"Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Der chaotische Hauptfaden

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Toddybaer » Di 21. Feb 2017, 20:58

Hallo,

wenn man bedenkt was eine Bremsleitung kostet und wie gut man jetzt dran kommt zum tauschen.

Überleg nochmal ob es nicht doch besser ist alle neu zu machen

MFG Thorsten
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 21. Feb 2017, 21:03

Hallo Thorsten,

wenn die alten Leitungen nochmals verwendet werden, dann wird das gammlige Stück rausgeschnitten und ein neues eingesetzt.

Aber da muss ich erstmal die Leitungen alle testweise montieren und schauen ob es sinnige Trennstellen gibt,
dann wäre auch ein späterer Austausch leichter zu machen.

Die ganzen Leitungen aus einem Stück, machen das ja schier unmöglich.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 28. Feb 2017, 19:18

Hallo zusammen,

trotz des Fasnetsdienstag war ich heute etwas in der Werkstatt,
schließlich soll irgendwann die Leitungsgeschichte ein Ende haben.


Für die Sperrenleitungen brauchte ich noch ein paar Verbinder,
in dem Zug habe ich gleich noch die restlichen Verschraubungen für die Benzingeschichte geordert:

Bild
(ob das am Ende so passt, wird die Zukunft zeigen.)

Die alten sind gleichmal in die Kramschublade gewandert, die neuen kommen ans Fahrzeug:

Bild

Da diese Leitung nur einseitig rostgeblagt ist, findet hier er ein solcher Verbinder Anwendung:

Bild

Leider sind die neuen Halter nich vergleichbar mit den alten, die Qualität stinkt zum Himmel,
die Teile brechen auch, wenn man noch so vorsichtig ist:

Bild

Auch die dreier Halter sind nicht besser, TRW taugt also nichts?

Bild

Vermutlich werde ich die Halter nochmals ordern und am Ende, wenn das gebiege vorbei ist,
alle nochmals austauschen, dass kann ich so nicht lassen.

Leitung Nummer 2 für heute, wird vorbereitet:

Bild

Und am Ende (die alte Leitung natürlich) gleich wieder beschriftet, dass obere Ende ist noch nicht fertig gebogen:

Bild

Diese Leitung führt von der Bremsanlage der Vorderachse (Fahrerseite) zum ABS-Block:

Bild

Hier wird´s schon langsam voll, leider können meine Leitungen nicht mithalten mit dem
was im Werk eine Biegemaschine leistet:

Bild

Dort wo es aktuell eng her geht, werde ich noch ein paar Gummiabstandshalter einsetzen,
wenn die restlichen Leitungen fertig sind.

Viel kann man nicht erkennen, dass ist der Endstand für heute:

Bild

Zwei lange und eine kurze Leitung sind vorne noch fällig, dann ist das Kapitel geschlossen.
Damit für nächste Woche genug Material da ist, habe ich nochmal etwas Bremsleitung nachgeordert,
die Längen sind so doof, dass man keine zwei längeren Leitungen aus einer Rolle bekommt.

Etwas Reserve ist bei dem Start für nächste Woche auch bitter nötig:

Bild

Schönen Abend noch zusammen,

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Sascha » Do 2. Mär 2017, 02:12

Leitung zwischen Kupplungsgeber/Nehmerzylinder?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 7. Mär 2017, 21:29

Hallo zusammen,

heute war ich zwar gute zwei Stunden in der Werkstatt am arbeiten,
allerdings gibt es davon heute keine Bilder.

War leider nicht so erfolgreich die Schrauberei heute, dazu bald mehr.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Felix945 » Di 7. Mär 2017, 21:43

Ohhje. Was passiert?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 14. Mär 2017, 21:11

Hallo zusammen,

schon wieder eine Woche an mir vorbeigezogen, von Teppich rausreißen über Tapete entfernen war
diese Woche schon wieder alles mit dabei.

@Felix945:
Ich habe glaub nur 3 Bilder gemacht, war einfach nur etwas frustrierend mit diesen elendigen Bremsleitungen.

Jedenfalls war ich heute doch wirklich mal wieder etwas am Werk.


Diese Zange hatte ich noch besorgt für die letzten Leitungen:

Bild

An der Spannstelle ist die Beschichtung der Leitung nachdem biegen kaputt, bzw. eingeschnitten.
Ist nicht weiter schlimm, am Ende wird da richtig dick Mike Sanders aufgetragen,
davor wird die Leitung mit einem Klecks Farbe wieder versiegelt.

