"Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Der chaotische Hauptfaden

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Mario20v » Di 10. Okt 2017, 19:25

Schaut nach nem Sicherungsblech aus damit der Umlenkhebel nicht nach oben rausspringt. Guck doch mal ob die Öse nicht am Umlenkhebel noch eingehängt werden kann.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Julez » Di 10. Okt 2017, 21:01

Ja ist genau sowas, hatte ich bei meinem Toyota aus Plastik.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Robby_DG0ROB » Fr 13. Okt 2017, 18:07

Bild

Diese Variante kenne ich auch nur von der Zivilausführung mit dem pneumatisch/hydraulischen Allradbetätigung. Sonst gibt es ja die Schaltung mit der U-Förmigen Anordnung:

Code: Alles auswählen
4H - 4H
 |    |
2H    N
      |
      4L


Es war bei uns seinerzeit schon zur Gewohnheit geworden, dass die Insassen, wenn man mal kurz ausgestiegen war, das Verteilergetriebe auf 'N' gestellt haben, aber ich wußte von diesem Schwachsinn und der Scherz fiel immer aus.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 14. Okt 2017, 13:31

Hallo,

ja bei meinem ist der Allrad ja permanent und somit entfällt das klassiche Schaltspiel,
wie bei den zuschaltbaren Allradfahrzeugen.

Das mit dem auf N stellen kann durchaus interessant werden, viele sehen den zweiten Hebel erst garnicht. :lol:


Heute habe ich noch etwas weiter aufgeräumt und dabei das Teil gefunden:

Bild

Das gehört hier hin, etwas weiter nach oben wie auf dem Bild zu sehen:

Bild

Zuordnung:

Bild

Die Teile liegen schon ewig im Innenraum rum und wollten auch mal noch zugeordnet werden:

Von links; Teppich mit GFK-Rücken unter Lenkrad, Abdeckung und Teppich des Handbremshebels, Teppich mit GFK-Rücken für Sicherungskastendeckel
zweite Ebene: Staufach neben Radio, Innenleben vom Handschuhfach

Bild

Die ganzen Teppiche muss ich auch mal noch vom Ludolf-Prinzip wegbekommen und vernünftig einlagern:

Bild

Als nächstes noch die Gurte ausbauen des Fahrer/Beifahrersitzes:

Bild

Einfach die Schraube SW17 entfernen:

Bild

Und schon kann der Gurt an der Seite entnommen werden:

Bild

Ganz schön staubig da unten:

Bild

Und gleich einlagern:

Bild

Bild


Das ganze Zeug muss auch noch irgendwann nach innen:

Bild

Dabei ist mir dieses zusätzliche Kabel aufgefallen:

Bild

Enden tut dieses am Pluspol und speist die beiden nachgerüsteten 12 Volt Dosen im inneren,
warum die Werkstatt nicht am Klemmstein abgegriffen hat (direkt hinter den Sicherungen) bleibt ein Rätsel.

Das Kabel ist jedenfalls abgklemmt und bei den Sicherungen erstmal geparkt.

Bild


Schönen Mittag noch.
Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Robby_DG0ROB » Sa 14. Okt 2017, 18:33

Hansele hat geschrieben:Hallo,

ja bei meinem ist der Allrad ja permanent und somit entfällt das klassiche Schaltspiel,
wie bei den zuschaltbaren Allradfahrzeugen.


Stimmt! Die neuere Ausführungen haben ja ein "richtiges" Langsdifferential, was man für 50:50 Verteilung sperren kann, während die früheren nur eine Schaltkupplung für den VA-Antrieb hatten und davon unabhängig direkt betätigte VA- und HA Sperre.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Sa 14. Okt 2017, 18:49

Hallo Robby,

ne der allrad ist permanent vorhanden, die 3 Schalter schalten lediglich die Sperren ein,
hier mal die Schalter im Detail:

Bild

Zuerst sperrt man das Verteilergetriebe (Mitte), somit wird die Antriebsleistung gleichmäßig auf die Achsen verteilt ohne Ausgleich.
Dann kommt die hintere Sperre rein und am Ende die vordere, damit wird am Ende die Leistung unabhängig der klassischen Differentialgeschichte gleichmäßig auf alle Räder verteilt.

