"Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Der chaotische Hauptfaden

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon OnOff » Mo 10. Okt 2016, 21:15

Hi,

Hast Du das mit dem Abgasrohr an der Heizung getestet ?
Ich habe hier ein Gerät von MASTER, welches recht ähnlich aufgebaut sein dürfte.
Diese Heizung ist recht empfindlich,was das Abgasrohr angeht...
Original ist dort ein "Adapter" dabei,der ringsum gelocht ist, bevor es mit nem Ofenrohr weitergeht.
Soll wohl eine art "Zugbegrenzer" sein.
Ohne das Teil läuft meine Heizung garnicht am Kamin.

Gruß Sebastian
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 11. Okt 2016, 09:33

Hallo Sebastian,

ich habe die Heizung gestern kurz laufen lassen,
dass Rohr habe ich einfach provisorisch in den Kamin 6 Meter lang gestopft.

Die Heizung ist augenscheinlich normal gelaufen?

Wie äußert sich der zu große Zug bei deiner Heizung?

Ein paar Löcher könnte man da ohne Probleme noch reinbohren in den Adapter.

Danke und Gruß
Pascal
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon OnOff » Di 11. Okt 2016, 19:08

Hansele hat geschrieben:Hallo Sebastian,



Wie äußert sich der zu große Zug bei deiner Heizung?

Danke und Gruß
Pascal


Heizung zündet normal, und nach dem abschalten der Zündung kam dann ein "Blubbern" statt rauschen, und dann war die Flamme aus.

Gruß Sebastian
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Captain Einsicht » Di 11. Okt 2016, 20:08

Hat es wohl die Flamme Wegggesaugt :lol:

Zu viel Zug macht zu viel Frischluft :roll:
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 11. Okt 2016, 21:02

Hallo zusammen,

dass mit der Heizung habe ich heute noch probiert,
die Kiste rennt auch am Kamin 1a bzw. genauso wie ohne Kamin.

Meine Kiste würde die Abgase eher noch beschleunigen,
denn rings um den Abgasstuzten wird noch ein Teil der Frischluft rausgeblasen.

Wirklich testen kann ich das erst, wenn ich fertig bin und es etwas kälter ist.


Heute habe ich noch die letzte Plane angebracht,
ging wirklich einfach und problemlos:

Bild

Tja leider sah es nachdem ersten Versuch so aus:

Bild

Da hat wohl jemand die lange und kurze Seite verwechselt
und dabei war ich mir soooo sicher: :lol:

Bild

Nachdem dritten Versuch sah es dann so aus,
genauso wollte ich das haben:

Bild

Nun geht es den Undichtigkeiten an den Kragen,
ich will ja schließlich nicht für die Luftwaffe heizen:

Bild


An der Wand wir die Plane gegen diese Latte geschraubt:

Bild

Und unten auch nochmal:

Bild

Jezt nur noch von Außen gegen die Latten schrauben und fast fertig:

Bild

Da die vordere und seitliche Plane im Sommer wieder weg sollen,
bzw. nach oben gerafft werden müssen.
Gabs noch für jede Schraube einen Klecks Farbe,
damit das abbauen etwas zügiger geht:

Bild


Weiter geht´s in der nächsten Ecke, erstmal etwas freiräumen:

Bild

Das Brett hat mir da noch nie gefallen, also wenn nicht heute, wann dann?

Bild

Schon besser, jetzt muss ich nur noch die auf dem Boden verteilten Werkzeuge
dort markieren und aufräumen (aber heute nicht :-) ):

Bild

Die Plane in der Ecke ziehe ich noch etwas schräg nach außen,
damit die Fläche größer wird:

Bild

Zack eine Latte an die Wand gedübelt:

Bild

Und die Plane anschrauben:

Bild

Da ich die Presse nicht brauche in nächster Zeit,
habe ich mal das Werkzeugbrett davor gestellt:

Bild


Auch die Kiste hier nervt mich schon lange auf der Werkbank,
diese wird nun auch endlich wegoptimiert:

Bild

Platz ist über der Werkbank ja noch genug:

Bild

Zwei Bretter und enige Spax später:

Bild

Schon besser, endlich ist die wieder Kramerei vorbei:
(das war vor dem neuen Kompressor schon so :oops: )

Bild

Aus dem Draht 6² Rest wird auch noch was gemacht:

Bild

Über ein Rohr gebogen, kann man damit super Haken biegen:

Bild

Für die Sicherheit ist nun auch gesorgt: 8-)

Bild

Seitdem neuen Kompressor ist das Manometer auf der falschen Seite,
wurde heute auch endlich umgebaut:

Bild

Ich habe noch Besuch bekommen, da musste der Testlauf vorgezogen werden,
obwohl das Ding noch nicht fertig ist:

Bild

Innerhalb von ein paar Minuten näherte sich das Thermometer der 20 Grad Marke,
damit kann gefühlt der Winter kommen, es sollte sich dennoch angenehm arbeiten lassen:

Bild



In diesem Fach liegen normal in Summe vier bis fünf Winkelschleifer,
auch das sollte sich heute ändern:

Bild

Ein Stück Flachstahl soll dabei helfen, damit zukünftig alles seinen Platz hat:

Bild

Da ich keine Stockschrauben da hatte, wurde etwas improvisiert:

