Ärgernis der Woche

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Nicki » Mo 15. Sep 2014, 21:25

Ärgernis heute war eine bockige VA-Platte von 3mm oder so und iggeliges Werkzeug.
Ich wollte eigentlich nur zwei Ringe von 165mm als Lautsprecheradapter ausschneiden...
Mit der Flex kommt man nicht um die Kurve, mit dem Knabberbrüll ebensowenig, mit der Bügelsäge stünde ich immer noch da und die Stichsäge hat mir trotz vorsichtigem Vorschub und ausgeschaltetem Pendelhub springbockenderweise ein Blatt verbogen, das Blech gekrümmt und ein Blatt abgebrochen.
Nach einer Stunde hatte ich gerade mal den Umriss von einem Blech fertig und keinen Bock mehr.
Selten habe ich einen Plasmaschneider so vermisst -.-
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon gafu » Mo 15. Sep 2014, 22:04

hö?
wtf?
schneide doch erstmal ein 4eck mit der flex aus.
dann mach die ecken ab auf 8 eckig.
dann 16 eckig.
dann die scheibe am schleifbock rund machen.

innen ganz viele löcher bohren damit die einen kreis ergeben.
die schmalen stege zwischen den löchern mit einem schmalen meißel aufn amboss/stahlplatte durchtrennen.
dann mit der flex und schruppscheibe oder wenn der durchmesser zu klein ist gleich mit der halbrundfeile glatt machen.

dauert auch nur ne halbe stunde pro teil.
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Desinfector » Do 18. Sep 2014, 07:40

mal wieder der Temperaturfühler im Solarkollektor kaputt.
diesmal wahrscheinlich nach ziemlich heftigem Gewitterschlag.
kann das davon kommen?

ist jetzt das 2. mal innerhalb eines Jahres.
damit sind die Ersparnisse die die Anlage in dieser Zeit gebracht hat gefühltermaßen dahin.
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Bastelbruder » Do 18. Sep 2014, 09:26

Ich weiß nicht ob da ein ökologisch verblendeter Raff für die Konstruktion verantwortlich zeichnet. Es fehlen ziemlich sicher Isolation, ESD-Schutz und überhaupt der Plan wie man solche Dinge richtig baut.
So! Das mußte raus! :twisted:

Schade um das liebe Geld, sicher läßt sich mit wenig Geld aber etwas (deutlich) mehr Information das System grundlegend verbessern.
Bilder? Schaltplan? Verlegeplan?
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon robert_ » Do 18. Sep 2014, 09:41

Dieser sch... Staubsauger!
Ja, Betonstaub schmeckt einem Haushaltsstaubsauger nicht wirklich. Aber viel wars ja nicht...
Erste Tüte war voll, also neue rein, allerdings wars keine originale mehr. Naja wird schon gehen.
Saugt erst erstaunlich gut, dann ziemlich schnell so gut wie gar nicht mehr, und dann *FUMP* fliegt der Feinfilter mitsamt Deckel weg und die Sichtweite reduziert sich schlagartig auf null.
So eine verdammte Kacke!

Da war diese Noname-Tüte wohl etwas sehr Luftstromoptimiert und hat den Großteil des Drecks durchgelassen. Top Sache das.
Jetzt ist der Sauger jedenfalls nicht mehr stubenrein und es kommt hinten mehr Dreck raus als vorne rein, also ein klassischer Saugstauber.

Das Ding durfte dann noch (mit verlängertem Schlauch, und beim Fenster raushängend) einigen Dreck verarbeiten und hat es inzwischen mit einem Lagerschaden gedankt.

Achja, nicht schade um die SicherIstEinesManErhältNurScheisse 2,5kW Heizlärmturbine. Gut funktioniert hat das Ding noch nie.
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Desinfector » Do 18. Sep 2014, 10:49

also der Fühler ist ein PT1000.
und wie die Anlage aussieht kann ich nicht zu 100% sagen,
denn bei der Errichtung war ich nicht dabei. das war ne Firma.
Und so oft kletter ich auch nicht aufs Dach rauf.
zumal das die unerreichbarste Stelle vom ganzen Dach ist, da kann ich nicht wirklich ne Leiter anlegen.
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Bastelbruder » Do 18. Sep 2014, 14:21