Nachdem die letzte Leitung angepasst ist, ergibt sich dieses Bild hier:

Bild

Damit sich die Leitungen nicht gegenseitig durchscheuern, kommt dieser Gummipuffer zum Einsatz:

Bild

Um im groben die Arbeit zu kontrollieren, habe ich einen alten Bekannten ausgepackt:

Bild

Bis auf eine Leitung ist soweit alles grob in Ordnung, die Feinjustage kommt beim finalen Zusammenbau:

Bild

Bei dem warem Wetter hier im Süden, konnte die Plane gerafft werden,
macht das arbeiten gleich wieder etwas entspannter:

Bild

So sieht es nun aus, die Leitungen für das ABS und die Differentialsperren sind montiert:

Bild

Ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht, aber mehr geht mit meinem Talent und den Möglichkeiten hier nicht:

Bild

Die neuen Halter müssen noch bestellt werden, diese haben meine Anpassung der Rohre nicht überstanden,
sieht man hier in etwa in der Bildmitte:

Bild

Die Leitungen sind nicht komplett neu, 3 von 6 haben nun eine Trennstelle in der Mitte,
gegen das scheuern habe ich die Verbinder mit einem Stück Schlauch überzogen:

Bild

Dort wo die alten Leitungen sich stellenweise selbst durchgerieben haben, oder es nun enger hergeht als vorher,
kam auch noch ein Stück Schlauch über die jeweiligen Leitungen.
Damit das nicht gammelt kommt da noch dick Mike Sanders unter den Schlauch, am Ende wird das ganze mit Kabelbindern gesichert:

Bild


Am Ende des heutigen Tages kann die Dauerbaustelle Bremsleitungen erstmal geschlossen werden,
ein paar gibt es noch zu machen, aber dafür ist es noch zu früh.

Schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 28. Mär 2017, 20:07

Hallo zusammen,

leider habe ich es letzte Woche nicht in die Werkstatt geschafft,
auf meiner anderen Baustelle war einfach viel zu viel zu tun.

Irgendwie seltsam, man arbeitet von morgends bis in die Nacht
und hat manchmal dennoch das Gefühl das nicht viel passiert ist.

Jedenfalls sitze ich nun in meiner neuen Übergangsstube und tippe hier
den heutigen Bericht, die Baustelle ist ein Raum weiter gezogen.


Die fehlenden Halter hatte ich Freitag vor zwei Wochen schon geholt:

Bild

Hier kann man sehen, was das gezerre mit den Haltern angestellt hat,
die Haltenase sind abgebrochen:

Bild

An den alten kaputten Haltern habe ich mal versucht wie warm man die machen darf,
dass geht mit diesem Heißluftföhn wirklich gut (dank Temperaturanzeige):

Bild

Bis gut 200 Grad passiert garnichts, also steht der Pampe hier nichts im Wege:

Bild

Überall wo die alten Leitungen Rost hatten, wird nicht gespart:

Bild

So ein Buttergroßes Stück ist da gleich verteilt:

Bild

Hier das Ergebnis nachdem erhitzen und sauberen verschmieren:

Bild

Bild

Die Schmotze lässt die Leitungen fast unsichtbar am Rahmen verlaufen:

Bild


Nun ist das Kapitel Bremsleitungen wirklich erstmal vom Tisch, weiter geht es erst beim späteren Zusammenbau.



Diese Leitungen habe ich mir noch selbst unter den Christbaum gelegt:

Bild

Da die Durchmesser gleich sind wie bei den Stahlleitungen, passen diese super in die Halter:

Bild

Dazu musste ich erstmal ein Archivfoto rauskramen, damit ich die Dinger auch richtig verlege:

Bild


Angefangen habe ich sinnvollerweise mit der Leitung für die Aktivkohleflitergeschichte,
hier kann man die rostige alte Leitung gut sehen:

Bild

Die Leitung lässt sich wunderbar verlegen, schade das es sowas nicht auch für Bremsleitungen gibt.
Ein bisschen Chaos ergibt sich dennoch innerhalb von Sekunden:

Bild

Frei nachdem Motto kürzen geht immer, habe ich überall ausreichend Leitung drangelassen,
ist ja schließlich auch erstmal genug da:

Bild

Hier sieht man, den Halter in Aktion, sitzt bombenfest an Ort und Stelle:

Bild

Gefällt mir gut, wie die Leitung am Rahmen entlang läuft:

Bild

Am anderen Ende des Rahmens endet die Leitung und mündet dort in so ein Gummi-T-Stück,
wenn ich mich recht erinnere, egal die Nr. 97 kennzeichnet das für mich und meine grauen Zellen:

Bild

Im Amschluss habe ich noch die Leitung für die Entlüftung der Hinterachse verlegt,
die Ringschraube hat später auch noch einen neuen Schlauch und Leitung bekommen:

Bild

Der Schlauch ist fertig und hat seinen Dienst getan, der wurde ja nicht ohne Grund ausgetauscht:

Bild

Das Ende war an der Achse so gebogen:

Bild

Das ganze habe ich aus der Leitung ähnlich verlegt, im Detail werden bei der finalen Montage
hier und da noch ein paar Kabelbinder die Leitung fixieren:

Bild


Die alte Leitung endet an einem Gummischlauch, auch hier rein hat es der Sand geschafft:

Bild

Äußerlich war die Leitung zum großen Teil in Ordnung, diese ist von innen nach außen durchgerostet:

Bild

Hier ist die Kunstoffbeschichtung vollkommen in Ordnung gewesen:

Bild

Die Kunststoffleitung bekommt noch ein neues Stück Schlauch und fertig für heute:

Bild



Schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Do 6. Apr 2017, 17:27

Hallo zusammen,

nachdem ich am Dienstag etwas länger bleiben durfte,
war es mir schon zu spät um noch was werkeln zu wollen.

Das schöne an Überstunden ist, diese werden irgendwann zu freien Tagen,
sowie der heutige.

Daher war ich heute etwas am schrauben.

Es müssen noch Benzin-/vor-/rücklaufleitungen an ihren Platz,
dass passende Rohr ist schon hier:

Bild

Vielleicht braucht einer von euch, oder auch ich, dass mal noch:

Bild

Bild

Bild


Die Leitungen sind ruckzuck an Ort und Stelle:

Bild

Wie auch bei den anderen Leitungen, wurde ein ordentlicher Überstand drangelassen:

Bild

Sieht für meine Augen wirklich schön aus, diese vollen Halter:

Bild

Bild

Das könnte ich mir ewig anschauen...

Bild


Hier könnt ihr noch einen Blick auf die alten Leitungen werfen:

Bild

An der Rücklaufleitung ist noch dieser kleine Formschlauch angebracht:

Bild

grob geputzt:

Bild

Und sauber, so wird er sicher noch einige Jahre seinen Dienst tun:

Bild

Noch zwei neue Schellen und das Teil kann an seinen Platz zurück:

Bild

Hier sieht man das Gegenstück am Tank für den Rücklauf:

Bild

Den Formschlauch habe ich etwas warm gemacht, dann gings fast von alleine:

Bild

Nun das Kunststoffrohr passend abschneiden, einführen und mit der Schelle sichern:

Bild


Das neue Entlütungsrohr ist ja schon länger am Rahmen verbaut,
jetzt sollen die restlichen Schläuche ran:

Bild

Noch ganz ohne:

Bild

Bild

Der alte Formschlauch passt leider nicht, mein neueres Rohr scheint etwas anderst zu sein,
daher kommt etwas Schlauch zum Einsatz:

Bild

Mit dem Heißluftföhn etwas auf Temperatur gebracht:

Bild

Und schon sitzt das Teil:

Bild

Der alte Tankgeber ist nun auch ausgebaut:

Bild

Das Ding wird mit einem Bajonettverschluss an Ort und Stelle gehalten,
hier kann man die Haltenasen sehen:

Bild

Angesetzt ist er der "neue" Geber:

Bild

Mit einem Holzstückchen wird das Bajonett verriegelt:

Bild

Passt:

Bild

Der alte wird wieder eingelagert:

Bild

Ein Stück Schlauch und fertig:

Bild

So hat es dort mal ausgesehen...

Bild





Nun noch ein paar Fragen, meine alten Benzinleitungen hatten Bördel und Verschraubungen mit M14x1,5:

Bild

Wie stelle ich damit den Übergang zu meinem Kunststoffrohr her?

Bild

Da einfach noch einen Kupferring dazwischen und fertig?

Bild

Anderst gesagt, gibt es da was besseres und wieder (ohne abschneiden) lösbares System?

Danke und Gruß
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Nicki » Do 6. Apr 2017, 17:43

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 8. Apr 2017, 17:26

Hallo,

@ Nicki:

nicht ganz, sollte als Ersatz für die letzte Verschraubung sein,
dort gibt es kein zurück mehr, wenn die Leitung mal drauf ist.



Jedenfalls war ich heute seit langem mal wieder Samstags in der Werkstatt.

Die beiden Benzinleitungen müssen auch noch ersetzt werden,
da bin ich noch am überlegen ob ich dort auf Kunststoff oder doch lieber Stahl nehmen will:

Bild

Hier enden die beiden:

Bild

Heute sollte es diesem Merker an den Kragen gehen:

Bild

Dann ging auch schon die Sucherei der zweiten Leitungen für die Hinterachse los,
ich war schon am zweifeln ob ich eine zu wenig habe machen lassen.