Bild

Und schon haben wir zwei halbwegs gerade Stockschrauben in der Hand:

Bild

Mit zwei 10er Dübeln, wird das ganze in der Wand verankert:

Bild

Und die Winkelschleifer eingehängt:

Bild

Die Schlüssel sind auch passend aufgehängt:

Bild

Endlich sind die Winkelschleifer einfach und schnell zugänglich,
nur die Anschlussleitungen muss ich noch tauschen (siehe Wer hat ich Suche):

Das große Loch ist immer noch nicht geschlossen:

Bild

Das wird sich nächste Woche mit Hilfe, dieser Schrottauswahl ändern:

Bild

Zum aufräumen, hatte ich keine Lust mehr,
dass bleibt nun erstmal so liegen:

Bild

Bild


Durch meine ganze Verzettelei, wird es hier nochmals einen weiteren Bericht brauchen,
wo es um Optimierung, Ordnung und das Winterlager geht. ;)

Schönen Abend noch zusammen,
Grüßle.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mo 17. Okt 2016, 18:39

Hallo zusammen,

heute geht´s an den letzten Exkurs,
bevor´s endlich am G weitergehen kann.

Die noch offenen Arbeiten, werde ich euch dann in kleinen Stücken
hier noch unterjubeln, aber das dauert wohl noch bis 0 Grad :-) :lol:

Um den Eingangsbereich ins Winterlager einfach wegräumen zu können,
habe ich zwei alte Skoda Bremsscheiben zusammengebraten:

Bild

Bild

Und anschließend ein Reststück Wasserrohr angeschweißt,
damit die lange Stange hält und einfach entfernt werden kann:

Bild

An die Stange kann nun mit Klammern die Folie einfach festgemacht werden:

Bild

Die Heizung steht auch noch total im Weg:

Bild

Also freiräumen, schon viel besser:

Bild

Hier noch ein Blick von oben auf das Winterquartier:

Bild


Während dem aufräumen der Funktionstest:

Bild

Noch ohne Thermostat, bei 30 Grad habe ich dann abgeschalten. :twisted:


Irgendwann wollte Fritzler (glaube ich ??) ein Panorama sehen,
hier nicht ganz aber fast:

Bild

Bild

Bild

Die letzte Seite erspare ich euch, da gibt´s nur eine grüne Wand zu sehen. 8-)

Feierabend für heute...

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Maschine » Mo 17. Okt 2016, 19:39

Sehr schön, sieht schnuckelig gemütlich aus. Und mit Heizung!

An meiner Heizung war ich auch noch mal dran, nur fehlt da noch die Elektrik. Aber heißes Wasser bollert schon mal durch den Wärmetauscher. Nur bin ich grad gehandicapt, und die Werkstatt ruht weitestgehend.
Folie werd ich wohl auch noch reinziehen, da mein Zimmermann so dermaßen hyperaktiv ist. Ich wollte noch isolieren und OSB antackern, aber jetzt muss es wohl so gehen.

Grüße an den Bodensee! Maik
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 18. Okt 2016, 18:23

Hallo Maik,

ist doch schonmal etwas, du weißt ja Gesundheit geht vor,
es bringt nichts sich noch zusätzlich Stress zu machen.
Da bekommst du schon hin, da habe ich keine Zweifel.


Bevor es heute produktiv wurde,
musste das hier noch weg:

Bild

Das Material ist schon eine Weile da,
aber bisher war keine Not da etwas zu tun:

Bild

Das gute an dem Thermostat ist, dass man die gewünsche Schaltdifferenz selbst einstellen kann,
ich habe mal 3-4 Grad Differenz eingestellt, mal sehen:

Bild

Das ganze noch noch auf ein Brettchen geschraubt und aufgehängt,
getestet und funktioniert, 1a:

Bild

Teile bei Mercedes habe ich auch mal wieder geholt,
zwar nur einen Bruchteil, aber dass reicht für eine saftige Rechnung:

Bild

Die vordere Plane, kann nun mit zwei Seilen nach oben gezogen werden,
so kann man alleine rein und raus fahren:

Bild

Der Rahmen nähert sich langsam aber sicher der Bühne:

Bild

Und mit Schwung über die Schwelle geschoben:

Bild

Im Anschluss gleichmal die Tragarme halbwegs ausgerichtet:

Bild

Nun kann das Drehgestell entfernt werden:

Bild

Tja leider habe ich hier vergessen weitere Muttern auf das Gewinde zu schrauben,
dass rächt sich jetzt:

Bild

Eine gefühlte Ewigkeit später, sind die Muttern alle gelöst:

Bild

Vorne konnte man die zwei Schrauben ohne Probleme lösen,
direkt danach mal vorsichtig angehoben.

Die Farbe hält ziemlich gut, zumindest so gut:

Bild

Ein paar Schläge mit dem Schonhammer und diese "Klebestelle" ist gelöst:

Bild

Vier solche Stellen bleiben vorne zurück, diese wollen noch behandelt werden:

Bild

Und schon kann der vordere Rollwagen weggeschoben werden:

Bild

Beim entfernen des hinteren Teils, wollte der Rahmen nach hinten kippen,
dass Lenkgetriebe fehlt einfach, dass ist wohl das Zünglein an der Waage.

