"Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Der chaotische Hauptfaden

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Fr 4. Aug 2017, 18:03

Kuddel hat geschrieben:Sehr schön.
Wie bist Du die ganze Zeit vorher ohne Kaffee ausgekommen?
Gruß
Kuddel


Ohne Kaffee, ja das geht normal garnicht, aber dieses Jahr gibt ein großes AAAAABER. ;)

Ich war ja immer nur nach Feierabend da und nahezu nie morgens oder gar länger als ein paar Stunden,
dass geht nun langsam erst wieder los mit mal ein Samstag oder so.

Daher war mein Kaffeetank immer schon gut gefüllt :-)

Grüßle

Ps:
Auf Papier gedruckt, wären für die Seite 25 hier im Forum 222 Blatt DIN-A4 nötig :shock:


€dit:
Aufgrund Seitenwechsel Kuddels Beitrag als Zitat eingefügt.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 15. Aug 2017, 19:16

Hallo zusammen,

letzte Woche musste ich etwas überpriosieren, nur soviel dazu,
dass Ergebnis ist super geworden, leider hat das Wetter die Präsentation versaut.


Naja heute war wieder ein ganz normaler Dienstag für mich,
also konnte ich mich meinem Langzeitprojekt widmen.

Heute sollten die Fondtüren aus dem Weg geschafft werden:

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Hinter dem Pfeil verlaufen die Kabel innerhalb der Tür:

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Die Kabel werden von 2 Blechlaschen festgehalten, hier sind die Leitungen zu sehen sind,
gehören zur Zentralverriegelung:

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Mit diesem Kabelbinder wird im inneren der Tür, der Stecker der ZV festgehalten:

Bild

Hier ist zu sehen wo das Lautsprecherkabel hingehört:

Bild

Das Lautsprecherkabel wird auch durch die Lasche geführt und so fixiert:

Bild

Das Kabel für den Fensterheber ist an zwei Punkten mittels Kabelbindern markiert:

Bild

Und hier kurz vor dem Motor an einem Stück Schaumgummi mit festgebunden:

Bild

Der Stecker des Fensterhebers kann einfach abgezogen werden:

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So sieht das aus, wenn der ZV-Stecker bzw. der Kabelbinder gelöst wurde:

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Hier ist die zweite Blechlasche zu sehen:

Bild

Nachdem alle Kabel gelöst sind, kann es weiter gehen:

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Erstmal den Gummischlauch von der Tür lösen:

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Laut WIS sollten die Stecker ausgepinnt werden, war aber nicht notwendig,
ging geschmeidig und ohne Probleme da durch:

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Nun noch 8 Schrauben mit SW13 lösen und die Tür kann entfernt werden:

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Uiiih, die Tür ist ganz schön schwer, da ist offenbar noch ordentlich Blech dran.

An den Scharnieren sind diese Plättchen dazwischen:

Bild

So wie in dem Bild sind diese Blättchen normal hinter dem Scharnier verbaut:

Bild

Da hier alles lose ist, um die Tür einstellen zu können und ich kein Risiko eingehen will:

Bild

Kommen gleich wieder die Schrauben an ihren Platz, wie man hier sieht,
wird die Karosserie mit den montierten Scharnieren lackiert:

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Und raus ist die Tür:

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Es wird langsam leerer und es entsteht der Rohbau:

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Die zweite Tür wird genau gleich ausgebaut:

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Da mein Dad noch kurz vorbei geschaut hat, ging es den Kameraden noch an den Kragen:

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Die Dichtung sollte mit Kraft von innen nach außen gedrückt werden können:

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Ran mit den Saughebern (übrigens für das Geld voll in Ordnung)

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Im inneren steht ein Stuhl für die drückende Person:

Bild

Die Reifen dienen als Füllmaterial, damit auch ordentlich gedrückt werden kann:

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So konnten die Seitenscheiben ohne Defekte ausgebaut werden:

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Etwas Rost hat sich auch gefunden:

Bild


Die Hecktür wird auf Holzlatten gelegt und wie man hier sehen kann,
mit den Füßen nach unten gedrückt:

Bild

So sieht es aus, wenn sich die Dichtung nach außen durchdrückt und sich somit löst:

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Scheiben soweit erstmal raus, zumindest die wofür man zu zweit sein sollte:

Bild


Weiter geht´s nächste Woche.
Schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 22. Aug 2017, 19:22

Hallo zusammen,

heute ging es wieder mal etwas weiter,
wenn auch nur minimal.


Da ich mir langsam selbst wieder im Weg rum gehe,
mussten heute die großen Teile eingelagert werden.

Dazu hatte ich ja schon 2 große Fernsehschachteln besorgt,
aber erstmal die Lage checken und die Teile suchen.

Verkleidungen im Kofferraum links und rechts:

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Die hinteren Verkleidungen im Kofferraum und die kleinen unterhalb der Sicherheitsgurte:

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Und das ganze Geraffel der Hecktür:

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Die kleineren Teile, wurden in Luftpolsterfolie verpackt:

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Damit diese nicht kaputt gehen:

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Die zwei großen Verkleidungen passen gut rein, in Summe wirds am Ende doch fast zu eng:

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Hat aber am Ende mit einem neuem Deckel gut gepasst:

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Inventarliste ist auch schon geschrieben:

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In die zweite Kiste kommen die Türverkleidungen:

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Bild


Damit das auch geht, kommt das hier weg:

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Dazu gibt es irgendwann eine eigene Kiste:

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Auch hier wirds ziemlich voll:

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Für mich:

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Den Schalterträger musste ich auch schon zu oft in die Hand nehmen:

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Also auch mal schnell weggepackt:

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Die anderen Holzteile wurden zusammen mit den 2 Senkkopfschrauben (oberhalb des Lenkrades eingeschraubt) zusammengebunden:

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Die Teile der Lenkradbefestigung sind auch im weg:

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Also wurden diese einfach wieder angeschraubt:

Bild

Feierabend am Projekt-G für heute...