Aber hier die Leitung mit der Bestellung dran:

Bild

Also muss die doch irgendwo sein, hier habe ich sie dann gefunden:

Bild

Die richtige Leitung für diese Stelle hatte ich ja schon am Kabelbaum angebracht:

Bild

Neumodische Gummiteile haben noch zusätzlich Platz für Kabel,
da geht bei den heutigen Modellen einfach etwas mehr in der Hinsicht:

Bild

Also flux die Leitungen angeschraubt:

Bild

Und die Gummiteile aufgezogen, hier kann man noch das zukünftige Ende der Leitungen sehen:

Bild

Da ich blöd war, musste das alles nochmals weg...

Bild

Beim entfernen der Schutzschrauben, ging das schon merkwürdig schwer,
hier sieht man schon (wenn man es weiss) das Problem:

Bild

Die alten Leitungen haben in dem Messingblock gerostet und dort ihre Spuren hinterlassen:

Bild

Das Zeug konnte alleine durch rausklopfen gelöst werden, dass will ich nicht in meinen Bremsleitungen haben:

Bild

Nun ist alles gereinigt und an seinem Platz montiert:

Bild

Die Kabel der ABS-Sensoren können noch auch an ihren Halter gehängt werden:

Bild

Bild

Wartestellung bis das Gegenstück kommt:

Bild


Kommen wir also wieder zu diesem Kameraden hier, die Leitungen sind ja nun an Ort und Stelle:

Bild

Vorderes Ende, kein Problem:

Bild


Hinteres Ende, die AHK-Dose muss noch unter der Entlüftungsleitung durch,
keine Chance...

Bild

Nachdem die Schrauben gelöst waren, ging das Paket unten durch
und ist nun an Ort und Stelle:

Bild

Hier Endet Nr. 10 am Rahmen, die Nummern liegen ja schon Wochenlang an der Stelle,
dass hat sich eingebrannt:

Bild


Die Kabel für die ABS-Sensoren konnten final an ihren Platz:

Bild

Füllt sich langsam wieder da hinten:

Bild

Die neuen Halter haben keine Aussparung mehr für die Kabelbinder,
daher muss der Kabelbaum leider neben dran fixiert werden:

Bild

Hier muss ich auch nochmals ran, das ist schon viel Gammel zu sehen an den Ringösen bzw. an dem
was davon stellenweise noch übrig ist:

Bild

Wenn es so weiter geht, kann bald wieder die (kaputte :-( ) Stoßstange ran,
die Kabel wären jedenfalls wieder an Ort und Stelle:

Bild

An der AHK-Dose müssen die alten Schrauben noch raus:

Bild

Das Plastik ist ausgebuchst:

Bild

Bei 2/3 ging die Hülse mit aus der Dose:

Bild


Diese sind glücklicherweise geschlitzt, somit gut von den gammligen Schrauben zu lösen:

Bild

Und wieder ausgebuchst für die Zukunft:

Bild

Mal sehen ob das hier noch weg geht, ich werde es mal mit Zitronensäure antesten:

Bild



So nun geht´s zum Richtfest eines Kumpels, ein paar kalte Hopfenschorle trinken.

Schönen Abend noch zusammen,

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Sascha » Sa 8. Apr 2017, 20:29

Anhängerdosen bekommt man doch für schmales Geld neu?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Maschine » Sa 8. Apr 2017, 22:16

Nice! Es geht voran!

Kunststoffrohr zu Gewinde geht doch mit Überwurfmutter, Schneidring und Stützhülse.
Guck mal bei LKW Druckluftbremse, usw.

Sowas: http://www.ebay.de/itm/6-mm-Reparatur-Set-20m-14-Verbinder-Kraftstoffleitung-Polyamidrohr-Stahl-/282334545858?hash=item41bc7347c2:g:9rwAAOSwnHZYhJ4S

Maik

Edith meinte noch, dass so mancher spröder Kunststoff in einem heißem Wasser
ein paar Stunden baden möchte um wieder flexibel zu werden. Mag sein Du hast
alte Lagerware bekommen die ausgetrocknet ist.
Vielleicht klappt das dann mit den Schellen besser...
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mi 12. Apr 2017, 19:44

Hallo zusammen,

@ Sascha: Da kennst du Mercedes schlecht, von Bestellung bis zur Abholung hat sich der Preis um 33% erhöht,
ein Aufkleber hat sich sogar um Faktor 10 verteuert.