Trotz dem es erstmal unwahrscheinlich klingt: nicht nur MOSFETs, auch Metallfilmwiderstände sind empfindsam für elektrostatische Entladungen. Platin gehört auch zu den aufgedampften Metallen. So lange dieser Präzisionssensor nicht vollständig in einem einpolig damit oder mit der eher unwahrscheinlichen Leitungsabschirmung verbundenen Metallrohr gekapselt ist, wird das immer wieder passieren. Der Widerstand ist im Schadensfall nicht zwingend unterbrochen oder kurzgeschlossen, es sind vielmehr fast beliebige Fehler möglich. Punkt zwei ist die Leitungsverlegung zum Sensor, die muß unmittelbar entlang der Zuführungsrohre stattfinden. Nur so ist gewährleistet daß keine Potenzialunterschiede induziert werden können.
Ich tippe auf beide Fehler.
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon robert_ » Do 18. Sep 2014, 22:25

Ja, das ist nix neues, auch wenns viele nicht kennen.
Bald ist ja wieder ESD-Saison, und ja, mit einem leicht durch normale Arbeit erreichbaren Funken beschädigt man einen normalen (Metallschicht oder Kohleschicht) Widerstand messbar. Mit einem kräftigen oder mehreren bekommt man den auch ausser Toleranz.

Beim Sensor sieht das so aus: Gehäuse einpolig damit verbinden und Erden geht NUR bei perfektester, niederinduktiver Erdung, praktisch also garnicht, denn an einer signifikant langen Erdungsleitung fallen durch deren Induktivität bei für derart Entladung üblichen Di/dt einige kV ab, und die würde man damit direkt ans Sensorelement geben. Die Kopplung nur durch nahe Verlegung ist bei weitem nicht so gut wie man denkt.

Deshalb den Sensor keinesfalls mit dem Gehäuse verbinden, sondern dafür sorgen dass er für Impulsspannungen von einigen kV dagegen isoliert ist (dazu braucht es nichtmal allzu viel). Und dann das Gehäuse so gut wie möglich erden. Das El. Feld (Gleichtakt) rund um das Element tut demselbigen erstmal nix, was aber unbedingt vermieden werden muss sind Spannungsimpulse am Element selbst (Gegentakt). Und dagegen schließt man z.b. einen niederinduktiven Kondensator (z.b. 10nF Keramik SMD) parallel zum Sensorelement, so es die Schaltung verträgt. Das Gleiche sollte man am Messinstrument (welches auch gescheit geerdet gehört) tun, sofern es keinen gescheiten Eingangsschutz hat. Sinnvoll wäre es noch, das gesamte Kabel am dortigen Ende ein paarmal durch einen Ferittring zu wickeln.
Sensorkabel schirmen bringt nur etwas bei Einschlägen in das Kabeel, die hat man aber nicht.
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Nicki » Di 23. Sep 2014, 00:25

"warum passiert mir eigentlich am laufenden Band so ein Shyce":
Die u8glib ist halbwegs tauglich, leider hatte bisher niemand Bock, sie für den STM32 UND t6963 umzustricken, jetzt bleibt das wieder an mir hängen, seit 3 Wochen bin ich jetzt an dem Quark schon dran :?
Dann ist da noch ein resonanter Gegentaktoszillator, der natürlich viel zu wenig Spannung rausgibt als die EL-Folie haben will. Weiß jemand wo die fünfte Dimension ist, damit ich noch mehr Draht auf den Ringkern bekomme?

Mit den sozialen Ärgernissen will ich gar nicht erst anfangen.
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon raphTec » Di 23. Sep 2014, 16:34

Nicki hat geschrieben:Dann ist da noch ein resonanter Gegentaktoszillator, der natürlich viel zu wenig Spannung rausgibt als die EL-Folie haben will. Weiß jemand wo die fünfte Dimension ist, damit ich noch mehr Draht auf den Ringkern bekomme?

Mehr Frequenz und weniger Primärwindungen?
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Nicki » Di 23. Sep 2014, 20:25

Ich habe kein Datenblatt und will die Folie nicht durch zu hohe Ströme töten :/
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Botanicman2000 » Di 23. Sep 2014, 21:30

Hallo

bei Solaranlagen wird das Fühlerkabel parrallel zur Zwillingsleitung geführt und irgendwo im Dachbereich mit dem Kolektorfühler verbunden.
Das sind 2 adern, also nichts 1 poliges und irgendwo geerdet
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Hansele » Mi 24. Sep 2014, 08:09

Gestern ist mein Toughbook CF19 verreckt,
zack aufeinmal war der Bildschirm dunkel.