Der Ausgleich im Verteilergetriebe ist der schwächste Punkt des Antriebstranges,
daher wird beim festgefahrenen Auto diese Sperre sofort eingelegt.
Ansonsten kann man sich vom Verteilergetriebe verabschieden, der Ausgleich wird zerstört.

Hier kann man bei Punkt 4 den Schaden erkennen:
http://www.hehlhans.de/tipp60.htm

Grüßle

€dit:
Ja genau so ist das bei meinem G gelöst, hast du deinen Betrag editiert oder habe ich mich so verlesen gehabt? :D
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Robby_DG0ROB » Sa 14. Okt 2017, 18:56

Ja, das Tablaeu ist die neue Ausführung mit gelber Einschalt- und roter Funktionskontrolle, sowie der Zwangsreihenfolge beim Einschalten.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 17. Okt 2017, 19:46

Hallo zusammen,

heute ging es wiedermal etwas weiter,
schon wieder eine Woche vorbei, bald ist Weihnachten. :lol:

Erstmal kommen die Blinker an die Reihe:
Bild

Die Blinker sind in Fahrtrichtung etwas schmaler als hinten:
Bild

Eine Schraube lösen und er Blinker kann gezogen werden:
Bild

Den Kunststoffdübel, kann man von innen nach außen hin rausdrücken,
übrig bleibt ein Vierkantloch hier links zu sehen:
Bild

Und als zwei kleinst Lagereinheiten komplettiert:
Bild

Wenn man die 3 Kabelbäume etwas ausbreitet sieht es vorne auch schon leerer aus:

Bild


Aber auch hier gibt es genug Teile die beim lackieren und den folgenden Arbeiten im Weg sind,
erstmal kommt das Blech hier weg:
Bild

Von innen sieht man einen Schweißbolzen, daher einfach zu finden:

Bild

Hinter der Dämmmatte findet sich die Mutter, diese einfach lösen und das Teil nach oben wegziehen,
dass Teil ist da nur festgeklemmt.
Bild

Als nächtes springt mir der Motor für den Umluftbetrieb ins Auge:
Bild

Dieser ist mit 3 Schrauben an seinem Halter befestigt und kann einfach entfernt werden,
hier kann man den Hebel sehen:
Bild

Der Pfeil zeigt auf die Stelle wo sich die Teile treffen und letztlich die Klappe betätigt wird:
Bild

Da war wohl auch mal ein Experte am Werk, naja irgendwann mal aufmachen und begutachten:
Bild

Die Schwingungsdämpfer setze ich gleich mal auf die Einaufsliste:
Bild

Für die Ersatzsuche gibt es hier noch die Boschnummer:
Bild

Der Halter ansich ist mit zwei Nieten am Kasten fixiert, der kommt auch weg
und wir bei der Montage einfach neu angenietet:

Bild

Blick von oben auf den Kasten, zu sehen sind 4 Schrauben und die umlaufende Dichtung:
Bild

Diese Dichtungen kommen nun auch weg, links und rechts lang und in der Mitte das kurze Stück:
Bild

Die umlaufende Dichtung ist nun auch weg, diese kann auch einfach abgezogen werden:
Bild

Nachdem lösen der vier schrauben, kann das Teil abgenommen werden:
Bild

Nun ist der Blick frei auf die eigentliche Klappe:
Bild

So sieht das dann im Umluftbetrieb aus, Klappe zu:
Bild

Auf jeder Seite muss ein Kunststoffsicherungsring entfernt werden,
dann kann der aufgesteckte Hebel und die Führung abgezogen werden.

Die Klappe selbst wird dann einfach schräg ausgefädelt und entnommen:
Bild

Hier ist der Hebel wieder montiert mit seinem Sicherungsring:
Bild

Nun ist der Blick auf die inneren Werte frei:
Bild


Als ich den Motorkabelbaum aus dem Weg gelegt habe, ist mir einfach der Stecker in die Hand gefallen.
Dort werde ich wohl jede Verbindung nochmals auf ihre Funktion prüfen:
Bild


Weiter geht´s mit dem Heizungsrohr:
Bild

Die zwei Blechschrauben sind mit einer Masse auf PU-Basis etwas an die Karosserie geklebt:
Bild

Das scheint aber von innen zu kommen, ich vermute eine Abdichtung gegen Wasser,
die Watttiefe ist ja nicht gerade die kleinste.