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Kuddel » Di 22. Aug 2017, 20:46

Das nenne ich konsequent: Du hast Fernseher gekauft und weggeschmissen, um darin die Teile zu verpacken. Ist aber ein guter Tausch :lol:
Gruß
Kuddel
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 26. Aug 2017, 19:23

Hallo zusammen,

wie alles Mitleser hier wissen, ist man ja laufend nur am Umräumen,
damit man noch irgendwie Herr wird über die Materialberge.

Hätte ich nie gedacht, wie das mal ausarten würde,
aber mal ehrlich, es ist immer wieder GEIL!

Naja, hat alles ein Ende nur die Wurst hat zwei?

Der wird doch nicht, dass Projekt in Zahlung geben und es
gegen einen neuen Kleinstwagen tauschen?



Nein, aber hier muss was passieren:

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Ende August habe ich doch glatt mal noch die Winterplane,
hochgerafft bekommen, damit man überhaupt schaffen kann:

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Es geht um die im Frühjahr 2015 errichtete Lackierkabine:

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Diese wurde ja mehr als schlechter Lagerraum genutzt,
als dafür wo sie am Anfang gebaut wurde:

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Bild


Also wird erstmal alles ausgeräumt und sortiert,
was kann weg, was wird verpackt und eingelagert:

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Bald ist es geschafft und die Kabine ist leer:

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Bild

Das Lackiergestell habe ich extra nicht verschweißt, damit am Tag X
einfach ein Metallbock und Vierkantrohre übrig bleiben.

Die Verbindungsteile habe ich nachdem zerlegen erstmal verpackt und eingelagert:

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Bild

Der Rückbau beginnt, es ist ja schließlich kein Abriss,
dass meiste Material kann ja nochmals verwendet werden:

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Hierfür brauche ich dann einen neuen Lagerplatz:

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Die Demontage geht gut vorran, es geht nichts über Torx,
da kommt man fluchtechnisch garnicht in Fahrt. ;)

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Da mein Lüfter steht´s gesaugt hat, sieht man mal wie staubig es hier zuging:

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Die Latten sammeln sich...

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Hier liegt quasi meine Kabine als Bausatz:

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Die Folie hat ihren Dienst getan, dass freut die Jungs in der Müllverbrennung sicher,
endlich mal ordentlicher gehaltvoller Restmüll:

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So wieder ordentlich Platz gewonnen, ich denke nun wird das Hochlager auf den Kisten entstehen:

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Der Kamerad hier wird auch noch verkleinert und geschlachtet:

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Die kurzen Lattenstücke, wandern mal mit einem schönen Bier durch die neue Feuerschale,
okay dass ist gerstern Abend schon abgehakt worden:

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Alles brauchbare, bekommt ein zweites Leben:

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So wird am Ende nahezu alles nochmals verwendet, die Schrauben, die Leuchten,
die Beschläge, die Holzlatten. Frei nachdem Motto "verwerten vor entsorgen".


Nur noch etwas Farbe auf dem Boden wird mich die nächste Zeit an die Kabine erinnern
und natürlich alle fertigen Teile die daraus entsprungen sind:

Bild

In diesem Sinne, einen schönen Abend zusammen.

Grüßle vom See
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 5. Sep 2017, 20:56

Hallo zusammen,

letzte Woche hat es mir nicht gereicht, um hier vorwärts zu kommen.
Dafür gab´s wiedermal einen netten Gedankenaustausch mit anderen G-Schraubern,
dass in Kombination mit Hopfenkaltgetränk und Fleisch, da lässt es sich doch aushalten.


Jedenfalls ist der Rahmen oft im Weg und muss mühevoll mit viel Aufwand,
aus dem Weg rangiert werden, dass hier soll helfen:

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Für ca. 75€ gibt´s ca. 29 Kilo Material frei Haus geliefert:

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Die Rollen sind aus Hartplastik und machen einen recht brauchbaren Eindruck:

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Die Montage geht flott, ein Klecks Loctide sichert die Muttern zusätzlich zur Federscheibe:

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Laut den Angaben aus China sollten die Dinger einen ganzen G tragen können,
mal sehen ob das nächste Woche auch noch so aussieht:

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Beim aufräumen hatte mich irgendwann die Lust verlassen, sodass sich heute noch dieser Anblick finden lies:

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Naja dafür ist ja hier wieder Platz:

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Mal sehen wie lange noch, wirklich lange hat es ja nicht gehalten:

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Nun sollte der Rahmen an seinen neuen Platz gebracht werden, entweder habe ich die Rollteile falsch montiert,
oder der Chinese hat das nicht ganz zu Ende gedacht. Lenkrollen mit Bremse schön und gut, aber diese können
sich nicht 360 Grad drehen, an der Reifenkuhle bleibt die Bremse hängen:

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Erstmal nochmals drüber schlafen, sonst kommt die Flex bei der nächsten Aktion zum Einsatz.

Dennoch habe ich den Rahmen erstmal an seinen neuen Parkplatz verfrachtet:

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So genug optimiert, ran ans schrauben:

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Hier sind die Leitungen der beheizbaren Spiegel an dem Schlauch des Fensterhebers fixiert,
damit die Scheibe ohne Probleme nach unten kommen kann:

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Das Kabel jedenfalls ist wohl universal einsetzbar, dass lässt sich anhand der Länge vermuten:

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Zack und schon getrennt:

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Der Supersealstecker des Scheibenhebers ist halblebig unten mit einem Kabelbinder fixiert:

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Auch hier, kommen die bewährten Nummern zum Einsatz:

Bild

Der Stecker der ZV ist nur eingeklipst:

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Das Kabel schlängelt sich entlang der Türe innen, wie schon bei den Fondtüren,
die Blechlaschen halten die Leitung an Ort und Stelle:

Bild

Bild

Mit ach und krach, gingen 2 von 3 Steckern durch das Loch,
hier ist der Stecker der Spiegelheizung in seiner engen Lage zu sehen:

Bild

Fehlt nur noch die Leitung der ZV:

Bild

Der Stecker muss ausgepinnt werden:

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Da der Kabelbaum hier auch noch durch muss, lasse ich den Stecker erstmal weg:

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Der Zettel mit dem Belegungsplan habe ich zusammen mit dem Steckergehäuse ans Kabel gebunden:

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Unter dem Türscharnier, findet sich auch schon etwas Rost:

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So die Beifahrerseite ist nun nackig:

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Auf der Fahrerseite ist es noch der erste Heber, da sieht die Steckergeschichte so aus:

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Bild

Das Kabel ist ziemlich kurz, ob das so gewollt ist, kann ich nicht sagen.
Es spannt jedenfalls schon fast bei geöffneter Tür.

