Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Der chaotische Hauptfaden

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Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Hansele » Mo 12. Jan 2015, 19:26

Hallo zusammen,

heute habe ich meinen 35€ Heizgerät abgeholt,
es handelt sich um ein Wilms FG 230.
Ein nettes Spielzeug und ein Schnäppchen noch dazu, denke ich.

Klar für den Preis kann es ja nur defekt oder unvollständig sein,
es fehlt der Druckminderer und das Thermostat (Kabel einfach abgeschnitten)

Hier noch ein paar Bilder dazu:

Bild

Bild


Technische Daten:

Bild


Nun meine erste Frage, was für einen Druckminderer benötige ich für das Teil?


Nr. 1
http://www.ebay.de/itm/Druckminderer-Pr ... 1e975600d9

Damit sollte sich dann die volle Leistung rausholen lassen oder ?


Nr.2
http://www.ebay.de/itm/GASREGLER-50-MBA ... 5d3e8d230f

Mit der Variante müsste nur ca. 25% der Heizleistung erbracht werden?

Bin ich da komplett auf dem Holzweg mit meiner Denkweise, was meint ihr?


Danke und Gruß
Zuletzt geändert von Hansele am Sa 17. Jan 2015, 12:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gasheizer, welcher Druckminderer?

Beitragvon Osttiroler » Mo 12. Jan 2015, 19:52

Hallo

Das Viech wird mit 50 mbar =0,05bar eher nicht viel machen außer ein wenig nach Gas zu miefen. Im angegebenen Druckbereich laufen diese Heizkanonen recht gut. etwas darunter und darüber geht auch, kann aber mit schlechter Verbrennung und Begleiterscheinungen wie Augenbrennen und dickem Schädel einhergehen.

lg Lukas
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Re: Gasheizer, welcher Druckminderer?

Beitragvon gafu » Mo 12. Jan 2015, 20:30

du brauchst sowas:
http://www.ebay.de/itm/Brandneu-Gasregl ... 4631a1d734

und drauf achten, das der durch durchflussrate von 5,7 Kg pro Stunde auch schafft, wenn du die leistung mal aufdrehen willst.
halt mit einem manometer auf den entsprechenden nenndruck vom gasgerät einstellen und gegen verstellen sichern.

Für diese durchflussmenge brauchste aber auch dann 33 Kilo Gasflaschen, sonst vereisen die ja sofort und liefern zu wenig gas.. oder musst die kleinen schön warm aufbauen :?
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Re: Gasheizer, welcher Druckminderer?

Beitragvon Joschie » Mi 14. Jan 2015, 17:12

Hallo Hansele,

wenn ich mir das Typenschild deines Gasheizers anschau, brauchst du einen Druckminderer der einen maximal Druck von 1 Bar bereitstellt.

Die Verlinkten sind entwederns die 50mBar oder für 4,5 Bar. Die 4,5 Bar würde ich nicht reinjagen. Und ja, ich weiß ich bin in vielem übervorsichtig aber es hat sich schon oft gehlohnt.

Ich würde zum nächsten Remkohändler LINK (davon gibts mehr wie von dem Wilms Händlern) traben und dort nach einem einstellbaren Druckregler + Schlauch fragen. Vorher die Verschraubung am Gasheizer messen und notieren!
So viel teurer als in der Bucht ist das auch nicht.

Nebenbei bemerkt, ein fremd gebrauchter Druckminderer/-regler kommt bei mir sofort innen Container und nicht mehr in Einsatz.

Ich hatte den Spaß am Sigma Schweißgerät. Gebrauchter Druckminderer der hald volle 190Atü von der Flasche durchgelassen hat. Ende vom Lied, ich konnte die komplette Steuerung umbauen da das Gasventil mit Sonderspannung nicht mehr erhältlich war sowie die ganze Verschlauchung tauschen.

Grüße
Josef
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Hansele » Sa 17. Jan 2015, 12:41

Hallo,

testweise habe ich nun mal den Druckminderer von der Lötlampe genommen,
auf niedrigster Einstellung bringt dieser 0,5 Bar.
Also die Schraube ganz raus gedreht und so sollte es halbwegs passen.