Nur weil ein Auto seit drei Jahren in der Zerlegephase ist, sind noch lange nicht alle Flüssigkeiten verdampft,
ich hätte es wissen können, aber nun erstmal Handschuhe wechseln:
Bild

Das Rohr ist nun aus dem Weg und schon wird der Blick auf einen neuen Halter frei,
den konnte man vorher nicht wirklich sehen:
Bild

Hier im Detail:
Bild


Weg damit:
Bild

Etwas weniger ist es doch schon wieder geworden?
Bild

Jedenfalls sind schon wieder eine Menge neue Teile angefallen:
Bild


Schönen Abend noch zusammen.
Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 24. Okt 2017, 19:59

Hallo zusammen,

heute ging es wiedermal etwas weiter,
sowohl was die Zerlegung anbelangt als auch die Ersatzteilbeschaffung.

Die immer länger werdende Einkaufliste habe ich heute mal an MB verschickt
und auch im Anschluss bestellt, zum Glück bin ich gesessen.

Aber nützt alles nichts, kaputt ist kaputt und muss ersetzt werden.


Hier die heutige Ausgangslage:

Bild

Als erstes widmen wir uns der Beifahrerseite und entfernen das vordere Lüftungsrohr,
dieses endet am rechten Lüftungsgitter und ist zusammen mit dem Abzweig aus einem "Stück":

Bild

Der dünnere Abzweig ist hierbei nur aufgeschoben:

Bild

Allerdings hat sich das ganze mit der Zeit irgendwie verklebt,
dass hielt bombenbest und konnte nur durch ordentliches drehen und ziehen gelöst werden:

Bild

Auch hier kommen die bewährten Nummern zum Einsatz:

Bild

Hier kann man die Reste des Rohres auf dem feingezahnten Endstück sehen:

Bild

Das andere Ende, endet am Gebläsekasten und kann einfach nach oben abgezogen werden:

Bild

Auch hier zur eindeutigen Zuordnung eine eigene Nummer,
wenn man genau hinschaut, kann man die Lamellen des Wärmetauschers sehen:

Bild


Nun kann man ungehindert auf das hintere Rohr sehen,
welches verhindert das die Windschutzscheibe beschlägt:

Bild

Das eine Ende, endet in einem Gummischlauch am Gebläsekasten,
dort scheinen die beiden Kabelbinder zu fehlen, welche den Gummischlauch fixieren:

Bild

Zur Demontage müssen nur noch die je 2 Schrauben gelöst werden:

Bild

Diese habe ich am Ende an das jeweilige Teil in einer Tüte hingebunden:

Bild

Nun ist die Beifahrerseite frei von jeglichem Lüftungsgedöns:

Bild


Weiter geht es mit der Fahrerseite:

Bild

Über das vordere Lüftungsrohr hängt der Kabelbaum, welcher zum Kombiinstrument führt
und die Betätigung und Leitungen der Leuchtweitenregulierung:

Bild

Ansonsten ist die Vorgehensweise gleich wie auf der BFS:

Bild

Bild

Auch hier wird wieder Nummeriert, sicher ist sicher, bei diesem Puzzle:

Bild

Ich denke ich werde diese Rohre alle tauschen, denn das hier ist nicht mehr so frisch:

Bild


Der Blick ist nun frei auf das hintere Rohr:

Bild

Über dieses läuft die Tachowelle zum Kombiinstrument:

Bild

Ansonsten endet das Ding auch am Gebläsekasten,
hier ist allerdings noch 1 Kabelbinder an Ort und Stelle:

Bild

Es wird immer leerer dadrin:

Bild


Nun kommen wieder mal zwei Rätsel zum Vorschein,
zum einen der gerissene Kabelbinder, wo ich nicht erkennen kann,
was daran befestigt war:

Bild

Der Kabelbinder ist von alleine gerissen bzw. wurde jedenfalls nicht durchtrennt:

Bild

Hier sieht man noch schön den Verlauf der Tachowelle:

Bild

Und das zweite Rätsel ist dieses Gummiteil, dass lag da nur so rum:

Bild

Jemand eine Idee wohin das gehören könnte?