Auch hier musste wieder der ZV-Stecker ausgepinnt werden:

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Um die doch schweren Türen alleine ausbauen zu können, haben mir diese zwei Koffer geholfen:

Bild

Bild

Auch hier hat der Rost unter dem Scharnier schon mit seiner Arbeit begonnen:

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So nun sind alle Türen auf einem Haufen:
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Damit die Karosserie ganz nackt ist, muss noch die Scheibe raus:

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Die Kunststoffabdeckung kann einfach hochgeklappt werden:

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Dann kann die Mutter gelöst werden:

Bild

Die Wischer gehen mit etwas hin und her wackeln einfach runter:

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Darauf habe ich schon lange gewartet:

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Bild

Nachdem aufschneiden des Gummis, kommt schon mehr Rost zu Tage:

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So sieht es an der miesesten Stelle aus:

Bild

So sollte es überall aussehen:

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Ran mit den Saughebern:

Bild

Und knack die Scheibe hat sich beim drücken von innen zerlegt:

Bild

Ist aber egal, diese war sowieso stellenweise blind und angelaufen.

Die Folie löst sich auf recht einfach von den beiden Scheiben, dass ist doch nicht normal?

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Bild

Übrig bleiben extrem scharfe Splitter:

Bild

Hat so eine Verbundglasscheibe ein Verfallsdatum oder war das bei den alten Scheiben so normal?

Raus ist die Scheibe nun jedenfalls:

Bild

Sieht nicht so gut aus, da werde ich noch die genaue Vorgehensweise erarbeiten müssen:

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Bild

Wie würdet ihr da vorgehen?

Das war´s auch schon wieder für heute,
schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Bastelbruder » Di 5. Sep 2017, 21:50

Irgendwo an einer Ecke der Scheibe muß doch so eine Anhäufung von Nummern und Prüfzeichen dauerhaft zu lesen sein. Damit sollte man Genaueres erfahren kännen.
Irgendwann aus grauer Vorzeit in der man noch keine Sitzgurte im Auto hatte, sind mir noch Schreckensszenarien mit "Halskrause" im Gedächtnis, die zur Einführung der "Bröselscheibe" geführt haben. Aber damals waren noch nicht so viele Kabel verbaut... Irgendwie prallen da gerade zwei Welten aufeinander.

Wenn an genau der Stelle nicht zwei Bleche aufeinandergepunktet wären, könnte man die Stelle galvanisch verzinken. Aber so fällt mir nix dazu ein.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon berlinerbaer » Mi 6. Sep 2017, 00:21

Wow, was für ein Projekt biblischer Dimension und das ganz allein...
Respekt.

Hansele hat geschrieben:Wie würdet ihr da vorgehen?

Was die vergammelte Unterkante der Frontscheibe betrifft:

Wenn der böse Rost nicht bis in die runden Ecken geht, könnte man die komplette Unterseite abflexen und aus frischem Blech neu kanten (lassen) und einschweißen.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon basti1 » Fr 8. Sep 2017, 15:51

Hy

Meine Frontscheibe ließ sich nicht so trennen. Scharfkantig war die aber auch. Hab ewig gebraucht um die in die Rest Mülltonne zu bekommen.

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Toddybaer » Fr 8. Sep 2017, 20:08

Schneid den Scheibenrahmen raus und mach den neu. Bei dem umfang der restauration wäre alles andere Pfusch

Für ein Auto das mann vielleicht nur noch 10 Jahre fährt, kann man das auch anders machen


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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 12. Sep 2017, 20:50

Hallo zusammen,

heute ging es etwas weiter, wenn auch nicht soviel wie ich eigentlich wollte.

Unter dem ganzen Schmutz und Staub, war auf der Windschutzscheibe,
dass hier zu finden:

Bild

Infos dazu gibt´s hier, dass werde ich mir mal in Ruhe zu Gemüte führen:
http://www.classic-autoglas.com/der-sch ... sselt/9187

Sowie ich das sehe, sollte die Folie ja eigentlich besser halten.
Naja da durch das die Scheibe etwas blind war, wohl ein Feuchtigkeitsschaden.


Jedenfalls kommt die Scheibe auf den Müll:

Bild

Dreimal gefaltet und in einen alten Kissenbezug gestopft,
der nächste Restmüll kommt bestimmt:

Bild

Irgendwie schon seltsam wie stark die Scheibe gesplittert ist,
dass habe ich vorher so nie gesehen:

Bild


Heute geht es noch den Innereien der Türen an den Kragen,
fangen wir an mit der Beifahrertür.

Erstmal muss der Spiegel weg:

Bild

Dazu müssen die beiden Schrauben raus:

Bild

Da sich nichts rührte, nochmals genau hingeschaut und siehe da,
eine weitere Schraube ist hinter der Scheibe zu sehen:
(wie ich gerade gesehen habe, sieht man die dritte Schraube oben auch schon :roll: )

Bild

Hier der erste Versuch, den Scheibenheber zu betätigen:

Bild

Hmm toll, da war die Sicherung durchgeknallt (war schon so...) und Ersatz ist nicht in Sicht,
also doch die augenscheinlich umständlichere Methode gewählt:

Bild

Nun kann die dritte (und letzte) Schraube gelöst werden:

Bild

Der Stecker für den Spiegel, passt natürlich nicht durch das Loch,
wo die Leitung nach außen geht.

Also auspinnen:
Kann da einer von euch ein gutes Auspinset empfehlen?