Bild->zoom

Nun den Heizer mal auf "heizen" geschaltet, nach kurzer Verzögerung läuft der Lüfter an,
die Zündung britzelt los und nun Gas.
Das Teil zündet und gibt ein geiles fauchen von sich, echt ein geiler Sound.


Leider geht nach ca. 3 Sekunden das Gerät auf Störung und an dem Crouzet Kasten brennt der rote Druckschalter.
Drückt man diesen wieder rein, beginnt das Spiel von vorne.


Bild->zoom
Bild->zoom

Auf dieses Teil fällt der erste Verdacht, was macht das Teil und wie kann ich prüfen?
Ich denke, dass Teil soll prüfen das die Flamme richtig brennt.

Bild->zoom

Bild->zoom

Bild->zoom


Bild->zoom

Bild->zoom

Bild->zoom


Hat jemand von euch eine Idee, wie ich weiter machen kann?

Danke und Gruß
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon KalleGrabowski » Sa 17. Jan 2015, 13:36

Kurzes googlen nach UV-Diode der Fa. Crouzet liefert nette, bereits dreistellige Ersatzteilpreise...

Das ist der Flammwächter, der, wie Du schon erkannt hast, prüft, ob die Flamme auch brennt. Erkennt er keine brennende Flamme, so wird zügig das Gas abgestellt, bevor sich eine nennenswerte Menge unverbranntes Gas irgendwo sammelt.
Aufgrund der hohen Leistung und des hohen Gasdurchsatzes macht er das bei Deinem Gerät recht schnell.

Das Teil scheint der Beschreibung nach optisch auf den UV-Anteil des von der Flamme abgestrahlten Lichtes zu reagieren. Entweder ist da bloß Dreck im Spiel, der den Sensor blind macht, oder der Sensor ist im Eimer, oder der Feuerungsautomat reagiert nicht mehr korrekt auf den Sensor.

Da das ganze nicht nur mit Gas, sondern auch unmittelbar an Netzspannung funktioniert, selbst diese ominöse Diode, solltest Du Dir sicher sein, was Du da tust.

Ich würde erstmal alles um den Sensor reinigen und Kabelbrüche ausschliessen.

Dann mal den ausgebauten Sensor am Multimeter vermessen. Was sagt der denn, wenn er z.B. in die Sonne oder eine LED-Leuchte oder eine Gasflamme schaut? Produziert er einen Strom oder ändert er den Widerstand...

Über die genaue Funktion des Sensors müsste man sich mal schlau machen. Das Schaltzeichen lässt etwas Gasgefülltes erahnen, ähnlich einer Glimmlampe. Eventuell regt eintretende UV-Strahlung das Gas zum leiten an?
Dann müsste man das Teil auch ähnlich wie eine Glimmlampe testen, also mit Spannungen um 100-200 V und einem Vorwiderstand um einge 100 Kiloohm zur Strombegrenzung.

Hier hört mein Horizont erstmal auf, über solche Bauteile müsste ich auch erstmal Nachlesen.
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Alexander470815 » Sa 17. Jan 2015, 13:42

Ich hatte mal mit einem Gas Heizer zu tun der genauso auf Störung ging.
Wenn man den Stecker anders rum eingesteckt hat ging's.
Hat wohl mit dem Feuerungsautomat zu tun der es nicht mag wenn L und N vertauscht sind.
Kann man ja leicht ausprobieren.
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon KalleGrabowski » Sa 17. Jan 2015, 14:19

Das sind die bei Gasthermen gängigen Ionisationswächter der alten Bauart.

Bei denen hängt eine einzelne Elektrode in der Flamme, die über einen hohen Widerstand mit L verbunden ist. Die brennende Flamme ionisiert die Luft, woarufhin ein Strom zum Brenner, welcher an PE liegt, fliessen kann. Der fliessende Strom wird detektiert. Sind L und N vertauscht, kann kein Strom fliessen, weil N ohnehin im Normalfall auf PE Potential liegt.

Bastelbruder hatte mal die Schaltung extrahiert?

Die neueren Ionisationswächter machen das m. W. nicht mehr.

