"Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Der chaotische Hauptfaden

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon SchuesselTech » Mo 1. Jun 2015, 19:19

was hat dein däumling denn?

beim schellen aufbohren schelle plötzlich mitgedreht und ein bisschen aufgeschlitzt oder was?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Pyromane » Mo 1. Jun 2015, 20:34

SchuesselTech hat geschrieben:was hat dein däumling denn?


Gibts hier zum Nachsehen: http://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?f=14&t=2529&start=900#p87082 (vorsicht, nicht öffnen wenn man etwas sensibel ist)
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Botanicman2000 » Di 2. Jun 2015, 07:15

Hallo

anstelle den Bolzen zu kürzen für die Bremsleitung mach doch da eine Schelle hin
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Propeller » Di 2. Jun 2015, 15:25

Alle Achtung, Du machst ja richtig Balett!
Wenn ich bei meinem Borgi doch nur halb so schnell wäre.
Die Zeit...:cry:
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 2. Jun 2015, 20:36

Hallo,

auch Kleinvieh macht Mist sagt man, also ging´s heute etwas weiter.

@ Botanicman2000:
Das ist auch ne Idee, werde später gleich mal nach passenden Schellen in VA suchen.

@ Propeller:
Danke für die Blumen, bisher habe ich noch nichtmal eine Achse fertig und es ist bald
schon ein Jahr vergangen, zum Glück habe ich ein anderes Auto das fährt. :lol:

Heute gabs etwas stabilere Handschuhe, da die Einwegdinger viel zu schnell kaputt gehen
und wechseln ist derzeit etwas schwierig:
;)
Bild

Zuerst habe ich mein neues Lager aufgebaut, damit nicht immer alles im Weg steht,
dazu wird es später noch ein eigenes Thema geben:

Bild

Da mein Dad gerade auch in der Werkstatt war, konnte ich noch die Längslenker einbauen:

Bild

Bild

Und noch kurz die Bremszüge montiert:

Bild

Wunderbar, gefällt mir:

Bild

Und der Querlenker ist auch dran:

Bild

Hier noch zwei alte Bilder direkt nach dem Ausbau der Achse,
kein Vergleich oder? :D

Bild

Bild

Merker:
Die Schrauben sind alle nicht angezogen, da dies nur im eingebauten Zustand erfolgen darf,
natürlich mit vollem Tank und Rücksitzen im Fahrzeug.
Zieht man die Schrauben im ausgebauten Zustand an, sterben die neuen Lager wieder ganz schnell,
da diese dann falsch belastet werden.

Noch ein paar Kleinigkeiten sind zu tun, dann ist die Achse fertig,
nur noch ein paar starke Kerle suchen, dass Teil ist schwer. 8-)


Schönen Abend noch zusammen.

Grüße
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hausmeister » Di 2. Jun 2015, 20:47

Oh wie schön, glaubst gar nicht, was ich für Ärger mit dem Hansa habe,nur weil ich nen passenden Turbo haben will. Bin echt mit den Nerven am Ende!
Dein Thread gibt Mut weiter zu machen...
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Bongomat » Mi 3. Jun 2015, 08:15

Ich bin schwer begeistert von dieser Projektbeschreibung. Ich sehe aber auch wieder ganz klar meine Grenzen. Ich habe weder das Know-How noch das Werkzeug oder den Platz, so eine Aktion durchzuziehen. Von Zeit mal ganz zu schweigen.
Wenn das Auto fertig ist, traust Du Dich, den irgendwann noch zu verkaufen? Da steckt ja so viel "Herzblut" (TM) drin, dass das ja schon fast wie Verkauf eines Familienmitgliedes anmutet.

Ne schöne Jrooß und gute und schnelle Besserung.

Elmar, der sich mal mit nem Akkugrasschneider einen Teil der Fingerkuppe abgesäbelt hat...
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon setiherz » Mi 3. Jun 2015, 10:04

Darauf gibt's nur eine Antwort. einen G verkauft Mann nicht :-)

Grüße Steffen

( bekennender Freizeit G Fahrer )
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon OnOff » Mi 3. Jun 2015, 13:24

setiherz hat geschrieben:Darauf gibt's nur eine Antwort. einen G verkauft Mann nicht :-)

Grüße Steffen

( bekennender Freizeit G Fahrer )

8-)
Ebenfalls !
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mi 3. Jun 2015, 19:57

Hallo zusammen,

@ Hausmeister:
Ja manchmal ist das bei jedem so, aber am Ende lohnt es sich immer denke ich.
Also Kopf hoch und weiter machen 8-)