Datenträger nicht mehr lesbar, somit wohl die Festplatte am Arsch.

Naja, werde jetzt dann wohl gleich auf SSD umsteigen.

Hat da schon jemand von euch Erfahrung mit dem CF19 und einer SSD?

Grüßle
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Finger » Mi 24. Sep 2014, 15:51

Das der alte Thread zu ist hatte den Grund, das dort immer wieder über OT-Themen und aller ausführlichkeit gelabert wurde. Manchmal drücke ich schon alle Hühneraugen zu, aber irgendwann reichts dann auch. Ich hab mir gerade mal angeschaut , wo hier die Reise hingeht. Und das passt nicht hier rein. Weder Gemecker über irgendwelche Konzerne noch Blockwartdenken oder Verfolgungswahn sind hier erwünscht. Ich habe hier jetzt mal ein paar Beiträge entfernt und wenn das wieder losgeht ist der Thread endgültig zu.
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon zauberkopf » Mi 24. Sep 2014, 16:00

Ich glaube für den Fred passt einer meiner Lieblingssprüche :

Aus den Steinen, die man Dir/Sich in den Weg legt, kann man sich was schönes bauen !
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon xanakind » Mi 24. Sep 2014, 16:11

Hansele hat geschrieben:Hat da schon jemand von euch Erfahrung mit dem CF19 und einer SSD?

Ja!
In meinem (MK2) hab ich eine.
256Gb Intenso SATA3 für 99€ von Pollin
Das Teil geht nun wirklich morz ab, ich bin begeistert.
Die HDD Heizung dabei abklemmen.
Einfach kaufen, und glücklich sein :D
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon MatthiasK » So 28. Sep 2014, 23:01

Der Akku der USV war hinüber, und zwar so hinüber, dass nicht mal mehr das Umschaltrelais gezuckt hat. Also waren wieder rund 25 Euro für neue Akkus fällig. Beim Zerlegen der USV ist mir dann aufgefallen, dass bei zwei Zellen das Gehäuse verschmort ist (von innen) und bei mindestens einer weiteren ist es aufgeplatzt. Zum Glück waren die Akkus bei letzterem schon so trocken, dass wenigstens keine Säure raus gelaufen ist. Wenn ich mal Zeit habe, muss mach wirklich die Ladespannung kontrollieren. Ich habe den Verdacht, dass ich da um 2-3V runter kann, zum Glück ist die Platine noch komplett bedrahtet und nur mit Standardbauteilen bestückt.
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon BastlerAndi » Mo 29. Sep 2014, 10:06

Ärgernis der Woche:
Spülmaschine hat den Geist aufgegeben.
Aber vielleicht war es auch ganz gut. Ich glaub unsere Spülmaschine, war die einzige Maschine, bei der das Geschirr nachher dreckiger rauskam, als es reinkam. Mistding. Aber was noch schlimmer ist: Meine Freundin zwingt mich zum spülen.
Der Vorschlag ab jetzt nur noch Plastikgeschirr zu benutzen, das man nach dem Essen einfach entsorgen kann, stoß bei ihr leider nicht auf Zustimmung.. Frauen...
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Phyro » Mo 29. Sep 2014, 14:10

Schlag ihr nen Kompromiss vor: Echte Teller in Frischhaltefolie gewickelt....

Mein Ärgernis der Woche: Dienstwagen übers WE dabeim geparkt, beut morgen zum ausrangieren nen Holzklotz erwischt... Argh.
Chef hat da kein Problem mit, nur die doofe Rennerei mit Lackierer, KVA, Formularen etc... ist zum kotzen.
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon zauberkopf » Mo 29. Sep 2014, 14:40

Schlag ihr nen Kompromiss vor: Echte Teller in Frischhaltefolie gewickelt....

GEIL !!! Gleich mal Frischhaltefolie kaufen.. ;-)

In einer echten MÄNNER-WG hatten wir mal 2 Geschirrspüler.
Total praktisch. In einem kommt das dreckige geschirr, der andere hat das saubere. Ist der dreckige voll, und der saubere dann naürlich leer, wird per Knopfdruck der zustand gewechselt.
Vorteil : Man braucht keine Hängeschränke um das saubere Geschirr zu lagern, und alleine dieser arbeitsgang fällt flach.
Nachteil : Etwas teurer als nen Hängeschrank...
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Azze » Mo 29. Sep 2014, 14:57

Phyro hat geschrieben:Schlag ihr nen Kompromiss vor: Echte Teller in Frischhaltefolie gewickelt....


