"Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Der chaotische Hauptfaden

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon ferdimh » So 4. Dez 2016, 13:32

Ich würde den drinlassen (einmal spüen gegen Rostbrühühe im Rest).
Grund:
Wenn er beschädigt sein sollte, merkt man das (oder der TÜV). Und der Austausch ist bei üblichen Karren im Zweifelsfall relativ einfach. Sinn der Resaturation mit Totalzerlegung ist meiner Meinung nach, dass man an die Stellen rankommt, wo einen Reparatur im "normalbetrieb" eben nicht so ohne weiteres möglich ist.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon laserman » Mo 5. Dez 2016, 12:20

Ich würde tendenziell auch erstmal eine Funktionsprüfung machen, aber was man auch nicht vergessen darf das Bremsflüssigkeit hygroskopisch ist und damit Wasser auch tief in den Brenszylinder zieht.
Also das Ding mit "is ja Öl drin, rostet nicht" zählt halt bei Bremssuppe nicht.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Julez » Mo 5. Dez 2016, 14:15

Wo wir gerade bei Rost sind: Hast du eigentlich vor, gegen zukünftigen Rostbefall das ganze Chassis und/oder Karosserei oder Teile davon nochmal mit Mike Sanders o.ä. vollzusprühen?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Robby_DG0ROB » Mo 5. Dez 2016, 23:35

Der beste Rostschutz ist, im Winter das Fahrzeug nicht unnötig dem Salz auszusetzen. Es wird ja jedes Jahr mehr und häufiger gestreut.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Julez » Di 6. Dez 2016, 10:33

Bei meinem Fahrzeug habe ich insgesamt um die 12kg Seil- und Mönnichfett verarbeitet, das halte ich auch für einen ganz guten Rostschutz... ;)
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 6. Dez 2016, 21:16

Hallo zusammen,

@Sascha:
Das war beim ausbauen da schon so von der Färbung her, ich vermute mal,
man hätte in der Vergangenheit die Flüssigkeiten auch mal wechseln sollen.
:?

@ ferdimh & laserman:
Ja bleiben tut das Teil in jedemfall ich setze, dass mal auf die Ebay-Liste,
vielleicht gibt´s da einen für einen Schmalen Taler.

@ Julez:
Da bin ich mir noch nicht sicher, Mike Sanders gehört eher in Hohlräume denke ich,
dass Zeug pappt dermaßen, da will man nie wieder dran schrauben.

Ich denke dort werde ich mich mal bei FluidFilm umsehen, dort gibt es ja ein etwas weniger
klebriges und festes Produkt für den Unterboden.

@ Robby_DG0ROB:
Das ist natürlich das vernünftigste, ob ich das schaffe kann ich noch nicht sagen.
Aber bisher habe ich mit Salz keine Probleme, erstmal muss ich wieder fahren können. 8-)



Jedenfalls habe ich es heute wieder mal in die Werkstatt geschafft,
kam mir wie eine Ewigkeit vor die eine Woche Pause.

Der Tank ist nun trocken und sauber genug, alles andere wäre übertrieben:

Bild

Bild

Bevor es losgeht, wird erstmal der Hauptbremszylinder dichtgemacht:

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Geht mit den zugeschweißten Stopfen ja in Sekunden:

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Für das gute Gefühl, habe ich den Behälter noch mit der Suppe gefüllt und ein paarmal ordentlich gepumpt:

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Als nächstes kommt wieder die Benzinpumpe an ihren Platz:

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Die Schellen und Verschraubungen habe ich mit Hohlraumspray etwas für die Zukunft konserviert:

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Nun kommen die selbstgebauten Tankfangbänder ins Spiel:

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Die Auflagen für den Tank habe ich gekauft:

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Die Bänder werden einfach am Rahmen eingehakt:

Bild

Die Auflagen werden einfach auf die Bänder geschoben:

Bild

Da die alten Bänder total vergammelt werden, soll mein Kumpel Mike-Sanders etwas helfen:

Bild

Einen ordentlichen Klecks auf das Band an einer strategisch guten Stelle:

Bild

Mit dem Brenner verläuft das Zeug binnen Sekunden an die Stellen wo es gebraucht wird:

Bild

(wäre eher ein Job für den Heißluftföhn, aber das scheiß Parkside-Teil ist verreckt und in die Tonne gewandert... :twisted: )

Das gleiche wird noch mit der Vorder-/Rückseite veranstaltet:

Bild

Hier die Auflage in Richtung Tank, da hat es bei den alten richtig übel ausgesehen:

Bild


An dieser Stelle wird der Tank bald wieder seinen Platz einnehmen:

Bild

Nach kurzem Überlegen über die anti-Rost-Maßnahme, habe ich mich hierzu entschlossen:

Bild

Das Fettband war bei meiner Fettbestellung als Geschenk dabei, könnte man sicher auch selbst herstellen:

Bild

Damit wurden jetzt die wichtigen und damals vergammelten Stellen geschützt:

Bild

Von oben:

Bild

Von unten:

Bild

Damit der Tank eingebaut werden kann, wird dieser mit Hilfe einiger Koffer etwa in Position gehalten:

Bild

Nun konnte ein Spanngurt für die richtige Positionierung sorgen:

Bild

Bei der Montage musste ich wiedermal feststellen, dass Murphy überall lauert,
das linke Auflageblech ist falsch rum aufgeschoben.:P

Bild

Nachdem der Fehler korrigiert war, konnte ich das Band der Fahrerseite richtig platzieren:

Bild

War ein kleiner Kampf bis die Mutter gegriffen hat, dass neue Band ist aus 3mm VA,
was dem doppelten des Originalen enspricht, dementsprechend biestig ist das ganze.

Geschafft: ;)
Bild

Die Beifahrerseite war von Hand nicht hinzubekommen, lag vielleicht auch an dem Mike-Sanders überall,
dass ist ja dermaßen schmierig, dass der Wagenheber zum Einsatz kam:

Bild

Nun ist der Tank ohne Hilfsmittel wieder an seinem Platz:

Bild

Hier kann man sehen, warum an den Stellen der Gammel vorgeherrscht hat,
da konnte sich die Feuchtigkeit einfach gut sammeln und schlecht verdampfen:

Bild

Bild

Ob das Fettband den gewünschten Erfolg hatte, sehen wir bei der nächsten Demontage :lol: .


Diese beiden unscheinbaren Halter, halten später zusammen mit den Auflageblechen das Tankschutzblech:

Bild

Die Dinger werden einfach an den Rahmen geschraubt:

Bild

Hier von der Seite abgelichtet, dort drauf kommt später das Tankschutzblech:

Bild

Noch ein Bildchen vom heutigen Fortschritt, unvorstellbar wie die Zeit vergeht:

Bild


Und weil wir hier ja aktuell nur noch hübsche Teile sehen, hier ein paar Bilder vom Ursprungszustand:

Halter des Tankschutzbleches:

Bild

Daher kommen die Rostnarben auf den Bildern oben:

Bild

Der Tank bei der Demontage:

Bild

Rostspuren im Dreck von der Unterseite des Rahmens:

Bild

Tankfangband mit Auflageblech von unten:

Bild

Hier der Blätterteig ohne Tank:

Bild

Rost am Rahmen, verdeckt durch den Tank:

Bild

Querrohr:

Bild

Hinterstes Querrohr:

Bild

Rahmenprofil von unten, gekapselt und versteckt durch die Tankform:

Bild

So das war´s auch schon wieder,
schönen Abend noch.
Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Toni » Di 6. Dez 2016, 22:00

Wegen dem fehlenden Maul-Drehmomentschlüssel (Vorherige Seite): wenn man einen Maulschlüssel an einen Ringschlüssel tüddelt, bekommt man einen Adapter für eine Inbusnuss.
Maulöffnung und Ringöffnung müssen dabei natürlich übereinander liegen.
Schlüssel lassen sich z.B. Mit Draht zusammentüddeln.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Julez » Mi 7. Dez 2016, 00:08

Oder man nimmt einen Ringmaulschlüssel... :idea:
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Toni » Mi 7. Dez 2016, 08:48

Nee, das geht nicht.

Die Maulöffnung muss in Achsverlängerung des Drehmomentschlüssels sein, sonst stimmt das Drehmoment nicht.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon derrdaniel » Mi 7. Dez 2016, 09:16

im 90° Winkel geht es ganz grob in etwa...habe ich zumindest schon so gemacht, es ist aber ein ziemlicher Klapparatismus.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Julez » Mi 7. Dez 2016, 12:46

Höh, ich dachte jetzt so:

Bild

Nee :lol: , 90° ohne Rechnen, ansonsten kurz und klug anderes Drehmoment voreinstellen:

http://reichel-service.com/beschreibungberechnung/
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mo 12. Dez 2016, 21:18

Hallo zusammen,


da ich morgen Abend keine Zeit habe, wollte ich die Woche gleichmal produktiv starten.