@ Maik:
Könnte sein, ich glaube diese Schellen werden nicht so oft benötigt,
da kommt man im Normalfall nicht wirklich hin.
Falls doch eine dort kaputt geht, lässt man das als Werkstatt vermutlich eher so,
zumal das Teil nicht auf Anhieb zu finden ist (weder am Fahrzeug, geschweigedenn im Teilekatalog).


Um die Benzinleitungsgeschichte für das hintere Ende des Fahrzeuges zu vergessen,
habe ich heute noch passende Hydraulikverschraubungen geordert.
Hier vor Ort hätte eine Verschraubung 15,90€ gekostet, da warte ich lieber ein paar Tage.


Gestern habe ich noch ein paar Teile bei Mercedes abgeholt:

Bild

Unter anderem das vergoldete (hahaha) Gehäuse für die Anhängerkupplungsbuchse:

Bild

Die Inneren wurden im laufe der Zeit geändert, die Teilenummer ist nun auch etwas anderst:

Bild

Zum Glück kann das Innenleben einfach herausgezogen werden, erst dann passt meine Buchse da rein.
Das Innere passt auch astrein ins alte Gehäuse, falls einer eins braucht, bitte bescheid geben.

Bild

Dort wo die Dichtung aufs Metall kommt, wird nicht gespart an Schmotze:

Bild

Und ruck zuck ist das Ding montiert, da hätte die alte einfach nicht dazu gepasst:

Bild

Der Schlauch ist nun auch ordentlich verlegt:

Bild

Dazu habe ich einen Doppelhalter für 8mm, um seine Klemmhalterung im inneren erleichtert,
so passt und hält der 10mm Schlauch super:

Bild

Die Kabelage für das Rücklicht und die Anhängerdose, haben auch ihren Kabelbinder bekommen:

Bild

Nun ist der Kabelbaum hintenrum soweit fixiert, sowie es sein soll:

Bild

Hinten habe ich noch ein paar alte Mercedes Kabelbinder recycelt:

Bild

Als nächstes kommt der Kabelbaum mit den richtigen Kabelbindern an den Rahmen:

Bild

So sollte das aussehen:

Bild

Hier hängt der Kabelbaum noch lustlos rum:

Bild

Diese Zeiten sind nun vorbei, alles wieder an Ort und Stelle:

Bild

Am vorderen Ende ist auch wieder erstmal soweit alles an seinem Platz:

Bild

Die vordere Differentialsperre ist bis auf den Schalter soweit auch angeschlossen,
die Messingfarbenen Schalter fliegen alle noch raus:

Bild


Diese Schilder konnten heute für immer abgelegt werden (Ablage P).

Wer in der Zeit zur Demontage an dieser Stelle (Leitungen und Kabelbaum) reisen will,
muss auf Seite 9 in diesem Thread zurück.

Hat sich schon alles etwas verändert nicht wahr?


Schönen Abend noch zusammen,
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon SchuesselTech » Mi 12. Apr 2017, 21:21

echt schick, wie sich langsam wieder alles zusammenfüg :-) die demontagephase hatte aber irgendwie mehr charme :D jetzt wird das alles viel zu perfekt...
du solltest für deine enkel hier und da nen sack spielsand verteilen, damit die bei der demontage für ihren wiederaufbau des G auch wieder soviel spaß haben wie du ;)

hast du denn inzwischen alle teile fertig und must "nur noch" montieren, oder muss noch was überholt werden?

was hat das steckergehäuse gekostet? :D
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Nicki » Mi 12. Apr 2017, 21:58

Für die Aufrüstung des 190 (hatte vorher nur 7polige AHK) habe ich einfach eine generische Anhängerdose aus dem Zubehör genommen, passte ohne Probleme :)
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 25. Apr 2017, 20:13

Hallo zusammen,

@ SchuesselTech:
Das Steckergehäuse hat 20€ gekostet, ziemlich heftig für das Stück Plastik,
aber dadrüber bin ich nun schon wiweder hin weg.

Es gibt noch jede Menge Teile die gerichtet werden müssen,
da wäre im ganz groben:

- Innenausstattung
- Motor
- Getriebe
- Verteilergetriebe
- Karosse
- Antriebswellen
- jede Menge Kleinteile
- Auspuffanlage

So schnell wird mir also nicht langweilig, zumindest nicht, wenn es in dem Tempo weitergeht.



Jedenfalls ist das folgende schon letzten Dienstag passiert, war aber so an an der Wohnungsbaustelle gebunden,
dass ist nichtmal zum tippen gekommen bin.

