Kurze Frage -> schnelle Antwort

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon andreas6 » Sa 1. Nov 2014, 19:43

Hallo,

der 723 braucht unbedingt eine Pufferung der Betruebsspannung, sonst schwingt der vorzüglich. Also mal 100 µF parallel mit auf die Speisung dicht am Chip geben. Es kann sein, dass er dann kalt bleibt.

MfG. Andreas
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Sven » Sa 1. Nov 2014, 19:58

Stimmt der 10nF oder 100nF dicht am Chip fehlt. Der kann eigentlich nie schaden :)

Falls das nichts bringt, mess doch mal den Strom, den der 723 in den Treibertransistor schiebt. Wenn sich das nah an der Grenze der Angaben im Datenblatt bewegt, wäre dort nachzubessern.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Tizi » Sa 1. Nov 2014, 20:22

das mit dem Schwingen war meine erste überlegung. werde einmal 100µF oder mehr parallel zur quelle hängen.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Sven » Sa 1. Nov 2014, 20:26

Nein nicht mehr Kapazität!

Eher wenig Kapazität möglichst dicht an die Versorgungspins des Chips! 100µF bringen hier gar nichts.
100nF oder 10nF Keramisch oder Folie, das gehört da hin.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Sven » So 2. Nov 2014, 03:22

Jetzt habe ich mal eine kurze Frage.

Ich habe hier einiges an alten Feilen geerbt und noch einige neue Feilen, die noch kein Heft haben.
Nimm man da jetzt besser Kunststoff-Hefte oder solche aus Holz?
Ich brauche einige Hefte mehr, Holz wäre günstiger als Kunststoff.

Wie montiere ich die Feile denn im neuen Heft? Warm machen und reindrücken? Reinschlagen? Aufbohren? Einkleben? Wenn ja womit?
Ich habe bisher sowas nur schon vormontiert gekauft und habe daher keine Ahnung von der Montage.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon andreas6 » So 2. Nov 2014, 08:14

Hallo,

wähle das Feilenheft passen zur Feilengröße aus, lieber das Heft eine Nummer größer nehmen. Bei größeren Feilen, die genug Eigengewicht haben, reicht es aus, die Feile ins Heft zu setzen und das Heft senkrecht einige Male auf eine schwere, harte Unterlage aufzustoßen. Die Feile rutscht dann von allein ins Heft rein. Kleinere Feilen kann man ins Heft einschlagen. Zu kleine Hefte teilt es bei zu großen Feilen, daher das Holz nicht zu knapp wählen. Und es muss immer die Metalleinfassung auf dem Heft drauf bleiben, sonst spaltet sich das Zeug beim Einsetzen. Feilenhefte kann man immer einige vorrätig haben, die taugen auch für andere Werkzeuge.

MfG. Andreas
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Bastelbruder » So 2. Nov 2014, 09:44

andreas6 hat geschrieben:... die genug Eigengewicht haben, reicht es aus, die Feile ins Heft zu setzen und das Heft senkrecht einige Male auf eine schwere, harte Unterlage aufzustoßen. Die Feile rutscht dann von allein ins Heft rein.
Mir hat man gelehrt, bei dieser Aktion keinesfalls das Heft zu halten!
Wenn das Holz platzt sind beliebige Verletzungen möglich, es ist nicht auszuschließen daß die Spitze der Feilenangel seitlich austritt. -> Immer die Feile anpacken - eventuell mit Lappen oder Handschuh.
Neue Hefte sind nicht immer gebohrt, dreistufig vorbohren und die Bohrung tiefer als die Feilenangel lang ist. Letztere ist übrigens butterweich und kann problemlos geradegerichtet werden.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Chemnitzsurfer » So 2. Nov 2014, 12:31

Frage:

War das Wochenende wieder mal bei der Verwandtschaft zu Besuch. An der Autobahn sind mit einige Hochspannungsmasten mit vier oder zehn Leitern aufgefallen. ( 2*2 Leiter oben und 2*3 Leiter unten.) wie werden da wohl die Phasen aufgeteilt?
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Beitragvon Henning » So 2. Nov 2014, 12:33

Bahn hat meines Wissens nach viel Wechselvolt, daher 2 Leiter...
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon ferdimh » So 2. Nov 2014, 13:13

Da wird Bahnstrom im Spiel sein. Die DB unterhält ein eigenes Einphasennetz mit 16,7Hz, das dann mit 2 Leitern symmetrisch um Masse betrieben wird (üblicherweise 55kV gegen Masse, also 110kV zwischen den Leitern).
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon duese » So 2. Nov 2014, 14:31

Ganz genau. Auch Mischbestückung aus Masten (Bahn- und Drehstrom) sind üblich.
Anhand der Anzahl der Keramikisolatoren kann man auch die Nennspannung ablesen.
1x 110kV, 2x in Reihe 220 kV, 3x 380 kV. Die Keramikisolatoren sind in der Regel 1,10m lang. Bei Bahnstrom evtl. ein bisschen kürzer, aber technologisch bedingt nicht länger.
Bei Kunststoffisolatoren sieht man es nicht so gut, die kann man quasi beliebig lang fertigen...
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Chemnitzsurfer » So 2. Nov 2014, 14:38

OK, Bahnstrom klingt logisch und plausibel.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Pyromane » So 2. Nov 2014, 15:09

Pyromane hat geschrieben:
Pyromane hat geschrieben:Frage:

Hat jemand Erfahrung mit "gebrauchten" HM Bohrern von http://www.lerrox.de?