Bild

Dazu (Gott darauf muss man mal kommen) an der Seite der Schieber komplett entfernt werden:

Bild

Bild

Erst dann kann gewohnt von hinten die Verriegelung gelöst werden,
bis alle Mercedestypischen Stiftkontakte gelöst sind:

Bild

Belegung für den Stecker:

Bild


Als nächstes muss diese Leiste hier entfernt werden:

Bild

Das Teil ist wohl auf beiden Seiten das gleiche, zumindest sprechen die Löcher dafür:

Bild

Bild

Die Senkkopfkreuzschlitzschrauben lassen sich ohne Probleme entfernen,
die Leiste wird dann einfach nach oben abgezogen:

Bild

Nun wird der Blick nach innen klarer, außen sitzt noch eine Leiste drauf,
diese ist mit solchen Klammern befestigt.
Vielleicht brauche ich dieses Detail mal noch irgendwann:

Bild

Bild


Um an die Schrauben des eigentlichen Scheibenrahmens zu kommen,
muss die Abdichtung herausgezogen werden:

Bild

Das geht ohne Probleme:

Bild

So soll das, dann wohl aussehen:

Bild

Nun kommt man an die Schrauben ran, dass sind die gleichen wie bei der ersten Leiste:

Bild

an der zweiten Schraube ist noch dieser Halter mit befestigt:

Bild

Bild

Erst jetzt kann die restliche schwarze Türverkleidung entfernt werden,
hätte ich da was überstürzt, wäre die Verkleidung bzw. das Teilstück schrottreif:

Bild

Denn der Scheibenrahmen klemmt das fest und zwar ordentlich,
dass hatte sich vorher auch nie einen mm bewegen lassen:

Bild

Weg ist das Teil:

Bild


Jetzt kann man den eigentlichen Scheibenrahmen sehen,
dieser lässt sich offenbar komplett am Stück entfernen:

Bild

Dazu muss am unteren Ende je eine Schraube entfernt werden:

links:
Bild

rechts:
Bild

Und diese beiden:
Bild

Mehr als diese beiden habe ich nicht gelöst bekommen,
da muss ich das nächstemal mit dem passenden Werkzeug rangehen:

Bild

Leider liegt der kleine Akkuschlagschrauber aber zu Hause und nicht in der Werkstatt,
daher ist für heute erstmal Feierabend angesagt.

Schönen Abend noch zusammen.

Ps:
Meine Kamera hat nun die 20.000 Auslösungen geknackt :o
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Mo 18. Sep 2017, 15:47

Hallo zusammen,

hier ist der Schlagschrauber zu sehen, mit dem ich den Schrauben an den Kragen möchte,
dass Ding ist leicht und handlich aber erstaunlich praktisch.
Am Anfang wusste ich ja nicht so recht, was ich damit anfangen sollte,
heute gebe ich das Teil sicher nichtmehr her.

Zum Vergleich links ein reguläerer (viel stärker) Schlagschrauber:

Bild


Erstmal kommt die Tür auf die vorbereiteten Böcke, damit das arbeiten angenehmer wird:

Bild

Hier sind die 4 Schrauben angepfeilt, welche den Fensterheber fixieren:

Bild

Ist es bei euch langsam auch mehr Herbst als Sommer, ziemlich frisch heute...

Bild


Einen kurzen Moment später, hat es knack gemacht:
Bild

Einen Bit später, waren alle 4 Schrauben gelöst, ging wirklich ohne Probleme
und vorallem ohne rundgedrehte Kreuzschlitze.

Bild

Nun müssen noch zwei Schrauben gelöst werden und die Scheibe rauszubekommen,
da bin ich doch echt noch kurz ins grübeln gekommen, wie das laufen könnte:

Bild

Und da kam die Erkenntnis, der Heber muss einfach nur nach unten gelassen werden,
dann ist das lösen der Schrauben aufeinmal kein Thema mehr:

Bild

Die Scheibe ist nun lose und kann gedreht werden, dann kann diese einfach entnommen werden:

Bild

Der Fensterhebermotor ist mit zwei Schrauben fixiert:

Bild

Mit dem kleinen Akkuschlagschrauber auch hier ohne Stress alle Schrauben locker entfernt:

Bild

Da ich möglichst viel Platz haben wollte, erstmal noch den Scheibenrahmen entnehmen:

Bild

Dieser kann einfach rausgezogen werden, die Schrauben waren ja schon das letzte mal gelöst.
(einige Senkkopfschrauben oben im Rahmen und zwei am unteren Ende in der Tür)

Bild

Der gesamte Heber wird nun etwas gedreht, damit man den überhaupt rausbekommt:

Bild

Hier hängt noch der blaue Schlauch fest?

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Dier ist im inneren der Tür mit einem Plastikclip fixiert, hier gehört der Clip rein:
Bild

Für das heben und senken, ist diese Spirale hier zuständig:

Bild

So sieht der ganze Heber aus, ist die Scheibe ganz unten, fährt die Spirale in den Schlauch,
ist diese oben ist der Schlauch leer:

Bild

Hier die bisherige Ausbeute des Tages:

Bild

Damit die Käfigmuttern nicht verloren gehen, kommen diese auch raus:

Bild

Diese werden wie die anderen Schrauben gleich wieder in ihr Gegenstück geschraubt:

Bild

Z.b eben in den Fensterrahmen ganz unten:

Bild

Um den inneren Türgriff zu lösen, müssen nur diese Laschen eingedrückt werden,
dann kann man den Griff nach vorne schieben:

Bild

Das Metallgestänge wird von einer Feder an seinem Platz gehalten,
diese kann einfach etwas auf die Seite geschoben werden und der Griff aushängt werden:

Bild

Die zwei Pfeile zeigen auf die Schrauben des Kunststoffgehäuses, welche die Schlossgeschichte umgibt:

Bild

Hier sieht man das Gehäuse recht gut:

Bild

An dieser Stelle ist der ZV-Motor fixiert:

Bild

Dieser kann einfach ausgehängt und entfernt werden:

Bild

Eine Scheibe gehört noch an diese Stelle, hier passend aufgelegt:

Bild

Hier markiert ist der Verlauf des Gestänges für den Knopf der Schließanlage:

Bild

Um das ganze Schloss zu entfernen, löst man diese beiden Senkkopfschrauben:

Bild

Und diese zwei Schrauben, die Linsenkopfschraube gehört zum Türgriff:

Bild

Die zweite Schraube am Türgriff, war sogar noch lösbar:

Bild

Könnte man sogar nochmals nehmen:
Bild

Nun stellt man das Schloss von Hand auf "zu"und kann es schräg ins Innere der Tür drücken:

Bild

Dieses Gummiteil vom inneren Türgriff kann auch einfach nach unten entfernt werden,
dazu nur die Gummipömpel mit einem feinen Schraubenzieher nach unten drücken:

Bild

Bild

Mit etwas gefummel bekommt man nun das ganze Schloss und Gestänge raus:

Bild

Hier sieht man die Position des Schlosses in dem Plastikgehäuse:

Bild

Einmal noch das nackte Gehäuse an seiner Einbauposition,
man kann die Sicke gut sehen, welche auch am Gehäseu passend ausgespart wurde:

Bild

Diese Unterlagsscheibe lag in der Tür, diese kann ich nicht zurordnen, jemand eine Idee?