Jawoll, dann gleich 100 Lagen drauf und das Ding als "Abreissteller" verwenden (vgl. Abreissvisier) :lol:

Nachteil : Etwas teurer als nen Hängeschrank..


Dafür hält der einzelne doppelt so lange, weil er nur halb so viel zu tun kriegt!
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon zauberkopf » Mo 29. Sep 2014, 15:17

Jawoll, dann gleich 100 Lagen drauf und das Ding als "Abreissteller" verwenden (vgl. Abreissvisier) :lol:

Die Weltherrschaft ist nicht mehr weit !!!
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Weisskeinen » Mo 29. Sep 2014, 16:32

Azze hat geschrieben:
Phyro hat geschrieben:Schlag ihr nen Kompromiss vor: Echte Teller in Frischhaltefolie gewickelt....


Jawoll, dann gleich 100 Lagen drauf und das Ding als "Abreissteller" verwenden (vgl. Abreissvisier) :lol:

Da braucht man aber richtig kräftige, damit man da auch drauf schneiden kann. Alternativ nur stumpfe Messer verwenden oder nur chinesisch essen (mundgerechte Happen)...
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon urmel » Mo 29. Sep 2014, 20:34

Das Wochenende war toll:
Stromausfall, 1,5h. Die USV hält.
Strom wieder da, Telefone nicht.
Ergebnis: Netzteil der HiPath startet nicht mehr, die PFC zuckt aber noch.

Ging dann direkt so weiter
Da fährt man so gemütlich mit 140 auf der Autobahn und denkt sich so:
"Was zum Henker ist das eigentlich für ein zischelndes Geräusch?"
Erstmal die Klimaanlage abgeschaltet, könnte ja der Verdampfer grad in mechanische Resonanz gegangen sein oder ähnlicher Mist.
Geräusch immer noch da. Mit Tendenz, sich zu einem Quietschen zu steigern.
Rechte Spur, Ausgekupelt, Maschine aus, rollen lassen. Geräusch immer noch da. Inzwischen als nerviges, leises quiekquiekquiek
Ok, Motor ists auch nciht, also wieder angeworfen und am nächsten Parkplatz raus.
Feststellung: aus dem Radkasten hinten links steigt Rauch.
Hat sich wohl der Bremsbelag leicht verklemmt gehabt und auf locker 50km Benzin in Wärme verwandelt.
Ergebnis 1: die Scheibe ist heiss und blau
Ergebnis zwei: Der Bremsbelag räuchert die Gegend ein.

Also mal Feuerlöscher bereitlegen, falls das Ding noch weitere Tricks auf lager hat, Bremse lösen und ADAC rufen;
"wo ist denn hier das nächste KM-Schild", örm... geht ja grad so weiter:
Das Schild wäre an der Zufahrt zum Parkplatz gewesen, wenns da noch gewesen wäre. Der Halter dafür war noch da.
Also erstmal rausfinden, wo das überhaupt ist. Parkplatz natürlich weder Namen noch Notrufsäule. Wusse nciht, dass es sowas überhaupt gibt.
ADAC kommt, Bremse hat sich dann wohl wieder freigerabbelt gehabt.
Heute Werkstatt: Die Scheibe hats hinter sich, der Belag sowieso. Also hinten zweiseitig neu, die Werkstatt freut sich.
Da der Bremssattel bzw. die Bremszange evtl auch noch was abbekommen hat, darf das dann doch die Werkstatt machen.
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Re: Ärgernis der Woche

Beitragvon Lukas94 » Mo 29. Sep 2014, 22:02

Am Freitag passiert: Hab vor vier Wochen einen PKW gekauft (Golf 4), will damit zum Lehrgang fahren, hüpfe, wie den Rest der Woche auch, ins Auto, lass die Kiste an und rolle von meinem etwas engen Parkplatz und habe die Nase schon auf der Straße und wundere mich, wieso das Fahrzeug so ruckelt... Den Gedanken noch garnicht ganz zuende gedacht, das fällt mir eine hektisch gelb blinkende Latüchte im Kombiinstrument auf. ÄRKS! Dat is ja die Motorkontrollleuchte! Schnell wieder rückwärts rauf und die Kiste ausgemacht. Kurzer Anruf beim Schraubär ergab: Vermutlich Zündspule durch. Und tatsächlich, es war eine kaputte Zündspule.
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