@ Bongomat:
Danke für die Blumen, die Doku ist auch für mich, sozusagen als andenken,
denn nur Bilder ohne Kommentierung sind doof (nach ein paar Jahren jedenfalls).
Das Werkzeug und KnowHow habe ich auch nicht alles, Werkzeug kann man kaufen oder leihen,
dort grase ich immer wieder die Bucht ab und konnte so Stück für Stück ein paar ordentliche Schnäppchen machen.
Alles was ich nicht konnte (Radlagerwechsel, Bremsleitungen bördeln&biegen, Bremsbeläge nieten, etc.) habe ich Stück für Stück
durch probieren, fragen und lesen erlernt.
Hier im Forum habe ich schon soviel lernen können, sodass ich hoffe das durch die Beschreibung des Projektes hier der ein oder
andere auch was lernen kann, zumindest weiß man dann am Ende wen man fragen kann.


Verkaufen, hmm das habe ich eigentlich nicht vor, ist ja groß genug für alles was einem im Leben erwartet denke ich,
okay außer ihr bietet für das bisherige Projekt Eine-Million-€, dann würde ich mich trennen.
8-)
(Dann würde ich nochmal von vorne anfangen :lol: )


Okay genug gefaselt:

Bild


Habe ich euch schon gesagt, dass es in meiner Werkstatt im Winter saukalt ist,
dafür ist es jetzt halt sau heiß. Naja irgendwas ist ja schließlich immer, egal ran ans Werk:

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Heute morgen habe ich noch einen Schneideisenhalter und das passende Schneidöl dazu besorgt,
dass Schneideisen ansich ist geliehen:

Bild

Mit M16x1,5 auch mächtig teuer, kostet hier beim örtlichen Werkzeughändler schlappe 70€:

Bild

Die Seite hier ist nur leicht angerostet und wird somit nur "sauber geschnitten":

Bild

Alles erstmal mit Öl einsauen und ansetzen:

Bild

Einmal bis ans Ende gedreht (1 Umdrehung vor und dann wieder etwas zurück):

Bild

Sauber abputzen und gut sieht´s aus:

Bild

Gleich mal noch die benötigten Teile rausgekramt:

Bild

Die Gummiteile sind neu, die alten sind leicht rissig und plattgedrückt:

Bild

Sodele die erste Seite ist fertig:

Bild

Auf der anderen Seite, ist das nachschneiden bitter nötig, nix mit Kosmetik:

Bild

So sieht auch das Schneideisen aus:

Bild

Gewinde gerettet, Mission erfüllt:

Bild


Die Spurverbreiterungen sind noch unbearbeitet:

Bild

Etwas gebürstet und abgeputzt, schon viel besser:

Bild

Die andere Seite ist auch nicht besser:

Bild

Bzw. sogar deutlich schlimmer, hier gibt´s dicke Alukorrossion:

Bild

Aber auch hier hilft die Topfbürste und etwas Silikonentferner super weiter:

Bild

Frisch geputzt und fast schon montiert:

Bild

Und schon ist es passiert:

Bild


Wo ist die Achse hin, wo ist das Ding hin???

Bild


Umgezogen ist die Achse, mein Bruder und Vater haben mein Auto gesehen
und kurz angehalten, naja und schon habe ich die beiden eingespannt:

Bild

Nun noch die Räder drauf:

Bild

Nach einem kräftigen Ruck, war die Achse runter von den Böcken:

Bild

Bild

Die alten Lagergummis der Panhardstäbe dienen als Schutz beim abstellen der Achse,
diese ist nun wieder ohne Probleme alleine zu handeln, wenn sie im Weg ist.

Bild


Was soll ich sagen, die Achse ist fertig!!!

Das hier trifft es ganz gut, wie es mir gerade zu mute ist:
Bild
Jipppppppieeeeeeeee 8-)


So jetzt geht´s zum Feierabendbier, schönen Abend noch zusammen.

Grüße
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Fr 5. Jun 2015, 19:29

Hallo,

hier ist nocheinmal die ganze Hinterachsrestauration kurz zusammengefasst,
ca. 150 Stunden Arbeit in guten 4 Minuten:

https://www.youtube.com/watch?v=tOw44RgdDjA



Heute war ich wieder 2 Stunden am Schrauben, richtig vorwärts kommt man bei der Hitze auch nicht.