Bild

Bild


Hier auf dem Boden sind die Enden der Leuchtweitenregulierung ausgebreitet:

Bild

Dort sieht man die eigentlichen Stellmotoren, welche Hydraulisch betätigt werden:

Bild

Das System ist eine Schwachstelle und wird nicht mehr zum Einsatz kommen,
daher habe ich die Steller abgeschnitten:

Bild

Soviel Hub sollten die Dinger haben:

Bild

Mehr als der eingefahrerene Zustand war bei meinen aber nicht mehr drin:

Bild


Hier nochmals das Ende der Leuchtweitenregulierung im Innenraum:

Bild

Die Leitungen dazu kamen zusammen mit dem restlichen Kabelgedöns ins innere:

Bild

Das Geraffel wurde erstmal zusammengebunden und eingelagert:

Bild

Auf der Außenseite markiert der rote Streifen die Stelle an der die Tülle begann:

Bild

Die Leitungen waren im Bündel mi den beiden Kabelbindern fixiert:

Bild

Das hydraulische System, werde ich durch ein modernes elektrisches (vorallem zuverlässiges) austauschen.


Die Verbindungsstelle des Lenkstockschalters hängt auch etwas lose in der Gegend umher:

Bild

Ich denke der Stecker sollte bestimmt hier eingerastet sein:

Bild


Hier kommt die Tachowelle aus dem Innenraum, die Tülle habe ich mit einem Kabelbinder fixiert,
damit die genaue Position erhalten bleibt:

Bild


Etwas weiter unten kommt der Zug für die Haubenentriegelung raus:

Bild

Dieser endet im Innenraum an diesem Hebel:

Bild

Wenn die Schraube (hier oben zu sehen) gelöst wird, kann de Hebel abgezogen werden:

Bild

Das Endstück des Zuges ist doch tatsächlich in dem Plastikteil festgerostet:

Bild

Bild

Nicht so tragisch, der Zug war eines der ersten Ersatzteile die ich jemals bestellt hatte:

Bild


Für einen befreundeten G-Schrauber habe ich noch das ABS-Steuergerät ausgebaut,
damit er ein defektes Steuergerät ausschließen kann:

Bild

Dazu wird erstmal der Bügel entriegelt:

Bild

Nun kann man das Steuergerät nach unten ziehen:

Bild

Und kann die Entriegelung hier rechts im Bild eindrücken und den Stecker somit entriegeln:

Bild

Schon ist das Teil draußen, mal sehen ob der Fehler damit verschwindet:

Bild

Bild

Hat ein modernes Steuergerät auch noch soviele Pins?

Bild

Zurück bleibt ein leerer Platz...

Bild


Hier noch die Ausbeute des heutigen Schraubermittags:

Bild

Schönen Abend noch zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Azze » Mi 25. Okt 2017, 08:35

Also ich bin ja fast sicher, dass die Karre hinterher 20kg leichter ist. Bei dem ganzen Sand, der da raus fällt... :lol:
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon setiherz » Mi 25. Okt 2017, 10:24

Sand ist extrem hartnäckig. Ich finde in meinem G nach einem Jahr auch immer noch Sand von Island. ( ist total schwarz )
Unter den Sitzen , in Stauraumen und so weiter !

Grüße Steffen
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 7. Nov 2017, 20:02

Hallo zusammen,

schon wieder ist ein Dienstag ins Land gezogen,
letzte Woche war ja Feiertag und somit war ich nicht in der Werkstatt.

Stattdessen haben wir genüsslich mit ein paar Bierchen in der Sonne gesessen
und einen doppelten Geburtstag zelebriert.

Naja jedenfalls kam mir heute ein eisiger Hauch entgegen,
als ich die Werkstatt betrat, dass Thermometer zeigt noch 4 Grad über Null.

Das heisst es wird langsam kalt, somit wird bald die Heizperiode eröffnet.

Um aber überhaupt das Winterquartier zu eröffnen, muss erstmal alles aus dem Weg
geschafft werden, was sich in der letzten Zeit angesammelt hat.


Zum Glück gibt es immer wieder Nachschub an stabilen Kartons,
da braucht man wirklich eine ganze Menge:

Bild

Zwei der Monsterkartons füllen die Grundfläche einer Europalette aus,
da passen auch die größeren Stücke halbwegs ordentlich rein:

Bild


Karton Nr. 1 für heute:

Alle kleinen Teppiche aus dem Innenraum:
Bild

Die Teppiche für die Fußräume und die hinteren Radkästen:
Bild

Das Handschuhfach, die kleine Bitumendämmmatte aus dem Fahrerfußraum,
das Staufach neben dem Radio und die Abdeckung für den Handbremshebel:
Bild