Bei diesem Brenner ist das aber Fotoelektronisch gelöst. Wäre bei einem transportablen Gerät auch lästig, wenn man auf die Steckerwierumität achten müßte.
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Bastelbruder » Sa 17. Jan 2015, 14:55

Sieht tatsächlich nach Fotozelle aus, genauer Hochvakuum-Fotozelle mit Quarzglaskolben. Der muß an optisch nicht relevanter Stelle einen Getterspiegel haben, wenn der weiß ist, war's das. Die Daten sind ja auf dem Typenschild.
Eher stirbt aber der Verstärkerteil - oder ist da bloß ein empfindliches Relais drin, das mit dem Fotozellenstrom in Selbsthaltung geht?

:idea: Falls die Fotozelle platt ist, könnte man die vielleicht mit einer Mimik aus blauer LED und MOSFET ersetzen.

edit hat das Datenblatt gefunden.
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Hansele » Mo 19. Jan 2015, 17:42

Hallo,

mir das Teil keine Ruhe gelassen und deshalb habe ich die beiden Teile
mal aus der Werkstatt ins warme geholt.


Hier mal noch ein paar Bilder von dem Sensor:
(Getterspiegel sehe ich hier keinen, habe davon aber auch keine Ahnung)
Die Lötstellen sehen etwas "gammlig" aus, kann man die einfach nachlöten oder geht da mehr kaputt als man ganz macht?


Bild->zoom
Bild->zoom
Bild->zoom
Bild->zoom
Bild->zoom



Das Steuergerät habe ich auch mal aufgemacht, so siehts innen aus:

Bild->zoom
Bild->zoom
Bild->zoom
Bild->zoom
Bild->zoom
Bild->zoom



Werkzeug habe ich einen Lötkolben und ein Multimeter und minimale Grundkenntnisse würde ich mal sagen.


Wie würdet ihr vorgehen, bzw. was prüfen und vorallem wie?


Danke und Gruß
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Toni » Mo 19. Jan 2015, 17:56

...na das ist doch mal ein schönes igoristisches Steuergerät! Als i-Tüpfelchen würde nur noch ein Quecksilberschalter fehlen :twisted:

Ich würde mal die hochohmigen Widerstände und Kapazitäten durchmessen. Die Anschlüsse der Relaisspulen sehen auch nicht mehr so schön aus -> nicht dass da ein Draht abgegammelt ist...

Die Lötstellen an der Röhre sehen seltsam aus. Sind da zwei kleine Aussparungen in dem Metalldeckel, durch die die Lötstellen ragen? Falls ja: den Gubbel ringsrum ganz vorsichtig entfernen (nicht die Röhren-Anschlussdrähtchen verletzen!). Die zu detektierenen Ströme sind gering -> da kann leitfähiger Gubbel stören.
Auf der Platine ist auch eine Gubbelbrücke -> abkratzen.
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon IQON » Mo 19. Jan 2015, 18:36

Hallo

Ich deute den Schaltplan so das das thermostat die Phase auf den anschluss 1 schaltet und dadurch erst die UV Diode besaftet wird...

Kann was heißen muss aber nicht...
Der Sockel der Didoe sieht nach Plastick mit 2 durchsteckenden Metalleisten aus,
auf die Gelötet wurde das braune ist wohl Flussmitel> Flussmittelentfernen Verträglichkeit beachten zum Kunstoff...

EDIT: der Schaltplan ist komisch nach dem wird Klemme 1 auf das Gehäuse vom Motor gelegt und an klemme 1 kommt auch L1 da stimmt was nicht...


Viele GRüße IQON
Zuletzt geändert von IQON am Mo 19. Jan 2015, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Roehricht » Mo 19. Jan 2015, 18:37

Hallo,
schöner Gerät, sehr geil.Um ihn nun wieder an Start zu bekommen erstmal Sichtkontrollen ob was ab , verbogen oder verbrutzzelt ist. Obergeil das da noch ein Schaltplan bei ist, welch Rarität.
Dieser UV Flammendetektor wird letztendlich auch nur etweder r hochohmig oder nierderohmig je nach UV Einfall. Also , hochohmiges Poti ran, so etwa 500kOhm anstelle der UV Zelle und mal dran drehen und sehen was passiert. Da wir scharweinlich eines dieses Igor Relais anziehen.