Bild

Oben an der Türaußenseite ist noch diese Leiste fixiert:

Bild

Diese wird mit 6 solcher Klammern fixiert:

Bild

Bild

Richtung Scheibe zeigt die Samtseite:
Bild

Zum Türblech die gummierte Seite:
Bild

Die Position der Klammern habe ich mal sicherheitshalber auf der Tür und der Schiene
mit ein paar Eddingstrichen markiert, man weiß ja nie was kommt:

Bild


Die Tür ist nun bis auf die Scharnie blank:

Bild

Das Türfangband geht ins innere der Tür:

Bild

Unter dem Gummi versteckt sich eine lösbare Verbindung:

Bild

Einfach den Sicherungsring entfernen:

Bild

Und den Bolzen austreiben...

Bild

Hier der innere Teil des Fangbandes:

Bild

Beim Bolzen muss man bei de Montage aufpassen, die Bohrungen sind nämlich unterschiedlich groß:

Bild

Weg sind die also die Scharniere:

Bild

Hier noch ein kleines Video vom lösen der Schrauben mit dem Akkuschlagschrauber:
https://youtu.be/H48DOrq6EAc

Auch hier hat der Gammel unter den Scharnieren schon begonnen:

Bild

Nachdem alle diese Teile entfernt sind:

Bild

Bleibt nur noch die nackte und noch doch ganz leichte Tür übrig:

Bild





Weiter geht´s mit der Fahrertür:

Bild

Hier sieht man wie das Kabel des Spiegel befestigt ist:

Bild

auspinnen:

Bild

Was mich wundert ist, dass der Schlauch des Fensterhebers oben am Spiegel endet,
denn den Kunststoffclip gibt es auch, da ist aber nichts dran montiert?

Bild

Auch hier ist eine Klammer befestigt wie bei der Beifahrerseite auch schon:

Bild


Ah da gehört der Schaumgummi hin, der liegt bei der BFS nur lose rum:

Bild

Ansonsten geht alles gleich wie bei der Beifahrerseite, aber auch hier Gammel unter den Scharnieren:

Bild

Bild

Das Türfangband auf der Fahrerseite hat es auch hinter sich,
hier die gute Beifahrerseite:

Bild

Hier die Fahrerseite, welche a gerissen ist und b viel viel Spiel aufweist:

Bild

Ansonsten sind die Scharniere der Fahrertür ziemlich am arsch und ausgeschlagen,
hier als bewegtes Bild zu sehen:
https://youtu.be/OE-SCgdsYCQ


Als Schlussbild für heute, die Ausbeute der Einzelteile aus den vorderen beiden Türen:

Bild


Bis bald,
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 19. Sep 2017, 19:57

Hallo zusammen,

gestern war ja für eher außerplanmäßig,
also heute nochmals flux in die Werkstatt verschwunden.

Die beiden Fondtüren waren an der Reihe:

Bild

Hier hat sich auf der Beifahrerseite die Dämmmatte gelöst,
dem Fensterheber ist das egal, der hat offenbar Kraft genug:

Bild

Die Scheibe macht sich einfach Platz, auf Dauer bestimmt schlecht für die Scheibe,
irgendwann sind Kratzer drin, ist bei mir zum Glück nicht wirklich passiert:

Bild

Ein ganz schönes Gefummel bis die Scheibe elektronisch bewegt werden kann:

Bild

An der Beifahrseitenfondtür, ist hier am Fensterheber eine Schraube mit Scheibe montiert:

Bild

Bild

Es geht hier alles etwas filigraner zu, der Heber ist deutlich kleiner als seine Brüder in den anderen Türen:

Bild

Um die Scheibe rauszubekommen, muss diesmal der Rahmen mitsamt der Scheibe ausgebaut werden:

Bild

Geht aber ohne Probleme:
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ZV Motor:

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An den Fondtüren ohne zusätliche Scheibe:

Bild

Hier ist das Kunststoffgehäuse befestigt:

Bild

Schlossmechanik:

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Griff und Schlossmechnanik:

Bild

Hier ging erstmal nichts mehr:

Bild

Also einfach den Kopf weggebohrt:

Bild

Die Türscharniere kommen auch noch weg:

Bild

Hier sind beidseitig diese Ausgleichsteile vorhanden:

Bild

Die Ausbeute an Einzelteilen der ersten Tür:

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Nicht gut, garnicht gut, ist aber die verdellte Tür:

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Vermutlich wandert diese dann sowieso auf den freien Markt
und ich investiere in eine bessere.

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Und das gleiche noch für die Fahrerseite:

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Hier kommt man gleich viel besser ran:

Bild

Auch hier wieder eine Schraube mit Scheibe:

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Bild

Hier sind die beiden Verkleidungen leider beide kaputt, mal sehen ob ich das kleben kann:

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Bild

Fahrerseite sieht aus wie geleckt, da gibts garnichts:

Bild

Und hier die Ausbeute von heute:

Bild

Bild

Alle Türen sind nun leer und frei von ihren Einbauten:

Bild

Schönen Abend noch zusammen.