Die Lüftungsrohre, welche sich hinter dem Amaturenbrett verstecken,
kommen auch noch rein:
Bild

Die Teile der Leuchtweitenregulierung, die Tachowelle und der Entriegelungszug für die Motorhaube mit dem Hebel:
Bild

Karton Nr. 1 ist voll:

Bild

Wie immer werden die Bildnummern und eine Beschreibung auf dem Karton vermerkt:
Bild


Karton Nr. 2

Fensterheber Fondtüren:
Bild

Fensterheber Vordertüren:
Bild

Hmm, da ist noch etwas zuviel Luft drin:
Bild

Also gesellen sich die vorderen Wischer und der Heckwischer mitsamt dem Motor hinzu:

Bild

Und weil er gerade rumlag findet auch noch der Hebel für die Hecktüre seinen Weg in die Box,
der Hebel gehört zum Türfangband der Hecktüre:

Bild

Fertig:
Bild


Nr. 3:

Teile der Umluftklappe mit Motor:

Bild

Bild

Bild



Nr. 4:

Alle 6x Lautsprecher mit ihren Schrauben:
(Front Amaturenbrett, Fußraum vorne, Fondtüren)

Bild


Nr. 5:
Gurte aus dem Fondbereich:

Bild

Bild


Nr. 6:
Das Kombiinstrument:

Bild

Bild

Bild


Bevor ich euch für heute fertig gelangweilt habe, hier noch ein Ausblick in die Zukunft:

Bild

Ich denke den Rahmen werde ich nur zum Teil ersetzen, oben ist dieser zu 100% in Ordnung,
nur unten hat der Zahn der Zeit genagt.

Schönen Abend zusammen.

Grüßle
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Treckergott » Di 7. Nov 2017, 21:04

Was bringt denn die Markierung auf dem Tacho bei 50-60km/h ?
Maximale Geschwindigkeit bei Untersetzung/Allrad?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Toddybaer » Di 7. Nov 2017, 21:09

Hallo,

diese Markierung haben viele Auto´s. Ist die Geschwindigkeit in der Ortschaft. Manche auch noch bei 70.

Alte VW haben dann teilweise noch weise Markierungen, das sind die Schaltpunktmarkierungen für den Gangwechsel
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Treckergott » Di 7. Nov 2017, 21:32

Geschwindigkeitsmarkierungen kannte ich nur als farbigen Strich bei einer Geschwindigkeit (30,50,70,100) und nicht als Bereich.
Mercedes ermutigt seine Kunden also zu Geschwindigkeitsübertretungen?
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Matt » Di 7. Nov 2017, 23:00

vergisst aber nicht, dass Tacho allgemein nacheilt.

Grüss
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon basti1 » Mi 8. Nov 2017, 00:35

Ein kleiner strich bis wohin der erste gang geht. Zwei strich für den 2ten gang und drei für den dritten.

Hat meiner auch.


MFG Sebastian
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon RMK » Mi 8. Nov 2017, 00:43

Matt, das sollte eigentlich nicht sein, der darf nur *vor*gehen aber nicht zu wenig anzeigen...
(okay, schon klar, Dein Skyline beschleunigt so bösartig dass der Tacho nicht hinterherkommt, aber... :mrgreen: )

man sieht übrigens auch sehr schön dass der gezeigte Tacho kein "digitaler" mit Schrittmotor usw ist - er fängt bei 20 km/h an.
die modernen digitalen fangen bei 0 an...
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Bastelbruder » Mi 8. Nov 2017, 03:16

RMK hat geschrieben:...man sieht übrigens auch sehr schön dass der gezeigte Tacho kein "digitaler" mit Schrittmotor usw ist - er fängt bei 20 km/h an.
die modernen digitalen fangen bei 0 an...

Das Auto stammt noch aus einer Epoche wo es nur eine Zone gab. Nicht mit 30 und nicht mit 7. Und die war mit einem eisernen Vorhang abgetrennt.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon RMK » Mi 8. Nov 2017, 09:31

Bastelbruder hat geschrieben:Und die war mit einem eisernen Vorhang abgetrennt.


...der für einen G kein Problem gewesen wäre... *rumpel* ;-)
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon ferdimh » Mi 8. Nov 2017, 11:26

man sieht übrigens auch sehr schön dass der gezeigte Tacho kein "digitaler" mit Schrittmotor usw ist - er fängt bei 20 km/h an.
die modernen digitalen fangen bei 0 an...