Bevor es am Tankschutzblech weiter gehen kann, muss dieser Kamerad hier verarztet werden:

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Dazu habe ich erstmal den OP-Tisch hergerichtet:

Bild

Damit der Kabelbaum nicht abschmiert (müsste ja sonst so kommen) habe ich das Ding an einer
schweren Blechkiste festgeklemmt:

Bild

Heute soll es endlich diesen Steckern hier an den Kragen gehen:

Bild

Diese waren beim Ausbau nur mit der Knipex Cobra zu lösen,
was natürlich deutliche Spuren hinterlassen hat:

Bild

Da die Dinger Schrott sind, habe ich da kurzerhand die Flex angesetzt:

Bild

So entsteht diese beinahe Schnittbild:

Bild


Hier kann man die Scheibe sehen, die verhindert das sich die Überwurfmutter nach so langer Zeit,
nochmals sauber und einfach lösen lässt. Vielleicht aber nur vielleicht hätte ordentlich Kriechöl,
hier etwas an der Situation verbessert:

Bild

Nachdem der alte Gummi weg ist, kann man schön die Kontakthülsen und deren Crimpung sehen,
sonst war am G bisher immer als gelötet:

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Den Stecker gibt es als Komplettpaket von MB:

Bild

Das ist mit dabei:

Bild
(Gummiteile Superseal in zwei Querschnitten, Winkeltülle ebenfalls für zwei Kabeldurchmesser)


Da die Kontakte noch gut aussehen wollte dort nichts neu machen und nur das Steckergehäuse erneuern,
frei nach dem Motto "eng ist ein dehnbarer Begriff" geht es hier ans Werk:

Bild

Versuch Nummer 1 (Fehlversuch) um das Ding da drüber zu bekommen:

Bild

Versuch Nummer 2 mit einem Schraubenzieher, hat auch nicht wie gewünscht geklappt:

Bild

Mit einem Innensechskantschlüssel sieht´s doch gut aus:

Bild

Der Kugelkopf sorgt für einen spielfreien Übergang:

Bild

Geht doch am Ende ganz einfach:

Bild

Nach der ganzen Quälerei fällt mir der Unterschied der Kontakte erst auf:

Bild

Die alten Kontakte halten nicht in dem neuen Kunststoffgehäuse, diese rutschen einfach raus:

Bild

Um die Kabellänge nicht zu ändern, habe ich den vorderen Teil abgeschnitten und die Crimpung vorsichtig aufgebogen:

Bild

So konnte das Kabel ohne Verlust von einzelnen Litzen gezogen werden:

Bild

Dann das Kabel wieder in den neuen Kontakt eingelegt und die erste Seite vorsichtig mit dem Seitenschneider fixiert:

Bild

Im Anschluss noch die zweite Seite, einen leichten Zugtest hat so gut überstanden:

Bild

Und zur Sicherheit am Ende noch verlötet, dabei ich habe darauf geachtet, dass kein Zinn in Richtung der Isolierung kommt.
Sodass die Zugentlastung gleichzeitig eine Art Schiene darstellt und verhindern soll, dass es da bricht.

Bild

Dann können die Kontakte eingeschoben werden, diese rasten in der richtigen Position ein:

Bild

Jetzt noch die Superseal Gummiteile hinten reingestopft und fast schon fertig ist das ganze:

Bild

Nun wird das Gehäuse mit dem Kabel in die Ecktülle gesteckt:

Bild

Und fertig ist der erste Stecker:

Bild

Hier die alten Reste, irgendwann ist die Zeit da wohl einfach abgelaufen.
Passen würde hier "Never touch a running system", dass hätte noch ewig funktioniert,
wenn man es in Ruhe gelassen hätte :lol: .

Bild


Leider waren im dritten Steckersatz keine Kontakthülsen dabei, sodass der letzte Stecker so am Kabelbaum hängen muss.
Da werde ich wohl einen neuen Stecker für ca. 12€ bestellen müssen, ich denke die Chance auf Nachlieferung ist gleich null,
genauso wie genau diese Kontakte als Einzelteil zu finden:

Bild

Auch hier wurde mal wieder was anderes verbaut, auch da muss Ersatz her:

Bild


Das war´s auch schon wieder, zum Glück werde ich hier nicht nach Stunden bezahlt. 8-)

Schönen Abend noch zusammen,
Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Censer » Do 15. Dez 2016, 14:34

Kurze Anmerkung zu den Steckern, die Superseal-Gummidinger werden eigentlich mit dem Kragen vorne in den Isolierungscrimp des Steckkontaktes mit eingecrimpt - so beispielsweise.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon KampfKeks_MRZ » Do 15. Dez 2016, 19:04

Censer hat geschrieben:Kurze Anmerkung zu den Steckern, die Superseal-Gummidinger werden eigentlich mit dem Kragen vorne in den Isolierungscrimp des Steckkontaktes mit eingecrimpt - so beispielsweise.