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Beitragvon Hansele » Fr 29. Sep 2017, 19:35

Hallo zusammen,

am Dienstag war ich aufgrund Schönwetter und Arbeit die draußen gemacht werden muss,
anderwaltig beschäftig, dafür gibts irgendwann wieder etwas warm:

Bild


Jedenfalls ging es heute mal wieder weiter,
erstmal die Karosserie umgedreht:

Bild

Heute soll die Demontage des Amaturenbrettes beginnen,
vorher:

Bild

Bild


Ich denke die Nähe zum Scheibenrahmen sorgen für zuviel Gefahrenpotential,
also lieber ausbauen bevor ich ein neues altes Amaturenbrett brauche:

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Die vielen Pfeile zeigen die Schrauben der ersten Leiste an:

Bild

Bild

Die Leiste ist zweiteilig, anderst bekommt man diese mit Windschutzscheibe,
wohl auch nicht so montiert:

Bild


Die Schrauben sind ruckzuck entfernt, alle sind gleich, bis auf diese eine:

Bild

Hier klemmt vermutlich dieses Kunststoffteil die Leiste am Amaturenbrett fest,
wer überlegt sich denn sowas?

Bild

Nachdem die Leiste abgenommen ist, kann man die Lautsprechergitter entfernen:

Bild

Diese Teilen sich nämlich die Schrauben mit der Leiste:

Bild

Auch hier Sand und Bröselschaumstoff:

Bild

Weichmacher ade, vermute ich ganz stark:

Bild

Auf der Fahrerseite findet sich kein Bröselschaumstoff, dafür viel Sand:

Bild

Mal wieder erstaunlich wie unterschiedlich der Zustand von zwei gleichen Teilen,
in gleichen Bedinungen entwickeln kann:

Bild

In den Lautsprecherleitungen sind diese länglichen Dinger mit eingeschrumpft,
Vorwiderstand oder Hochpass?

Bild

Auf der Beifahrerseite kann man sich das ausstecken sparen,
da war jemand mit dem Seitenschneider am Werk.
Annahme ist, dass der Lautsprecher gescheppert hat oder so, dass tut er so jedenfalls nicht:

Bild

Egal erstmal raus damit, um das Kabel kümmere ich mich später,
dass andere Ende habe ich auch noch nicht gefunden:

Bild

Nun kommt die mittlere Luftdüse raus, dazu muss man die zwei Schrauben
links und rechts entfernen:

Bild

Blöd nur, dass eine der beiden schon fehlt:

Bild


Die Düse kann dann vorsichtig rausgezogen werden:

Bild

Das geht ohne Probleme:

Bild


Kommen wir zu den seitlichen Düsen:

Bild

Hier kann man die Befestigung erahnen, dachte ich zumindest:

Bild

Auf der Beifahrerseite kommt man von hinten gut ran,
also mal vorsichtig aber mit Nachdruck gedrückt:

Bild

Puhh das ging ganz gut, hier sieht man die Klammern aus Federstahl,
welche die Düse an Ort und Stelle halten:

Bild


Als nächstes kommen die seitlichen Abdeckungen dran:

Bild

Dazu muss je eine Schraube hinter den Lüftungsdüsen raus:

Bild

Vorsichtig, ohne die Schraube fällt das Teil sofort auf den Boden:

Bild

Auf beiden Seiten, habe ich so mal die Schraubenposition markiert:

Bild


Weiter geht´s mit dem Lichtschalter:

Bild

Die Mutter kann mit einer 24er Nuss gelöst werden:

Bild

Ohne die Mutter kann die ganze Blende abgenommen werden,
die roten und schwarzen Markierungen stammen von mir:

Bild

Der Schalter wird mit dem Bajonettverschluss gehalten und kann einfach herausgelöst werden.




Weiter geht´s mit dem Kombiinstrument:

Bild

Da ich die Haken nicht habe, versuche ich es beidseitig auf diese Art:

Bild

Mit aller kraft und griffigen Handschuhen geht´s auch ohne die Haken:

Bild

Jede Menge Kabel kommen zum Vorschein:

Bild

Hier muss man aufpassen wie ein Luchs, dass nichts ohne Zuordnung rausrutscht,
hier z.b diese 3 Lämpchen:

Bild


Daher lieber mal zuviel notieren als hinterher blöd in die Röhre zu schauen:

Bild

Weiter nach und nach die Leitungen abziehen und anschreiben:

Bild

Hier mal mitten in der Aktion...

Bild

Und weg ist das Teil:

Bild

Das die Löcher nummiert sind, habe ich vorher nicht gesehen,
naja gäbe dennoch 3 Möglichkeiten, Murphy würde da sicher gerne zuschlagen.

Bild

Also die Skizze angepasst und mit zum Kombiinstrument gelegt:

Bild

Wieder eine Menge Kabel, so sollte die Montage irgendwann aber zu schaffen sein:

Bild


Dann habe ich diese beiden Schrauben entfernt:

Bild

Bild

So hängt der Teil des Amaturenbrettes noch an der Leuchtweitenregulierung:

Bild

Unten am dem Blech sieht man eine von zwei Schrauben, die das fixieren:

Bild

Und weg ist das Teil, die Schrauben sind wieder an Ort und Stelle:

Bild

Der Rest bleibt erstmal noch, ist aber sowieso kaputt...

Bild



Jetzt kommen erstmal alle sichbaren Schrauben des Amaturenbrettesoberteil weg:

Bild

Bild

Bild

Bild

Die Schrauben halten gleichzeitig noch den oberen Teil des Handschufaches,
mit dem Bügel für das Schloss fest:

Bild

Auch hier verstecken sich beidseitig noch Schrauben:

Bild

Bild

Und noch je eine schwarze Schraube:

Bild

Vorne müssen auch noch die beiden gelöst werden:

Bild


Offenbar muss nun noch der Haltegriff im inneren aus dem Weg,
denn das Oberteil rührt sich noch nicht wirklich.

Aber erstmal genug für heute, morgen geht´s weiter.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon berlinerbaer » Fr 29. Sep 2017, 20:16

Hansele hat geschrieben:In den Lautsprecherleitungen sind diese länglichen Dinger mit eingeschrumpft,
Vorwiderstand oder Hochpass?

Bild

Weder noch.
Das werden Ferritkerne sein.