Erstmal provisorisch gesichert:

Bild

Und hier passend beschwert für die weiteren Schritte:

Bild

Die Hinterachse habe ich auch freigeschaufelt:

Bild

Und gleich unter dem Rahmen platziert, die Vorderachse ebenso:

Bild

Mit der Hinterachse werde ich beginne, dass war auch das erste größere Teil,
was ich entfernt hatte. ;)

Bild

Die Anschlagdämpfer mussten noch ausgelagert werden,
war schon fast zu einfach:

Bild

Die Teile sind zurück in Karton Nr. 5 gewandert, diese brauche ich erst später:

Bild

Für die vorderen Anschlagdämpfer habe ich noch neue Hülsen bestellt,
bei dem Preis war an eine Aufarbeitung nicht zu denken:

Bild

Die hinteren sind schonmal montiert, ein Klecks Loctide sichert die Gewinde:

Bild

Dabei ist mir das erstemal aufgefallen, wie verstaubt die Hinterachse ist:

Bild

Bild
:lol: :roll:

Hier wurde im Thread mal erwähnt, dass die miesen Aufkleber sich gut mit Öl entfernen lassen,
etwas WD40 war greifbar und wurde aufgesprüht:

Bild

Nach ein paar Minuten, konnte der ganze Aufkleber einfach abgezogen werden:

Bild

Loctide drauf und schon montiert:

Bild

Bild

Als nächstes die Stoßdämpfer und Federn aus dem Regal gekramt:

Bild


Es kann also mit der Montage der Hinterachse losgehen.

Hier werden die beiden Längslenker am Rahmen festgeschraubt:

Bild

Auf beiden Seiten sitzt ein Gummi, welcher den Längslenker flexibel lagert:

Bild

Wenn die Achse bzw. der Rahmen fast ganz unten ist,
geht die Montage fast von allein:

Bild

So ist nämlich der Längslenker fast gerade und geht ohne Kraft rein:

Bild

Gummi drauf:

Bild

Und mit der Scheibe und Mutter handfest sichern:

Bild

Nachdem die Längslenker angeschraubt sind,
habe ich den Rahmen soweit angehoben, dass die Federn reinpassen:

Bild

Die Federteller haben eine Aussparung für den Anfang der Feder:

Bild

Da sollte man drauf achten, dass die Feder dort auch richtig sitzt:

Bild

Die Federn sind drin:

Bild

Nun mal langsam ablassen und die Feder immer wieder nachjustieren:

Bild

Als nächstes habe ich die Stoßdämpfer angeschraubt:

Bild

Und diese mal auf 100% ausgezogen:

Bild

Leider bin ich zu leicht um die Federn weit genug einzudrücken,
damit die Muttern der Dämpfer angeschraubt werden können.

Sodass für heute dieses Feierabendbild entsteht:

Bild

Und weil´s mir gerade in die Hände gefallen ist,
hier noch der Vergleich von neu zu alt (links neu, rechts alt):

Bild
Das verzinken hätte ich mir sparen können, da sind ja nichtmal 50% Material übrig.

Und noch im Verlgeich die Federn der Vorderache alt zu neu:

Bild


So das war´s auch schon wieder,
schönen Abend noch.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 25. Okt 2016, 20:32

Hallo zusammen,

heute ging es wieder etwas weiter,
in kleinen Stücken, wird es langsam was.

Heute sollte die Vorderachse an ihren Platz finden:

Bild

Schonmal grob in Position gebracht:

Bild

Und gleich im Anschluss den Laden wieder dicht machen,
ich heize nur ungern für die Luftwaffe :-)

Bild


Leider gehen nun die Tragarme der Bühne im Weg rum,
so wird das nichts:

Bild

Auf der Beifahrerseite braucht man noch nichtmal dran zu denken:

Bild

Der Stapler hilft hierbei, den nötigen Arbeitsraum herzustellen:

Bild

So steht dem Einbau nicht´s mehr im Wege:

Bild

Damit es schön flutscht, kommt wieder ordentlich Fett an die Sache,
gut geschmiert ist schon die halbe Miete:

Bild

Bild

Taaadaaa und die Längslenker sind schonmal an der richtigen Stelle handfest fixiert:

Bild

Das da, der Stabilisatorbügel:

Bild

Muss da rein:

Bild

Der Wagenheber und ein Stück Holzbalken helfen dabei,
der Balken ist so krumm platziert und das Schraubenloch bequem "einstellen" zu können.
Hebel sind schon eine verdammt gute Sache.