Genau das wollte ich gerade auch schreiben. Das ist übrigens wichtig - der Nöpel schafft es tatsächlich, sich raus zu rappeln, ich spreche da aus bitterer Erfahrung...

Gruß Rainer (der regelmäßig für Diesel-Motoren Kabelbäume handanfertigt, ihr wisst schon, spezial für Prüfstandsläufe und so...)
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 3. Jan 2017, 22:11

Hallo zusammen,

heute habe ich es mal wieder geschafft am G etwas zu arbeiten,
hier laufen aktuell viele Sachen paralell, sodass mein Langzeitprojekt etwas zurückstecken musste.

Wer mein Gruscht bei Youtube verfolgt, hat die Tonne und den Vogelschreck schon gesehen,
aktuell arbeite ich noch an einem beleuchteten Schild für unsere Vereinsveranstaltung.

Naja jedenfalls kam es mir fast wie eine Ewigkeit vor, dass ich nicht mehr geschraubt habe.

Der Winter ist hier auch angekommen, merkt man nun auch deutlich in der Werkstatt,
Bilder vom Neuschnee erspare ich euch, waren auch nur 20cm.

Bild

Für die Geschichte mit dem beheizbaren Stehtisch, habe ich das Fahrgestell aus dem beheizten Bereich entfernt,
dass hat mich also heute erwartet:

Bild

Ist garnicht so einfach, dass Teil alleine auf engstem Raum in das Loch zu bekommen,
aber gehen tut das allemal:

Bild

Auch wenn es hier im Thread ruhig zu ging, habe ich einige Teile noch besorgt,
oder habe mir diese zu Weihnachten gewünscht:

Bild

Da muss ich nochmals schauen, da habe ich mir vergriffen, bzw dort muss ich
noch das passende Gegenstück mit Schlauchanschluss finden:
Hat zu den Verschraubungen einer eine Idee?

Bild

Am meisten freut mich das hier:

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Die Vorletzte Schließgarnitur, welche es bei Mercedes noch gibt,
wurde von meiner Schwiegermama mitfinanziert:

Bild

Ein paar verschiedene Schellen gab es von meinem Bruder:

Bild

Bild

Die fehlenden Teile vom letzten Beitrag habe ich noch bei Mercedes geordert und abgeholt:

Bild


Hier war ich stehengeblieben:

Bild

Bevor ich was dummes tue, habe ich mir die Sache nochmals genau angeschaut
und bin hier hängen geblieben:

Bild

Zum Glück habe ich das vorher gesehen, der Stecker würde da nie durchpassen:

Bild

In dem Zug, habe ich gleich noch die Stahlflexleitung für die Vorderachssperre mit eingezogen:

Bild

Die Leitungen habe ich bei Spiegler machen lassen:

Bild

Sobald die Positionierung der Leitungen am Rahmen fertig ist,
wird hier auch noch ein Klecks Sikaflex zur Sicherung angebracht:

Bild

Gefällt mir richtig gut:

Bild


So jetzt kann es an die Steckergeschichte gehen, dass crimpen habe ich ja schon gezeigt,
daher hier nur noch, dass mit dem Gumminippel wie es sein sollte:

Bild

Hätte ich das vorher gewusst:

Bild

Da ich 2 von 3 falsch gemacht habe, kommt ein Klecks Kleber zur Sicherung hinzu:

Bild

Dass sollte halten:

Bild
(die anderen beiden Stecker wurden gleich behandelt)

Und fertig ist der verflixte 3te Stecker:

Bild

So schlängelt sich der ganze Kabelbaum um die Werkbank, dass sollte sich jetzt ändern:

Bild

Es lässt sich nun auch schon super angenehm arbeiten, 10 Grad reichen vollkommen aus:

Bild

Mit solchen Lösbaren Kabelbindern wird der Kabelbaum am Rahmen fixiert:

Bild

Irgendwann wurde die länge der Binder geändert, naja lieber zu kurz wie zu lang:

Bild

Hier kann man die Alterung des Kunststoffes gut sehen, die Lasche bleibt einfach bei "offen" stehen:

Bild

Zusammen mit den Haltern wird der Kabelbaum am Rahmen fixiert, dass kann man hier gut sehen:

Bild

Dank LTE und diesem Faden hier, kann ich bequem auf Seite 9 nachlesen, wie was und wo befestigt war:

Bild

Fangen wir bei Nr. 10 an:

Bild

Sogar die alte Mutter habe ich bis heute aufgehoben:

Bild

Vor der Montage, habe ich noch die Kabelschuhe sauber und blank gemacht, ich hasse Massefehler:

Bild

Hier sieht man noch den hinteren restlichen Teil des Kabelbaumes:

Bild

Und von ganz hinten:

Bild

Der Blick schweift nach vorne:

Bild


Hier kann man das Tankfangband sehen, wie es am Rahmen eingehängt ist,
dass wollte ich schonmal zeigen, daher nun jetzt:

Bild

Mit Ach und Krach habe ich eine Leiter zwischen das Hochlager und das Winterquartier platziert:

Bild

Und gleich mal die Leitungen ausgelagert:

Bild

Jetzt wird es voll am Rahmen:

Bild

Bild

Bild

Bild


Zu voll, wie ich finde, daher wird es hiermit wohl wieder nichts:

Bild

Und schon wieder ist der Kabelbaum in seiner Kiste verschwunden:

Bild

Die Kabelgeschichte würde mir beim anpassen der Leitungen einfach zuviel im Weg rum gehen,
daher lieber einen kleinen Schritt zurück, als sich später laufend zu ärgern.


Im Anschluss habe ich noch die Einkaufsliste für die fehlenden Halter geschrieben und im Anschluss,
den ersten G-Tag 2017 ausklingen lassen.

So nun geht´s hoffentlich wieder jede Woche etwas weiter,
schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 17. Jan 2017, 20:39

Hallo zusammen,

aktuell habe viel um die Ohren, die kommende Veranstaltung, der Umbau, etc.
naja jedenfalls ist es zeitlich gerade etwas schwierig.

Da das hier mein Hobby ist, will ich mich da auch garnicht selbst stressen.

Letzte Woche musste aufgrund Neuschnee entfallen, nachdem schippen war einfach die Lust verflogen.


Die Teile habe ich nach der Arbeit bei Mercedes die Tage abgeholt:

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Es handelt sich um die fehlenden Befestigungselemente am Rahmen für die diversen Leitungen:

Bild

Die alten müssen weg, da würde man an der falschen Stelle sparen:

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Bild

Hier noch im Vergleich alt zu neu:

Bild

Die Teile wurden tatsächlich geändert, aber das wusste ich ja schon:

Bild

Mit der Flex wird da nicht lang rumgemacht, schon viel besser:

Bild

Und schon am Platz montiert:

Bild

Um irgendwann mit den Leitungen anfangen zu können, muss auch das Zeug hier wieder ran:

Bild

In dem Bügel des Bremskraftreglerhebels sind Kunststoffbuchsen eingesteckt,
diese hatte ich einfach mitlackiert:

Bild

Und dabei flog heute bei der Kälte das Ding fast von alleine raus, im Sommer hatte sich da nichts gerührt:

Bild

So wird das ganze am Ende aufgsteckt:

Bild

Die Halteklammer noch im dreckigen Zustand:

Bild

Mit Bremsenreiniger vom groben Schmutz befreit, schon ein ganz anderes Bild:

Bild

Jedenfalls reicht das bisschen Lack aus, dass es nicht passt:

Bild

Also weg damit:

Bild

Nun ist die Nut nicht mehr von der Passscheibe blockiert:

Bild

Die Klammer wird auf den Bolzen gesteckt und über die Nut geschoben,
dass sitzt dann bombenfest:

Bild

Die fertige Verbindung kann man hier gut sehen:

Bild

Hier noch der neue ALB, den alten wollte ich nicht mehr aufarbeiten,
warum könnt ihr hier sehen:

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Hier wird am Ende die Feder einhängt:

Bild

Montiert habe ich es erstmal genauso wie beim damaligen Ausbau:

Bild

Alle Teile an die ich nicht mehr rankomme, habe ich damit etwas konserviert:

Bild

Jeweils mit einem Klecks Loctide wird das neue schöne Teil montiert:

Bild

So sieht die komplette Einheit aus:

Bild

Und so am Rahmen montiert:

Bild

Bild

Hier kann man die Funktion des Gestänges gut sehen:
(je schwerer die Achse desto mehr gebremst wird)
Bild

Und noch von unten:

Bild

Das war´s auch schon wieder, weiter geht´s nächste Woche.