Und fuck, was für eine Geduld.
Auto auseinanderbauen ist ja schon Arbeit, aber dann noch alles so pingelig zu dokumentieren, daß man es Monate später auch wieder zusammenbekommt, ohne allzuviel übrigzuhaben oder mit dem Blinkerschalter der Scheibenwischer angeht ;) .
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon ferdimh » Fr 29. Sep 2017, 20:32

Ferritkerne machen an der Position überhaupt keinen Sinn (was nicht ihre Existenz widerlegen sollte!).
Ich würde aufgrund der Baugröße der Lautsprecher aber schon erwarten, dass es sich hier um reine Hochtöner handelt, und deswegen irgendwo ein Vorschaltkondensator versteckt ist. Auch dieser kann möglicherweise kaputt sein und seltsame Klangerlebnisse (die eventuell den Seitenschneider verursacht haben) verursacht haben.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Fritzler » Sa 30. Sep 2017, 09:10

Wenn man genau hinguckt sieht man doch ne Delle im Schrumpschlauch.
Da könnte also nen KOndi drunter sein, nur fällt der gabz schön groß aus für das bisschen Hochtönder.

Alsch Schrumpfschlauch aufmachen und gucken.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Bastelbruder » Sa 30. Sep 2017, 12:15

Wenn man beim Stern zeitgemäße bipolare Elkos mit den Prädikaten "Glatt" und "Longlife" verwurstet hat, könnte das mit der Größe durchaus hinkommen.
Ein Elko ist aber Zweifelsfrei daran zu erkennen daß genau ein Draht deutlich sichtbar außen an der Blechbüchse vorbeigeht.

Ist in dem Schaumstoffröllchen eigentlich eine DIN-Steckverbindung verborgen?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 30. Sep 2017, 16:39

Hallo zusammen,

@ berlinerbaer:
Monate später, du schmeichelst mir :-)
Ich denke vor dem 30igsten Geburtstag des G´s ist da nichts zu machen,
vielleicht wird es auch mein 30iger, aber das wäre vermutlich zu optimistisch. :lol:

@ Bastelbruder:
Ja in den Schaumstoffröllichen sind die DIN-Verbindungen versteckt,
ist mir viel lieber als das Flachsteckerzeug.


Heute ging es wie gestern geplant etwas weiter
als erstes sollte nun der Handgriff weg,

Durch den fehlenden Lautsprecher sieht man zumindenst die erste Mutter:

Bild

Die zweite versteckte sich hinter dem dicken schwarzen Luftschlauch,
von der Seite konnte man diese aber doch irgendwie erblicken.

Weg ist der Griff:

Bild

Nun sollte doch also das Oberteil abgenommen werden können:

Bild

Ja das ging doch wirklich ohne Probleme:

Bild

Der Mittelteil, wo die ganzen Schalter und das Radio verbaut waren,
kann man nun einfach abziehen und abnehmen.

Nun muss das schon lange schief hängede Seitenteil weg:

Bild

Dazu erstmal hochklappen:

Bild

Die zwei Schrauben müssen raus (unten schwarz oben verzinkt)

Bild

Und das Teil fällt einem quasi entgegen:

Bild

Auf der Fahrerseite das gleiche Spiel:

Bild

Bild

Hier die Ausbeute an den größeren Teilen, des Amaturenbrettes:

Bild


Das ist der Gummi den ich gestern erwähnt hatte, dieser dichtet die mittlere Luftdüse ab:

Bild

Nun wird der Blick auf jede Menge Chaos (doch aber geordnet) frei:

Bild

Wer weiss vielleicht brauche ich diese Details mal noch,
ich bin mir sicher, dass mich das irgendwann zur Weißglut bringen könnte:

Bild

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Bild

Abzweigung in den Luftkanälen?
Kein Problem:
Bild

Bild

Bild

Bild


Und natürlich Sand gibt es auch in rauhen Mengen:

Bild

Etwas Druckluft später, ist zumindest ein Teil "sauber":

Bild

Hier gibt es noch zwei Teile des Teppichs zu entfernen:

Bild

Lautsprecher raus:

Bild

Und schon kann der Belag entfernt werden:

Bild


Weil die Hochtöner vermutlich sowieso nicht mehr so der Brecher sind:

Bild

Habe ich den Schrumpfschlauch aufgeschnitten und TAAAADAAAAAAA:

Bild

Ein Kondensator erblickt das Tageslicht:

Bild


Am Scheibenrahmen ist kaum mehr Blech übrig,
da geht es löchrig zu:

Bild

Bild

Mal sehen ob ich den ganzen Rahmen tausche, tendieren tue ich eher,
zu dieser Lösung:

http://www.kurth-classics-autoparts.de/ ... ahmen.html



Beim näheren betrachten ist mir diese Gummiverbindung vom Gebläse aufgefallen:

Bild

Da scheinen die Kabelbinder weggefallen zu sein, auf der anderen Seite ist zumindest noch einer da:

Bild



Nun kommen noch die beiden Verkleidungen raus:

Bild

Dazu wird der Gurt oben abgeschraubt:

Bild

Der Stecker für die Fondfensterheber ausgesteckt:

Bild

Damit der Gurt und Co da durch geht, muss das Plastikteil entfernt werden:

Bild

Leider hat es knack gemacht und ich habe nun zwei Teile:

Bild

Dafür ist die B-Säule nun nackt:

Bild

Hier sollten die Clips die Verkleidung festhalten:

Bild

Auf einer Seite war einer von vier (zwei oben und zwei unten) noch vorhanden,
die anderen fehlen komplett:

Bild

Und hier unten, der eine Clip kam unter dem Gurt hervor:

Bild


So aufräumen und Feierabend für heute.

Schönes Wochenende noch.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Toddybaer » Sa 30. Sep 2017, 19:34

Hallo,

das ist doch nur ein 2 oder 3 mal gekanntetes Blech. Gerade ohne irgend einen Bogen.

Denke das bekommt man auch selber ganz gut hin.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Toddybaer » Sa 30. Sep 2017, 20:01

guckst du mal da

https://www.youtube.com/watch?v=ZQwkYhXU44E

Aber vorsicht, Videos mit Suchtgefahr
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 30. Sep 2017, 20:24

Hallo,

ja da hast du recht, eine Kantbank habe ich leider keine zur Hand,
aber vielleicht gibt es da ja doch eine Möglichkeit.

