port zu behühnern. Das erfordert natürloch eine ISDN Karte im Rechenknecht. Wenn man eien DuWa freischaltet gehts auch aus der Ferne. Beim Mehrgeräteanschluss muss man eineMSN dafür opfern.


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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon Kuddel » Mo 28. Apr 2014, 21:26

Oh man, was für feine Geräte Ihr da habt. Erinnert mich an alte Post-Zeiten (!=Telekom)*1)
Ich wollte eigentlich mit einem Anmeldeformular zur Anmeldung eines Telefonanschlusses von damals Beitragen. Aber mein Erinnerungsvermögen lässt mich im Stich. Das Formular in meinem Fundus von 1988 war nicht für ein Telefon, sondern für ein CB-Funk Gerät.

post.jpg


Für jüngere: Jepp, damals musste man CB anmelden ! Und ein Telefon hatte eine Drehscheibe*2) und musste für 5 Mark im Monat gemietet werden.

Wer also auf dem Treffen eine Sprechfunkanlage kleiner Leistung betreiben will, muss also zuerst bei mir das Formual ausgefüllt vorlegen ;-)
Gruß
Kuddel
*1) Das waren keine schöne Zeiten. Es gab kein Internet, kein DFÜ. Nicht mal richtige Computer
*2) Es gab keine anderen Telefone als Drehscheibentelefone. Außer solche mit Schonbezug. Das waren Drehscheibentelefone mit Schonbezug.
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon andreas6 » Mo 28. Apr 2014, 21:50

Hallo,

*1) Das waren keine schöne Zeiten. Es gab kein Internet, kein DFÜ. Nicht mal richtige Computer
*2) Es gab keine anderen Telefone als Drehscheibentelefone. Außer solche mit Schonbezug. Das waren Drehscheibentelefone mit Schonbezug.

das gab es damals alles schon, es war nur nicht so weit verbreitet und wenig bekannt. Google mal nach Fidonet. Mit einem 2400er Modem habe ich angefangen, bei einer sehr lausigen analogen Telefonleitung. Aber damals waren Ortsgespräche noch ohne Takt, man konnte stundenlang per Daten telefonieren für eine einzige Einheit - wenn die Verbindung nicht zwischendurch zusammen brach. Das alles ist heute dank Internet stark eingebrochen, aber damals war es wohl das größte private Netzwerk der Welt. Mit eigener Software, sehr robust und offline-tauglich. Ich habe das viele Jahre lang intensiv genutzt.

MfG. Andreas
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon zauberkopf » Mo 28. Apr 2014, 22:00

2400er Modem

Wow !
Mein erstes Modem war ein 300bd Akkustikkoppler !

Aber durch Packetradio hatte ich schon 1994 ne feste IP Adresse : 44.130.91.4

Damit gehöre ich wohl zum "urgestein" ;-)
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon xoexlepox » Mo 28. Apr 2014, 22:28

zauberkopf hat geschrieben:Aber durch Packetradio hatte ich schon 1994 ne feste IP Adresse

Solch eine habe ich auch noch (seit '97). Nur leider wurden diese Adressen (zumindest hier) nie vernünftig geroutet. Aber damit klappte (mit ein paar Tricks) der kostenlose Interneteinstieg (T7F mit 9k6)! Das war zwar etwas langwierig (Bilder im Browser abgeschaltet), aber da die "Onlinezeit" egal war, lief eben ein Download mal ne' Nacht...
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon zauberkopf » Mo 28. Apr 2014, 23:05

Oh ja ! Den T7F habe ich mir deswegen auch gebastelt.. ;-)