Bild

Und durch ist die Schraube:

Bild

Langsam nimmt die Sache Gestalt an:

Bild

Auch von vorne kann man nun langsam wieder erahnen wohin die Reise gehen soll,
insbesondere mit den Federn:

Bild

Die Schrauben werden nochmals verwendet, diese haben sich super gehalten:

Bild

Zusammen mit den neuen Dämpfern, wird das eine gute Sache denke ich:

Bild

An der Vorderachse kommt das Auge des Dämpfers nach oben,
hier kann man sehen wieviel zu "lang" die Federn sind:

Bild

Mit der Staplergabel kommen wir der Sache schon näher:

Bild

Mit mir auf dem Rahmen reicht es ganz genau um die Schrauben bequem an ihren Platz zu bringen:

Bild

Nun muss noch der Querlenker der Vorderachse montiert werden:

Bild

Das Auge muss da rein:

Bild

Im jetzigen Zustand fehlt soviel zur Montage:

Bild

Mit einem Spanngurt, kann die Sache halbwegs passend gezogen werden:

Bild

Zumindest die links/rechts Abweichung passt nun schonmal ganz gut:

Bild

Die Schraube konnte dann mit etwas Gewalt schonmal etwas gesteckt werden,
damit die Sache an Ort und Stelle bleibt:

Bild

Die Flucht passt allerdings noch ganz und garnicht:

Bild

Erst mit dem Gewicht der Staplergabeln, konnte ich mit einem Wagenheber,
den Querlenker passend hindrücken:

Bild

Und die Schraube sitzt:

Bild


Das war´s auch schon wieder für heute,
schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Maschine » Di 25. Okt 2016, 21:49

Hey, da gehts ja rasant voran! Da guckt man echt gerne zu, wie du das machst!
Zusammenbauen ist der schöne Teil an der ganzen Sache.

Hansele hat geschrieben:...du weißt ja Gesundheit geht vor,
es bringt nichts sich noch zusätzlich Stress zu machen.
Da bekommst du schon hin, da habe ich keine Zweifel.


Klar, Gesundheit geht vor, nur geht mir das auch so langsam auf den Keks nicht fit zu sein. Wird aber besser, meine Hand ist wieder einsatzfähig.
Zusätzlich Stress machen geht gar nicht, bin schon am Anschlag.
Klar bekomme ich das hin, die Frage ist nur wann???

Sag mal, wie machst Du das eigentlich? Welche Abende der Woche bist Du in der Werkstatt? Und Samstags? Sonntags?
Nenn mir mal die Parameter Deiner Werkstattauslastung, bitte, damit ich das mal bei mir abgleichen kann. Auflösung der Messung in Stunden wenns geht.

Mein Bulli hängt noch immer auf der Hebebühne fest. Die hinteren Achsgehäuse sind nicht lieferbar, und bei meinen sind die Lagersitze der Radlager lose und eiern 3 mm hin und her. Mit Scheibenbremsen geht das nicht. Sonst liegt alles bereit, bis noch auf die Bremsstaubbleche, die muss ich noch konstruieren, und dann lasern lassen, und noch die hinteren Bremssatteladapter fräsen. Aber ich komm nicht dazuhuhu.
Wenigstens habe ich es geschafft in der Werkstatt einen Boiler und ein dazu passendes Wasserhuhn zu installieren. Jetzt könnte ich mir die Hände mit warmem Wasser waschen, sollten die je mal schmutzig werden.

Aber jetzt weiter in Deinem Tread.

Grüßle zurück, Maik
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Kuddel » Di 25. Okt 2016, 22:00

Weia. In der Zeit, in der du das Fahrzeug umbaust, schaffe ich gerade mal die Folie für den Winter so faltenfrei wie ddu aufzubauen.
Hut ab.
Ich hätte ja mords Angst, bei den hübsch lackierten Teilen einen kratzer reinzubringen.
Gruß
Kuddel
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Sascha » Di 25. Okt 2016, 22:06

Jetzt noch das Lenkgetriebe dranbauen und du kannst einen auf Fred Feuerstein machen :D
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mi 26. Okt 2016, 18:59

Hallo zusammen,

@Maik:

Mein regelmäßiger Werkstattabend ist immer der Dienstag (Ersatztage sind Montag oder Mittwoch), den halte ich mir fast immer frei.
Kommenden Dienstag ist Feiertag, da werde ich wohl den Abend vorher auskurieren müssen.

Werkstattauslastung?

Gute Frage, ich denke es wird Zeit für etwas Statistik,
Zeitraum 22.09.2014 bis 04.10.2016 (der Stundenzettel ist noch nicht voll).

So ein Stundenzettel sieht so aus, ist übrigens der erste dieser Zettel:

Bild

Legen wir los:

25x Montags - 65 Stunden 22 Minuten - 2 Stunden 36 Minuten je Aufenthalt im Schnitt
80x Dienstags - 197 Stunden 18 Minuten - 2 Stunden 28 Minuten je Aufenthalt im Schnitt
25x Mittwochs - 56 Stunden 43 Minuten - 2 Stunden 16 Minuten je Aufenthalt im Schnitt
17x Donnerstags- 52 Stunden 33 Minuten - 3 Stunden 5 Minuten je Aufenthalt im Schnitt
30x Freitags - 74 Stunden 51 Minuten - 2 Stunden 29 Minuten je Aufenthalt im Schnitt
39x Samstags - 139 Stunden 56 Minuten - 3 Stunden 35 Minuten je Aufenthalt im Schnitt
1x Sontags - 0 Stunden 15 Minuten - 0 Stunden 15 Minuten je Aufenthalt im Schnitt

Gesamt 217 Werkstattaufenthalte mit Gesamt 587 Arbeitsstunden

2014 rund 78 Stunden
2015 rund 320 Stunden
2016* rund 189 Stunden (aktueller Stand bis Anfang Oktober)

Was in keiner Statistik auftaucht sind die Stunden die ich bei der Teilesuche und Infosammlung aufwenden muss,
um halbwegs ans Ziel zu kommen. Aber das kann man ja bequem vom Sofa aus machen oder in der Mittagspause,
mit Smartfon hat man das Netz ja immer in der Tasche.