Die Teile beobachte ich schon länger:

Bild

Das ganze sind die Kontrollschalter für die Sperren:

Bild

Eine Nummer (ich vermute die MB OEM) wurde weggeschliffen, klar kostet so auch nur die hälfte:

Bild

Links der alte von MB, rechts der neue:

Bild

Mich hat jeder Schalter am Ende nur ca. 29€ gekostet, ist zwar auch schon wieder ein Batzen am Ende,
aber ein Differentialschaden wäre am Ende teurer und ärgerlicher.


Einen defekten alten Schalter habe ich mal aufgeschnitten:

Bild

Man bekommt für das Geld wirklich eine Menge Messing, warum ist das so?

Bild

Es geht weiter nach innen:

Bild

Wenn dieser Stift eingedrückt wird, ist der Kontakt geschlossen (Sperre eingerückt):

Bild

Hier kann man alle (bis auf eine Kugel) Einzelteile des Schalters sehen, interessant wie es darin aussieht:

Bild


Am Ende des gemetzels kommen die Schalter an ihren Platz, zumindest die beiden an den Achsen:

Bild

Und gleich ordentlich angeschlossen, nicht das ich das am Ende noch vergesse:

Bild

Die Dinger haben übrigens Schlüsselweite 27, blöd nur das kaum Platz für den Schlüssel ist,
mit einer Schlagschraubernuss geht es am Ende besser und einfacher:

Bild



Kommen wir also zum heutigen Tag......


Erstmal habe ich wieder das Pumpenpaket ausgelagert:

Bild

der erste Schlauch ist montiert:

Bild

Dieser Kamerad, gehört zur ersten Benzinpumpe am Tank:

Bild

Bild

Diese alten Gummihalter, habe ich neu geordert, die alten sind wieder extrem spröde:

Bild

Die Gummiteile halten die Stahlbenzinleitungen schön auf Abstand:

Bild

So oder so ähnlich, sieht das dann mal aus:

Bild

Die Gummihalter sitzen straff auf den Leitungen ohne, Schmiermittel sitzen diese fest,
wenn diese zusammengepresst sind, bewegt sich da nichts mehr:

Bild

Der Teil vom Kabelbaum für die beiden Benzinpumpen, hat dort auch seinen Platz wieder eingenommen:

Bild

Das anschließen an der Pumpe, war wieder ziemlich fummelig, ging aber mit etwas fluchen am Ende doch,
hier noch unangeschlossen:

Bild

Als nächstes habe ich die Vorlaufleitung angeschlossen, zumindest den flexiblen Teil dazu:

Bild

Diese Kunststoffklemmen drücken die Gummihalter mit den Leitungen am Tank fest nach unten:

Bild

Damit das sauber funktioniert, müssen die Gummis genau in der Mitte sein,
sonst könnten diese verrutschen:

Bild

Mit etwas Fettspray als Schmiermittel ging das am Ende ganz gut:

Bild

Alles an seinem Platz:

Bild

Warum am dritten Gummihalter keine solche Kunststoffklemme angedacht war, ist mir ein Rätsel,
was auch immer sich die Konstruktionsabteilung dabei gedacht hat.

Ab Werk gibt es dort auch nur einen Kabelbinder:

Bild


Um die Benzinleitungsgeschichte nahezu abzuschließen, habe ich diese Verschraubungen geordert:

Bild

Danke für die Tipps dazu, irgendwie stand ich da mächtig auf der Leitung.

Die Verschraubung kommt für 1,20€ mit allen benötigten Teilen:

Bild

Um die Stahlleitung sauber ablängen zu können, habe ich erstmal den Entgrater und den Rohrschneider,
aus dem Bremsleitungsbördelset rausgesucht:

Bild

Damit habe ich mir ein passendes Stück der alten Leitung (diese war vorne am Rahmen im trockenen montiert) abgeschnitten:

Bild

Mehr wird nicht gebraucht:

Bild

Die Verschraubung ansich habe ich eingespannt, geht einfacher wie von Hand:

Bild

Also die Überwurfmutter aufgefädelt und den Schneidring hinterher geschoben:

Bild

Und anschließend ca. 1,5 Umdrehungen (bis es ordentlich schwer geht) angezogen, hier das Ergebnis:

Bild

Bild

Passt, der Schneidring ist gleichmäßig auf dem Rohr und nicht unförmig verbogen,
sollte also keine Probleme machen.


Für die Kunststoffleitung zusätzlich eine Stützhülse benötigt:

Bild

Diese wird in die Kunststoffleitung geschoben, bevor der Schneidring montiert wird:

Bild

und fertig:

Bild

So könnte das am Rahmen auch aussehen, dass war nur erste Versuch mti der Kunststoffleitung,
hat aber super geklappt:

Bild

Jetzt wird es ernst, nun das ganze nochmals am Rahmen, am lebenden Objekt sozusagen....