Welche Durchmesser sind zu empfehlen zum Platinenbohren?
Wie werden die geliefert?


ozonisator hat geschrieben:Habe mal eine Kostprobe bekommen, die Bohrer sind noch erste Sahne und saumäßig scharf. Hab die effektiv nur durch Abbrechen kaputt bekommen :mrgreen:

Danke für die Erfahrung/Antwort!
Gibts noch Empfehlungen zum Durchmesser? Ich dachte an:
0,8
1,0
1,2
1,5


Matt hat geschrieben:1,3er nicht vergessen ;-)

ich nutze privat 1,0er und 1,3er , bisher reicht es aus.

Grüss
Matt

Matt hat geschrieben:1,3er nicht vergessen ;-)

ich nutze privat 1,0er und 1,3er , bisher reicht es aus.

Grüss
Matt

SebiR hat geschrieben:Und 0.6. Perfekt für Durchkontaktierungen mit Widerstandsbeinchen 8-)

Ich habe zwei Sortimente von Lerrox, alle perfekt!

ozonisator hat geschrieben:Die Bohrer werden eh viel zu früh ausgemustert, weil nach einer Betriebsstundenanzahl X die Gefahr steigt, dass ein Bohrer abbricht. Und da das teuer Geld kostet (putte Platine), ist es "wirtschaftlicher", die Bohrer auszutauschen. Werde mir auch die Tage mal ein buntes Sortiment zukommen lassen (=> Danke für die Erinnerung :mrgreen: )


Danke für eure Urerfahrungen! Ich hab mal eine größere Bestellung aufgegeben....

Vielleicht ist ja dem einem oder anderem damit geholfen: Unter Fräser findet man ordentliche Boxen(50 "Stellplätze") um die ganzen Bohrer Fräser gemeinsam zu lagern.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon SebiR » So 2. Nov 2014, 16:48

Die Boxen sind bei Lerrox zumindest bei den Sortimenten und/oder bei ausreichenden Bestellmengen aber auch immer dabei, man bekommt also kein Schüttgut ;)
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Felix_W » So 2. Nov 2014, 20:20

Die Boxen sind dabei, ja, nur steht das leider nirgends. Ich hatte bei meiner Erstbestellung solche schmale Klappboxen zusätzlich bestellt, die seither nutzlos rumliegen. Wenn da noch jemand Bedarf hat, geb ich die gerne ab.
Ansonsten bin ich mit den Bohrern auch sehr zufrieden, wobei die 0,8mm bei mir am meisten genutzt werden.

Grüße, Felix
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Pyromane » Mo 3. Nov 2014, 00:13

Nungut, wieder um eine Erfahrung + einige Boxen reicher....
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Weisskeinen » Mo 3. Nov 2014, 15:51

Wie will Lerrox denn die Vorauskasse haben? Überweisung, Paypal, Kreditkarte, ...?
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Beitragvon SebiR » Mo 3. Nov 2014, 18:06

Weisskeinen hat geschrieben:Wie will Lerrox denn die Vorauskasse haben? Überweisung, Paypal, Kreditkarte, ...?


Soweit ich mich erinnere, kommt eine Mail mit den Kontodaten und einer Vorgangsnummer. Und die nicht sofort, sondern nach Bearbeitung durch einen Mitarbeiter
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Pyromane » Mo 3. Nov 2014, 18:09

SebiR hat geschrieben:
Weisskeinen hat geschrieben:Wie will Lerrox denn die Vorauskasse haben? Überweisung, Paypal, Kreditkarte, ...?


Soweit ich mich erinnere, kommt eine Mail mit den Kontodaten und einer Vorgangsnummer. Und die nicht sofort, sondern nach Bearbeitung durch einen Mitarbeiter


Vorkasse, Mail kommt gleich nach der Bestellung (Bei mir gestern, also So)
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon gafu » Mo 3. Nov 2014, 19:55

die wollen überweisung
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Thomas » Mo 3. Nov 2014, 21:49

Hallo an Alle,

Ich hab da mal ne Frage an die Klappertechniker,
Ist es möglich ein Relais im Gleichspannungsbetrieb (hab nur Gleichspannungen, 12 und 24 Volt) als anzugverzögertes Teil zu betreiben?
Wie geht das?
Hintergrund:
Ich will eine selbstentworfene Schaltung mit Logik Ic´s und Relais
zuerst als Funktionsmodell aufbauen und nicht gleich Sonderrelais und anderen Krempel kaufen müssen wenn es nicht vorher als Modell funktioniert hat.
Die Anzugverzögerung sollte im Bereich von 1 bis max. 1,5 Sek. liegen.
Wer was weiss, bin ganz Ohr!
Ps. Wenns gut und Einfach ist wird kein Krempel gekauft.
Danke und Grüße,
Thomas

edit 4.11.14
Zuletzt geändert von Thomas am Di 4. Nov 2014, 21:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon nonever » Mo 3. Nov 2014, 22:21

Habe nicht zu 100% verstanden, das du meinst, denke aber, dass ein einfachen Rc-Glied dein Problem schon lösen könnte:
http://de.wikipedia.org/wiki/RC-Glied
Verusracht dann aber auch eine Abfallverzögerung....
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Thomas » Di 4. Nov 2014, 21:27

Hallo nonever,
Danke für Deinen Tip.
Werde mich mal dadran versuchen.

Grüße,
Thomas
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Treckergott » Di 4. Nov 2014, 22:06

Mir ist so ein Power Management Teil (Mehrfachsteckdose mit einzeln geschalteten Steckdosen im Gehäuse) zugelaufen. Die Schalter sind beleuchtet, was mich stört und bei nicht mehr allen richtig funktioniert. Ich würde jetzt einfach die nichtgeschaltete Phase an den Schaltern abklemmen, oder muss ich da iwas beachten?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon flogerass » Di 4. Nov 2014, 22:54

Sollte so funktionieren.
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