Wegen der Stecker verpolisierung hilft eventül ein kleiner Trenntrafo. Der muss nur die Leistung für die Relaise aufbringen. Oder alternaiv ein CEE blau 3pol. Stecker samt passendes Gegenstück an der Wand.

Ich besitze ein Ähnlichen Möller, Marke Heylo. Der bringt "nur" 40kW. Da ist ´ne normale Zündsicherung drin wie bei den Hasenohren. Also ein Thermoelement. So´ne 11 kg Buddel lutscht der in 2-3 Stunden weg.

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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Bastelbruder » Mo 19. Jan 2015, 22:36

Probier mal die Lampe an 300 DCV (Netz, 1N4007, 100nF) mit 1Meg Vorwiderstand. mit einer Feuerzeugflamme sollte die Lampe zünden und ähnlich einer Glimmlampe leuchten. Wenn's nicht geht die Polarität mal umkehren.
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon reutron » Di 20. Jan 2015, 10:19

Das linke Relais sieht nicht mehr gut aus...da dürfte die Spule hin sein...
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Hansele » Di 20. Jan 2015, 19:27

Hallo,

ich habe mich vorhin mal noch kurz in die Werkstatt gesetzt
und etwas rumgespielt.

Toni hat geschrieben:Die Lötstellen an der Röhre sehen seltsam aus. Sind da zwei kleine Aussparungen in dem Metalldeckel, durch die die Lötstellen ragen? Falls ja: den Gubbel ringsrum ganz vorsichtig entfernen (nicht die Röhren-Anschlussdrähtchen verletzen!). Die zu detektierenen Ströme sind gering -> da kann leitfähiger Gubbel stören.
Auf der Platine ist auch eine Gubbelbrücke -> abkratzen.


Der Deckel wo die Drähte an der Röhre rauskommen ist aus Plastik, somit sollte der Gubbel da nichts ausmachen oder?
Ich habe ihn dennoch bestmöglich entfernt.

Wo siehst du auf der Platine eine Dreckbrücke?
Sehe ich auf anhieb auf dem Bild nicht und heute Mittag habe ich leider nichtmehr drangedacht.


@ Roehricht:

Stecker umdrehen habe ich probiert, war es leider nicht.
Das wäre auch zu einfach gewesen :-)

Zum Thema Poti:

Muss ich da etwas beachten, an der Stelle liegt Netzspannung an meine ich?
Also brauche ich einen speziellen Poti oder so?

@ Bastelbruder:
Da komme ich noch nicht ganz mit, aber ich stelle mir das so vor:

- Blaues Kabel von dem Lampenteil an N
- Braunes Kabel an die Diode, 100nf einlöten (ein Bein an N?), den Widerstand anlöten und das dann an die Phase klemmen?

Komme ich nun mit dem Feuerzeug in die Nähe sollte meiner Lampe ein kleines Lichtlein aufgehen oder?


@ reutron:

Beide Relais schalten, dass habe ich heute mit offenem Deckel mal getestet.


Danke und Gruß
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Simon » Fr 23. Jan 2015, 09:38

Nur mal so als kleine Idee bevor die gesamte Steuerung zerfriemelt wurde: Auch mal in das Loch geschaut wo der Sensor drin sitzt? Nicht das zum Brennraum noch eine verrußte Glasscheibe sitzt und der Sensor gar nichts mehr sehen kann oder so?

Gruß

Simon
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Hansele » Di 27. Jan 2015, 21:35

Das Loch durch das der Sensor auf die Flamme schaut ist sauber,
dass habe ich am Anfang sauber gemacht.
Dort waren ein paar Spinnenweben drin, aber das reinigen hat leider nichts gebracht.

Grüße
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon RobertSack » Do 23. Apr 2015, 11:45

Ist das Problem jetzt gelöst?
Wenn nicht, eine Idee wäre noch, daß der Druck nicht ausreichend ist.
Der Hinterdruck eines Reglers fällt mit zunehmendem Volumenstrom ab, d.h. der Druck müßte mit verbundenem Heizgerät gemessen werden. Entweder einen Propan- Regler mit Hinterdruckmanometer besorgen oder beim verwendeten Regler testhalber mal 1bar mit Manometer einstellen und damit versuchen.
Beste Grüße,
Robert
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Hansele » Do 23. Apr 2015, 21:07

Hallo,

das Problem würde theoretisch immernoch bestehen,
allerdings hat das Gerät nun eine andere Aufgabe bekommen.