[img]http://lh3.ggpht.com/_1lQwH6cuCF4/SPzZeEO-uHI/AAAAAAAAAHE/4DHPtckSD-g/s640/P1010859%20%28Large%29.JPG[/url]
Soviel dazu... Das ist sicher kein ausschließliches Kriterium für Digitaltachos. In diversen Karren mit Luftheuldiesel ist auch ein sehr linearer Ab-0-Tacho verbaut, der direkt von der Tachowelle angetrieben wird.
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon RMK » Mi 8. Nov 2017, 12:19

nö, ausschliesslich ist das nicht, eher andersrum - ein digitaler fängt nicht erst bei 20 an. :)
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon video6 » Mi 8. Nov 2017, 12:49

sehe grade das die Kilometeranzahl von meinem Sharan schon fast 100000Km über dem vom Kombiinstrument liegt ;)
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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Hansele » Di 14. Nov 2017, 21:36

Hallo zusammen,

akutell sieht die Lage ja noch so aus,
alles ziemlich luftig und frisch:

Bild

Da es hier heute mächtigen Frost gab, waren es trotz Sonnenschein
am Nachmittag nur noch 1 Grad in der Bude.

Also muss nun auf Winterbetrieb umgestellt werden,
die Vorarbeiten sind ja alle schon erledigt:

Bild

Die neue Heizung muss noch an den Abgasanschluss angepasst werden,
so bleibt zuviel Mief in der Bude:

Bild

So zieht der Gestank sauber ab, obwohl die neue Heizung garnicht riecht.

Bild



Jedenfalls war heute nochmals Winterputz angesagt,
also fleißig Teile verpacken:

Bild


Zuerst die Verkleidungen der Scheibenrahmen aller vier Türen:

Bild

Bild


Dann der Feuerlöscher und die Seitenwand des Batteriekasten:

Bild

Bild


Nun die Seitenblinker und das Halteblech am Lüftungskasten außen, wo ich garnicht weiss
was daran mal angeschraubt war:

Bild

Bild


Weiter geht´s mit einem Heizungsrohr und den Gummidichtungen
vorne an der Spritzwand:

Bild

Da gehören die Dichtungen hin:

Bild

Bild



Verkleidungen der B-Säule:

Bild

Die Clips habe ich als Muster mal an die Verkleidung gebunden:

Bild

Bild


Leute, wenn ihr sowas macht, kauft euch eine Rolle Luftpolsterfolie,
sonst würde man beim verpacken ausrasten:

Bild


Los geht´s mit dem Amaturenbrett bzw. den Einzelteilen davon:

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild


Die Teile sind sicherheitshalber alle einzeln verpackt:

Bild

Natürlich kommt das am Ende in einen Karton,
wir sind ja hier nicht bei den Ludolfs:

Bild



Das Amaturenbrett ansich:

Bild

Kommt zusammen mit den Kleinteilen dazu:

Bild

Bild

Auch in Luftpolsterfolie, dafür habe ich allerdings keine Schachtel parat:

Bild

Bild


Die Holzzierleisten kommen extra, da muss ich ja aufjedenfall noch was tun:

Bild

Bild



Nun noch die Teile des Mitteltunnels bzw. der Mittelkonsole:

Bild

Bild

Auch an dem Holzteil muss noch was gemacht werden,
der Klarlack ist total rissig und stellenweise abgeplatzt:

Bild


Bild

Ist schon wieder volumenmäßig eine ganze Menge,
wiegt aber vielleicht in Summe 30 Kilo:

Bild

Ja man kann endlich den schönen Rahmen wieder sehen:

Bild


Zu guter letzt, müssen noch die Scheiben weg:

Bild

Da hat sich noch ein Plätzchen neben dem Kartonturm gefunden:

Bild



Ja was soll ich sagen, ich glaube es liegen nun fast keine Teile mehr rum,
alles sauber verräumt und angeschrieben.

Nun kann es ja mit der richtigen Arbeit weitergehen.

Schönen Abend noch zusammen.

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Re: "Projekt-G" mein Mammut-Projekt (Berichterstattung)

Beitragvon Sir_Death » Mi 15. Nov 2017, 08:42

Den Feuerlöscher bitte unbedingt genau anschauen, und - ziemlich sicher - ersetzen! Die haben ein Ablaufdatum!
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