Wenn man etwas pfiffig war, dann konnte man sich routen basteln, mit denen man von Deutschland aus, über irgendwelche nicht Deutschen Nodes ins wirkliche Internet kam.
Fürs surfen wars zu langsam.. zugegeben.. aber um die Mails zu checken hats geklappt !
Wurde leider nicht gerne gesehen.. ;-)

lg JAn
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon uxlaxel » Di 29. Apr 2014, 00:08

offline ist auch, wenn ich die rasenmäherleitung als dreidraht-nullmodem zum nachbarn eingesetzt hatte?
mit 2k4 zwischen C128 und 486 bzw. 9k6 & 19k2 zw. 486 ubd 586er ;)
was so aus 25m 3x1,5 und 15m telefonkabel (mit schukostecker und -kupplung) so alles rauszuholen war ;)
später haben wir einen rechner rübergetragen und per norton-link parallel übertragen. das war richtig blitzschnell! 40mb "gespiegelt" in unter 1/4h ;)

achso kuddel, die anmeldung(en) hab ich sicher auch noch, die bekommst du aber nur, wenn ich auch AM funken darf! meine formel-1 ist nämlich "anmelde- und gebührenfrei", dafür aber nicht mehr orginal :)
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon zauberkopf » Di 29. Apr 2014, 05:32

Moment ! Das erinnert mich ähnliche experimente wie : PPP over Türöffner (http://thomaspfeifer.net/heituenet.htm)
Ich glaube jetzt kriege ich doch gefallen an dem Drahtnetz ! Mal sehen, ob ich irgendwo noch ein Modem auftreiben kann.. ;-)
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon Finger » Di 29. Apr 2014, 07:17

Fidonet und Mausnet, damit war in Anfang der 90er auch zugange. Teuer wurde dann Filerequest ausserhalb des Osrtsnetzes (Blech und Löhn an die Post). Und mein Telefon war schnurlos, wog 670g und reichte bis in meine Stammkneipe zwei Straßen weiter. Ganz so schlimm waren die Zeiten schon nicht mehr. Kein Vergleich zu heute, aber auch keine Steinzeit mehr. BTX war auch interessant :-)
Übrigens war der erste Satz den ich heute morgen las : " Es gab keine anderen Telefone als Drehscheibentelefone. Außer solche mit Schonbezug. Das waren Drehscheibentelefone mit Schonbezug." und ich hatte automatisch den Gedanken: "Das kann nur Kuddel geschrieben haben".

andreas6 hat geschrieben:Hallo,

*1) Das waren keine schöne Zeiten. Es gab kein Internet, kein DFÜ. Nicht mal richtige Computer
*2) Es gab keine anderen Telefone als Drehscheibentelefone. Außer solche mit Schonbezug. Das waren Drehscheibentelefone mit Schonbezug.

das gab es damals alles schon, es war nur nicht so weit verbreitet und wenig bekannt. Google mal nach Fidonet. Mit einem 2400er Modem habe ich angefangen, bei einer sehr lausigen analogen Telefonleitung. Aber damals waren Ortsgespräche noch ohne Takt, man konnte stundenlang per Daten telefonieren für eine einzige Einheit - wenn die Verbindung nicht zwischendurch zusammen brach. Das alles ist heute dank Internet stark eingebrochen, aber damals war es wohl das größte private Netzwerk der Welt. Mit eigener Software, sehr robust und offline-tauglich. Ich habe das viele Jahre lang intensiv genutzt.

MfG. Andreas
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon uxlaxel » Di 29. Apr 2014, 07:20

moment jan, für ein drahtnetz brauchen wir aber kein modem.
maximal ein nullmodem ;)

ich kann mich dunkel erinnern, auch schon mehr als 2 rechner gekoppelt zu haben. zum
"mischen" der signale reichen paar dioden und widerstände.
damit konnte ich einige nutzer auf cb-funk damals wirklich verwirren / beeindrucken.
daß ich gerne PR mit 2 kanälen gleichzeitig gemacht habe, war bekannt. daß dann mein node auf einmal noch stationen hörte, die niemand anderes hörte, war ne sensation. (naja nur für die, die mich nicht so gut kannten) ;-)

manchmal haben wir auch über AFSK codiert geschrieben. software codieren? nein! wir haben mit 1400Bd oder so gespielt. noch schöner war es mit atari und C64, da konnte man im 10Bd-schritten einstellen. mit 1210Bd gingen kurze pakete auch zu anderen, lange aber nicht mehr. :-)

oh das waren zeiten. persönliche daten wurden fix über sstv als bild gesendet. das war für den durchschnittlichen cb-funker einfach zu viel des guten ;-D
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon uxlaxel » Sa 3. Mai 2014, 09:43

uxlaxel hat geschrieben:wow!!! das sieht ja mal richtig gut aus!!!