Ansonsten versuche ich, alles so effizient wie möglich zu machen, damit die Zeit gut genutzt wird,
zu lange am Stück ist auch schwierig zumindest bei der Demontage wo alles peinlich genau dokumentiert werden muss.

Damit alles gut von der Hand geht, spiele ich die Arbeitsschritte vorher in Gedanken durch,
dass geht ganz gut, wenn ich zur Arbeit mit dem Fahrrad fahre.

Die Doku schreibe ich hier zu 99% direkt im Anschluss, damit alles noch ganz frisch ist und ich nichts wichtiges vergesse,
das dauert im Schnitt zwischen 15-30 Minuten je nachdem wieviel zu tippen ist.
In der Zeit wo die Bilder hochladen, gehe ich duschen und kann dann sauber ans tippen gehen, meistens sehe ich aus wie die Sau.


Maik, ist die Frage mit Werkstattauslastung so gemeint gewesen oder habe ich das falsch verstanden?

@ Kuddel:
Die Folie ist mir fast noch zu wellig, aber damit kann ich erstmal leben. :lol:

Die Kratzer sind nicht so schlimm, dass gehört dazu, manchmal lässt sich das nicht vermeiden,
die ganzen kleinen Fehlstellen behandle ich am Ende mit einem Klecks Farbe.
Manche Sachen lassen sich irgendwie nur mit "leichter" Gewalt und einem Meinungsverstärker einbauen,
aber auch der Schonhammer killt die Farbe, zumindest macht das mein 2 Kilo Exemplar. :twisted:


@ Sascha:
Ich wäre da eher für einen provisorischen Halter für Lenksäule, Pedale, Sitze und co,
dann den Motor rein und mal ne Runde drehen.
Dass bleibt aber wohl eher ein witziger Gedanke, so mal zum TÜV zu fahren hätte was. 8-)


Schönen Abend noch zusammen.

Grüßle Pascal
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon RMK » Fr 28. Okt 2016, 14:23

kleiner Hinweis am Rande, überleg Dir üb Du Achsfangbänder reinbauen willst,
bei G-basierten Rallyewagen wird/wurde das gern gemacht damit die dynamisch
entlastete Achse nicht die Stoßdämpfer abreisst.
Dazu wurde eine passende Schlaufe aus einem (alten) 2-Tonnen-Bergegurt um die Achse und den Rahmen
gelegt, so dass die entlastete Achse in die Bänder fällt und nicht in die Stoßdämpfer.

by the way, hast Du Schlechtwegestoßdämpfer eingebaut oder die "normalen"?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mo 31. Okt 2016, 17:32

Hallo zusammen,

@RMK:

Achsfangbänder werde ich wohl keine brauchen,
so dreckig wird es der G wohl nicht mehr erleben.

Vielleicht zieht er irgendwann ein Spaßgefährt auf einem Hänger oder so,
aber selbst im richtigen Dreck spielen darf der dann wohl erstmal nichtmehr.


Die Stoßdämpfer sind die serienmäßigen, also weder besonders hart noch besonders weich.



Heute ging´s etwas weiter, morgen läuft in der Werkstatt nichts.

Zuest habe ich die untere Schraube umgedreht, damit der Längslenker vorbei kommt:

Bild

Bild

(Danke für den Hinweis)

Als nächstes sollte der hintere Querlenker eingebaut werden:

Bild

Damit auch alles seine Ordnung hat (aber da bin ich mir bei der Einbaulage nicht sicher).

Bild

Die Befestigungspunke habe ich mit den zwei Klemmen mal optisch hervorgehoben:

Bild

Weiter wie so habe ich es nicht geschafft, da werde ich wieder den Stapler brauchen,
also muss das ganze Ding auf umgedreht werden:

Bild


Das war heute aber nichtmehr möglich, daher habe ich was anderes gemacht.

Erstmal wieder Teile rausgekramt:

Bild

Bild

Die gehören zu dem Klopper von Lenkgetriebe:

Bild

Nun werden nach und nach alle Abdeckungen entfernt,
hat gut funktioniert, ist ja zwischenzeitlich fast schon Routine:

Bild

Auch hierunter sieht´s gut aus:

Bild

Staub ist auch dahin gekommen:

Bild

Alles sauber, so soll es sein:

Bild


Kleine Fehlstellen gibt es, aber damit kann ich leben,
ist ja nur ein kleiner schmaler Rand:

Bild

Hier kann man gut den Vergleich sehen, vorher zu nachher:

Bild


Als nächtes habe ich mal die Schrauben durchgesteckt und die Kunststoffunterlage eingefädelt:

Bild

Und aufgesteckt, tja schwarz ist tükisch, hier kommen Fehlstellen zu Tage:

Bild

Glaubt man kaum, wie gut sich der Bollen von Lenkgetriebe verstecken kann:

Bild

Bild

Leider hat Mercedes mir die falschen Muttern geliefert, sodass hier nochmals die alten zum Einsatz kommen:

Bild

Die letzten Abdeckungen müssen noch weg:

Bild

Und dabei hilft mir mein mobiler Fernsprechknochen mit Internetz (sogar mittlerweile LTE hier :-))

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So muss das also aussehen:

Bild

Die Abdeckung hat ihr Soll erfüllt, es ist alles sauber geblieben:

Bild

Erste Verschraubung ist dran:

Bild

Und die nächste auch:

Bild

Die Teile sind fast schon zu schäbig für das schöne Getriebe:

Bild

Leider habe ich wohl eine Macke in die Verschraubung geschlagen:

Bild

Bild


Nun kann die Lenkstange montiert werden:

Bild

Somit ist das letzte auf dem Boden hängende Teil der Vorderachse auch versorgt:

Bild

Gefällt mir:

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Die Schlauchleitungen habe ich mit der Zopfbürste entrostet:

Bild

Und mit der Dose frisch gemacht:

Bild

Der Feuerlöscher dient als Trocknungsgestell vor der Heizung,
bei 50 Grad trocknet es sich einfach besser:

Bild

Die Anhängerkupplung muss auch wieder dran, da fehlt aber noch etwas:

Bild

Das Typenschild, ja das Ding habe ich auf anhieb gefunden :)

Bild

Und angenietet:

Bild

Hier noch die Schrauben für die Anhängerkupplung:

Bild

Ich habe 10.9er statt den 8.8er bestellt, dass ist der einzige Unterschied von 2800kg zu 3500kg Anhängelast:

Bild

Die Farbe ist trocken und die Leitungen sind wieder an ihrem Platz,
die Macke in der Verschraubung war kein Problem:

Bild

Die letzten Fehlstellen des Rahmen sind nun noch fällig:

Bild

Bild

Mit der Reinigungsscheibe ging´s ruck zuck und schon war alles sauber:

Bild

Bild


Farbe anmischen:

Bild

Schon besser:

Bild

Bild

Bild
(ob das unten im Bild eine Fehlstelle ist, werde ich das nächstemal prüfen,
ist mir nicht aufgefallen als ich da geschliffen und gepinselt habe.
Vielleicht ist wiedermal nur ne Menge Staub)


Schönen Tag noch zusammen,
Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mo 7. Nov 2016, 20:40

Hallo zusammen,

heute kamen mal wieder ein paar neue Teile ins Lager,
okay die selbstgemachten Tankfangbänder habe ich nurmal umgelagert.
Neu gab es einen gebrauchten Tankgeber in recht gutem Zustand,
jedenfalls kein Vergleich zu meinem.

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Angeregt von dem Faden wo es um "Stromerzeuger einsatzbereit halten" ging,
habe ich heute mal die Heizung über die Kiste betrieben:

Bild


Die Teile stehen auch nur noch im Weg rum,
mal sehen ob ich die an den Mann bringen kann.

Fast schon schade um die Dinger:

Bild

Bild

Bild


Die Fehlstellen von letzter Woche sind nun nichtmehr zu sehen,
sieht doch so schon viel stimmiger aus:

Bild


Eigentlich wollte ich heute das Fahrgestell umdrehen,
dass war platztechnisch leider nicht möglich.

Daher habe ich wenigstens die ganzen "losen" Schrauben und Muttern,
zumindest mal deutlich angelegt:

Bild

Nur soweit, dass die Sicherungsfunktion der Muttern gerade so greift,
dass endgültige Drehmoment gibts erst ganz am Ende dieses Thread´s hier. :shock:
Bild


Auch die Längslenkerlager wurden so behandelt:

Bild

Hintergrund ist der, dass Fahrgestell wird sicherlich noch 10000mal von A nach B geschoben,
da wäre es doch blöd Schrauben zu verlieren oder nicht?


Hier kann man noch die Mutter vom vorderen Querlenker sehen,
dort war die Schraube nur gesteckt:

Bild

Da muss die Mutter drauf:

Bild

Nun ist zumindest alles an der Vorderachse soweit angezogen,
dass es nichtmehr von alleine wegfallen kann.


Die Kabel und Bremsleitungen hängen auch nur so rum,
damit die Leitungen ganz bleiben, muss was passieren:

Bild

Der Kunststoffhalter wird einfach eingeklipst, die Teile sind alle neu,
da die alten extrem spröde waren:

Bild

Die Kabel halten so auch schon ganz alleine, die Bremsleitung nicht:

Bild

Die Bremsleitung wird mit diesen Federklammern in dem Einstich festgeklemmt:

Bild

Passt, wackelt nicht und sieht gut aus?

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Und hier noch als Gesamtkunstwerk:

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Weil es gerade passt hier noch ein paar alte Bilder aus dem Archiv,
ich kann es immer kaum glauben, wie das stellenweise ausgesehen hat :-)

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Ansonsten habe ich heute nur noch ewas aufgeräumt, mich von oben bis unten mit Wasser eingesaut,
naja auch ein kleiner Schritt, ist ein Fortschritt.

Schönen Abend noch zusammen,
Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Toni » Mo 7. Nov 2016, 22:23

Immer wieder schön, deine Fortschritte zu sehen. Danke fürs Teilen :)
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 15. Nov 2016, 20:01

Hallo zusammen,

die Tage werden kürzer und die Zeit rennt, bzw. das Jahr ist ja schon fast gelaufen.
Dennoch kam mir die Woche bis zum heutigen Tag recht lang vor.