Start der Baustelle heute:

Bild

Gott oh Gott sind das viele Teile, wo vermutlich die meisten im Weg sein werden:

Bild

Bild

Bild

Über die Dauer in der Halle hat sich das ganze Fahrzeug mit einer dicken Staubschicht bedeckt:

Bild

Die Scheinwerferabdeckungen und der Kühlergrill sind als erstes fällig:

Bild

Bild

Raus mit den Batterien:

Bild

Hallo, Wüstensand, mal sehen wieviel Kilo ich davon noch finde:

Bild

Bild


Und zu guter letzt mussten die Blinker noch weichen:

Bild

Bild

Mehr war´s nicht heute:

Bild


Dann habe ich mich noch kurz unter die Kiste gelegt,
da mir das hier ins Auge gestochen ist:

Bild

Der größte Fleck kommt vom Automatikgetriebe:

Leider kommt man mit der Kamera nicht hin um gute Fotos zu machen:

Bild

Bild

Das Öl scheint aus dem Teil zu laufen, welches von Oben kommt,
eventuell ist da ja nur eine Dichtung hin.

Grüße
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon gafu » Fr 5. Jun 2015, 19:35

tachowelle? (mal grob geraten, anhand des kleinen bildausschnittes)
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon SchuesselTech » Fr 5. Jun 2015, 23:07

das ist kein staub, das ist die high-end uv-schutz beschichtung um den lack zu schonen :ugeek:
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Charly » Sa 6. Jun 2015, 22:17

Das Rohr müßte für den Peilstab und zum auffüllen vom Automaten sein. Der ist wahscheinlich wie beim W124 gesteckt. Vorsichtig rausziehen und den O-Ring wechseln.
Wenn es weiter schifft, Dibutylmaleinat 1% bis maximal 3% ins Automatiköl kippen. Sollte nach knapp 1000km wie neu sein, wenn die Dichtungen nur hart und nicht gerissen sind.


Gruß
Jörg
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Taunusbär » Sa 6. Jun 2015, 22:47

Hast du eigentlich auch irgendwelche Lackierarbeiten an der Karosserie geplant ?

Gruß Martin
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » So 7. Jun 2015, 16:49

Hallo zusammen,


@ gafu:
Ne die Tachowelle ist das nicht, die sitzt hier am Verteilergetriebe.

@ Charly:
Hmm, da bin ich mir nicht so sicher, das Rohr sieht eher aus wie die Außenhülle von einem Bowdenzug,
aber möglich wäre das schon.

Das wird die Zukunft zeigen, irgendwann werde ich mich um die Ölprobleme noch kümmern müssen.


@ Taunusbär:
Jop, da gibt es noch einiges zu tun, diese Arbeit werde ich vermutlich Auswärts vergeben,
so richtiges lackieren ist eher was für Profis mit Erfahrung.
Aber bevor es daran geht, gibt es noch viel zu tun.




Um den Schnorchel zu demontieren, mussten nur drei Schrauben und ein Schwingungsdämpfer gelöst werden
und genau der machte Probleme:

Bild

Nachdem mir gesagt wurde, dass dieser Silentblock ein 0815-Teil ist habe ich den Cutter angesetzt,
da sich das Kackteil nur mitgedreht hat.

Bild

Eine bissige Gripzange hält den kläglichen Rest fest:

Bild

Endlich war das blöde Ding entfernt, dass neue Teil habe ich gerade bestellt,
kommt für 5€ mit Porto bequem nach Hause:

Bild

Jetzt nur noch das Ansauggitter entfernen und ein Teil ist demontiert:

Bild

Bild

Bild


Da liegt er nun auf dem Packtisch zusammen mit der Ausbeute vom Freitag:
Bild

Schönen Sonntag.

Grüße vom See
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mo 8. Jun 2015, 18:58

Hallo zusammen,

der letzte Urlaubstag neigt sich dem Ende entgegen,
da ich seit heute morgen ohne Fäden im Finger rumrenne,
wollte ich heute noch die Sau von der Kette lassen.

Heute ging es also weiter mit der Demontage,
zuerst war der Kotflügel auf der Fahrerseite dran:

Dazu müssen folgende Dinge gelöst bzw. abgeschraubt werden:
- Kunststoffblende unter dem Lampentopf
- Verbreiterungen aus Kunststoff
- ein paar M6er Schrauben (schön und einfach)
- 3x M6er (Kunstoffblende unter Lampentopf verbunden mit Verbreiterungen)
- 2x M10er richtung Karossererie
- 2x M8er
- 2x Blechschrauben SW 7
- 4x Blechschrauben SW7 (Kotflügel an Kühlertraverse)

Los gings mit den Verbreiterungen aus Kunfstoff,
dort stecken die Schrauben in einer Art Plastikdübel im Kotflügel:

Bild

An den Winkel sind die Innenkotflügel angeschraubt,
diese habe ich schon in den ersten Tagen entfernt:
Bild

Da die Verbreiterungen bzw die Schrauben so vergammelt sind,
dass diese sich nicht öffnen lassen, habe ich nur die paar entfernt,
welche wirklich am Rest der Karosse hängen.

Also ran an die Blende:
Bild
(2 M6er vorne, 3 M6er im Radkasten und 2 Blechschrauben)
Diese kann dann recht einfach entfernt werden.