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Phyro » Mi 18. Jan 2017, 10:16

Yay, ein neuer Projekt-G-Beitrag!
Toll gemacht wie immer.
Die Lösung von Mercedes, die Bremskraft propotional zur Fahrzeugbeladung zu regulieren ist ziemlich klasse!
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon basti1 » Mi 18. Jan 2017, 12:33

Geil, sieht Klasse aus. Nicht aufgeben.

Ich hab mir die landcruiser Experiment Seiten durchgelesen, der ist ja auch genial. Schade das der nicht mehr schreibt.



Phyro hat geschrieben:Yay, ein neuer Projekt-G-Beitrag!
Toll gemacht wie immer.
Die Lösung von Mercedes, die Bremskraft propotional zur Fahrzeugbeladung zu regulieren ist ziemlich klasse!


Die Lösung ist aber nicht nur bei Mercedes verbaut worden und die Bremskraft wird nur auf der Hinterachse reguliert. Vorne macht das ja der Fahrer 8-)

MFG Sebastian
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Robby_DG0ROB » Do 19. Jan 2017, 08:08

Es ist nicht nur die Last im Sinne der Zuladung, sondern v.a. die Reduzierung des Bremsdruckes bei der Gewichtsverlagerung beim Bremsenvorgang selbst, da hierbei ja die Hinterachse entlastet wird und überbremst würde. Bei einfacheren PKWs sind meist nur statische Druckbegrenzungsventile für die beiden Hinterradbremsen verbaut.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 24. Jan 2017, 20:51

Hallo zusammen,


langsam aber sicher habe ich ein anderes Projekt vom Wickel,
die Veranstaltung ist vorbei, nur noch etwas Nachbereitung will erledigt werden.

Jedenfalls hat der Winter den Schnee hier so getrocknet,
dass alles wieder ordentlich verweht wurde.

Der schöne Schneehaufen hat sich also wieder schön verteilt,
sogar das Projekt-G hatte es letzten Mittwoch eingeschneit:

Bild

Das Dach ist an der Stelle wo der Kamin reingeht etwas undicht,
reinregnen tut es nicht, aber der Schnee hat den Weg gefunden, dass wird also im Sommer abgedichtet.


Kommen wir also zum heutigen Tag, beinahe wäre ich noch mit dem Auto liegengeblieben,
auf halber Strecke umgedreht und getankt.

55 Liter passen laut Schein in die Kiste rein, die Abschaltautomatik der Zapfsäule hat bei 54,52 Liter abgeschalten.

Zum Glück hatte sich das durch die leere Tankanzeige :lol: und ein ruckeln bemerkbar gemacht.


Draußen hat es hier aktuell gute 10 Grad unter Null, dass macht sich auch in der Werkstatt bemerkbar:

Bild

Und wie sollte es anderst sein?
Die Heizung springt nicht an, Dieselgeruch ist da, Funke zu sehen, aber kein Feuer?

Also erstmal die Haube aufgemacht:

Bild

Da ich meine Maschinen in der Regel gut kenne, war der Fehler schnell gefunden,
die Luftregulierung hatte sich gelöst und stand auf 100% offen.
Da konnte natürlich nichts zünden, den Funken hat es regelrecht weggeblasen.

Durch einige Startversuche war ordentlich Diesel in der Brennkammer vorhanden,
leider ist das flexible Abgasrohr durch meine Blödheit abgerissen.

Dadurch wurde nachdem ersten kurzen Testlauf alles eingenebelt:

Bild

Bild

Zum Glück, lässt sich der Schlauch auseinanderziehen, so war er wieder lang genug.
Und konnte einfach gekürzt und neu angeschlossen werden:

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Heute wollte ich mich mit den vielen Leitungen starten, also erstmal das Material geholt:

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Mit der kurzen Leitung zum ALB sollte es losgehen:

Bild

Die Leitung/Verschraubung musste abgeschnitten werden:

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Also, dass Teil will nun nachgebaut werden:

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Von der 5 Meter Rolle habe ich erstmal ein Stück halbwegs gerade gebogen:

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Im Anschluss grob abgelängt und gebördelt:

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Dann einfach mal frei Schnauze losgebogen:

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Gefühlt passend final abgelängt:

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Da soll die Leitung später wieder hin:

Bild

Leider war ich da viel zu schlampig unterwegs,
dass Gefühl für die richtigen Biegungen muss erst wieder zurückkehren:

Bild

Die Gerade war einfach zu lang, dass konnte ich so nicht montieren:

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Also nach altbewährter Schnurmethode die länge ermittelt:

Bild

Und beidseitig mit etwas längenzugabe (DEPP) abgelängt und gebördelt:

Bild

Zum biegen, habe ich einen Knebel und Schraubenschlüssel missbraucht:

Bild

Als Gegenhalter dient der alte ALB-Regler:

Bild

Der zweite Versuch sieht schon viel besser aus:

Bild

Macht sich auch am Rahmen ganz gut:

Bild

Und passt auch so:

Bild

Leider war ich zu großzügig und die Zugabe hat es nicht besser gemacht:

Bild

Jedenfalls konnte ich die Leitung noch etwas kürzen und neu bördeln,
sodass nur die letze Biegung neu gemacht werden musste.