Jedenfalls sollte heute der hintere Teil vom Rahmen montiert werden:

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Dazu habe ich mit dem Stapler etwas nach unten gedrückt, bzw die Gabeln aufgelegt,
nun kann ans anschrauben gedacht werden:

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Wichtig ist, dass man hierbei auf die Scheibe achtet, dass diese auch sauber in der Bohrung sitzt:

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Hier kann man die Passung/Bördelung ganz gut sehen:

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Und schonmal etwas handfest angelegt:

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Soweit bin ich aber nur gekommen, weil ich die Dämpfer unten nochmals gelöst habe:

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Um die neue Schraube zu schonen, musste ein Zentrierer her:

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Ist aus einer alten Fahrwerkschraube ja schnell geschliffen:

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Nachdem die Dämpfer unten angeschraubt sind, können diese oben auch angezogen werden:

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Da sich der Dämpfer mitdreht beim anziehen, muss man oben mit einem 10er Schlüssel gegenhalten,
dann klappt das auch:

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Für das notwendige finale Drehmoment, muss ich mich noch nach einem anderen Schlüssel umsehen,
bisher gibt es keinen Mauldrehmomemtschlüssel in meinem Fundus.

Nun muss noch der Querlenker an seinen Platz gebracht werden:

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Dazu wird mit einem Wagenheber das Teil in Position gedrückt:

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Mit den schweren Staplergabeln auf dem Rahmen, wandert das Ding fast schon an Ort und Stelle,
um die Schraube durchzubekommen, musste aber doch noch ein Stemmeisen her:

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Der nackte Hintern, wird heute auch wieder vollendet:

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Die Anhängerkupplung ist somit auch wieder an ihrem Platz:

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Sieht wieder wirklich schön aus?

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Oder etwa nicht?

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Das Fahrgestell wäre somit wieder an einem Stück und weil es so schön ist,
will ich euch das nicht vorenthalten, für den Kontrast habe ich noch ein paar alte Bilder dazwischen gemogelt:

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Nun noch für den nächsten Aufenthalt ein paar Teile rausgekramt:

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Wobei der nächste Abend/Tag oder was auch kommt, wohl eher nochmals eine Ordnungsgeschichte wird,
es wird mal wieder Zeit zum umräumen :-).

Schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Fritzler » Di 15. Nov 2016, 21:02

JA! Das sieht nun wirklich sehr schön aus.
Wie die Zeit so vergeht, jetzt wird der Rahmen wieder zusammengebaut.

Wie gehts denn mit der Kabine weiter (bzw los)?
Oder hab ich da was überlesen?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Kuddel » Di 15. Nov 2016, 21:22

Oh mann. wie fein. Bin schwer Begeistert.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Fr 18. Nov 2016, 19:26

Hallo zusammen,

@ Fritzler:

Die Karosserie wird wohl in der nächsten Zeit erstmal komplett von ihren Anbauteilen befreit,
innen wie außen, dort wird es denn auch wieder eine Menge Minibaustellen und Projekte geben.

Ansonsten ist es der Plan die Hütte wegzugeben, dort fehlen mir einfach die Fertigkeiten,
eine solche Fläche zu lackieren ist glaube ich schon auch für Autolackierer eine kleine Herausforderung.

Und da machen wir uns nichts vor, geht ohne große und jahrelange Erfahrung einfach nichts,
da diese fehlt und ich nicht umschulen will, wird das am besten sein:-)

Ob ich die große Beule noch selbst ziehe oder nicht, entscheide ich dann spontan.


@Kuddel:

Genauso geht es mir auch, bin heute wieder bestimmt 15 Minuten um den Rahmen geschlichen
und habe das Ding bewundert. ;)



Heute bin ich noch etwas in der Werkstatt gewesen, für das umräumen wollte ich keinen Dienstag opfern.

Irgendwann war die Fläche hier frei:

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Und schon wieder zusgestellt, zumindest parkt der Motor wieder richtig:

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Der Reifenstapel gehört gefühlt dort hin wo das Verteilergetriebe steht oder etwa nicht?

Dazu habe ich vom allerersten Rahmen Rollwagen die Rollen ausgelagert:

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Und schon ist die Palette fahrbar:

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So muss das sein:

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Der Freiraum soll in der Karosseriephase den Rahmen aufnehmen, damit dieser nicht soweit raussteht.


Um das leidige Druckluftschlauch aufrollen zu sparen, habe ich noch den Automatikaufroller angeschraubt,
dass aufräumen geht nun in Zukunft noch etwas schneller:

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Schönen Abend noch zusammen,
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Phyro » Fr 18. Nov 2016, 20:00

Einfach sexy, der Rahmen! Super genial :)
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mo 21. Nov 2016, 20:49

Hallo zusammen,

in Anbetracht dessen, dass ich morgen einen längeren Termin habe,
bin ich gleich heute noch etwas in die Werkstatt.

Langsam aber sicher muss ich mal wieder einen Schwung Teile bestellen,
die noch gedankliche Fehlteileliste ist schon wieder ziemlich lang.

Jedenfalls habe ich heute den Aufenthalt mit Kleinteilekramerei und Anbauerei verbracht,
da geht die Zeit irgendwie auch flott vorbei.