Was ich mich frage, ob ich diesen Rahmenteil ggf. direkt aus VA machen sollte,
dann würde es an der Stelle zumindest nicht mehr gammeln können.

Oder ist das eine ganz dumme Idee?


Wäre es denn für einen Kant-Neuling möglich das sauber hinzubekommen,
die Stelle wird immer als erstes angeschaut, da muss es zu 100% passen.


Wobei das original Teil A463 671 0729 wohl auch "nur" 120€ kostet,
da werde ich mal anfragen ob das so stimmt und was ich ggf. an Rabatt bekomme.


Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Toddybaer » Sa 30. Sep 2017, 21:37

Also mit ein wenig Übung sollte man das hinbekommen.

Als Kantbank kann man zur Not auch 2 Winkeleisen und einen Hammer nehmen. Bei langen Enden auch gerne die Winkeleisen an den Enden mit Schraubzwingen oder so zusammenhalten.
Wenn die Kannte nicht so scharf werden soll, einen Draht oder Rundeisen, je nach Bogen in die Ecke legen.

Die Ecken sind aufwendiger. Die würd ich vielleicht extra machen. Aber dann nicht so strecken und stauchen, weil kein Gerät, sondern aus 2 Teilen anfertigen.
Einmal ein Blech mit Bogen das man umbördelt und dann dort die 2. Kannte anschweissen.

Umbördeln mit einem Rundstahl mit Schlitz. Ist einfacher als man denkt :)

über Edelstahl streiten sich die Geister. Das Blech an Sich kann ja nicht mehr rosten. Aber dei Schweißnähte. Und man soll sich wohl auch eine Art chemisches element bauen. So bei VA Schweisnaht Stahl. Aber ob das nun wirklich so schlimm ist?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Toddybaer » Sa 30. Sep 2017, 21:50

Hallo,

die Ecke könnte man vielleicht auch um eine Schablone treiben. Und dann aus dem Stück schneiden und einschweissen.

rechnen tut sich das bei 120€ für ein ganzen Rep Blech sicher noch nicht. Oder man sieht es als Hobby und Übung
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 10. Okt 2017, 16:12

Hallo zusammen,

dass Blech habe ich zusammen mit vielen anderen Postionen mal auf die Anfrageliste geschrieben,
dass wird vermutlich der teuerste Einkauf bisher werden.
Und das obwohl es auch nur eine Menge Kleinkram ist, aber auch dieser wird ja irgendwann gebraucht,
wäre blöd dann erst festzustellen, dass manche Teile nicht mehr lieferbar sind.


Letzte Woche war Pause, dort war ich im schönen Hamburg zu Gast,
mit vollem Abenteuerprogramm (Bahnseitig gestrandet), war echt toll.
Ein paar G´s habe ich dort auch gesehen, aber die waren alle am Stück.


Jedenfalls war heute Ordnung machen auf der Tagesordnung ganz oben,
dass hier muss weg, bevor ich da noch drüber fliege:

Bild

Überall Teile, die geordnet und eingelagert werden möchten:

Bild

Angefangen habe ich damit, die Schrauben der Türscharniere an der Karosserie zu demontieren,
diese kommen zusammen mit den Scharnieren in eine Kiste:

Bild

In die Tür gehören die kurzen und in die Karosserie die langen:

Bild

Die Scharniere der Hecktüre gehören auch mit ins selbe Paket,
diese sind aber noch montiert:

Bild

Bild

Das obere lässt sich einfach lösen, dort sieht man die Schrauben gut von innen.
Beim unteren sieht man erstmal garnichts, aber in der Nähe ist dieser Stopfen:

Bild

Und dahinter links sind dann die Schrauben:

Bild

Ging echt gut, die Schrauben haben ja auch noch nie Dreck gesehen:

Bild

Die vier Gummis werde ich auf die Einkaufsliste setzen, einer ca. 5€ wirklich interessante Preise:

Bild


Hmm laut den Abdrücken sollte hier auch eine Unterlage zu finden sein:

Bild

Diese ist durch einen engen Spalt hinter das Rücklicht gefallen:

Bild

So alles beisammen, die kommen so in die Kiste:

Bild

Bild


Weiter gehts´s mit den Türgriffen, da liegen mir die Neuteile ja schon vor,
aber mein kann ja nie wissen was kommt:
(Gibt am Ende ja vielleicht wieder eine vollständige Schließgarnitur)

Bild

Bild

Nächste Kiste mit den beiden Spiegeln:

Bild

Da gibt es, dann noch was zu tun:

Bild

Egal, erstmal einlagern:

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Beim Schloss der Hecktür ist mir ein zusätzliches Teil in die Hände gefallen:

Bild

Nämlich diese Zahnscheibe, diese kann ich aber nicht zuordnen:

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Alles sauber angeschrieben und markiert:

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Und weg damit:

Bild

Weiter geht´s mit den Leisten und Türabdichtungen für die Scheiben der Seitentüren:

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Die kleineren Teile verschwinden nun langsam:

Bild

Dafür lohnt es nicht nicht eine Schachtel zu packen,
dass wäre auch garnicht so einfach:

Bild

Also zusammen mit den alten Bildern an die Werkstattdecke:

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Der Schalthelber des Verteilergetriebes liegt auch schon eine Weile rum:

Bild

Bild

Jetzt liegt er im Regal:

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Nun muss noch das Lautsprecherkabel gelfickt werden:

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War zwar etwas doof zum hinkommen, aber es ging dennoch:

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Für die Stabilität nochmals einen dickeren Schrumpfschlauch drüber:

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Die Kartons sind heute enstanden, nicht viel aber ein Schritt in Richtung Ordnung:

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Da heute das Wetter noch gut war, habe ich noch die Türen gewaschen:

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Sand und Schmutz hat sich ja genug gesammelt mit den Jahren:

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Bild


Somit ist zumindest der grobe Dreck nun Vergangenheit:

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Schönen Tag noch zusammen.

Grüßle


€dit:

Beim waschen ist aus der Hecktür das Teil rausgefallen, was so ein bisschen an einen Kabelschuh erinnert:

Bild

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Sowie es aussieht, gehört das aber zum inneren Türgriff, hat zumindest große Ähnlichkeit mit der Nr. 23,
oder nicht?

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