Bild

Tja dumm gelaufen, eine Sekunde war ich mit dem Kopf nicht bei der Sache
und schon is es passiert:

Bild

Wie es ein altes Sprichwort schon sagt, aller guten Dinge sind drei!

Aber nicht mehr heute, trotz des Misslungenen Start´s mit den Leitungen verlasse ich die Werkstatt
zufrieden und entspannt, toll so ein Hobby.

Weiter geht es wie gehabt.

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 7. Feb 2017, 20:26

Hallo zusammen,

leider wurde ich letzte Woche mehrfach überbucht,
daher musste mein Hobby wieder eine Woche pausieren.

Für den Umbau angeschafft, wird mich mein neues Spielzeug nun etwas unterhalten:

Bild
Da macht das schaffen doch gleich etwas mehr Spaß, als bei den sonstigen Gedudel.


Los geht´s mit der verflixten Bremsleitung, die ich das letztemal versaubeutelt habe,
ging schon gut los:

Bild

Hier im Vergleich zu einen gutem Bördel:

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Bild

Um einen guten halt beim biegen zu haben, landete der alte ALB-Regler im Schraubstock:

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Die Biegung anzeichnen:

Bild

Und biegen:

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Es wird:

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Und fertig, diesesmal ohne Fehler:

Bild

Links die alte und rechts daneben der geglückte und zwei missglückte Versuche:

Bild

Aber passt das ganze auch?
Hier sieht es schonmal gut aus:

Bild

Und auch von etwas weiter weg, passt das Ergebnis:

Bild


Hier habe ich mir das nächste Opfer ausgesucht:

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Das ist die Bremsleitung die auch zum ALB gehört, hier das Ende am Vordruckspeicher:

Bild

Hier das Ende des ALB´s, dass sollte ja nun klappen?
Bild

Jedenfalls braucht man für diese Leitung fast 5 Meter Bremsleitung, daher eine neue Rolle geholt:

Bild

Und erstmal gebördelt:

Bild

Angefangen habe ich an der schwersten Stelle, dass Muster wurde in Sichtweite in den Schraubstock gespannt:

Bild

Und losgelegt, ist echt gut gelungen, finde ich:

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Um da mit der länge nichts zu versauen, bleibt die Rolle erstmal am Stück:

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Ist garnicht so einfach das Biest in Zaum zu halten:

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Hier läuft die Leitung noch frech unter der anderen durch,
zu meinem Leidwesen halten die Leitungen in den Klammern bombenfest.
Daher war das entfernen garnicht so einfach, aber mit etwas hebeln und ziehen geht es dann schon.

Nun wird am Rahmen entlang, Stück für Stück gebogen:

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So geht´s immer weiter:

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Schön anzusehen die Leitung ohne Rost im neuen Halter:

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Endstand für heute:

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Hier noch ein kleiner Spoiler, hier kann man das Ende der alten Leitung sehen,
wird schon klappen:

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Schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Julez » Do 9. Feb 2017, 17:36

Hübsch geworden! Sind die Bremsleitungen aus rostfreiem Material? Falls nicht, würde ich die ordentlich mit Mike Sanders einstreichen solang man noch gut drankommt, denn bei einem fertigen Auto Bremsleitngen zu ersetzen ist definitiv unschöne Arbeit.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 14. Feb 2017, 19:57

Hallo zusammen,

@ Julez:
Erst wollte ich auf Kunifer setzen, aber nachdem Termin beim örtlichen TÜV habe ich das wieder verworfen,
in der Prüfstelle gäbe es mit Kunifer keine Plakette wegen dem ABS.
Daher sind das normale Kunststoffbeschichtete Stahlleitungen, diese werden wie du schon sagtest dick eingesandert.
Aber das passiert erst ganz am Ende, an die meisten Stellen kommt man auch im montierten Zustand recht gut ran.