Links ein neuer Halter, Rechts der gebrauchte:

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Der Kunststoff ist über die Jahre extrem spröde geworden, sodass die Leitungshalter fast alle gebrochen sind,
auch wurde das Ding von den rostenden Haltebolzen förmlich gesprengt:

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Daher habe ich mal diese Teile hier besorgt, kein wirklich günstiger Spaß:

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Angeschraubt sind die Teile in Rekordzeit:

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Hier noch die Halter für die ABS-Leitungen und die ABS-Verbindungsstelle:

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Passt, auch hier waren die alten zu marode:

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Dasselbe gilt für den Kabelhalter natürlich auch:

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So leeren sich die Teilebeutel recht zügig:

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Nun kommen wir zum Halter der 6mm Entlüftungsleitung, ich habe vier verschiedene Halter bestellt,
aber keiner entspricht dem bei mir verbauten:

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Den Haltebügel für einen Kabelbaum haben die Jungs mal einfach wegoptimiert,
hier kann man das Mini-Stück-Plastik sehen, dass mir fehlt:

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Die restlichen Kleinteile (Halter für Bremsleitungen) habe ich eingepackt um diese zu einer kompletten Einkaufsliste zu verwandeln,
leider liegt die Tüte fernab vom Sofa, sodass das erstmal wieder warten muss.

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Die Kabelbinder wurden inzwischen auch ersetzt, immerhin sind die neuen länger,
abschneiden ist ja dann später einfacher als zu verlängern:

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Kommen wir zum Tankentlüftungsrohr, auf diesem Bild befinden sich zwei Leitungen,
die eine habe ich für 20€ aus den Kleinanzeigen gefischt und die andere ist die alte:

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In der Nahaufnahme sieht man den Unterschied, allzulange hätte die alte wohl nicht mehr gehalten:

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Die Rohrleitung wird mittels RSGU-Schelle fixiert:

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Ja ich habe meine Lektion wirklich gelernt und das Ding gleich eingespannt:
Der Schraubstock in Verbindung mit dem Stufenbohrer sorgt für eine schnitt-/Notaufnahmenfreie Aufbohrung der Schelle :lol: :oops:

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Und schon ist das Ding an seinem Platz:

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Die original verbaute Leitung ist etwas nach oben gebogen, ob das beim Entfernen der Karosserie passiert ist,
kann ich heute nicht mehr sagen. Das sollte die ferne Zukunft zeigen, was da richtiger ist:

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Als nächstes habe ich mal den Tank ausgelagert:

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Irgendwie hatte ich das Teil sauberer in Erinnerung:

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Und weil wir schon beim Thema Tank sind, hier noch der Vergleich der beiden Tankgeber,
den linken konnte ich für 50€ aus der Bucht fischen:

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Nachdem putzen des "neuen" Gebers kommt der Unterschied noch etwas besser raus:

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Den neuen Geber werde ich wohl mit dem Dremel und Drahtbürste sauber und blank machen
und anschließend mit neuem Lack für die Zukunft fit machen.

Mit einem Blick auf die Seite der Geber, sieht man ganz deutlich wie mein alter Geber gelitten hat:

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Da ich den Tank so nicht verbauen will, müssen die diversen Öffnung dicht gemacht werden:

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Die Schlauchanschlüsse habe ich einfach mit Panzertape abgeklebt:

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Quasi, einmal vorne zugeklebt und mit einem halben Streifen umwickelt, wird schon halten:

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Unten hängt noch die erste der beiden Benzinpumpen am Tank:

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Diese wird nur von drei Schlauchschellen an Ort und Stelle gehalten:

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An den Schellen sieht man, dass es Zeit war diese zu öffnen, die Gewinde sind schon deutlich angerostet.
Diese werde ich vor dem erneuten Zusammenbau entrosten und mit Mike-Sanders ordentlich einfetten:

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Nun ist der Tank bereit für die Reinigung im Waschpark:

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Da es draußen dank Föhn deutlich wärmer als in der Werkstatt war,
habe ich den Tank gleich noch eingeladen.

In mein jetziges Auto passt der Tank nur diagonal in den Kofferraum.
Außerdem fasst er das doppelte an Sprit, naja der bisherige Verbauch ist echt genial :lol:

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Jedenfalls sieht der Tank nass noch sauber aus, mal sehen wie´s aussieht,
wenn er getrocknet ist:

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Schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 3. Dez 2016, 21:32

Hallo zusammen,

am Dienstag musste ich eine kleine Zwangspause einlegen,
dass hatte keinen Sinn was anzufangen.

Irgendwann im Winter soll es an der Karosserie losgehen,
bevor es hier schneit muss das Ding also rein die Werkstatt.

Das ganze ging heute über die Bühne, nicht das der Winter da ist und ich arbeitslos werde :lol: .


Naja die Hütte steht nun bereit:

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Dann habe ich noch das Entdeckt, da habe ich leider keine Stopfen reingedreht:

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Sollte ich mich schonmal nach einen neuem Hauptbremszylinder umsehen, oder macht das den Teilen nichts aus?

Danke und Gruß
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Sascha » So 4. Dez 2016, 11:51

So rostig wie die Gewinde aussehen würde ich sagen ja.
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