:?

Wenn jemand was von der Steuerung brauchen kann, einfach eine PN schicken,
die ist nämlich übrig.

Grüße
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon basti1 » Sa 9. Dez 2017, 19:33

Hy.

Ich betreibe mal etwas leichungschändung.


Ich habe das gleiche Steuergerät. Lade daher keine Fotos hoch ;) meine UV Sonde sieht auch noch gut aus. Habe das selbe Start verhalten. Zündet und geht 3 sek später aus.

Hab nun die UV Sonde, sylvania 09/U Typ 74 560.055, versucht zu messen. Wieder stands Messung zwecklos. Spannung ohne das Steuergeräte immer bei 50v. Hab dann ein Feuerzeug davor gehalten. Keine Änderung.


Frage: sollte sich die Spannung der Sonde andern und wenn ja, steigen oder sinken???


MFG Sebastian
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Desinfector » So 10. Dez 2017, 09:52

mal ne Frage, was behezt Ihr mit solchen Kanonen?
die Werkstatt?

Ist Rost/Korrosion an Werkzeug /-maschinen bei Euch ein Thema?

falls ja liegts an literweise Wasser in der Luft,
die man sich mit solchen Kanonen zusätzlich da rein pumpt.
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon Bastelbruder » So 10. Dez 2017, 10:28

basti1 hat geschrieben:...Hab nun die UV Sonde, sylvania 09/U Typ 74 560.055, versucht zu messen. Wieder stands Messung zwecklos. Spannung ohne das Steuergeräte immer bei 50v. Hab dann ein Feuerzeug davor gehalten. Keine Änderung.


Frage: sollte sich die Spannung der Sonde andern und wenn ja, steigen oder sinken???

Tja - wie funktioniert wohl diese offensichtlich keine elektrisch leitende Verbindung enthaltende Glasblase?

https://www.hamamatsu.com/resources/pdf ... T1034E.pdf
Probier mal das Ding als Vorwiderstand vor'm Voltmeter an 300 Volt Gleichspannung.
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon basti1 » So 10. Dez 2017, 17:26

Desinfector hat geschrieben:mal ne Frage, was behezt Ihr mit solchen Kanonen?
die Werkstatt?

Ist Rost/Korrosion an Werkzeug /-maschinen bei Euch ein Thema?

falls ja liegts an literweise Wasser in der Luft,
die man sich mit solchen Kanonen zusätzlich da rein pumpt.



Damit heizen wir eine ungeheizten Werkstatt. Oder auch mal nen Schuppen. Nichts dauerhaft. Daher ist das Wasser uninteressant.


MFG Sebastian
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Re: Gasheizer, Flammendetektor prüfen? (Frage ganz unten)

Beitragvon basti1 » So 10. Dez 2017, 17:31

Bastelbruder hat geschrieben:
basti1 hat geschrieben:...Hab nun die UV Sonde, sylvania 09/U Typ 74 560.055, versucht zu messen. Wieder stands Messung zwecklos. Spannung ohne das Steuergeräte immer bei 50v. Hab dann ein Feuerzeug davor gehalten. Keine Änderung.


Frage: sollte sich die Spannung der Sonde andern und wenn ja, steigen oder sinken???

Tja - wie funktioniert wohl diese offensichtlich keine elektrisch leitende Verbindung enthaltende Glasblase?

https://www.hamamatsu.com/resources/pdf ... T1034E.pdf
Probier mal das Ding als Vorwiderstand vor'm Voltmeter an 300 Volt Gleichspannung.


Ich hab nicht so die Ahnung von Elektronik. Aber ich habe noch eine Platine aus meiner Lehrzeit. Da ist nen Brücken Gleichrichter drauf. Von AEG Typ b80 1500/1000. geht der dafür?? Dann würde ich den Brücken Gleichrichter ans Netz hängen. Die uv-sonde in Reihe mit meinem multimeter an den Gleichspannung Ausgang.

Was sollte passieren???

MFG Sebastian
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