mir ist heute eine idee gekommen: ich habe die fragmente einer 10er vermittlung rumzuliegen. diese müßten alles hergeben, was ein feldfernsprecher ausmacht. wenn ich es zeitlich schaffe, baue ich mir einfach einen eigenen fernsprecher und mach gleich noch die schnittstelle für die ela mit dran :)

lg axel


mir fehlt anscheinen "nur" der wecker und das gehäuse.
hat jemand paar daten zu dem wecker. strom/spannung?
ansonsten würde ich nen gleichrichter, 12V-zenerdiode (als begrenzung) und nen 12V-piezo-quäker reintüddeln.
lg axel
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon ferdimh » Sa 3. Mai 2014, 10:28

Der Wecker kriegt 3V DC aus Batterien und wird von einem Kontakt in der Vermittlung auf selbige geschaltet.
Da gehen also auch 9V DC oder 12V DC, wenn du einen entsprechenden Batteriesatz einbaust.
Und wenn du Wechselspannungsbatterien findest, geht auch einer ausm Telefon.

Der originale Wecker ist übrigens auch nur ein Summer (Also ein Relais in "Maschinengewehrschaltung"),
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon uxlaxel » Sa 3. Mai 2014, 11:16

wird der wecker nicht aus dem kurbelinduktor der gegenseite befeuert?
die batterien sind doch "nur" für die stromschleife vom mikrofon und hörerkapsel - oder?
lg axel
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon ferdimh » Sa 3. Mai 2014, 11:24

Nein, die Vermittlung hat zwei Batteriesätze.
Ein Batteriesatz betreibt konventionell die Sprechstelle.
Der Zweite betreibt über einen Kontakt an den Schauzeichen den Wecker. So geht, unabhängig davon, welches Schauzeichen fällt, das Nervgerät los und gibt auch erst wieder Ruhe, wenn man es zurückstellt.
Es wäre ansonsten wohl auch schwierig, einen Wecker an 10 Leitungen zu klemmen.

Der Schaltplan sollte Klarheit schaffen...
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon uxlaxel » Sa 3. Mai 2014, 12:36

jetzt muß ich trotzdem mal blôd fragen, wofür der kurbelinduktor dann in den vermittlungen und feldfernsprechern drin ist. wenn man ins telefon ne batterie reinsteckt, kann man doch auch 2 telefone direkt koppeln. (gegensprechen zwischen 2 festen teilnehmern)

lg axel

p.s. ich möchte es nur verstanden haben...
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Re: Kommunikation Treffen 2014

Beitragvon ferdimh » Sa 3. Mai 2014, 13:37

Aaaaaaalso:
Die Klingel in den Feldfernsprechern wird (ebenso wie das Schauzeichen in der Vermittlung) vom Kurbelinduktor betätigt. Dadurch kann man einfach zwei Feldfernsprecher verbinden und der Induktor des einen betätigt die Klingel des anderen. Zum Klingeln auf Abstand kann man die Batterie nicht benutzen, weil man einfach nicht genug "Dampf" über die Leitung (R bis zu 2kΩ!) bekommt. Der Induktor liefert nicht zum Spaß 90V oder so. Ein Schaltnetzteil passt nicht ganz in die Epoche und ne Anodenbatterie extra fürs Klingeln zu verbauen erscheint auch nur begrenzt sinnvoll.
Die Kurbel an der Vermittlung lässt dementsprechend die Teilnehmerfernsprecher klingeln.

Der "Schauzeichenhinweissummer" kann dann aus ner Batterie in der Vermittlung betrieben werden, weil da keine lange Strippe im Weg ist. Und das vom Schauzeichen abhängig zu machen ist zum einen einfach zu bauen (ans Schauzeichen kommt halt noch nen Kontakt dran) und zum anderen recht praktisch im Betrieb. Wenn ein unerfahrener Fernsprecherbenutzer nur kurz und zaghaft kurbelt, geht trotzdem die Tröte voll los. Das hat sich aufm Letzten Treffen mehrfach bewährt. Bei den dort üblichen Leitungslängen reicht ein leichter Schubser am Induktor und das Schauzeichen fiel.
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