....Tadaaaaa:

Bild

Und hier gleich passend angeschlossen:

Bild

Das hier musste noch entschärft werden:

Bild

So bleiben die beiden Leitungen immer brav auf Abstand:

Bild


Hier das Endergebnis, an nicht mehr gebrauchten Teilen und Nummern:

Bild

Erinnert sich noch einer von euch an die weißen Nummern hier??

Bild


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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Toddybaer » Di 25. Apr 2017, 20:32

Hallo,

wenn ich das richtig sehe nimmst du gewöhnliche Kabelbinder.

von denen würde ich abraten. Die werden sich sehr warscheinlich bei Vibrationen lösen! UNd die Weißen sind normal auch nicht UV Stabil.

Ich würde dir zu Schwarzen UV stabilen mit Metallklinge raten. Z.B. von Legrand

die kannst dann nurnoch abschneiden die gehen nicht mehr auf.

Ichgendwo hab ich auch mal welche aus VA gesehen, weis aber nicht mehr genau von wem
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Maschine » Di 25. Apr 2017, 20:34

Goil, das funzt ja wies Katzenmachen!

Jau, auch ich war gestern beim Tüv! Alles eingetragen! Unter anderem die selbstentwickelte, selbstkonstruierte, selbstgefräste Bremse!
Ein VW Bus mit Porschebremse, jubel! Und hab angefangen die Innenverkleidung neu zu beziehen...
Nur lieg ich seit 9 Tagen mit Fieber im Bett rum, das nervt! Schon wieder krank! :roll:

In 4 Wochen gehts mit dem Bus nach Korsika! Hoffentlich ist da das Wetter besser wie hier.

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Censer » Di 25. Apr 2017, 20:37

Hellerman Tyton hat die Edelstahldinger, aber ehrlich gesagt hätte ich da zu viel Angst, dass die sich mit der Zeit durchs Material arbeiten. Nylon mit Edelstahlklinge ist eh die beste Wahl, aber halt teuer - und gute (=qualitativ hochwertige) "Standard"-Kabelbinder halten auch trotz Vibrationen. Und die ganz billigen brechen meist schon beim Festziehen oder kurz später einfach durch...

Achja, weiß zufälligerweise jemand, was aus dem Landcruiser Experiment geworden ist? die .net-Webseite ist seit einiger Zeit weg, die .de leitet noch weiter und auf dem zugehörigen Server liegt auch noch ein pdf der Tage 0 bis 23, aber... der Rest fehlt halt.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 25. Apr 2017, 20:43

Hallo,

ja die Kabelbinder nerven mich auch, leider habe ich noch keinen brauchbaren Shop gefunden, wo die Preise halbwegs stimmen.

Bei uns in der Firma, gibt es nur die Hellerman Tyton Kabelbinder, aber 100.000 Stück Mindestabnahmemenge,
sind doch etwas zuviel. :lol:

Da werde ich wohl nochmals auf die Suche gehen müssen, oder kann einer von euch dort einen Händler empfehlen?


@Maik:
Saubere Sache, freut mich für dich, dass der TÜV alles abgenickt hat.
Wundert mich aber nicht, du machst ja keine halbe Sachen.

Gute Besserung!


@ Censer:
Die Seite kommt wieder, Peer´s Domain war ohne sein Wissen abgelaufen.
Er konnte sie aber teuer (um ein paar Hundert Dollar) zurückkaufen.

Hat einer von euch dennoch ein Backup vom Landcruiser-Experiment-Blog?

Ich hatte das mal gespeichert, aber ich finde das leider ums verrecken nicht mehr.


Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Robby_DG0ROB » Di 25. Apr 2017, 21:00

Ich wußte gar nicht, dass es auch beim zivilen G hydraulisch betätigte Achssperren gibt/gab. Ich dachte, die wären dort mit Unterdruck und es gäbe nur die elektropneumatische Ansteuerung mit den Wippenschaltern und den gelben (Schalter betätigt) und roten(Sperre aktiv) Leuchtmeldern, sowie der "Zwangsreihenfolge" (Längssperre-hinten-vorn).
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Joschie » Di 25. Apr 2017, 22:29

Hallo Pascal,

freut mich das nun eine Lösung gefunden hast und weiter gekommen bist.

Nebenbei ein kleiner Tipp, Schneidringverschraubungen sollten nicht trocken montiert werden da hier die Gefahr einer Leckage deutlich höher ist als wenn die guten mit einem kleinen Tropfen Schmierstoff benetzt wurden (ich nehm dafür nen Hauch Diesel).