Nun müssen die vielen Schrauben weichen, welche den Kotflügel mit dem innen Kotflügel verbinden:
Bild

Hier noch der Aufbau der Verschraubung:

Bild

Nun die beiden M8er und die paar Blechschrauben entfernen:

Bild

Die schlimmsten Schrauben bzw. Muttern waren aber diese beiden:
Bild
Man kommt garnicht hin und das sind selbstsichernde Muttern,
da ging es nur Klick für Klick vorwärts.

Mit einem kräftiten Ruck, hat man den Koftflügel in der Hand:

Bild

Hier noch das Rostloch, welches behandelt werden will:

Bild

Bild

Bild

Bild
(das habe ich vorhin nicht gesehen, hat schön von innen nach außen gerostet)


Beim Kotflügel der Beifahrerseite geht´s ähnlich von Statten, der Kotflügel
ist in einem bessreren Zustand, alles nur kosmetik:

Bild

Bild

Langsam wird die Front schön nackt:
Bild

Diese Schrauben halten einen Kotflügel an seinem Platz:
Bild

Bis die Schrauben alle gelöst waren, sah mein Arbeitstisch so aus:
Bild

Nun ging´s noch der Haube an den Kragen, dazu muss ein Schlauch und zwei Steckverbinder gelöst werden.
Und ein paar Schrauben natürlich auf, je Seite zwei M8er:

Bild

Okay alle Leitungen gekappt und angeschrieben:

Bild

Damit ich die drei Befestigungsteile nicht verliere, gleich mal mit ein paar Kabelbindern gesichert:

Bild

Haube weg, abnehmen ging zu zweit super, tragen kann man die dann auch ohne Probleme alleine:

Bild

Und schon wieder fehlt ein Teil mehr, es wird immer Mad-Max mäßiger:

Bild

Die Nebelscheinwerfer haben es wohl auch untersich, naja mal sehen,
die Blenden sind jedenfalls nur mit 2 Schrauben befestigt:

Bild

Und einmal mehr, gibt es bei Dingen die gleich sein sollten, große Unterschiede:

Bild

Um die Stoßstange zu entfernen, muss das alles weg:
- Außentemperatursensor lösen
- "Entflüftungsleitungen" der Scheinwerfer lösenen
- Kabelbaum entfernen und ausstecken
- 4 Schrauben lösen (SW 19)

Das lösen des Steckers und Kabelbaum war einfach,
alles lösbar ausgeführt, sogar die 2 Kabelbindern:

Bild

Da liegt das Teil:

Bild

Und zum Abschluss des Tages noch zwei Bilder vom heutigen Endstand:
Bild

Bild


Schönen Abend noch zusammen.

Grüße
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon gafu » Mo 8. Jun 2015, 19:52

Im großen und ganzen hat er ja noch Substanz. Das ist schön zu sehen bei dem Alter des Fahrzeuges.
Ich hab da allergrößten Respekt davor, wie ordentlich (und wie schnell!) du das durchzieht.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Nicki » Mo 8. Jun 2015, 20:28

Sehe ich das richtig dass der keine Radhausauskleidung hat? :shock:
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon doofi » Mo 8. Jun 2015, 20:36

Wird von den "Freaks" immer und ohne Diskussion direkt rausgerissen der Mist.
Da rostets nur drunter und sonst bringen die Dinger nichts.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon derrdaniel » Mo 8. Jun 2015, 21:02

Was ist denn der Unterschied zwischen Radhausauskleidung und Innenkotflügel?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Taunusbär » Di 9. Jun 2015, 00:11

diese Arbeit werde ich vermutlich Auswärts vergeben,

Dann mach an den Teilen bloss vorher nichts mit Brantho.
Jeder vernünftige Lackierer macht dir da nichts drüber.
Nicht das das Produkt schlecht wäre,aber die Verträglichkeit mit gängigen Lacksystemen garantiert dir nicht mal der Hersteller.
Für Chassis und Fahrwerksteile ist es OK.

Gruß Martin
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon doofi » Di 9. Jun 2015, 09:34

Innenkotflügel ist aus Blech, Radhausauskleidung ist aus Kunstoff.
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Beitragvon Nicki » Di 9. Jun 2015, 10:43

Ich habe bisher nur letzteres gesehen, bei neueren Autos ist das auch schon mal eine grobe Fasermatte.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Bastelbruder » Di 9. Jun 2015, 20:16

"Die Fasermatte" ist primär zur Geräuschreduzierung gedacht, sieht man auch bei LKWs die in manchen Gefilden inzwischen entsprechend ihrer Lärmentwicklung Maut abdrücken dürfen.
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