Hier sollte es heute weiter gehen, da endet die das letztemal begonnene Leitung:

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In meiner Hand ist das originale Ende:

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Warum die Leitung hier einen bogen macht, muss ich erst noch nachsehen, wird aber einfach mal genauso gemacht:

€dit: Der Bogen dient wirklich nur dazu das die Leitung nicht am Rohrende streift, mehr konnte ich nicht ausfindig machen,
zumindest ist da nichts verbaut.

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Hier kann man den Vorteil von meinem mobilen Gerät sehen, das Bördeln geht auch direkt an der Karre:

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(wer findet den Fehler auf dem Bild? :oops: zum Glück noch rechtzeitig gemerkt... )

So die Leitung ist fertig:

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Die nächste Leitung im Halter ist die NR. 82 rosa, diese gehört zur Hinterachssperre,
die Leitung ist die längste im Durchmesser 4,75mm.

Hier beginnt das Ding:

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Um loszulegen habe ich eine frische 5 Meter Rolle Bremsleitung gebördelt,
okay es waren zwei ich habe mich gleich am Anfang verbogen. :lol:

Naja jedenfalls habe ich dann von hinten nach vorne angefangen die Leitung anzupassen,
so gut es mir eben gelingen wollte:

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Von oben:

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Mit den geraden Stellen kann man richtig Strecke machen:

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Die Leitung macht den selben Bogen, damit bin ich irgendwie nicht zufrieden, aber das bleibt so denke ich:

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Nun schlängelt sich die Leitung über den Rahmen weiter:

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Bis zum vorderen Querrrohr, wo die Leitung von zwei Gummidämpfungsstreifen gehalten werden:

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Hier endet die Leitung, war ein ganz schöner Nervenkitzel, die Gefahr auf Arbeitsausschuss war bei der langen Leitung recht groß :roll: :

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Ca. 4,5 Meter lang ist die Leitung in Summe, mehr blieb nicht übrig:

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Noch ein Bild mit dem restlichen Leitungsgewusel, was alles noch nachgebogen werden will:

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Hier noch die kritischte Stelle für mich, diese engen bögen sind nicht einfach zu machen,
jedenfalls habe ich den ersten gleichmal verkackt:

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Was meint ihr, kann ich da mit der Biegezange nochmals ran, ohne das die Leitung danach hinüber ist?


So das war´s auch schon wieder für die Woche, aber der nächste Dienstag kommt bestimmt.

Schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Nicki » Mi 15. Feb 2017, 15:19

Hansele hat geschrieben:(wer findet den Fehler auf dem Bild? :oops: zum Glück noch rechtzeitig gemerkt... )

Überwurfmutter fehlt? :mrgreen:
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 21. Feb 2017, 20:44

Hallo zusammen,

@Nicki: Ja genau, habs aber zum Glück noch vor dem bördeln gemerkt und korrigiert.


Heute habe ich mich an die zweite Sperrenleitung gemacht:

Diese ist auch in diesem Bulk mit dabei:

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Hier sieht man was in diesem einen Halter mit den Leitungen passiert ist:

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Die Leitung für die vordere Sperre ist schlichtweg durchgerostet:

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So sollte am Ende die neue Leitung wieder aussehen:

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Die Schildchen kommen am Ende wieder brav an ihren Platz:

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Nachdem ablängen und bördeln, wurde die Leitung zusammen mit der Stahlflexleitung am Rahmen angeschraubt:

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Als Biegeunterlage am Rahmen eignet sich der gummierte Griff einer Zange ganz gut:

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So schön gerade wie ab Werk sind die Leitungen nicht geworden:

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Wiedermal (bin ich eigentlich dämlich?) ist die Leitung genau 3cm zu lang:

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Aber da habe ich mit dem Biegeradius versucht die immer noch etwas zu lange Leitung passend zu machen:

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Jedenfalls ist so genug Luft zwischen den Leitungen, damit der Gammel fernbleibt:

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Hier kann man den Grund sehen, warum unbedingt alles am Ende gefettet werden sollte,
dass ganze gehört bei meinen Fahrzeugen zur Regelwartung mit dazu:

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Als Gedankenstütze werden die Verbinder nochmals benötigt:

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Zumindest solange bis die neuen da sind:

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Die restlichen Leitungen sind bis auf die eine Stelle in sehr gutem Zustand,
diese werde ich vermutlich erhalten:

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Wo ich die Leitungen trenne, muss ich mir noch im Detal ansehen, aber mehr als dieses Stück ist immer nicht verrostet:

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Es hat sich aber auch schon einiges an alten Leitungen angesammelt:

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So das war´s auch schon wieder, schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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