@Mike,
das hört sich intressant an, ich seh schon wir müssen mal einen "Informationsaustausch in gmütlicher Atmosphäre" machen.

Grüße
Josef
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Censer » Mi 26. Apr 2017, 01:43

Hansele hat geschrieben:Hallo,

ja die Kabelbinder nerven mich auch, leider habe ich noch keinen brauchbaren Shop gefunden, wo die Preise halbwegs stimmen.

Bei uns in der Firma, gibt es nur die Hellerman Tyton Kabelbinder, aber 100.000 Stück Mindestabnahmemenge,
sind doch etwas zuviel. :lol:

...Wie wär's mit einer Sammelbestellung hier im Forum? 100k sollten wir doch aufgeteilt kriegen... :mrgreen:

@ Censer:
Die Seite kommt wieder, Peer´s Domain war ohne sein Wissen abgelaufen.
Er konnte sie aber teuer (um ein paar Hundert Dollar) zurückkaufen.

Hat einer von euch dennoch ein Backup vom Landcruiser-Experiment-Blog?

Ich hatte das mal gespeichert, aber ich finde das leider ums verrecken nicht mehr.


Genau vor dem Problem mit dem verschwundenen Backup stehe ich auch - aber gut zu hören, dass es weitergehen soll.
Tage 0 bis 23 finden sich btw hier.
Und eine anscheinend komplette Version ohne Bilder liegt im Archive.org
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mi 10. Mai 2017, 10:07

Robby_DG0ROB hat geschrieben:Ich wußte gar nicht, dass es auch beim zivilen G hydraulisch betätigte Achssperren gibt/gab. Ich dachte, die wären dort mit Unterdruck und es gäbe nur die elektropneumatische Ansteuerung mit den Wippenschaltern und den gelben (Schalter betätigt) und roten(Sperre aktiv) Leuchtmeldern, sowie der "Zwangsreihenfolge" (Längssperre-hinten-vorn).



Hallo,

doch dort wird auch stellenweise mit Hydraulik gearbeitet, in den Leitungen fließt Bremsflüssigkeit,
mittels Unterdruck wird ein Druck von ca. 15 Bar aufgebaut, welcher die Sperren an Vorder-/Hinterachse betätigt.

Hier sieht man die Druckumsetzer und den eigenen Unterdruckspeicher dazu:

Bild

Die Sperre im Verteilergetriebe wird, soweit ich das gesehen habe mit Unterdruck eingerückt.

Hier noch ein paar Ausschnitte aus einer alten Werkstattinfo, Copyright bei MB:

Bild

Bild

Bild

Bild

@ Joschie:

Danke habe ich mir gleich notiert, wird in meiner Auto-/Bastellaufbahn bestimmt nicht die letzte dieser Verschraubungen gewesen sein.


@ Censer:
Ja 100k wären nicht soviel, allerdings ist das nicht die Gesamtsumme der Bestellung sondern je Abmessung,
interessantere Preise gibt es bei Lieferplan und einer 7-8 stelligen Abrufmenge je Jahr.

Wenn aber dort Interesse besteht und ich einen Händler finde der gute Konditionen bietet melde ich mich nochmals,
dann hätten wir alle etwas davon. Sofern das bei den erreichbaren Mengen wirklich Sinn macht.



Gestern habe ich mich an die Verkabelung des Tankgebers gemacht:

Bild

Die Kabelschuhe hatten ihre besten Zeiten hintersich, auf Probleme damit war wohl nur zu warten:

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Damalige Aufzeichnung dazu:

Bild

Bei den isolierten Kabelschuhe, geht die Isolierung mit etwas Hitze gut weg:

Bild

So eignet sich das für meine Zwecke schon eher:

Bild

Die Litze hatte schon ziemlich Wasser gezogen und ist korrodiert:

Bild

Mit einem Cuttermesser habe ich das vorsichtig blank gekratzt:

Bild

Mit einer Zange zum verpressen von unisolierten Kabelschuhen, kann sich die Pressung sehen lassen:

Bild

Rückseite:
Bild


Beim anschließenden Löten, hat sich ein Kabel gelöst (Niederhalter ist weggerutscht) und mir flüssiges Lötzinn ins Auge katapultiert,
sodass im Anschluss sofort Feierabend mit Augenarztbesuch auf dem Programm stand.

Jetzt wird es endültig Zeit sich nach einer Schutzbrille für alle Arbeiten umzusehen,
dazu wird es aber bald einen extra Faden geben.

Weiter geht´s mit Sicherheit...

Grüßle
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